Rasenmähertraktor - Kraftheber, Pflügen und Schneeschieben
Hallo,
seit gut einem Monat bin ich Besitzer eines Rasenmähertraktors Alko T920 Comfort. Er mäht hervorragend und die käuflich erworbene Macke einer kaum trennendem Kupplung und dem zufolge auch kaum "Schalten können" ist mittlerweile behoben.
Neben Rasen habe ich natürlich auch einen Garten.
Den zu Graben ist eine jährliche Herausforderung: meistens findet man niemanden, der das für "Geld und gute Worte" macht.
Normal ist der Garten für einen "fitten Menschen" in gut einem Tag gegraben. Ich brauch eine Woche, wobei davon drei Tage Graben ist und "Beißen" (wegen Rückschmerzen) und der Rest der Woche dazu dient, die Rückenschmerzen wieder loszuwerden - viel IBU fressen.
Meine eigentliches Hobby sind Autos und ich habe eine - so denke ich - recht gut ausgerüstete Werkstatt.
Um mir das Graben zu ersparen, soll der Alko mit einem hinteren Kraftheber ausgestattet und mit einem Pflug versehen werden.
Dazu habe ich sehr konkrete Vorstellungen und "im Kopf" ist schon Alles fertig!
Ich möchte dieses aber nicht preisgeben, da ich hoffe ihr erzählt, wie ihr sowas realisiert habt, damit eure gemachten Erfahrungen in meine Konstruktion einfließen.
Wenn gewollt, werde ich hier gerne nach "Baubeginn" berichten.
Gruss.
119 Antworten
sieht doch schon sehr gut aus, und die Teile sind hervorragend für Sache von der Stabilität her.
Am Vierkantrohr kann man so ein Pflugschar dann gut einstellen.
Hallo,
leider mußte ich feststellen, daß ich nicht ausreichend Material (Gewindestangen) hatte, um das Stützrad montieren zu können.
Den Pflug habe ich so positioniert, daß ich neben der Furche fahre.
Da ich einen Hebemechanismus gebaut habe ohne einen in der Länge einstellbaren Oberlenker, habe ich für den Pflug eine Einstellmöglichkeit bezüglich des Neigungswinkels geschaffen.
Was mir "Kopfzerbrechen" machte, war die Leistungsaufnahme des Luftpressers: ca. 20 A.
Plan war zu testen, ob bei Einschalten des Luftpressers der Motor überhaupt noch weiter läuft - lief weiter!
Simulieren wollte ich dann den Einsatz des Pflugs (Heben und Senken) bei Motorlauf auf maximaler Drehzahl des Motors. Dieses habe ich nach paar Minuten abgebrochen und den Test ohne laufenden Motor für eine Stunde weiter geführt. Danach sprang der Motor an wie gewohnt.
Anscheinend waren meine "Kopfzerbrechen" sinnfrei.
Gruss.
Zum Einstellen musst du den Schlepper hinten un vorne auf Holzklöze stellen damit du die richtig Pos. hast. Ne passende Zuleitung von der Batt. zum Lufpresser ist Logisch, der läuft ja eigentlich nicht dauernd.
Zitat:
@Bitboy schrieb am 7. Oktober 2021 um 16:39:44 Uhr:
Zum Einstellen musst du den Schlepper hinten un vorne auf Holzklöze stellen damit du die richtig Pos. hast. Ne passende Zuleitung von der Batt. zum Lufpresser ist Logisch, der läuft ja eigentlich nicht dauernd.
Hier ist das wohl anders, wenn ich das richtig verstanden habe soll er ja nicht in der furche fahren. Der zugpunkt ist schon ordentlich versetzt.
Ich drücke fest die Daumen, dass Lenkung und getriebe mit machen - die Konstruktionen sonst sieht gut aus, die Schar ist schön klein, vielleicht geht's. Immer schön Last auf den traktor - wegen der Traktion - vielleicht ne Kiste Bier zw. die knie🙂
Ich hab immernoch leichte Zweifel.
Aber wers nicht probiert....
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Hast du richtig verstanden-- Hier ist das wohl anders, wenn ich das richtig verstanden habe soll er ja nicht in der furche fahren.
Daher sind die Räder ja auch beide höher und zum einstellen des Pfluges wäre es auf normalem Boden besser den Schlepper um die Furchentiefe höher zu stellen. Dann kann man das Schar in allen drei Ebenen voreinstellen. Beim Ablassen sollte die Spitze nach unten zeigen damit sich das Schar reinzieht und auf Tiefe gerade stehen, damit sich das leichter ziehen lässt und weniger verschleißt, ein wenig Zug nach unten könnte den Raddruck erhöhen.
Ach so...
Sonst stellt man Vorder und Hinterrad auf einen klotz um den Pflug einzustellen - jedenfalls mach ich es so, aber wie gesagt : der fährt in der Furche
Bin echt gespannt ob das funktioniert und wie lange der rasentraktor das mitmacht.
Ich fahre jetzt im Herbst auch immer den Rasenschnitt + Laub auf die freie Ackerfläche ( wird dann einfach mit untergepflügt), da tut mir der Tasentraktor schon immer leid, wegen dem unebenen Gelände und dem Staub...
Na das muss er aushalten, gut ist es aber nicht.
Im Winter bekommt er seine pflegeeinheit dann macht er es hoffentlich noch ne Weile.
Hallo,
Pflügen mit dem Rad neben der Furche geht und der Motor muß nur auf "Halbgas" laufen - also sollte es keine Überlastung des Antriebsstrangs geben.
Sowas ist aber "der Tanz auf der Rasierklinge", was mal geklappt hat.
Im Regelfall bricht die Kante, die durch die Furche erzeugt wurde und das Hinterrad rutscht in die Furche. Und in der Furche ist die normale Rasentraktorbereifung völlig traktionslos.
Also nehme ich Abstand des "Pflügens mit dem Hinterrad neben der Furche" und werde umbauen für "Hinterrad in der Furche".
Bestimmt können Schneeketten das Traktionsproblem beseitigen, aber mit einer Reifenbreite, die breiter ist als was der Pflug machen kann+, bleibt sowas sinnfrei.
Bestellt und bezahlt habe ich eine Bereifung in 4.00 - 8 mit AS-Profil.
Gruss.
Gute Idee mit der Bereifung, kommt auch darauf an wie nahe man an der Kante fährt. Wenn die Tiefe der Furche nicht wie im Video 10 cm sondern 15 ist, dann ist der Radstand zu schmahl und man sitzt sau schief. >Man kann ja auch das so bauen das beides möglich, zu probieren ist.
Und bist du zufrieden mit dem Schälergebnis?
Wie tief ist die furche etwa?
Gross gegenlenken musst du nicht?
Der Motor läuft nur mit Halblast, heisst es ist ein hydro - kein normales Getriebe?
Vielleicht ist oben fahren doch ganz gut...
In der Furche gegenlenken müssen, da hätte ich Angst um die Achsschenkel.
Aber ich war ja auch der Meinung, dass das mit dem pflügen nicht geht...
Es ist nicht tief und die Schar ist schön klein, aber es ist ja auch kein Ackerbau geplant, also wohl I. O. so - schön 🙂
Hallo,
ich habe jetzt das Pflugschar so versetzt, daß es eine gute Grundeinstellung für das Pflügen "in der Furche" sein sollte. Der Höhenanschlag des Rades ist bei ca. 11cm eingestellt. Das wird aber mit der möglichen Tiefe des Pflügens das Maximum sein werden, da das Mähwerk im vorderen Bereich nur 9cm zum Boden hat und ich hoffe, daß "die paar Krümmel mehr Erde" keine Probleme bereiten.
Zur Traktion: Es warten Felgen auf "die Besohlung" mit bestellter AS-Bereifung. Auch wurden mal von mir verschenkte Schneeketten mir wieder zurück geschenkt.
Gruss.
P.S.: Bevor ich die erste Furche gepflügt hatte, waren bei mir alle Symptome ersichtlich, wie man sie als "Lampenfieber" benennt.
Hallo,
leider waren die Reifen eine "Nullnummer", da sie vom Durchmesser zu klein sind.
Ich habe mich dann dazu entschlossen die weiteren "Plügversuche in der Furche" mit Schneeketten durchzuführen.
Bezüglich der Traktion war es keine "Nullnummer"!
Nach defizierler Einstellung der Neigung des Pflugschars ließen sich auch halbwegs akzeptable Pflügergebnisse erzielen.
Aber warum war es einfacher gute Pflügergebisse zu erzielen beim "Pflügen neben der Furche"?! Eigentlich ganz einfach: Beim "Pflügen neben der Furche" mußte der Hebemechanismus tiefer abgesenkt werden müssen, wodurch dann aber auch die Unterlenker tiefer abgesenkt wurden und nach hinten abfallend sind.
Beim "Pflügen in der Furche" werden die Unterlenker - von der Neigung her - weiter nach oben stehen, was doof ist.
Die Unterlenker sind weiter nach oben anzubringen, damit sich der Pflug in der Tiefe selber besser regulieren kann
Gruss.
Großartig, wenn Hersteller wie Lemken oder Kverneland das erfolgreiche Projekt genauer in Augenschein nähmen.
Ich bin bereits ein Fan Deiner Arbeit.
TOP gemacht sieht richtig gut aus, wenn der noch 3-5 cm tiefer kann, würds testen, kannste die Zeichnungen zu kauf anbieten. Schweiß dem unteren Schar mal 5cm dran damit das die Sohle besser räumt, dann wirds noch besser, auch das stülpen sollte dann anders aussehen.
Hallo,
ich habe jetzt die Unterlenker weiter nach oben angebracht, so daß sie nicht mehr (nach hinten gesehen) nach oben zeigen sondern nach unten - auch zeigt der Oberlenker (nach hinten gesehen) nach oben. Dieses sollte eine Geometrie sein, wo sich die Pfügtiefe selber einstellen kann: Beim Beginn des Pflügens steht die Plugspitze stark nach unten, je weiter sie in die Erde eindringt neigt sie sich nach oben und es geschieht kein weiterer "Tiefgang" des Pflugs - so meine Theorie.
Natürlich gibt es auch noch andere Gegebenheiten, die die "Selbsteinstellung der Pflügtiefe" beeinflussen.
Bestimmt ist die Bodenbeschaffung ein Faktor: je "schwerer" der Boden, desto weiter neigt sich die Pflugspitze nach unten.
Und auch die Geschwindigkeit wird Einfluss haben, wobei es beim Alko kaum Leistungsreserven gibt, um dieses zu nutzen.
Ich habe eine Pflügtiefe von ca. 12cm geschafft - aber gerade so, weil mir darüber der Pflug nach unten "abgehauen" ist und dann auch irgendwann die Traktion der Hinterräder an die Grenzen kamen.
Mit der geänderten Geometrie der Unterlenker sollte die Pflügtiefe von 12cm einfacher machbar sein - vielleicht geht auch bißchen mehr.
Gruss.
Die Pflugspitze muss nach unten zeigen und beim erreichen der Tiefe waagrecht mit dendenz nach unten. Daher mein Vorschlag auf in dem Fall 12cm Klötze stellen dann kann man das eher sehen. Ansonsten einfahren in die Furche und absteigen und hinten nachsehen. Durch die leichte Tendenz nach unten bekommen auch die Räder druck und er springt nicht so gerne hoch und hält die Tiefe. Der verstellbare Oberlenker hilft hier sehr