Qualitätsunterschiede beim Benzin

Guten Abend liebe Community,

mal eine kleine Frage zu dem Benzin.
Ich tanke eigentlich immer bei den Großen Marken wie Schell, Aral, Jet etc. und hab mich mal so gefragt ob es eigentlich Qualitätsunterschiede beim Benzin gibt.
Ich habe irgendwie "angst" bei einer kleinen Dorf Tankstelle zu tanken, da ich schon öfters gehört habe dass das Benzin dort nicht so gut sein soll und auf langer zeit den Motor schaden kann.

Stimmt das, oder kauft die kleine Dorf Tankstelle auch ihr Benzin auch bei den Großen marken, und ich kann dort problemlos Tanken und ein paar Cent pro liter sparen

Beste Antwort im Thema

Vielleicht solltest du mal selbst lesen was du geschrieben hast. @OHCTUNER

Das was da jetzt in merkwürdigster Grammatik steht sagt aus, dass Ultimate günstiger ist als anderer Sprit.
Wir sind hier aber nicht in einem Interpretationsforum für philosophische Satzkonstruktionen sondern in einem Technikforum.
Da kann man sich zumindest mal Mühe geben den Satz so zu schreiben, dass ihn überhaupt irgendwer versteht.

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Wenn es um Werte nach dem Komma geht, ist eh schnuppe

Mir nicht. Ein halber Liter Mehrverbrauch auf 100 km war ein Grund, wieder von E10 auf E5 umzuzapfen.

Naja, wenn Du gaaaaaanz doll dran glaubst ...

Zitat:

@Motorkult schrieb am 13. September 2023 um 19:35:33 Uhr:


Mir nicht. Ein halber Liter Mehrverbrauch auf 100 km war ein Grund, wieder von E10 auf E5 umzuzapfen.

Wie viel Weniger weit kommt man dann mit einer Tankfüllung und frisst es die Ersparnis von 6ct/L auf?

Bei 50L spart man 3€/Tankfüllung. Bei einem Preis von 1,80€/L E10 sind fast 2L gratis.
Mit diesen 2L komme ich ziemlich genau die Strecke weit, die Ich durch den Minderverbrauch bei E5 einspare.
Also bei 0,5L ein Nullsummenspiel.
Andere Faktoren wie Wetter und Streckenprofil sind da einflussreicher.

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Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 13. Sept. 2023 um 20:37:14 Uhr:


Also bei 0,5L ein Nullsummenspiel

Dann ist doch E5 kein Nachteil....

Zitat:

@Homie777 schrieb am 13. September 2023 um 21:22:52 Uhr:



Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 13. Sept. 2023 um 20:37:14 Uhr:


Also bei 0,5L ein Nullsummenspiel

Dann ist doch E5 kein Nachteil....

Doch, weil Du die Vorteile des E10 nicht nutzt.

Zitat:

@Homie777 schrieb am 13. September 2023 um 21:22:52 Uhr:



Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 13. Sept. 2023 um 20:37:14 Uhr:


Also bei 0,5L ein Nullsummenspiel

Dann ist doch E5 kein Nachteil....

Naja außer die Marge der Armen Ölmultis erhalten.. die müssen ja schließlich auch leben.

Zitat:

@dersonic79 schrieb am 12. September 2023 um 20:17:54 Uhr:


Kraft kommt nun mal vom Kraftstoff den man Tankt, und Standartkraftstoffe a la 95 Oktan da darf man Nicht viel Erwarten.

Man verbraucht auch mehr Kraftstoff pro 100 Kilometer ist Fakt, da der 95 Oktaniger nur ein Standartkraftstoff ist und bleibt.

Mein privater PKW hat Stand jetzt 310.000 km und Ich habe keinen Bock in den nächsten 3 Jahren ( solange fahre ich noch mein Bobbycar dann hat er dann 400.000 km auf der Uhr ) irgend eine meiner 6 Einsprizdüsen wechseln zu müssen Nee wid Nicht passieren.

P.S. Gekauft mit 209.000 km, Ölwechsel immer nach 10.000 km mit dexos2 und 5w40 Öle ist auch besser
so für die Duplex Steuerkette was auch noch die Erste ist und bleibt.

95 Oktan hat vor allem einen höheren Energiegehalt und Brennwert als 100 oder 102 Oktan.

Bei einem Steuergerät was nur 95 Oktan verwerten kann, kann 100 oder 102 weder Minderverbräuche noch Mehrleistung ergeben. Und das sind nunmal die meisten Fahrzeuge.

Ein Fahrzeug was die Kraftstoffe verwerten kann, das kann dies kompensieren und wenn es gut läuft in Minderverbräuche umsetzen. Außer ein paar Supersportwagen sind mir aber keine Fahrzeuge bekannt, die mit 98Oktan+ wirklich produktiv etwas anfangen können.

Abgesehen davon sind 310.000km nun wirklich keine besondere Laufleistung für ein normal gewartetes Fahrzeug. Mein Benziner hat ohne die Super-Duper-Premiumkraftstoffe jedenfalls schon mehr als die doppelte Kilometerzahl gefahren.

Und um mal noch ne Sache anzubringen:

Einspritzventile gehen ja nicht nur durch Verkokungen oder Verunreinigungen kaputt.
Sondern auch durch normalen mechanischen Verschleiß.
Muss nicht immer ein schlechtes Spritzbild sein, es können auch Einspritzmengen voneinander abweichen.

Eine weitere ehrlich gemeinte Anmerkung:
Warum setzt du auf Premium-Kraftstoffe, redest "Standartkraftstoffe" schlecht.... fährst im gleichem Atemzug aber ein für Diesel-Motoren konzipiertes und auf Kostendruck von GM auch für Benziner freigegebenes Low-Saps-Öl mit reduziertem Sulfatasche-Gehalt?

Das ist doch alles nicht stimmig.

Guten Abend,

Qualität hin her.
Eine weitere Erfahrung in Österreich Super Plus an einer Billigtanke getankt und über 600 Km Autobahn gefahren und noch 120 km in D.
Noch Fragen über Qualität? Geht hier mit Super Plus niemals. Früher waren sogar 800 km drin.
Woran liegt das wohl? An den alten Autos und Fahrern natürlich.
Wie hat Napoleon gesagt?" Den deutschen kann man jede Lüge auftischen" sie glauben es!
Aufwachen bevor es zu spät ist!

MfG

Zitat:

@Leon596 schrieb am 13. September 2023 um 22:25:25 Uhr:



Zitat:

@dersonic79 schrieb am 12. September 2023 um 20:17:54 Uhr:


Kraft kommt nun mal vom Kraftstoff den man Tankt, und Standartkraftstoffe a la 95 Oktan da darf man Nicht viel Erwarten.

Man verbraucht auch mehr Kraftstoff pro 100 Kilometer ist Fakt, da der 95 Oktaniger nur ein Standartkraftstoff ist und bleibt.

Mein privater PKW hat Stand jetzt 310.000 km und Ich habe keinen Bock in den nächsten 3 Jahren ( solange fahre ich noch mein Bobbycar dann hat er dann 400.000 km auf der Uhr ) irgend eine meiner 6 Einsprizdüsen wechseln zu müssen Nee wid Nicht passieren.

P.S. Gekauft mit 209.000 km, Ölwechsel immer nach 10.000 km mit dexos2 und 5w40 Öle ist auch besser
so für die Duplex Steuerkette was auch noch die Erste ist und bleibt.


95 Oktan hat vor allem einen höheren Energiegehalt und Brennwert als 100 oder 102 Oktan.

Bei einem Steuergerät was nur 95 Oktan verwerten kann, kann 100 oder 102 weder Minderverbräuche noch Mehrleistung ergeben. Und das sind nunmal die meisten Fahrzeuge.

Abgesehen davon sind 310.000km nun wirklich keine besondere Laufleistung für ein normal gewartetes Fahrzeug. Mein Benziner hat ohne die Super-Duper-Premiumkraftstoffe jedenfalls schon mehr als die doppelte Kilometerzahl gefahren.

Und um mal noch ne Sache anzubringen:

Einspritzventile gehen ja nicht nur durch Verkokungen oder Verunreinigungen kaputt.
Sondern auch durch normalen mechanischen Verschleiß.
Muss nicht immer ein schlechtes Spritzbild sein, es können auch Einspritzmengen voneinander abweichen.

Eine weitere ehrlich gemeinte Anmerkung:
Warum setzt du auf Premium-Kraftstoffe, redest "Standartkraftstoffe" schlecht.... fährst im gleichem Atemzu aber ein für Diesel-Motoren konzipiertes und auf Kostendruck von GM auch für Benziner freigegebenes Low-Saps-Öl mit reduziertem Sulfatasche-Gehalt?

Das ist doch alles nicht stimmig.

Hast du Quellen für diese falschen Behauptungen? Falsch, falscher, so falsch geht's fast nicht mehr.

Zitat:

@freespace49 schrieb am 13. September 2023 um 22:26:55 Uhr:



Hast du Quellen für diese falschen Behauptungen? Falsch, falscher, so falsch geht's fast nicht mehr.

Frag jeden Tuner deiner Wahl.

Aber das Thema abweichender AFR zwischen E5, E10, 95, 98 und 102Oktan gab es in diesem Thread inklusive Auskunft vom Aral-Mailsupport bisher nicht nur 1x.

Ergänzung:
102 liegt etwa bei 14,2:1
Was kein Problem ist. Eine darauf abgestimmte Software kann daraus Mehr-Leistung und Minderverbrauch machen. Ein Steuergerät was nur 95 Oktan verwerten kann und die höhere Klopffestigkeit nicht in effizientere Zündwinkel umwandeln kann hingegen nicht.

Ich selbst fahre e85 mit Standart Steuergerät. Du magst Recht haben, dass manche Steuergeräte nur maximal bis 95 Oktan nach Kennlinie arbeiten können. Das sind dann allerdings ältere Fahrzeuge. Jedes "neuere" Fahrzeug kann die "besseren" Spritsorten verarbeiten. Die Motoren arbeiten, wie du sagst, bis zu ihren maximalen werten, manche haben ihr Maximum bei 95 Oktan. Da geht dann nichts mehr. Viele Steuergeräte arbeiten aber definitiv weiter, weil sie in vielen Teilen der Welt gefahren werden, mit sehr unterschiedlichen Qualitäten von Sprit und auch vielen verschiedenen Sorten.

Ich habe meinen MB w204 c180k hinreichend testen können, sowohl im Alltag als auch auf dem Prüfstand. Er kann e85 (zumindest bis zu einem bestimmten Grad) ausnutzen, hat also mehr Leistung gegenüber "normalem" Superbenzin.

Das mit der Mehrleistung liegt aber auch daran, dass die Abbrandgeschwindigkeit von E85 schneller ist.
Das Auto hat dann bereits beim gleichen Zündwinkel schon mehr Leistung sofern der Originale Zündwinkel nicht bereits im Optimum waren. Der Effekt ist nicht zu vernachlässigen.

Verlässlich wird die Aussage, wenn du mit Luftmasse, Ansauglufttemperatur die Zündwinkelunterschiede genau loggen und benennen kannst in wie viel Zündwinkel das Auto den Kraftstoff ganz konkret umsetzen kann.
Das ist ja das wirklich interessante wenn man Kraftstoffqualitäten vergleicht und auch der einzige Faktor, der richtig gut vergleichbar ist.

Meine Erfahrung mit neueren 95-Oktan-Steuergeräten ist, dass diese teilweise was die Zündwinkel angeht schon auch mal in manchen Lastsituationen Richtung 98 Oktan verarbeiten können bzw. davon profitieren.
Je neuer das Fahrzeug, desto eher ist das der Fall.
Und ein Auto was ab Werk schon 98 Oktan bekommen soll auch mal Situationen hat, wo auch etwas mehr Oktan die Effizienz situationsbedingt mal leicht verbessern kann. (aber sehr sehr viel seltener als bei 98 Oktan beim 95-Oktan-Auto.)
Ob das dann aber den geringeren Energiegehalt wiederum kompensieren kann steht auf einem anderen Blatt.

Meine Erfahrung mit Steuergeräten der modernen Generation insbesondere Turbomotoren ist aber auch, dass das dafür nur noch selten bzw. eigentlich nie in irgendwelche Leistungsvorteile mündet.

Neu bedeutet für mich grob gesagt alles was nach 2010-15 kommt.

Mittlerweile wird extrem viel mit hochkomplexen Drehmomentmodellen gearbeitet.
Mittlerweile hast du Autos, die stellst du mit 95 Oktan, 98 Oktan auf den Prüfstand.
Mal bei 0°C Außenluft, mal bei 30°C Außenluft.
Fehlen 2° Zündung, wird einfach etwas Ladedruck nachgelegt. Ist es wärmer, wird Ladedruck nachgelegt.
Ist es kälter, wird Ladedruck weggenommen.
Damit das Auto immer das macht was im Datenblatt steht und der Kunde bei allen Bedingungen immer seine Leistung hat.

An der Rolle kommt dann egal wie die Bedingungen sind immer das gleiche an.
Darum werden neue Autos mittlerweile oft sogar unkorrigiert gemessen.

Sowas wäre bei Steuergeräten vor 10-20 Jahren wiederum noch völlig undenkbar gewesen.

Bei Steuergeräten 1990-2010 ist es aus meiner Erfahrung hingegen extrem selten der Fall (selten heißt nicht, dass es nicht Autos geben kann wo das mal so ist), dass bei einem auf 95 Oktan optimierten Kennfeld mehr Oktan etwas bringt was die Zündwinkel angeht.

Gemäß dem Falle es würde aber Fahrzeuge geben wo es etwas bringt, dann resultiert das in der Regel dafür auch in Mehrleistung weil die Drehmomentmodelle dort sehr viel vereinfachter funktionieren.

Es ist daher immer ne Einzelfallbetrachtung.
Im Durchschnitt verhält es sich aber für die Masse der Fahrzeuge so wie von mir beschrieben.

Im Durchschnitt heißt natürlich nicht, dass das bei jedem Fahrzeug und jedem Steuergerät zu 100% so der Fall ist.

Noch eine kleine Anmerkung sei mir erlaubt

Zitat:

@freespace49 schrieb am 13. September 2023 um 22:37:27 Uhr:


Viele Steuergeräte arbeiten aber definitiv weiter, weil sie in vielen Teilen der Welt gefahren werden, mit sehr unterschiedlichen Qualitäten von Sprit und auch vielen verschiedenen Sorten.

Mir sind nicht gerade viele Länder bekannt die bessere Kraftstoffnormen haben als wir hier in Europa.

Und abgesehen davon verwenden Fahrzeughersteller sowieso nicht für jedes Land bei jedem Motor die gleiche Software.
Allein in erster Linie schon wegen unterschiedlich geltenden Messmethoden und Grenzen bei den Schadstoffen und Emissionen.

Zitat:

@BMW_Driver73 schrieb am 13. September 2023 um 22:25:52 Uhr:


Guten Abend,

Qualität hin her.
Eine weitere Erfahrung in Österreich Super Plus an einer Billigtanke getankt und über 600 Km Autobahn gefahren und noch 120 km in D.
Noch Fragen über Qualität? Geht hier mit Super Plus niemals. Früher waren sogar 800 km drin.
Woran liegt das wohl? An den alten Autos und Fahrern natürlich.
Wie hat Napoleon gesagt?" Den deutschen kann man jede Lüge auftischen" sie glauben es!
Aufwachen bevor es zu spät ist!

MfG

Eher am Tempolimit in Österreich. Da ist ja auf der Bahn oft bei 100 Schluss. Verleitet zum gleiten.
Ich Verbrauche am wenigsten auf der Landstraße.

Aber deiner Aussage entnehme ich, das der Kraftstoff in Deutschland grundsätzlich schlecht ist, außer natürlich Premium.

Warum soll er dann ausgerechnet in Österreich, wo die gleichen Mineralöl Konzerne Vertreten sind, besser sein?
Dort gibt es auch reichlich Premium Kraftstoff. Nur Aral als Marke gibt es dort nicht, die sind als BP beflaggt.

Weil BP das „eigentliche“ Unternehmen ist, das seine Tanken in Deutschland wegen der besseren Markenbekanntheit in ARAL beflaggt hat - übrigens nicht alle, denn um die Markenrechte an BP in Deutschland nicht zu verlieren, gibt es tatsächlich noch eine knappe Hand voll BP-Stationen. Aus dem
gleichen Grund heißt Twix in vereinzelten Sonderaktionen auch immer mal wieder Raider.

Doch zurück zum Sprit: Der ist in D schon vergleichsweise gut. Schweden z. B. ist eine Katastrophe. Selbst mit dem dortigen V Power gibt’s bei alten Volvos um 1970 mit fest eingestellter Verteilerzündung sofortige Klingelprobleme nach der ersten Tankfüllung, die zurück in D wieder verschwinden. Das sind Motoren, die ganz offiziell lt. Bedienungsanleitung teilweise 100 Oktan für den Stadtverkehr benötigen. Ich habe so einen, dem erspare ich zwar den Stadtverkehr, aber ihm gebe ich nur 98 Oktan aufwärts.

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