Radgewinde abgedreht - was nun?!
Hallo,
ich hab gestern Winterreifen auf meinen FK3 drauf gemacht.
Am rechten Vorderraht will ich eine Schraube lösen, sie geht auf und nach ca 1/4 Umdrehung geht aber wieder nichts mehr. Ich denke, nanu, warum denn dieses, sie ist doch schon gelöst?
Tja, ab dann ging einfach gar nichts mehr, ich drehe auf und zu, bewegt sich fast gar nicht, Schraubenspray löst auch nichts. Nach etwa 20 Mal hin und her macht es Klack und die Mutter mitsamt einem Teil des Gewindestabs liegt mir in der Hand. Verdammt!
Hat jemand eine Ahnung, ob man das selber reparieren kann, oder was auf einen zukommt, sollte das repariert werden in einer Werkstatt.
Vielen Dank!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Matze316
also ich lass Radwechsel prinzipiell bei nem Spezialisten machen, da kommts mir auf die 25€ auch nicht mehr an.
Hintergrund: zum einen hab ich nur leichte Ahnung wie das genau geht (Laie), dann hab ich eh nicht das passende Werkzeug und wenns die Spezis machen bin ich mir ziemlich sicher nicht unterwegs ein Rad zu verlieren...wobei mir vor Jahren in einer Werkstatt auch die Räder entgegen der Laufrichtung montiert wurden und ein Rad nicht richtig fest war (ATU), was dann während der fahrt unschöne Geräusche nach sich zog.
Seitdem meide ich ATU Werkstätten im großen Bogen.
Das kann jeder so halten, wie er will. Ich persönlich sehe es genau umgekehrt: ich wechsele meine Reifen lieber selbst, dann weiß ich wenigstens, dass es ordentlich gemacht ist...
... nur Auswuchten kann ich leider nicht selbst, also sieht mich die Werkstatt doch von Zeit zu Zeit.
20 Antworten
Eine feste Radschraube ist nicht unbedingt ein Problem des Selberschraubens!😰
Welche Werkstatt schmiert die Radschrauben?, zieht die Schrauben "nur" mit dem max. Drehmoment an?
Das anschließende drehen mit dem Drehmomentschlüssel ist ist nur eine Alibifunktion, ob das max. Drehmoment erreicht ist!, aber keine Kontrolle wie weit bereits darüber angezogen wurde!
Das will heißen: eine ungeschmierte, mit dem Schlagschrauber angedonnerte Schraube kann leicht Probleme machen!😁, von einer verkanteten Schraube erst gar nicht gesprochen!
Zitat:
Original geschrieben von 5156246
Meine Reifen, ja genau die mit der Schraube, wurden das letzte Mal von der Werkstatt aufgezogen.
Wie dir in deinem Eifer vielleicht entgangen ist, handelt es sich nicht um das Aufziehen, sondern das Runtermachen des Reifens.
Das es sich um ein Problem des Aufziehens handelt habe ich niemals behauptet. Man sollte nicht einfach Dinge in meine Aussagen hineininterpretieren.
Das Problem ist: Wärst Du mit Deinem Radwechsel wieder zu dem selben Händler gefahren, hätte er das Problem (das er selbst verursacht hat) selbst an der Backe gehabt. Er hätte für die Kosten aufkommen müsen!
Wenn Du meinst Du wärst nun in einer besseren Position, da Du das Problem selbst zu lösen und zu bezahlen hast: prima!
Jedem das Seine...
Zitat:
Original geschrieben von v84ever
[...]
Jedem das Seine...
Dieser Satz ist historisch vorbelastet... Im Übrigen hat die Werkstatt nicht regulär damals meine Reifen draufgemacht, sondern bei einem Unfallschaden sie runtermachen müssen. Hätte ich sie selber draufgemacht, wären sie ziemlich sicher wieder runtergegangen, denn ich hätte nicht mit einem Schlagbohrer die Schraube draufgezogen, sondern mit Gefühl.
Auf jeden Fall, eine andere Werkstatt hat mir für 80 Euro den Schaden repariert.
Der Thread ist damit hinfällig.
Zitat:
Original geschrieben von Matze316
also ich lass Radwechsel prinzipiell bei nem Spezialisten machen, da kommts mir auf die 25€ auch nicht mehr an.
Hintergrund: zum einen hab ich nur leichte Ahnung wie das genau geht (Laie), dann hab ich eh nicht das passende Werkzeug und wenns die Spezis machen bin ich mir ziemlich sicher nicht unterwegs ein Rad zu verlieren...wobei mir vor Jahren in einer Werkstatt auch die Räder entgegen der Laufrichtung montiert wurden und ein Rad nicht richtig fest war (ATU), was dann während der fahrt unschöne Geräusche nach sich zog.
Seitdem meide ich ATU Werkstätten im großen Bogen.
Das kann jeder so halten, wie er will. Ich persönlich sehe es genau umgekehrt: ich wechsele meine Reifen lieber selbst, dann weiß ich wenigstens, dass es ordentlich gemacht ist...
... nur Auswuchten kann ich leider nicht selbst, also sieht mich die Werkstatt doch von Zeit zu Zeit.
Wenn wir gerade dabei sind:
Wo setzt ihr den Wagenheber an? Das Handbuch gibt eine nicht ganz eindeutige Antwort... Es wird von einem "Hebepunkt" geredet, und auf dem Bild sind Einkerbungen, die es so bei mir nicht gibt.
Es gibt jedoch so ein schwarzes Plastikteil in der Nähe eines jeden Rades, aber andererseits auch eine Verdickung am Blechrand.
Am Plastikteil oder am verdickten Blechrand ansetzen?
Zitat:
Original geschrieben von v84ever
Ich sehe regelmäßig diese "Selbstwechsler"-Autos auf dem Parkplatz. Fahrtrichtungsgebundenes Profil auf der falschen Seite montiert - VIEL SPASS!!!
Es passiert nicht jedem, aber jeder einzelne ist ZUVIEL und eine echte Gefahr auf der Straße.
Möchtegernschrauber sind zum kotzen.
DAs sind aber alle! JEder auf seine Weise und seiner geglaubten Möglichkeiten.
Du fährst natürlich auch immer 50 km/h innerorts. ;-)
Also werfe den ersten STein.
@eclipse49b: Ganz genau ! Bei nicht nur linken Händen weiß man was man gemacht hat!.
Ich habe lieber in gutes WErkzeug investiert und laufrichtungsgebundene Reifen kann man auch erkennen.
Ist halt eine Frage, wie clever man es angeht.