Renault Clio 2 1.4 2000bj Kupplungsprobleme
Hallo erst mal
hab mir das oben genannte Auto zu gelegt aus reiner Neugier habe ich das Kupplungsseil am Motorblock raus steckt aus dem Halter. Seit dem ich es wieder dran gemacht habe ist das Auto irgendwie auf Dauer Kupplung ich kann Kupplung drücken und Gänge rein machen und Kupplung los lassen das Auto steht und bewegt sich nicht bin ratlos woran es liegen könnte bitte umm hilfee.
vielen dank im voraus.
35 Antworten
Auch wenn das Thema schon durch ist...
Ich finde es echt nicht schön wenn in Foren Probleme angesprochen und nach Hilfe gerufen wird, aber nachher die Lösung nicht präsentiert wird.
Für alle, die nochmal am Kupplungszug "rumfummeln" sollten und nachher das genannte Problem haben, hier die Lösung...
Die Renault-Getriebe mit über Seilzug betätigter Kupplung haben am Pedal einen automatischen Nachsteller. Hängt man nun das Seil am Getriebe aus, denkt der Nachsteller dass das Seil sich gelängt hat und stellt durch eine Zugfeder das Kupplungsspiel nach. Und dies auch soweit bis nachher die Kupplung gar nicht mehr funktioniert. Hier eine Zeichnung wie das Ganze in etwa aussieht http://www.kgh-clan.de/Nitroauto/K-Pedal.jpg
Abhilfe:
Das Wichtigste ist hier sich einen Helfer anzuheuern. Der Kupplungszug muss am Getriebe wieder ausgehängt werden. Da nun allerdings durch den Nachsteller kräftig Zug auf dem Seil ist, kommt man da nur weiter wenn man den Betätigungshebel mit einem Montiereisen zur Seite drückt und den Zug aushängt.
Danach muss man sich durch Demontage störender Verkleidungsteile Zugang zum Kupplungspedal verschaffen. Durch den ausgehängten Zug ist der Nachsteller jetzt entlastet und die Nachstellmechanik (das ist in gewisser Weise ein beweglicher Halbkreis mit Verzahnung, wo der Zug drüber läuft, und ein festes Gegenstück - Teil C in der o.g. Zeichnung) muss wieder in die Ausgangsstellung gebracht werden.
Wenn man geschickt ist, kann man man den Halbkreis an seiner Hebelachse nach unten ziehen und muss ihn jedoch gleichzeitig wieder nach oben in Fahrtrichtung gegen die Federkraft zurückdrücken, bzw. drehen. Hierzu eignet sich gut ein nicht zu langes Rohrstück (ca. 1 cm Innendurchmesser), das an der unteren Kante des Halbkreises angesetzt wird. Der "Zahnhalbkreis" sollte ruhig soweit wie es geht zurück gedrückt werden.
Nun hält einer das Rohr und hindert hierdurch den Nachsteller an seiner Arbeit und der Helfer hängt das Kupplungsseil wieder am Betätigungshebel (Getriebe) ein. Das geht jetzt ganz leicht weil der Zug entlastet ist..
Hängt der Zug drin, Rohr weg und einige Male die Kupplung treten. Und wenn bei der ganzen Aktion die Feder am Nachsteller nicht rausgeflogen ist funktioniert wieder alles und das Pedalspiel stimmt auch.
Sollte die Feder sich verflüchtigt haben, kann man einen Draht zu einer langen Schlaufe biegen, durch die Feder ziehen, an der Pedalerie ein Gegenlager suchen und mit Glück die Feder wieder einhängen. Klappt das nicht, Kupplungspedal ausbauen, den zurück gestellten Nachsteller mit einem Kabelbinder sichern und das Pedal wieder einbauen...
Demjenigen, den diese Arbeit trift, wünsche ich viel Erfolg. Das ist ein echter Scheißjob mit Kreuzschmerzgarantie :-)
Gruß,
Uwe
Zitat:
@UweTw1963 schrieb am 18. April 2015 um 01:12:01 Uhr:
Auch wenn das Thema schon durch ist...Ich finde es echt nicht schön wenn in Foren Probleme angesprochen und nach Hilfe gerufen wird, aber nachher die Lösung nicht präsentiert wird.
Deine Lösung sieht sehr hilfreich aus, schön das du das trotzdem noch postest, aber ich möchte anmerken: Auch die Helfer für solche techn. Probleme hier machen das kostenlos in ihrer Freizeit, sind also entweder vielbeschäftigte Profi-Schrauber oder haben halt nicht den Profi-Erfahrungsschatz, weil sie z. B. nur am eigenen Auto schrauben und da mangels Erfahrung/Spezialwerkzeug/etc. nicht alles selber machen (oder die entspr. Leute waren gerade im Urlaub und haben keine Zeit alle Threads aus der Zeit durchzulesen). Vllt. hatten auch alle das Problem noch nicht (oder nur an einem anderen Modell, wo das alles ganz anders ist, sodass es hier definitiv nicht hilfreich ist).
Teilweise ist es auch so, dass der Fragende (der ja auch nix zahlt) zu wenig Eigeninitiative zeigt bzw. wichtige Infos nicht liefert.
notting
Diese Lösung sieht nicht nur hilfreich aus, sondern ist die Beschreibung wie ich dieses Problem selbst schon gelöst habe ohne große Demontageaktionen des Kupplungspedals.
Ich war auch mal Profischrauber, jedoch weiß ich auch nicht alles und suche daher in Foren nach den Erfahrungen anderer. Wenn dann die Lösungen auf Fragestellungen fehlen ist das nicht fair.
Das ein Profischrauber sich zu den ganzen Fragen äußert kann nach meiner Meinung niemand erwarten. Ich habe die Antwort auch in meiner Freizeit verfasst, will damit jedoch auch mal etwas für andere gefundene Anregungen zurückgeben. Wenn ich ganz genau weiß wie ein Problem zu lösen ist, äußere ich mich auch gerne dazu, andernfalls halte ich mich raus...
Letztendlich fände ich es nur fair wenn jeder Fragesteller sich nachher auch die Zeit nimmt die Lösung nach seinem Verständnis zu posten. Fachleute können darin meistens schon einen Lösungsansatz erkennen und wer das nicht kann lässt meistens sowieso andere für sich schrauben...
UweTw1963
Da ich nur ein Hobbytüftler bin hab ich nicht die große ahnung und Das Problem war das die Werkstatt mir nicht erklärt hat was genau daran war wie ich schon geschrieben hatte hab ich nur die info bekommen das es etwas mit der Kupplungsseil war.Hätte ich gewusst was es genau ist und wie das Problem behoben wurde hätte ich es aufjedenfall hier mitgeteilt.
Mit freundlichen Grüßen
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Ist schon ok e2013 ;-)
Ich wollte auch nicht speziell dich ansprechen und dir schon gar nicht einen Vorwurf machen.
Das Problem der vielfach fehlenden Rückmeldungen begegnet mir in vielen Foren, leider...
Wie die Werkstatt es gemacht hat weißt du ja jetzt ;-) und du weißt jetzt bestimmt auch das man den Kupplungszug besser in Ruhe lässt.
Zitat:
@UweTw1963 schrieb am 18. April 2015 um 10:57:54 Uhr:
@nottingDiese Lösung sieht nicht nur hilfreich aus, sondern ist die Beschreibung wie ich dieses Problem selbst schon gelöst habe ohne große Demontageaktionen des Kupplungspedals.
Kann das aber mangels entspr./ähnlichem Fahrzeug mit dem entspr./ähnlichen Problem nicht verifizieren ;-)
Zitat:
Ich war auch mal Profischrauber, jedoch weiß ich auch nicht alles und suche daher in Foren nach den Erfahrungen anderer. Wenn dann die Lösungen auf Fragestellungen fehlen ist das nicht fair.
Das ein Profischrauber sich zu den ganzen Fragen äußert kann nach meiner Meinung niemand erwarten. Ich habe die Antwort auch in meiner Freizeit verfasst, will damit jedoch auch mal etwas für andere gefundene Anregungen zurückgeben. Wenn ich ganz genau weiß wie ein Problem zu lösen ist, äußere ich mich auch gerne dazu, andernfalls halte ich mich raus...
Letztendlich fände ich es nur fair wenn jeder Fragesteller sich nachher auch die Zeit nimmt die Lösung nach seinem Verständnis zu posten. Fachleute können darin meistens schon einen Lösungsansatz erkennen und wer das nicht kann lässt meistens sowieso andere für sich schrauben...
Achso, dein ursprüngliches Posting las sich für mich recht eindeutig so, dass du den Helfern einen Vorwurf gemacht hättest. Hätte an deiner Stelle sowas in der Art geschrieben wie "Wäre schön, wenn der OP schreiben könnte, was aus dem Problem geworden ist, also ob's nicht mehr aufgetreten ist, selber repariert wurde, Werkstatt hat's repariert, Auto verkauft, etc.".
notting