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Unterboden gammelt - macht Schweißen noch Sinn?

Themenstarteram 20. April 2016 um 13:44

Hallo

Für den TÜV wurde bei meinem 206er Peugeot (1.4i, EZ 01/01, 75 PS) mitunter der Rost am Unterboden beanstandet. Bei genauerer Betrachtung war "Rost" eine glatte Untertreibung: im vorderen Bereich (ungefähr da wo man den Wagenheber ansetzt) jeweils links und rechts ein handtellergroßes Loch(!), auch im hinteren Bereich sind zwei Löcher zu finden, diese sind ungefähr so groß wie 2€-Münzen. Leider scheint aber der gesamte Unterboden so allmählich komplett zu vergammeln, denn es bröckelt auch schon an anderen Stellen. Hab keine Fotos gemacht, aber dieses Bild (Link) zeigt das z.b. ganz gut.

Der Mechaniker meinte, das Schweißen würde einen guten Arbeitstag in Anspruch nehmen, da er u.U. auch aufpassen müsste dass der Fußraum nicht abfackelt.

Ohne das Auto gesehen zu haben, würdet ihr sagen das ist eine realistische Einschätzung? Mir kam das schon sehr viel vor, andererseits kenne ich mich mit Schweißarbeiten in diesem Ausmaß nicht aus.

Darüber hinaus sind auch viele andere Mängel zu beseitigen, dies wäre aber weniger arbeitsintensiv.

Es ist nur die ernsthafte Überlegung da, das Auto zu verscherbeln (Export), hätte ihn sonst noch als Zweitwagen für die Pendlerei behalten

Beste Antwort im Thema

Also der Hobel ist über 16 Jahre alt, wieviel km hat der denn drauf? Ich würde fast sagen da lohnt eine Aufarbeitung nicht mehr. Zumal dabei häufig noch mehr Schrott zu Tage tritt als die erste Einschätzung erfasst hat.

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Weg mit der Karre - wenn es soweit ist, lohnt sich nix mehr. Je nach Laufleistung kommt dann als nächtes Kupplung, Wasserpumpe, Antriebswellen.....

Also der Hobel ist über 16 Jahre alt, wieviel km hat der denn drauf? Ich würde fast sagen da lohnt eine Aufarbeitung nicht mehr. Zumal dabei häufig noch mehr Schrott zu Tage tritt als die erste Einschätzung erfasst hat.

Also wenn er jetzt TÜV hat, dann würde ich ihn fahren und dann in 2 Jahren abgeben. Wenn er ihn nicht bekommen hat kannst ihn gleich verscherbeln.

Das Problem sind die teuren Arbeitskosten. Wenn ein Kollege hast der es dir so in der Freizeit macht ist das was anderes. Aber in einer Werkstatt wird das so teuer das du dir das gleiche Auto grad nochmal kaufen kannst.

Themenstarteram 20. April 2016 um 14:14

Hat 170.000 drauf, ZR+WaPu wurden zuletzt bei 121.000 gewechselt, ebenso die Kupplung da damals das Ausrücklager verschlissen war und im Zuge dessen auch die Kupplung gewechselt wurde.

Auch die Antriebswelle wurde vor ca, 30.000 getauscht.

TÜV (also bei uns in Österreich das Pickerl) ist abgelaufen, aber wir haben hier 4 Monate Überzug, d.h. ich kann ihn noch bis einschließlich Mai fahren. Um dann noch für ein weiteres Jahr das Gutachten zu bekommen müssten neben den Schweißarbeiten folgende Reparaturen gemacht werden:

Bremsen vorne (mache ich selbst, Materialkosten € 55)

Querlenker vorne beidseitig + Koppelstange vorne links (Material € 75)

Auspuffrohr vorne+mittig schweißen oder tauschen (eher schweißen)

Schweinwerfer links tauschen (Gehäuse - nicht die Birne, Materialkosten: € 30)

Bestand haben werden diese Reparaturen aber nicht, denn bis auf die Bremsen sind das alles Billigteile, da es keinen Sinn hat hier noch Markenware zu verbauen.

Es stand ohnehin nur zur Frage das Auto noch für ein Jahr rüberzubringen um Zeit zu haben mir einen guten Neuen auszusuchen ohne den "Nächstbesten" nehmen zu müssen.

 

Die Schweißarbeiten kann ich bei uns im Betrieb machen lassen, insofern komme ich auf einen viel günstigeren Arbeitsstundenpreis, aber auch dann ist ein ganzer Arbeitstag eine fragliche Investition bei einem so kaputten Auto

Zitat:

@NullPS schrieb am 20. April 2016 um 14:14:07 Uhr:

TÜV (also bei uns in Österreich das Pickerl) ist abgelaufen, aber wir haben hier 4 Monate Überzug, d.h. ich kann ihn noch bis einschließlich Mai fahren. Um dann noch für ein weiteres Jahr das Gutachten zu bekommen müssten neben den Schweißarbeiten folgende Reparaturen gemacht werden:

4 Monate sind doch genug Zeit sich in Ruhe einen anderen Wagen zu suchen.

Wenn man davon natürlich 3 Monate lang überlegt was man machen soll, bevor man tätig wird, ist das schlecht.

Wenn Du dann wieder 1 Jahr Zeit hast, und erst in 11 Monaten mit dem Suchen anfängst wirds wieder eng.

Als ich mal vor dem gleichen Problem stand, hab ich den Wagen verkauft, und mir einen neuen gesucht. Ok, eigentlich wars genau andersrum :D

Ging auch innerhalb von 4 Wochen.

am 20. April 2016 um 15:48

Karren weg und Neuen her ! Viel Eigenwert hat das Ding so und im reparieten Zustand nicht, also lieber alles neu ^^

LG Razze

PS: Mehr als 4 Monate für Autokauf ? Reicht dicke ! Haben unseren damals auch innerhalb von 3, 4 Wochen gesucht und gefunden und es ist dennoch Liebe xD

Themenstarteram 21. April 2016 um 1:08

Gute Argumente. Naja, das ist so eine Sache, ich bin erst letzte Woche zur Überprüfung gefahren, da ich davor fast ein halbes Jahr in den Staaten war, daher bin ich erst jetzt vor die Entscheidung gestellt worden.

Ich halte die Augen offen, Frühjahr ist normalerweise ohnehin eine gute Zeit für den Autokauf (bei uns zumindest).

Ein 16 Jahre alter 206 in diesem Zustand? Da muß man ja schon fast nachgeholfen haben, damit der Wagen in diesen Zustand kommt. Die Karosserien dieses Peugeot-Modells kommen in diesem Alter und mit nochmal 100.000 km mehr normalerweise problemlos durch den TÜV.

Könnte am Salz liegen das in den Alpenländern wohl mehr und häufiger gibt im Winter. Dazu könnte auch nen vorschden da gewesen sein de die Versiegelung beschädigt. Wie aufsitzen, Wagenheber flasch angesetzt.

Zitat:

@Provaider schrieb am 21. April 2016 um 10:51:24 Uhr:

Könnte am Salz liegen das in den Alpenländern wohl mehr und häufiger gibt im Winter. Dazu könnte auch nen vorschden da gewesen sein de die Versiegelung beschädigt. Wie aufsitzen, Wagenheber flasch angesetzt.

Vor allem mischen die in Oberbayern etc Lauge zum Streusalz damit es länger vorhält. Das hat beschleunigte Korrorion zur Folge. Im Flachland ist das nicht notwendig.

Dennoch würden mich Bilder interessieren, dann kann man das doch viel besser beurteilen als so ohne.

gelöscht

Themenstarteram 21. April 2016 um 20:27

Bilder hab ich leider keine, aber mach ich noch gern. Kanns nur so beschreiben: Links und rechts handtellergroß, wenn man mit der Hand reinfährt, bröckelt es nur so raus.

Bei uns (Tirol) wird leider extrem viel Streusalz verwendet, unter Zuhilfenahme der besagten Lauge. Mitunter ein Grund warum viele bei uns Winterautos haben, zum Kaputtfahren, da ihnen die Erstautos zu schade sind.

Aber beim linken Loch musste eindeutig ein Vorschaden da sein, da ist eindeutig jemandem der Wagenheber abgerutscht oder so, anders kann ich mir ein derart großes Loch nicht erklären (es sei denn bei uns stehen die Marder auf Metall)

Du musst dir das selber ausrechnen. Den Teppich auszubauen dürfte bei dem Auto kein extrem schwieriges Unterfangen sein, für das Schweißen hast du ja einen. Wenn du die Versiegelung selber übernimmst, so beläuft es sich ja auf die Arbeits-/Materialkostens des Schweißers und bei dir auf die Materialkosten.

Wenn ansonsten keine andere "großen" (teuren) Sachen anstehen und du nicht unbedingt den Wunsch nach etwas neuem verspürst, so ist eine Instandsetzung durchaus eine Option. Entscheiden kannst nur du. Ist schwierig, ich weiß. Hatte damals bei meinem Vento das selbe Problem, lohnt sich das noch? Vor allem, weil ich auf ein Flickwerk verzichten wollte und es so original wie nur möglich gemacht haben wollte. Naja, ist jetzt 5 Jahre her, ich bereue es nicht. Liegt aber auch daran, dass ich das Auto seit Neuauslieferung habe und daran hänge.

Ansonsten, gerade wegen diesem Satz:

Zitat:

Bei uns (Tirol) wird leider extrem viel Streusalz verwendet, unter Zuhilfenahme der besagten Lauge. Mitunter ein Grund warum viele bei uns Winterautos haben, zum Kaputtfahren, da ihnen die Erstautos zu schade sind.

Dann unbedingt beim nächsten Auto mehr Vorsorge betreiben! Vor dem Winter z.B. mit FluidFilm/PermaFilm, das Zeug ist wirklich klasse. Ansonsten sei dir auch Mike Sanders empfohlen, aber das ist in der Verarbeitung deutlich schwieriger als die FF-Produkte. Der Peugeot sah bestimmt nicht so von Anfang an aus, da hätte man mit regelmäßiger Inspektion und Erneuerung der Konservierung die Lebenszeit deutlich verlängern können.

Habe das auch vernachlässigt, aber den Saab lass ich mir nicht vergammeln.

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