Rätsel: Zukunftsmobilität...?
Mit was werden wir in 10 Jahren fahren?
Benzin.....?
Diesel......?
Strom......?
Ich denke Wasserstoff wird sich durchsetzen!
Aus der Sicht vom Schwerverkehr her ist derzeit ein Leben ohne
dieselbetriebene Maschinen nicht vorstellbar!
Bestes Beispiel ist ein 7.5 Tonnen Bagger! Ein Mähdrescher!
Der Bauer mit seinem Trecker! Unzählige Beispiele....
Es gibt bereits wasserstoffbetriebene Schwermaschinen als Prototypen!
Hoffentlich setzen sie sich auch durch!
Wie denkt ihr darüber?
854 Antworten
Zitat:
@Wauhoo schrieb am 26. Februar 2021 um 18:06:48 Uhr:
Regen könnte doch in die elektrische Antriebseinheit des Hinterrades gelangen? Ob das so weit abgedichtet ist, daß es mehr als nur Spritzwasserschutz ist?Zitat:
@tomcat092004 schrieb am 26. Februar 2021 um 16:49:01 Uhr:
Was sollte der Regen denn bei einem E-Roller anstellen, was der nicht auch bei einem Verbrennerroller macht?
Und in China bleiben die Elektroroller bei Regen in der Garage? Welche Garage übrigens? Ein BEV darf bei Regen nicht fahren? Warum funktioniert die Tauchpumpe im Gartenteich oder im Brunnen überhaupt?
Sorry für den Sarkasmus. Aber es gibt den Beruf der Ingenieure, deren Job es ist Lösungen zu Problemen/Herausforderungen zu finden.
Zitat:
@Weis2020 schrieb am 27. Feb. 2021 um 07:53:16 Uhr:
Aber es gibt den Beruf der Ingenieure, deren Job es ist Lösungen zu Problemen/Herausforderungen zu finden.
Und es gibt die Riege der Ewiggestrigen deren Passion es ist, Probleme zu (er)finden.
Es wird ganz sicher auch bei den BEV mittelfristig zu korrosionsbedingten Schäden z.B. am Antrieb kommen; bei täglichem Einsatz bei Wind und Wetter können Erschütterungen, alternde Dichtungen Kondensat etc. auch zu Schäden in den Motoren, an Lagern etc. führen - es bleibt immer noch eine technisch anspruchsvolle Maschine;
das ist teilweise Neuland und viele dieser Dinge werden wohl eher bei höherem Alter der Fahrzeuge ein Thema werden und erst in etlichen Jahren wird sich dann zeigen, ob das sicherheitsrelevant wird und wie sich der Fahrzeugwert gebrauchter BEV einpendeln wird;
die Umstellung auf BEV wird dadurch aber nicht aufgehalten und vermutlich stehen die BEV trotzdem langfristig deutlich besser als Verbrenner da
Wenn man mal nach den Fahrern googelt, die ihre Erfahrungen mit dem Tesla Model S über die letzten 300.000 ... 600.000 ... km schildern, da werden Motoren alle 150.000 km (legt mich nicht auf eine genaue Zahl fest) getauscht. Anfänglich auch für lau.
Das soll jetzt keine Kritik an Tesla sein. Lediglich ein Hinweis, dass es hinsichtlich der Langzeittauglichkeit der Motoren bisher nur wenig Erfahrungswerte gibt.
Ähnliche Themen
Moment, das sollte man schon genau und vollständig darstellen!
Zitat:
@Moewenmann schrieb am 27. Februar 2021 um 10:18:12 Uhr:
Wenn man mal nach den Fahrern googelt, die ihre Erfahrungen mit dem Tesla Model S über die letzten 300.000 ... 600.000 ... km schildern, da werden Motoren alle 150.000 km (legt mich nicht auf eine genaue Zahl fest) getauscht. Anfänglich auch für lau.
Die Probleme beim Model S mit der "Drive Unit" gab es anfänglich aufgrund von Geräuschen in den Motorlagern, das wären aber keine Defekte, die zum Stillstand des Fahrzeugs geführt hätten, sondern Geräuschentwicklungen verursacht haben - also eher ein "Komfortproblem". Das betraf die ersten Modelljahre bis 2015 - seitdem ist das kein Thema mehr, deshalb ist die Aussage "alle 150.000km wird getauscht" irreführend und nicht korrekt.
Das 1 Mio.-km-Fahrzeug hat dabei z.B. bei 320.000km einen letzten Wechsel erhalten (Quelle) und hat dann auch bis über das Erreichen der 1. Mio. km gehalten - also über 680.000km! Garantie auf Antriebsstrang (umfasst auch den Motor) und Akku gibt es übrigens für 8 Jahre bzw. 240.000km. Das bietet kein Hersteller bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor - vermutlich aus gutem Grund. 😉
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 27. Februar 2021 um 08:26:48 Uhr:
Zitat:
@Weis2020 schrieb am 27. Feb. 2021 um 07:53:16 Uhr:
Aber es gibt den Beruf der Ingenieure, deren Job es ist Lösungen zu Problemen/Herausforderungen zu finden.Und es gibt die Riege der Ewiggestrigen deren Passion es ist, Probleme zu (er)finden.
Es hat auch Leute, die gelernt haben zu hinterfragen und nicht alles bedenkenlos zu schlucken, was einem gerade vorgesetzt wird.
Und für mich, wo auch ein E-Roller Arbeitsmittel wäre, stellt sich nunmal die Frage, ob der in Betrieb stundenlangen Regen aushält; ein einfacher Spritzwasserschutz reicht da u. U. eben nicht.
Und was diese Tauchpumpen anbelangt, aus persönlicher Nutzung kenne ich dergleichen nicht; und auch hier stünde dann die Frage, ob sich der elektrische Teil dieser Pumpe auch unter Wasser befindet oder nicht.
Zitat:
@Wauhoo schrieb am 27. Feb. 2021 um 15:31:35 Uhr:
Und was diese Tauchpumpen anbelangt, aus persönlicher Nutzung kenne ich dergleichen nicht; und auch hier stünde dann die Frage, ob sich der elektrische Teil dieser Pumpe auch unter Wasser befindet oder nicht.
Abgesehen vom Stecker in der Steckdose ist alles elektrische komplett im bzw unter Wasser.
Zitat:
@ballex schrieb am 27. Februar 2021 um 15:31:34 Uhr:
Moment, das sollte man schon genau und vollständig darstellen!
....
Garantie auf Antriebsstrang (umfasst auch den Motor) und Akku gibt es übrigens für 8 Jahre bzw. 240.000km. Das bietet kein Hersteller bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor - vermutlich aus gutem Grund. 😉
das bietet VW auch beim BEV nicht - nur 8J auf den Akku....Zitat:
"acht Jahre (oder bis zu 160.000 Kilometern Fahrleistung, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt) eine Garantie, dass die nutzbare Kapazität Ihrer Batterie 70% nicht unterschreitet"
den Rest lässt der VW-Konzern durch die Kunden erstmal im Feld testen - wie üblich;
nicht auszudenken, wenn die BEV so gut wie gar nicht mehr kaputtgehen.... das wollen die doch gar nicht wirklich...
kein Wunder, wenn die Kunden lieber asiatische oder amerikanische Hersteller wählen...😁
Zitat:
@remix schrieb am 28. Februar 2021 um 11:40:16 Uhr:
nicht auszudenken, wenn die BEV so gut wie gar nicht mehr kaputtgehen.... das wollen die doch gar nicht wirklich...
Es könnte sich herausstellen, dass der moralische Verschleiß das eigentliche Problem wird. So wie beim Handy. Wer hat denn noch seines von 2005, 2010 oder 2015 in Betrieb? Rein technisch sollte das bei den allermeisten Geräten nicht das Problem sein, und dennoch ... das Beste, was du mit einem 5 Jahre alten Handy machen kannst ist wohl, es an einen Bedürftigen zu verschenken.
Auf den Gedanken kam ich gerade, als ich auf youtube ein paar E-Auto-News Videos angeschaut habe. Der Hyundai IONIQ 5 zum Beispiel scheint mir alles bisher auf der Straße befindliche schlagartig zu Alteisen bzw. Alt-Lithium zu machen. Was Aussehen, Innenraum und Nutzbarkeit betrifft nicht zuletzt Tesla mit ihren häßlichen Karren, die innen steril und kahl sind. Das ist ein Unterschied wie Porzellan und Edelstahlbesteck gegen Schaumstoffteller und Plastikgabel.
Und technisch? Welchen Wiederverkaufswert wird wohl ein VW ID.3/4 haben, der schon beim Erscheinen nur gedämpfte Begeisterung entfacht hat und offenbar jetzt schon und erst recht in 3 Jahren hoffnungslos veraltet sein wird, wenn z.B. Neuwagen die doppelte Reichweite in der Hälfte der Zeit laden können?
Zitat:
@ME1200 schrieb am 27. Februar 2021 um 15:37:57 Uhr:
Abgesehen vom Stecker in der Steckdose ist alles elektrische komplett im bzw unter Wasser.Zitat:
@Wauhoo schrieb am 27. Feb. 2021 um 15:31:35 Uhr:
Und was diese Tauchpumpen anbelangt, aus persönlicher Nutzung kenne ich dergleichen nicht; und auch hier stünde dann die Frage, ob sich der elektrische Teil dieser Pumpe auch unter Wasser befindet oder nicht.
Im Gegensatz zum Roller, der ja während der Fahrt Erschütterungen ausgesetzt ist, wenn die Qualität der Federelemente so bleibt, wie sie derzeit ist, wird diese Tauchpumpe während des Betriebes wohl kaum mechanisch bewegt?
Es mag ja sein, daß nicht der elektrische Antrieb selber hier fehleranfällig sein könnte, sondern die durch Erschütterungen versuchsachten Lagerschäden des Antriebsrades, die sich dann wiederum auf den elektrischen Antrieb auswirken können, wenn da Wasser eindringt? Zumindest vom Vorderrad des jetzigen Rollers sind die Radlager bereits getauscht.
@remix
Ein seriöser Hersteller wird doch wohl den Schneid haben, für die Qualität seines Erzeugnisses auch insgesamt einzustehen?
Zitat:
@ingo1960 schrieb am 28. Februar 2021 um 13:02:37 Uhr:
Und technisch? Welchen Wiederverkaufswert wird wohl ein VW ID.3/4 haben, der schon beim Erscheinen nur gedämpfte Begeisterung entfacht hat und offenbar jetzt schon und erst recht in 3 Jahren hoffnungslos veraltet sein wird, wenn z.B. Neuwagen die doppelte Reichweite in der Hälfte der Zeit laden können?
Das könnte Zeichen dafür sein, daß ein Hersteller mal "nur" was entwickelt haben will, ohne selbst ideel dahinterzustehen.
Hier zeigt sich übrigens auch die Folge, aus Kostengründen vieles auszulagern und nicht selbst zu entwickeln.
Zitat:
@ingo1960 schrieb am 28. Februar 2021 um 13:02:37 Uhr:
Zitat:
@remix schrieb am 28. Februar 2021 um 11:40:16 Uhr:
nicht auszudenken, wenn die BEV so gut wie gar nicht mehr kaputtgehen.... das wollen die doch gar nicht wirklich...Es könnte sich herausstellen, dass der moralische Verschleiß das eigentliche Problem wird. So wie beim Handy. Wer hat denn noch seines von 2005, 2010 oder 2015 in Betrieb? Rein technisch sollte das bei den allermeisten Geräten nicht das Problem sein, und dennoch ... das Beste, was du mit einem 5 Jahre alten Handy machen kannst ist wohl, es an einen Bedürftigen zu verschenken.
....
das könnte aber auch genau andersherum sein:
wer sich ein BEV anschafft, hat vielleicht auch eine andere Einstellung zu Nachhaltigkeit und fährt das Auto halt entsprechend lange, wenn es gut und zuverlässig läuft...
Zitat:
@Wauhoo schrieb am 28. Februar 2021 um 13:10:10 Uhr:
......
@remix
Ein seriöser Hersteller wird doch wohl den Schneid haben, für die Qualität seines Erzeugnisses auch insgesamt einzustehen?
yep - und zwar durch eine entsprechende Garantie, und zwar mehr als nur 2 Jahre....
Aber wenn Du z.B. den VW-Konzern nach Dieselbetrug etc. und dem gezeigten Umgang mit dem deutschen Verbraucher noch als seriösen Hersteller siehst....
Denke alleine mal an die vielfältigen Mängel am EA888-Motor oder Probleme mit den Doppelkupplungsgetrieben, wo es ausserhalb der Garantie Glück und Gnade des Konzerns braucht, um wenigstens anteilig die Reparaturkosten i.R. von "Kulanz" ersetzt zu bekommen;
dann die ganzen Probleme durch die faulen Lösungen der Techniker, wie versottete AGR-Ventile nach Softwareänderungen wegen der Abgasproblematik;
alle Foren hier sind voll mit den Erfahrungen mit solchen "seriösen Herstellern"....
Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt.
Die Hersteller wollen nicht, das Produkte ewig halten.
Das kann sich keiner erlauben.
Sicher kann man auch von verkauften Teilen "leben", aber das Hauptmerk steht nunmal auf dem Verkauf von neuen Sachen.
Vieles hat sich in den letzten Jahren geändert.
Wo man noch einen Fernseher reparieren konnte, und jeder Händler auch noch Mechaniker hatte, gibt es heute sowas fast überhaupt nicht mehr. Find mal einen, der eine Waschmaschine repariert.
Bei PKW hat jeder Händler auch eine Werkstatt.
Für einen Termin dort musst du anstehen.
Der Autoteilehändler bei uns im Dorf (kleine Stadt) ist mein bester Freund. Regelmäßig kaufe ich Teile aller Art bei ihm. Auch die kleine Autowerkstatt nebenan (wenn ich es selbst nicht machen kann) lebt von mir als Kunde bei ihm.
Gruß Jörg.
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 1. März 2021 um 08:32:09 Uhr:
Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt.
Die Hersteller wollen nicht, das Produkte ewig halten.
Das kann sich keiner erlauben.
Sicher kann man auch von verkauften Teilen "leben", aber das Hauptmerk steht nunmal auf dem Verkauf von neuen Sachen.Vieles hat sich in den letzten Jahren geändert.
Aber nach meiner Beobachtung nicht zum Negativen. Fahrzeuge wurden noch nie derart lange gefahren, wie heute. Auch Rost ist bei modernen Autos kein Thema mehr.
Seinerzeit hat sich der Motor eines VW Käfers (Modell 1303) beim Dauertest der Auto Motor und Sport bei 103Tkm verabschiedet. Und das bei damaligen Ölwechselintervallen von weniger als 7.000 km.
Die 100.000 km-Grenze überstehen moderne Motoren heute problemlos, teilweise halten sie bis zu 250.000 km und länger.
Gruß,
SUV-Fahrer
Zitat:
@SUV-Fahrer schrieb am 1. März 2021 um 10:21:46 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 1. März 2021 um 08:32:09 Uhr:
Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt.
Die Hersteller wollen nicht, das Produkte ewig halten.
Das kann sich keiner erlauben.
Sicher kann man auch von verkauften Teilen "leben", aber das Hauptmerk steht nunmal auf dem Verkauf von neuen Sachen.Vieles hat sich in den letzten Jahren geändert.
Aber nach meiner Beobachtung nicht zum Negativen. Fahrzeuge wurden noch nie derart lange gefahren, wie heute. Auch Rost ist bei modernen Autos kein Thema mehr.
Seinerzeit hat sich der Motor eines VW Käfers (Modell 1303) beim Dauertest der Auto Motor und Sport bei 103Tkm verabschiedet. Und das bei damaligen Ölwechselintervallen von weniger als 7.000 km.
Die 100.000 km-Grenze überstehen moderne Motoren heute problemlos, teilweise halten sie bis zu 250.000 km und länger.
Gruß,
SUV-Fahrer
Das ist vollkommen richtig.
Wenn ich an damals denke... ...mein 10 Jahre alter Taunus ? Technik noch einwandfrei, aber völlig vergammelt. Mein Mercer ist jetzt 15 Jahre alt, und hat 400t runter - und er steht noch gut da. Trotzdem brauche ich immer und immer wieder Teile und muss ihn reparieren um ihn am laufen zu halten.
Ein BEV was das auch kann ?
Und dann ohne nennenswerte Defekte ? Weil alles verschleißarm ?
Kein Bat-Wechsel ? Kein Antriebsteile und keine Elektronik ?
Der Hersteller will das bestimmt nicht.
Trotzdem wird es beworben ?
Ich glaube da nicht dran.
Gruß Jörg.
also ich finde es jedenfalls ziemlich überzeugend wenn ich mir den neuen Ioniq 5 von Hyundai ansehe mit einer 8-Jahresgarantie, dazu 800V Ladetechnik, grosse Anhängelast - da sieht VW dann in jeder Hinsicht ziemlich alt aus.....
wieso kann unser "Premium-Konzern" nicht auch so eine Garantie?! - weil er nicht will?! - weil Fehler dann teuer werden?! (von Betrug ganz zu schweigen)