Privater autokauf 7 Tage später motorschaden
Hallo
Vor 7 Tagen habe ich einen Audi A6 2.0 tfsi geholt
Baujahr 10/2006 Modell 2007
Es war ein privatverkäufer.
Ich habe ihn gefragt ob das Auto Öl verliert, jemals Öl verloren hat, Öl frisst oder sonst was mit dem Motor war. Er sagte nein war nie was. Öl fressen tut er auch nicht. Er kann sich nur vorstellen dass wenn jemand mit Vollgas nur fährt das Auto Öl fressen könnte.
So im Kaufvertrag ist vermerkt dass das Auto in einem sehr guten Zustand ist und er keine mängel Kennt und uns alles gesagt hat und nur leichte Kratzer an einer Tür sind was ja irrelevant ist. Desweiteren ist vermerkt gekauft wie gesehen.Checkheft gepflegt und es ist vermerkt welche Mängel sind und waren
Jetzt 7 Tage später kam auf einmal die Lampe öldruck prüfen und keine sekunde später kam die epc leuchte Und das Auto ging aus.
Abschleppdienst geholt, ich als Frau hab ja sowieso wenig Ahnung und jetzt heißt es Steuerkette gerissen Zylinderkopf dadurch kaputt gegangen etc.
Ich hab jetzt geforscht geforscht und geforscht. Rausgekommen ist dass der Typ das Fahrzeug in einer Werkstatt hat machen lassen also die ventildeckeldichtung Anfang November und jetzt Ende Februar ist das passiert. Die Werkstatt hat vermerkt dass er die teile die gewechselt werden müssten er selbst mitgebracht hat und er daher keine Garantie bekommt.
Nun stellt sich mir die frage ist der Vertrag gültig denn so gesehen hat er mich betrogen. Er hat selbst schon zugegeben dass er vergessen hat es mir zu sagen.
Habe ich irgend eine Chance auch ohne den Schaden den Kauf rückgängig zu machen?
Dann hatte er bis 22.2 eine gebrauchtwagengarantie plus so der Schaden ist am 26.2 passiert und am 18.2 habe ich das Auto gekauft. Hab ich Ansprüche an Audi? So ne Kette kann doch nicht einfach so reißen?
Ich bin über jede nur mögliche Hilfe dankbar. Ich hab weder eine Rechtsschutz noch sonst was. Bin einfach nur ratlos:-(
Beste Antwort im Thema
In so einem Fall bzw an dem/der TE ihrer stelle würde ich zu einem GUTEN Rechtsanwalt für Verkehrsrecht gehen und dort eine Beratungsstunde (glaube 30,-) nehmen...und mich FACHKUNDIG beraten lassen....Alle Rechnungen und Kaufvertag mitnehmen und alles genau schildern....
Bisher habe ich aus den Beiträgen noch nicht rauslesen können das hier ein Anwalt dabei ist.....sonst könnte ich ja auch mal aus den Sternen lesen.... deshalb...nicht lange warten sondern aktiev werden...jeder Tag der vergeht kostet eventuell Geld....
Viel Glück
83 Antworten
versuch erstmal die anderen beiden varianten aus und dann sieh weiter. also morgen kulanzantrag bei audi stellen über deinen händler und wenn der zu teuer wird. ab zum instandsatzer, wenn hier auch zu teuer naja dann rüber zur verwandschaft 😉
eile mit weile und kühlen kopf bewahren.
so ich bin im bett nun gute nacht 😁
Du musst einfach mal rechnen was billiger ist!
1. Fahrzeug in diesem Zustand nach Polen.
2. Fahrzeug zum Instandsetzen bringen und anschließend nach Polen.
3. Fahrzeug zum Instandsetzen bringen und anschließend behalten.
Wenn der 1. Punkt nämlich 10.000€ bringt, der 2. Punkt 14.000€ bringt und der 3. Punkt dich 13.500€ kostet (10.000€ Fahrzeugrestwert und 3500€ Reparatur) dann ist der 2. Punkt der Beste.
Wenn der 1. Punkt 10.000€ bringt, der 2. Punkt jedoch nur 12.000€ bringt und der 3. Punkt dich 13.800€ kostet (10.000€ Fahrzeugrestwert und 3800€ Reparatur) dann ist der 1. Punkt der Beste.
Und wenn der 1. Punkt dir 10.000€ bringt, der 2. Punkt nur 11.000€ bringt und der 3. Punkt dich 11.500€ kostet (10.000€ Fahrzeugrestwert und 1500€ Reparatur) dann ist der 3. Punkt der Beste.
Gruß Benny
Das mit dem Serviceheft ist auch "Käse", denn das wäre ja wie wenn ich zu dem Besitzer meines alten Audis gehen würde und sage: "sag mal da ist im Serviceheft nur bis 130000km gestempelt, wo ist der Rest?
Habe das Auto aber so gekauft und er hat einen guten Eindruck gemacht (hat das in einer freien Werkstatt machen lassen immer).
Seit wann ist auch ein einwandfreies Serviceheft Pflicht für einen Verkauf? Das ist schon eher eine gute Zugabe, worüber man sich freuen kann, wenn es vorhanden ist.
Tom
Zitat:
Original geschrieben von Tynka
:-( ich bin am ende
Ich bin erstaunt, dass eine Frau so ein Auto kauft. Zumindestens emotionale Intelligenz hätte ich erwartet.
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@Tom2210pa
vielleicht nochmals die Beiträge lesen.
Es schreibt doch keiner das Gegenteil von dir. Ich glaube, dass hat auch die TE verstanden.
Es ging lediglich darum, ob sie nicht zufällig ein volles Scheckheft hat für ev. Kulanz seitens Audi.
MFG
dann drückst du dich aber ganz komisch um drei ecken aus 😁
wenn es dir nur darum ging...die te und ich glaube jeder andere hier hat etwas anderes verstanden. siehe mein zitat von dir in fett. du schreibst da sicher nichts von audikulanz rein 😉
Hi 🙂
Also gleich von vorne Weg Chancen das du vom Verkäufer was bekommst sind gleich Null. Leider 🙁
In einem Motor kann man nicht rein sehen (ok geht schon aber wer macht das 😕) von dem her wird er auch davon nichts gewusst haben.
Das er freiwillig was zahlt glaube ich auch nicht. Außer er hat zu viel Geld und ein Herz für seine Mitmenschen.
So nun hast du mehrere Möglichkeiten
Zitat:
Original geschrieben von Bluextrem
1. Fahrzeug in diesem Zustand nach Polen.
2. Fahrzeug zum Instandsetzen bringen und anschließend nach Polen.
3. Fahrzeug zum Instandsetzen bringen und anschließend behalten.
Meiner Meinung kommen hier nur die Möglichkeit 1&3 in Frage das 2te ist Blödsinn...
Variante 1 ist klar.
Für die Variante 3 gibt es mehrere Möglichkeiten
1. Kulanz bei Audi beantragen und wenn die Konditionen Stimmen bei Audi machen lassen.
2. Sobald keine Kulanz von Audi genehmigt wird oder nur mit 30% etc... Abwägen und Angebote eines Instandsetzers einholen.
Hier kann man dann noch Variieren ob der Kopf repariert werden kann oder ein neuer her muss.
Als Neuer Kopf versteht sich in so einem Fall natürlich ein guter gebrauchter (Ebay, Schrottplatz etc.)
Draufzahlen wirst du in diesem Fall leider immer 🙁
Da mir (allerdings nicht beim Auto- sondern beim Hauskauf: Heizungsanlage...) etwas Ähnliches passiert ist kann ich den Ärger gut nachvollziehen (die neue Anlage zahle ich jetzt 10 Jahre lang über KfW ab...) und muss leider den meisten Vorrednern nur zustimmen: Auf dem Rechtsweg wird da wenig, bzw. wenn überhaupt, nur langfristig und teuer, etwas gehen.
Dass der Verkauf nicht so ganz koscher war und die Fahrzeuginstandhaltung (ein A6 TFSI ist keine Bastlerkiste...) inadäquat, zeigt sich im ungewöhnlichen Detail, dass Ersatzteile zum Reparieren sebst mit in die Werkstatt mitgebracht wurden. Was beim überteuerten Werkstattölwechsel ja vielleicht noch angehen mag, geht bei Ersatzteilen gar nicht: Was soll den Reparateur denn noch motivieren, sauber zu arbeiten, wenn man seinen Profit wo es geht beschneidet (Wenn ich mir die Audi-Werkstatt nicht leisten kann, fahr ich halt keinen. Das ist keine Arroganz - ich würde auch lieber Lambo fahren, kanns mir aber halt nicht leisten).
Insofern einfache Rechnung:
1. Was hat das Gerät eigentlich gekostet?
2. Kosten für Motorinstandsetzung bei hierfür spezialisierter Werkstatt (muss angesichts dieser Katastrophe nicht mehrunbedingt Audi sein, da vermutlich utopisch teuer) verbindlich anfragen.
3. Falls 2. > 50% x 1. Über "Entsorgung" und Ersatzbeschaffung nachdenken.
Ich als Technisch Unwissender würde erstmal ein Gutachten machen lassen, wo geklärt was kaputt ist und welche Ursache das haben könnte. Man bedenke der Kauf ist erst kurz her. Aufgrund diesem Gutachten würde ich dann weitere Schlüsse ziehen. Vordergründig seh ich noch Audi in der Pflicht.
Und für die Zukunft: Eine Rechtschutz kostet nicht die Welt (ab 140€/Jahr).
Kannst uns gerne auf dem Laufenden halten.
Hallo Tynka,
das ist sicher eine tragische Story. Wirklich schade & ich kann durchaus nachvollziehen, dass gewisse Zweifel am Verkäufer bestehen.
Wieviel Öl war direkt nach dem Ausfall noch im Motor vorhanden?
Wenn seit Ausfall nichts mehr mit dem Fahrzeug gemacht wurde, würde ich das jetzt nochmal prüfen.
Sollte kein nennenswerter Ölstand mehr feststellbar sein, liegt womöglich noch ein ganz anderes Probelm vor. In diesem Fall wäre mit einem Gutachter (!) zu prüfen, ob womöglich doch ein versteckter Mangel bestand, der bewußt vom Verkäufer nicht erwähnt wurde. Dafür sprechen auch die Indizien, dass erst die Dichtung getauscht wurde (höchstwahrscheinlich aufgrund eines Ölverlusts), allerdings das Problem nicht beseitigt wurde und deshalb der Wagen abgemeldet war. Dann ist das Reißen der Steuerkette ein Kollateralschaden eines ganz anderen Problems und der beschädigte Zylinderkopf, Ventile usw. Folge der Steuerkette.
Einen Zivilprozess kann man jederzeit auch ohne Anwalt auf Amtsgerichtlevel führen. Dann ist nur ein sehr gute Vorbereitung notwendig. Ausserdem muß man sich etwas intensiver mit dem bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) beschäftigen.
Bedingung meines Wissens: Schadensumme kleiner 5000EUR -> Klage vor Amtsgericht.
Einkommensabhängig gibt es auch eine Prozesskostenhilfe. Diese wird beim Amtsgericht beantragt.
Verbraucherzentralen können vielleicht auch helfen.
Alles Gute.
Nunja was da BGB angeht kann ich dir die Paragraphen aus beruflichen gründen vorbeten ud auch die Kostenhilfe bekomme ich aus beruflicher Sicht nicht:-( ich habe jetzt einen kulanzantrag bei Audi gestellt und die bearbeiten das ganze jetzt.
Weis jemand wieviel mich ein Gutachten kosten würde?
@maxi909:
Warum ist die zwei Blödsinn? Ich will beim Verkauf doch so viel wie möglich bekommen. Wenn ich ohne Reparatur 10000 bekomme und nach einer Reparatur für 2500€ noch 13500€ bekomme mache ich es doch. Wenn ich ein Auto mit Macke an der Stoßstange verkaufen will bekomme ich auch deutlich weniger als wenn ich 250€ für de Reparatur zahle.
@Konvertierter:
Was hat es mit Bastelbude zutun wenn ich in eine freie Werkstatt gehe oder aber auch eigenes Material mitbringe? Wenn ich jemandem die Arbeit bezahle hat er gewissenhaft zu arbeiten. Die Arbeit ist dann vielleicht etwas teurer als wenn man das Material da kauft.
Es ist schon eine gewisse Arroganz wenn man sagt nur Audiwerkstatt oder keinen Audi kaufen. Nicht ohne Grund wurde die Werkstattbindung als Pflicht für Garantie gekippt. Teilweise ist die Arbeit von Audis Azubi schlimmer als in Erdals Hinterhofwerkstatt oder Mareks Meisterwerkstatt.
@Tynka:
Kommt drauf ab was für ein Gutachten. Direkt was Gerichtsverwertbares kostet deutlich mehr als die Meinung/Begutachtung eines KFZ Mechanikers oder Motoreninstandsetzer. Ein einfaches Unfallgutachtem zum Abrechnen mit der Versicherung liegt bei 350€ aufwärts. Ein Kostenvoranschlag vom Lackierer hingegen nur ca. 25-50€ und man weiß schon wie es weiter geht.
Gruß Benny
Zitat:
Original geschrieben von blueXtreme
@maxi909:Warum ist die zwei Blödsinn? Ich will beim Verkauf doch so viel wie möglich bekommen. Wenn ich ohne Reparatur 10000 bekomme und nach einer Reparatur für 2500€ noch 13500€ bekomme mache ich es doch. Wenn ich ein Auto mit Macke an der Stoßstange verkaufen will bekomme ich auch deutlich weniger als wenn ich 250€ für de Reparatur zahle.
Tja und dann mach ich mich wieder ewig auf die Suche nach einem Auto das meinen Ansprüchen entspricht... Wenn de Auto sonst nichst fehlt ist dies eben "Schwachsinn".
Wenn ich Kohle machen will, gebe ich dir natürlich recht!
Dabei geht es nicht ums Kohle macheb sondern den Verlust möglichst gering zu halten. Und wenn ich für das 16.000€ Fahrzeug effektiv noch 11.000€ statt 10.000€ bekommen kann würde ich es machen.
Gruß Benny
Ne andere Frage ist doch, wie an einem 2.0 TFSI ne Steuerkette reißen kann, wenn dieser keine hat.
Also kann ja nur der Zahnriemen gerissen sein. Und der ja erst bei 180000 gewechselt werden muss
und der Wagen bis jetzt Scheckheft gepflegt ist, dann könnte man bei Audi ja drauf pochen.
Denn der Riemen hat ja quasi die Laufleistung nicht erreicht.