Rentner überfährt Zweijährigen auf Zebrastreifen - Reaktionstest oder Fahreignungstest sinnvoll?
Es ist schon wieder passiert: Ein Rentner (84) erfasst eine Mutter mit Kind auf einem Zebrastreifen in Berlin - das zweijährige Kind stirbt. Kurze Zeit vorher: 91-jähriger Autofahrer überrollt in Marzahn 89-Jährige an Zebrastreifen.
Findet ihr, dass Fahreignungstests ab 70 Jahren verpflichtend sein sollten? Oder auf freiwilliger Basis, dafür mit Anreizen wie z.B vergünstigte Versicherungstarife bei erfolgreichen Bestehen etc.?
Evt. kann auch seitens des Staates/ der Krankenversicherung mit Taxi-Gutscheinen für Arzt-Besuche unterstützt werden. Was meint ihr?
Euer Andre
518 Antworten
Zitat:
@tartra schrieb am 29. August 2025 um 18:20:11 Uhr:
deutschlandweit, oder auch im radius von <10 km?
Ein paar Beispiel würde ich nicht gelten lassen, das haben wir hier erörtert ... Drogenkonsum das hat man selbst in der Hand .. Die nachlassenden Fähigkeiten im Alter aber nicht, das ist ein fortlaufender Prozess den man nicht verhindern und kaum beeinflussen kann..
Heißt der drogenbedingte Unfallverursacher kann sich zukünftig verbessern und den Mangel abstellen, der Senior mit Alterserscheinungen nicht ...
Kurzer Blick in eine Regionalzeitung.
Das mit dem "drogenbedingten" ist quatsch. Wenn einer deiner Angehörigen von dem überfahren würde stellst dich also hin und sagst: Naja, kann passieren. Besser dich hoffentlich.
Wer Drogen nimmt hat nichts im Straßenverkehr verloren; genauso wenig wie der 75jährige taube und blinde der sein Kopf nicht mehr drehen kann. Diese Verharmlosung ist völliger Dummfug !
Ähnliche Themen
Eine Wertung/Meinung betreffend einer Problemstellung, so wie hier, wird sehr häufig von Einzelnen und auch Journalisten in der Weise geäußert/geschrieben, daß es seiner subjektiven sozialen Identifikation entspricht. Es hat dann sehr oft nichts mehr mit realistischen Wahrheiten und objektiven Darlegungen zu tun.
Diese Art der Identifikation ist sehr egoistisch und entspringt einem einzelnen persönlichen Erleben, in der
der Einzelne sich sozial und psychologisch aufhält.
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 29. August 2025 um 19:17:28 Uhr:
Noch vor zwei Tagen wurde die bitte darum (Klick mich) nicht entsprochen.
Gruß
Uwe
Ja wozu auch.
Du schreibst immer von bashing. (Was ein blödes Wort im deutschen)
In diesem Thema geht es um Unfälle von älteren, und deren Ursachen. DAS ist kein "Bashing" oder wie der Blödsinn heißt.
In einem anderen Thema geht es um Raser, jüngere, dümmere oder was auch immer.
Warum kann man nicht darüber schreiben, ohne das immer irgendjemand aus der Ecke hier kommt, um das Schließen zu fordern, oder "Bashing".
Wen es nicht interessiert, Finger weg von der Tastatur. So lange keine Beleidigungen oder Verstöße gegen die NUB entstehen, alles Okay.
Und wenn hier jeden Tag geschrieben wird, das ein Mensch von einem älteren überfahren wird, dann ist das so. Tatsachen, wüsste nicht das Tatsachen unerwünscht sind.
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 29. August 2025 um 18:24:26 Uhr:
Das ist scheiß egal: Nur weil dir was auffällt weil ein Journalist sich daran aufgeilt dann ist das so.
Statistik lesen und verstehen.
Es geht nicht um Einzelfälle, die egal wie immer traurig sind, sondern um die Gesamtheit.
Gemessen an der Gesamtzahl der Altersgruppe bezogen auf ihre Unfallhäufigkeit, schneiden Ältere besser ab als Jüngere.
Zitat:
@Tarnik schrieb am 29. August 2025 um 19:57:09 Uhr:
Gemessen an der Gesamtzahl der Altersgruppe bezogen auf ihre Unfallhäufigkeit, schneiden Ältere besser ab als Jüngere.
Falsch. Und Unsinn.
Wenn man wissen will, wer "besser" oder "schlechter" fährt, kann das NICHT festmachen an der Anzahl pro Unfälle je Altersgruppe. Sondern man muß es selbstverständich gewichten mit der Jahresfahrleistung.
Als (rein fiktives!) Zahlenbeispiel, damit das endlich mal verstanden wird: wenn die Altersgruppe 35-40 Jahre 1000 Unfälle pro Jahr macht, aber die Altersgruppe 75-80 nur 800, dann sind nicht die älteren die besseren Fahrer. Weil die 35-40 jährigen nunmal 3 mal so viel fahren pro Jahr.
Wurde hier alles schon mal erklärt, aber können (wollen?) manche nicht verstehen.
Und insofern ist auch die von @Uwe Mettmann zum zehnten Mal gepostete Tabelle ebenfalls Humbug, weil sie eben auch nicht gewichtet ist.
Und zudem bezieht sie sich auf Unfälle mit Personenschäden. Und wegen Airbags/ABS/ESP passieren diese i.d.R. außerorts mit hohen Geschwindigkeiten. Außerorts sind aber deutlich mehr jüngere unterwegs (Berufspendler, Außendienstler, Handwerker usw.), während die Senioren viel innerorts rumkurven.
Wenn man stattdessen ALLE Unfälle betrachten würde, inkl. der ganzen Parkrempler, hier hängen bleiben, dort drauffahren, Garageneinfahrt nicht "treffen",.....wäre die Zahl der Seniorenunfälle exorbitant hoch.
Und das zeigt sich in den Versicherungsbeiträgen immer mehr und da sitzen hochbezhalte Mathematiker, die den ganzen tag nichts anderes machen als Statistiken zu wälzen und Wahrschenlichkeiten aus zu rechnen
Zitat:
@NeuerBesitzer schrieb am 29. August 2025 um 18:34:15 Uhr:
Kurzer Blick in eine Regionalzeitung.
Das mit dem "drogenbedingten" ist quatsch. Wenn einer deiner Angehörigen von dem überfahren würde stellst dich also hin und sagst: Naja, kann passieren. Besser dich hoffentlich.
Wer Drogen nimmt hat nichts im Straßenverkehr verloren; genauso wenig wie der 75jährige taube und blinde der sein Kopf nicht mehr drehen kann. Diese Verharmlosung ist völliger Dummfug !
.. das mit dem selbst betroffen ist nicht zielführend für einen sachlichen Austausch, natürlich wär ich dann auch böse auf den Fahrer unter Drogeneinfluss, aber auch auf den Senior der einen Angehörigen schadet und eigentlich nicht mehr hinter das Steuer gehört ..
Und das man mit drogeneinfluß nicht hinter das Steuer gehört ist wohl unbestritten .. trotzdem kann eine Person seinen Fehler mit Drogen einsehen und sich bessern ... altersbedingte Ausfallerscheinungen, da gibt es Stand heute kein Weg mehr zurück, das ist einfach ein Fakt .. also warum ist es Quatsch, wenn ich schreibe man kann diese beiden Unfallursachen nicht gegeneinander ausspielen??
Zitat:
@tartra schrieb am 29. August 2025 um 20:34:10 Uhr:
Und das zeigt sich in den Versicherungsbeiträgen immer mehr und da sitzen hochbezhalte Mathematiker, die den ganzen tag nichts anderes machen als Statistiken zu wälzen und Wahrschenlichkeiten aus zu rechnen
Stimmt. Hatte ich ich (weit) oben auch schon erwähnt.
Da war dann die Antwort: nein, bei den Senioren gelten die Gesetze der Marktwirtschaft nicht mehr, da können die Versicherungen "einfach so" gnadenlos abkassieren.
Ich meine selbst etliche Autovermieter haben auch Grenzen nach "oben" wo es kein Auto mehr gibt, oder die Mietrate ist viel höher... ?
Und es geht um die Zukunft mit den Fahrtauglichkeitstest´s, d.h. die geburtenstarken Jahrgänge kommen erst in ~ 10 Jahre in das kritische Alter 70+, also es würde mich nicht wundern, wenn dann auch die totalen Unfallzahlen je Altersgruppe dann von den dann wahrscheinlich kleinen jungen Jahrgängen sich Richtung jahrgangsstarken Senioren verschieben?
Zitat:
@nogel schrieb am 29. August 2025 um 20:30:45 Uhr:
Falsch. Und Unsinn.…
Als (rein fiktives!) Zahlenbeispiel, damit das endlich mal verstanden wird: ….",.....wäre die Zahl der Seniorenunfälle exorbitant hoch.
Dein rein fiktives Zahlenbeispiel ist aber zu Ungunsten der Senioren manipuliert.
Also falsch und Unsinn.
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 29. August 2025 um 21:05:02 Uhr:
Dein rein fiktives Zahlenbeispiel ist aber zu Ungunsten der Senioren manipuliert.
Also falsch und Unsinn.
Nein. Nichts ist manipuliert. Aber bitte: nehmen wir die Zahlen aus der Tabelle:
Die Fahrer im Alter von 35-45 stehen dort mit 33.330 Unfällen
Die Fahrer im Alter von 65-75 stehen dort mit 18.543 Unfällen
Aber die Jüngeren fahren eben ein Vielfaches der Senioren, statt 5.000 eher 20.000 km/Jahr, also 4-mal so viel
(und selbst wenn die Jüngeren nur doppelt soviel fahren würden, wären sie immer noch die "besseren" Fahrer.) und daß die Jahres-Fahrleistung im Alter ganz stark zurückgeht, wurde Anfangs des Threads schon verlinkt.
Es geht hier aber nicht um 35-45 gegen 65-75 sondern um Senioren gegen den „Rest“. Und im Vergleicht zu dem „Rest“ sind Senioren unauffällig. Selbst wenn man alle Senioren aus dem Straßenverkehr entfernt würde das die Zahlen kaum bessern.
Zitat:
@MZ-ES-Freak schrieb am 29. August 2025 um 19:48:14 Uhr:
Ja wozu auch.
Du schreibst immer von bashing. (Was ein blödes Wort im deutschen)
In diesem Thema geht es um Unfälle von älteren, und deren Ursachen. DAS ist kein "Bashing" oder wie der Blödsinn heißt.
Bashing ist nicht das Thema selbst, sondern dass einseitig nur die Verfehlung immer nur dieser einen Menschengruppe hier verlinkt immer und immer wieder wird, so dass der Eindruck entsteht, dass diese Menschgruppe besonders schlimm in diesem Bereich ist.
Diese Argumentationsart ist eben fehl am Platze.
Im Übrigen sehe ich auch Untersuchungen und Fahrtauglichkeitsuntersuchungen nicht als Lösung, da der Abbau bei alten Menschen meist ganz plötzlich und schnell erfolgt, so dass dies zwischen zwei Untersuchungen erfolgt, so dass diese durch das Raster unter Untersuchungen fallen.
Besser wären andere Maßnahmen, wie z.B. die Beratungsmöglichkeiten der Angehörigen und Unterstützung der Angehörigen, die älteren Menschen zu überzeugen, nicht mehr Auto zu fahren. Das ist ein menschlicher Weg und so etwas wird hier in Deutschland immer mehr vergessen. Stattdessen wird Kontrolle und Maßnahme des Staates gefordert.
Mir wäre es auch wesentlich lieber, über solche alternativen Maßnahmen zu diskutieren, als über die Kontrolle von Menschen, hier für nur eine Altersgruppe. Wie seht ihr das? Stimmt ihr mir da zu?
Gruß
Uwe