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R 1200 GS mit 90000km kaufen?

BMW R 1200
Themenstarteram 11. August 2015 um 15:48

Hallo Leute.

Ich bin im Begriff mir eine 1200 GS zu kaufen.

Das Baujahr wäre eine 2005er und hat 90000km gelaufen.

Für einen Boxer sollte diese Kilometerleistung doch kein Problem darstellen, oder?

Sie wurde gepflegt und steht auch sehr gepflegt dar, was für mich schon mal ein Anzeichen von guter Wartung ist.

Wie sehr ihr das?

Wieviel Kilometer habt ihr denn schon runter und welche Erfahrungen?

Danke im Voraus

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37 Antworten

die 1200er hat wohl Getriebeprobleme. Achte drauf bzw. kläre mal ob da mal was gemacht bzw. getauscht wurde. Hinterachsantrieb war wohl auch so eine Sache. Da bin ich mir aber jetzt nicht sicher. Bitte ebenfalls klären oder auf die Kollegen warten was die dazu sagen.

So wie ich das mitbekommen hab, würde das alles per Rückruf erledigt.

Wenn alles gemacht wurden sollte das doch behoben sein?

LG

dass eine Maschine mit 90 TKM ein höheres Reparaturrisiko als eine mit 25 TKM hat, sollte Dir klar sein. Ansonsten fahren aber auch genug mit 150 TKM rum. Meine R1100 mit 78.000 km hatte jedenfalls keine außergewöhnlichen Probleme. Wenn sie gepflegt ist: machen.

Themenstarteram 11. August 2015 um 19:27

Danke erstmal für eure Antworten.

Ja das bin ich mir im Klaren, doch mein Vater der schon lange GS fährt, meint er habe bis jetzt immer weit mehr wie 90tkm gefahren mit seinen 1200er GSn.

Und die Kilometer sollten bei guter Pflege und den eingehaltenen Services keine Probleme bereiten.

Der Preis ist gut und ich würde auch die 3 Original Koffer und das Navi dazubekommen.

BMW ist, so glaube ich ein teurer Spaß, in allerlei Hinsicht.

Kann man überhaupt Noch was selbst daran reparieren oder dgl.?

Schöne Grüße

BMW ein teurer Spaß?

Ne benzinpumpe für ne CB1300 kostet 950€! Noch fragen?

Ne 12er aus 2005 hat ABS III mit BKV.....wer sich sowas ans Bein binden möchte.....nur zu.

Rein vom Motor und Getriebe sehe ich da weniger Probleme.......wenn die Wartungshistorie stimmt.

Zwei Sachen können bei der Maschine ins Geld gehen: das Hinterradgetriebe und die Kupplung. Beide kosten vierstellig. Dazu kommt die Bremse mit elektronischem Bremskraftverstärker, da nimmt der BMW-Händler 200 Euro für einen Bremsflüssigkeitswechsel.

Rein objektiv betrachtet reden wir von einem 10 Jahre alten Mopped mit 90.000 km auf der Uhr. So was schmeißen sie dir anderswo für 2K hinterher. Eigentlich dürfte so was bei guter Pflege kaum mehr als 5.000 Euro kosten, dennoch werden kaltlächelnd 7,5 k verlangt, und das fände ich zu viel. Denn für 7,5 K gibt es schon Kawasaki Versys 1000 aus 2012 mit 15k auf der Uhr. Und für 9k gibt es welche mit 0 km vom Händler.

Wenn es unbedingt eine Boxer-GS sein soll, dann bekommst du für 4,5 k eine lupenreine 1100er, für 5,5 k eine gute 1150GS (am besten vor Modelljahr 2003, ohne das komplizierte Teilintegral-ABS). Ich würde an deiner Stelle versuchen, die Jahrgänge von 2003 bis 2007 zu meiden.

Na ich kann schon verstehen wieso er eine 12er will, ich find die beiden anderen optisch eher unglücklich geraten. Und dass ne GS teurer ist als ne Versys ist auch irgendwo klar :D

Die GS sind irgendwie die iPhones unter den Motorrädern. Sauteuer aber eben auch ziemlich gut.

LG

Zitat:

@sschloja schrieb am 13. August 2015 um 02:54:34 Uhr:

Na ich kann schon verstehen wieso er eine 12er will, ich find die beiden anderen optisch eher unglücklich geraten. Und dass ne GS teurer ist als ne Versys ist auch irgendwo klar :D

Die GS sind irgendwie die iPhones unter den Motorrädern. Sauteuer aber eben auch ziemlich gut.

LG

Ich will hier niemandem seine Entscheidung madig machen. Aber ein zehn Jahre alter Mercedes S-Klasse mit 90.000 km ist auch ein interessantes Auto - und kostet nicht die Hälfte vom Neupreis. Bei einer so alten Maschine muss der Preis entweder günstig sein oder man sucht sich was anderes. Denn wenn man meinetwegen statt 7,5 k (der Themenstarter hat ja nicht geschrieben, wie das Angebot aussieht, ich nehme das nur mal an) sich eine für 8,5 k sucht, die nur halb so viele Kilometer hat, dann hat man das Kupplungsthema erst mal nicht - oder die Kupplung ist bei der alten Maschine schon gemacht?

Fragen über Fragen...

Naja, wer GS fährt, der weiß ja worauf er sich einlässt. Ist leider so, dass die Dinger Geld kosten und erst mit vielen Kilometern abgegeben werden. Selbst ich würd ne GS fahren, bis sie stirbt. Und ich hab bisher alle paar Jahre mein Mopped gewechselt, weil schnell langweilig wird, was man hat -_- ich beiße mir hier schon wieder in den Hintern, dass ich nicht geduldig genug war und noch n halbes Jahr gespart hab...

LG

Themenstarteram 13. August 2015 um 12:29

Der Grund dafür ist das ich 1,93m groß bin und vorher eine R6 gefahren bin.

Hatte sie 2 Jahre und wenn man mal nach ca. 100 km schon alle Zustände an den Beinen und Knien bekommt, ist das einfach kein Spaß mehr.

Bei uns ist alles bergig und schöne kurvige Strecken die ich mit der R6 einfach nicht so fahren kann wie mit einer GS.

Wenn mich mein Vater in jeder Kurve mit seiner 1200er mit vollem Gepäck abhängt, dann ist das auch nicht mehr lustig.

Ich weiß das bei einer BMW auch vieles schnell sehr teuer werden kann, aber niemand kann in ein gebraucht Motorrad hineinschauen, was da alles "einmal" kaputt werden könnte. Sei es das HAG, das Getriebe, der BKV oder der Motor.

Pech kann man mit jedem Motorrad haben, die Erfahrung hatte ich schon gemacht und da kann dir der Herr von der Kaufüberprüfung auch nicht helfen.

Der sieht auch nur das was er sieht, sprich Reifen, Bremsen und das alles.

Das sehe ich selbst auch, aber was innen los ist wird einem niemand sagen können.

Bin auch 1,93m groß und fahre ebenfalls 12er GS*.

Mach' eine hohe Sitzbank drauf, oder die von der Adventure, dann kannst Du problemlos von einem Tankstopp zum nächsten Fahren, und das den ganzen Tag lang.

Ist jedenfalls meine Erfahrung... da fängt eher irgendwann die Unterhose zu zwicken an, als das die Beine sich melden. ;)

 

* Ist eine '06er, mit jetzt 107tkm und BKV.

Ernsthafte Probleme bisher:

-Bei 54tkm HAG getauscht (zum Glück auf Gebrauchtgarantie)

-2013, also bei ca. 70tkm neue Batterie eingebaut.

Sonst nur Benzin, Reifen, Leuchtmittel, Bremsbeläge und Inspektionen gemacht.

Stürze/Unfälle mal außen vor gelassen.

Ach ja... und den kostenlosen Rückruf mit dem hinteren Radflansch natürlich.

Zitat:

@sschloja schrieb am 13. August 2015 um 10:09:34 Uhr:

Naja, wer GS fährt, der weiß ja worauf er sich einlässt. Ist leider so, dass die Dinger Geld kosten und erst mit vielen Kilometern abgegeben werden.

Stimmt nicht. Mal auf Mobile.de gesucht: BMW R1200GS bis 30.000 km - 860 Treffer. Bis 60.000 km - 1.286 Treffer, also 426 mehr. Bis 90.000 km - 1.395 Treffer, also nochmal 109 Stück mehr.

Ich kenne genügend Leute, die sich tatsächlich alle zwei Jahre eine nagelneue GS kaufen. Die büßen dann vielleicht pro Jahr 2.500 Euro an Kaufpreis ein, das sind aber auf den Monat gerechnet auch nur noch gut 200 Euro - und was sind schon 2,5K für einen Zahnwalt? Was halt bei der GS leider stimmt, das ist, dass sie ein überdurchschnittlich werthaltiges Motorrad ist. Deshalb zahlst du auch für Teile mit Fahrleistungen, bei denen bei anderen herstellern schon nach Kilopreis abgerechnet wird, noch richtig Geld. Andererseits: Eine Harley kann auch gar nicht so alt werden, dass sie nix mehr wert ist.

Ja naja, aber die sind dafür auch fast so teuer wie neu.

LG

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