Raus aus dem Leasingvertrag bzw. neues Fahrzeug
Hallo!
Ich habe mir 08/03 einen A3 1.9TDI geleast. Der NP betrug damasl ca. 22.000 Euro. Das Leasing läuft 54 Monate bei 30.000km Jahresleistung und monatlichen 500 Euro (Firmenleasing).
Mittlerweile habe ich eingesehen was für ein enorm schlechter Deal das war (und darüber brauchen wir auch garnicht weiter reden) und ich habe mit meinem Auto auch nur Probleme (vorallem nach ABT-Chiptuning). Und auch die 500 Euro sind mir für so ein Fahrzeug deutlich zu viel.
Dann passierte vor einigen Wochen natürlich noch ein größerer Unfall mit einem Schaden von ca. 7000 Euro.
Ich möchte dieses Fahrzeug unbedingt loswerden... nur schätze ich meine Chancen da leider sehr gering ein. Was seht ihr für Möglichkeiten? Ich bin auch gerne bereit einen neuen A3 zu leasen... oder kann ich mir den Gang zum Freundlichen gleich sparen?
Vor dem Unfall wollte die Leasing ca. 3.000 - 4.000 Euro für eine Rücknahme. Allerdings wird sich das nach dem Unfall nun auch ziemlich verändert haben.
Andy
49 Antworten
Also ich hatte auch mal so einen ähnlichen Fall, da wurde dann der Differenzbetrag des alten Fahrzeuges in den neuen LEasingvertrag mit aufgenommen und ich habe eine neues Fahrzeug bei gleicher Rate bekomme ohne einen Cent draufzuzahlen!
Das hört sich interessant an...
Habe mir mal ein A3 zusammegestellt der am Ende mit ähnlicher Leasingrate raus kam und mir gefallen würde... und der hat fast Vollausstattung. Sind die Leasingraten dermaßen hoch gewesen damals?!
Hallo!
Ob du aus dem Leasingvertrag raus kommst, liegt an deinem Freundlichen.
Ich hatte 2 A3, die waren immer auf 2 Jahre geleast, wurden aber nach 6 Monaten gegen neue Fahrzeuge ausgetauscht, bei minimaler Aufzahlung.
Das selbe Spiel lief beim Polo meiner Frau.
Allerdings mußt du aufpassen, wenn der Restwert sehr hoch angesetzt wurde, um die Rate niedriger zu halten, dann kann es zu solch hohen Aufzahlungen kommen, wenn man aus dem Vertrag raus will.
Es ist übrigens egal, ob du das nächste Auto kaufst, finanzierst oder least, wenn dein Freundlicher mitmacht, geht es problemlos.
Gruß
Mikne
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Hallo,
Zitat:
Der NP betrug damasl ca. 22.000 Euro. Das Leasing läuft 54 Monate bei 30.000km Jahresleistung und monatlichen 500 Euro (Firmenleasing).
Hast du den Wagen über Audi direkt oder über eine Leasingfirma geleast ?
Den Preis finde ich in der Tat viel zu hoch, ich komme brutto auf einen ähnlichen Preis, hab aber nur 20.000 km /Jahr und nur 30 Mon. Laufzeit bei einem Listenpreis von 35.500 €. Dafür ist in der Leasingrate aber bis auf Benzin alles enthalten, auch Verbrauchsmaterial und Werkstatt.
Bei deinem Preis lohnt auch das Firmenleasing nicht, zudem ist die Laufzeit viel zu hoch, bei wird max 36 Monate angeboten. Für den Betrag kannst du den Wagen besser über einen Kredit finanzieren.
leasing
Für ungefähr das gleiche Auto zahlen wir auch über Firmenleasing 237€ monatlich, auf 48 Monate und 22.500 km jährlicher fahrleistung....nichts inklusive...
Neupreis war 24.000...
mfg
P.S. habe auch den 1.9 tdi und bin soweit echt zufrieden mit dem auto,
weiß gar nicht was du hast....
Du hätetst den Wagen nach dem Unfall mit Schaden verkaufen sollen. Sollte der Restwert des Unfallwagens + Zahlung der Versicherung nicht die noch offene Leasingrestsumme abdecken, ist das dann das Problem des Leasinggebers. Du wärst dann sofort raus gewesen....
Nur das Chiptuning hätte vom Leasinggeber bemängelt werden können, aber bei einem Audineukauf, wäre auch das sicher kein Problem gewesen.
Nach dem Unfall verkaufen? Das mußt du mir jetzt mal genauer erklären.
Mal angenommen ich zerlege mein Auto - was würde dann eigentlich passieren? Bleibt das an mir hängen, übernimmt das die Vollkasko und bekomm ich ein neues Auto?
Wenn du einen Unfall hattest mit deinem Wagen, und du deinen Wagen eigentlich nicht so gerne magst, ist es das beste den Wagen mit Schaden zu verkaufen! Die zahlungspflichtige Versicherung zahlt dir dann den Restwert, nicht die Reparatur. Also z.B Restwert des Wagen mit Unfallschaden 10.000Euro. Ohne Schaden wäre der Wagen noch 15.000Euro wert laut Gutachter, dann zahlt die Versicherung nochmal 5000 Euro an dich aus. Diese 15.000Euro gehen dann an den Eigner, also den Leasinggeber. Sollte der Wagen beim Leasinggeber aber noch mit z.B. 16.500 Euro stehen, ist das sein Problem, dafür hat er ja eine Versicherung abgeschlossen.
Der Vertrag wäre damit für dich beendet. Das ganze funktioniert aber nicht, wenn du den Wagen reparieren lässt, dann wird davon ausgegangen, dass du den Wagen behalten willst, deshalb bekommst du dann ja auch den Wertverlust ausgezahlt.
Am einfachsten ist die Sache bei einem Totalschaden, damit ist dann das Leasing beendet.
Noch eins beachten, die Versicherung zahlt an dich gar nix, sie zahlt immer nur an die Leasing!
Grüsse
Klaus