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Rahmenteile schweissen -

Audi
Themenstarteram 10. Januar 2016 um 12:48

Ich schreibs mal da rein, möge ein Mod es in die richtige Kat. verschieben.

Wie ist das, wenn man am Rahmen hier und da Teile - ca. 5 - 10 cm ausbessern will, sozusagen Rahmenerhaltente, technische Verbesserungen durchführen möchte, z.b. hinten, wo viel Anhängelasten sind oder mal hier und da, wo von nöten.

Soll man das mit dem Tüvler vorab durchsprechen, oder einfach drauf zu, möglichst so, dass er es net sieht?

Wie aber, wenn man später das aufgeschweisste sehen sollte, weil man z.b. keine Blechteile raustrennen möcht, sondern einfach was "drüberbügeln" möcht - sozusagen das "unterblech" noch 40 - 60 % tragende Funktion hat - und dann später die Diskussionen anfangen beim Tüvler.

Manche schauen ja gar nicht so genau hin, wenn se den allgemeinen "Gutzustand" sehen, manche aber suchen erst richtig, wenn se sehen, einer hat bissel "nachgeholfen" - wobei es ja mein guter Wille ist, eine Karrosse zu verbessern und net zu warten, bis se bei einem Totalunfall nur noch 50 % trägt, anstatt 100%.

Wie haben hier manche Erfahrungen gemacht?

Freilich ist raustrennen und Ansetzen immer nen großer Aufwand, wie nur drüberbügeln.

Wenn ich z.b. an einem U-Profil Teile raustrenne ist das aufwändiger, wie wenn ich ein passendes U-Profil drüberschweis, klar, die Vorschriften entsprechend beachte, dass ich z.b. nur hefte oder die Bleche schräg ansetze, um die entstehenden Spannungen beim Schweissen in der angrenzenden guten Blechstruktur nicht "falsch" belaste - jetzt mal so ausgedrückt.

Klar das ein Autorahmen als Ganzes zu betrachten ist und nicht nur das Stückchen Rahmen mit seinem U-Profil von 5 x 10 cm....

Beste Antwort im Thema

Sehr interessant finde ich als Karosseriebauer ja auch, dass du einerseits etwas verbessern willst, dann aber gerne "drüberbügeln" willst und hoffst, dass der Tüvprüfer es übersieht.

Aber ich sage dir jetzt trotzdem, wie es die Prüfer gerne sehen.....

1. Hinfahren, zusammen anschauen.

2. Besprechen, wie es der Prüfer gerne sehen würde.

3. Genau so machen und maximal grundieren, damit er auch sieht, was und wie es gemacht wurde.

4. Sich über die neue Plakette freuen, nach Hause fahren und gut versiegeln.

Man könnte auch einfach sagen: Spiel mit offenen Karten!

Wenn ein Prüfer merkt, dass du ihn verarschen willst, verlass dich drauf, der schreibt die den Hobel komplett kaputt und das zu Recht. Denn es ist sein Kopf, der im Zweifel in der Schlinge steckt, wenn du mit deinem " drübergebügelten" tragenden Teil irgendwelche Schäden anrichtest.

So denn....viel Spaß beim Schweißen.

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Zitat:

@voedisch schrieb am 10. Januar 2016 um 12:48:51 Uhr:

 

Wie ist das, wenn man .... sozusagen..... technische Verbesserungen durchführen möchte

Frage beim TÜV und nach dessem Okay bei einem Karosseriebauer mit entsprechendem Know-How und Equipment nach.

"Verbesserungen"? Das wird wohl jeder von seinen eigenmächtigen Änderungen oder Änderungswünschen denken. Niemand macht doch etwas, was in seinen Augen Optik, Sicherheit oder Handling verschlechtern würde.

Er schon wieder, mt seinen "Verbesserungen".

Denkst du wir kriegen nicht mit, dass du wohl mit 'nem durchrosteten Holm nicht durch den TÜV kommst?

Du brauchst hier aber keine hyptohetischen Fragen stellen. Es gibt Leute, die helfen dir auch mit direkten Fragen.

Ansonsten hier: Holme schweißen

 

Gruss

Sehr interessant finde ich als Karosseriebauer ja auch, dass du einerseits etwas verbessern willst, dann aber gerne "drüberbügeln" willst und hoffst, dass der Tüvprüfer es übersieht.

Aber ich sage dir jetzt trotzdem, wie es die Prüfer gerne sehen.....

1. Hinfahren, zusammen anschauen.

2. Besprechen, wie es der Prüfer gerne sehen würde.

3. Genau so machen und maximal grundieren, damit er auch sieht, was und wie es gemacht wurde.

4. Sich über die neue Plakette freuen, nach Hause fahren und gut versiegeln.

Man könnte auch einfach sagen: Spiel mit offenen Karten!

Wenn ein Prüfer merkt, dass du ihn verarschen willst, verlass dich drauf, der schreibt die den Hobel komplett kaputt und das zu Recht. Denn es ist sein Kopf, der im Zweifel in der Schlinge steckt, wenn du mit deinem " drübergebügelten" tragenden Teil irgendwelche Schäden anrichtest.

So denn....viel Spaß beim Schweißen.

Hi,

warum schreibst du nicht einfach dein wirkliches Problem?

Hast du ein Rostloch im Hol, muss das geschweißt werden.

Ein Blech kann man auch drüber setzen, aber einige Schweißpunkte reichen da nicht, das sollte schon durchgeschweißt werden. Das gammelt aber drunter weiter, sodaßß du für den nächsten Tüv warscheinlich wieder ran must.

Sauberer ist, das faule Blech raus zu trennen und ein neues einschweißen, innen und außen versiegeln, fertig.

Themenstarteram 10. Januar 2016 um 21:37

ne, ich will da halt an einem Auto bisschen was verbessern, wo die ahk verschraubt wird usw.

halt "verbessern".

Nicht erst warten, bis ich mit 25 Jahren komplett schweissen muss, dazu wäre der Hobel zu schade, sieht ja top aus.

Andere warten halt, bis komplett die AHK runterfällt und die 3,5 to in den Graben schlingern, ich möcht halt "verbessern".

Der Tüv schaut da eh net genau hin, deshalb möcht ich auf eigene Faust verbessern.

Mängel hat der Hobel net, ohne Mängel durchgekommen.

Bei nem Haus wartet ihr ja auch net, wenn ein Schiefer locker ist, bis euch das Regenwasser ins Bett tropft und geht vorher mal hoch und wechselt den Schiefer aus oder die Pappe oder, oder oder....

Ausserdem kann man durch das Schweissen ja weiteres Rosten vorbeugen. Hab letztes Jahr meine Schweller geschweisst mit 2 mm Blech.... ich glaub das hält wieder die nächsten 15 Jahre... Sollte ich da auch warten, bis irgendwann der TÜV Prüfer beim schaun merkt, dass da was "hohl" klingt.....?!

Möcht net wissen, wieviele Autos Macken haben, die Jahrelang durch die Gegend fahren und nie bei ner HU auffallen - bis auf die Extremstfälle wie Löcher mit Bauschaum zugespritzt oder Federn mit Schlauchbinder geflickt usw. ... irgendwann merkts jeder Prüfer, logo....

na klar, mit Blech mein ich natürlich Stärken um die 3 - 6 mm - je nach Fahrzeug und Beanspruchung.

Wir reden nicht von den Audis... die sind ja für die "Ewigkeit" gebaut.....

hallo

hat das gefährt denn überhaupt nen rahmen im richtigen sinne oder handelt es sich um ne selbsttragende karosserie ?

auch wenn du hinten diverse bereiche stabiler baust > die kräfte sind immer noch da und wirken auch nur eben dann an anderen stellen wo dann schäden auftreten / auftreten können

noch nen anderer wichtiger punkt ist das dann unvorhersehbar ist was passiert wenn da jemant dir hinten drauf fährt , gewisse verformungsbereiche müssen da schon bleiben

bestes beispiel sind da rennautos die ne normale karrosserie als grundlage haben , da wird auch nur die fahrgastzelle hart gebaut , vorn und hinten blebt "weich"

Mfg Kai

Zitat:

@voedisch schrieb am 10. Januar 2016 um 21:37:21 Uhr:

ne, ich will da halt an einem Auto bisschen was verbessern, wo die ahk verschraubt wird usw.

halt "verbessern".

Nicht erst warten, bis ich mit 25 Jahren komplett schweissen muss, dazu wäre der Hobel zu schade, sieht ja top aus.

Andere warten halt, bis komplett die AHK runterfällt und die 3,5 to in den Graben schlingern, ich möcht halt "verbessern".

Der Tüv schaut da eh net genau hin, deshalb möcht ich auf eigene Faust verbessern.

schöner Blödsinn!

Also.... aus deiner Signatur entnehme ich, dass es sich wohl um einen Jeep handelt.

Gehen wir mal von einem Leiterrahmen aus.

Dir scheint nicht klar zu sein, dass du beim Schweißen das Gefüge im Metall veränderst. Das heißt, wenn du nun irgendwelche Knotenbleche, Winkel o.ä. in deinen Leiterrahmen schweißt, kann es passieren, dass der Rahmen an den Schweißstellen sogar weniger belastbar ist als vorher.

Lass bitte die Finger davon.

Rein rechtlich darfst du am Auto alles schweißen. Zumindest ist alles zulässig bis auf Achsen!

Gibt Leute die schweißen Holme komplett neu dran und alles. Hinterher sieht das keiner mehr wenn es vernünftig gemacht ist.

Es ist immer nur eine Frage des WIE.

Wenn man es selber macht, sollte man sich die Zeit nehmen und gleich alles ordentlich machen und nicht einfach Blech drauf und dicht braten wie das scheiß 0815 gekleister aus den Werkstätten.

Themenstarteram 11. Januar 2016 um 18:24

ja klar leiterrahmen.

schweissen kann ich, klar, schon 30 jahre und länger.

gefügeveränderung ist mir klar.

hab schon baggerarm, hallenteile und alles geschweisst, hält, kein riss und alles paletti.

einen schweisserschein brauch ich net, würde den bestehen, keine frage. also, bin kein anfänger.

in der meisterschule auch schweissnahtberechnung usw.

Ich hab Hallenteile in Absprache mit dem Prüfstatiker gemacht, der hat die angeschaut, alles im grünen Bereich, die Nähte waren über 2,5 m lang - also keine Kleinigkeit und dort sind tonnen eingeleidet worden und alles hält.

mir gings halt nur um den tüv män.

wie man rahmenteile schweist, damit die gefügeveränderung "im normalen Bereich" bleibt, ist mir auch klar.

aber warten, bis einem die kupplung bei überbelastung abbricht wollt ich halt nicht.

andere machen ja auch verstärkungen am auto, was ist da so schlimm dran.

ich könnt jetzt zu einem profi gehen, der das täglich berufsmässig macht, der freut sich über jeden auftrag, aber warum, wenns selbst zu machen ist.

okay, soweit alles klar, braucht net weiter antworten.

hallo

wo kommt denn die überlastung her ? willst da 5to drann hängen obwohl das auto nur für 2to freigegeben ist ?

Mfg Kai

Themenstarteram 11. Januar 2016 um 18:57

3,5

jedes auto, was anhängerbetrieb hat, "verschleisst" ein bisschen, ganz normal.

Jetzt hab ich's kapiert! Er will an an PKW der nur 2to darf mehr dran hängen und selbst Verstärkungen dranbraten.

Ja nee, is klar.....

Hi,

ich glaube dem TE ist einfach nur langweilig!

Ständig erstellt er ellenlange Beiträge mit seltsamen Fragen, obwohl er ja im Grunde doch alles weiß, alles kann, und sowiso der Beste ist.

Es sind doch garkeine Ferien :D

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