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Preise C-Klasse Deutschland/USA

Themenstarteram 18. Mai 2008 um 21:54

hallo leute,

nachdem ich gerade bei mercedes-benz usa auf der webseite war und festgestellt habe, dass dort ein "C300 Sport" fuer MSRP $32,475 ueber den ladentisch geht bin ich doch irgendwie irritiert ueber die preise in deutschland.

ein halbwegs vergleichbarer C280 als leergehaeuse steht mit 36.681,75 eur in der liste ?

das fahrzeuge in usa groesstenteils guenstiger sind, ist ja hinreichend bekannt und auch okay. aber ein dollarpreis 4000 scheine unter dem europreis ?!?

hat dafuer jemand irgendeine plausible erklaerung ?

 

beste gruesse vom doc, seit letztem leihwagen mercedes fan :D

Beste Antwort im Thema
am 19. Mai 2008 um 2:20

NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das ist keine antwort!

die antwort ist : WUCHER & REKORDGEWINNE auf kosten der europäer!

die us-preise verdeutlichen einmal mehr, wieviel gewinnspanne dahintersteckt und dass ein c200k an material kaum teurer ist als ein c350 oder c63! ob man 2-3 kg mehr für den 6-zylinder als für den 4-zylinder an alu oder stahl für den motorblock ausgibt, spielt keine rolle und ist auch nicht wie hier in EU ca 15000 € preisunterschied wert. wir sind es gewohnt den hohen aufpreis für mehr hubraum und ps zu bezahlen. die amis nicht, denn bis vor kurzem waren hubraumschwache autos dort drüben fremd.

ein c63 amg kostest auch nur ca 54.000 US$.

vertsteht ihr was ich sagen will?

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am 18. Mai 2008 um 22:35

Die Antwort heisst: Infiniti, Lexus, Acura, und Cadillac! Modelle dieser Hersteller kosten weniger oder dasselbe und bieten oftmals mehr!

am 19. Mai 2008 um 2:20

NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das ist keine antwort!

die antwort ist : WUCHER & REKORDGEWINNE auf kosten der europäer!

die us-preise verdeutlichen einmal mehr, wieviel gewinnspanne dahintersteckt und dass ein c200k an material kaum teurer ist als ein c350 oder c63! ob man 2-3 kg mehr für den 6-zylinder als für den 4-zylinder an alu oder stahl für den motorblock ausgibt, spielt keine rolle und ist auch nicht wie hier in EU ca 15000 € preisunterschied wert. wir sind es gewohnt den hohen aufpreis für mehr hubraum und ps zu bezahlen. die amis nicht, denn bis vor kurzem waren hubraumschwache autos dort drüben fremd.

ein c63 amg kostest auch nur ca 54.000 US$.

vertsteht ihr was ich sagen will?

Zitat:

Original geschrieben von docfraggler

hat dafuer jemand irgendeine plausible erklaerung ?

Das ist Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

In den USA würde das Auto zu dem hohen Preis kaum jemand kaufen.

Wenn bei uns ein Haufen Geld für ein Auto gezahlt wird, wäre der Hersteller ja schön blöd, es billiger herzugeben.

Zitat:

Original geschrieben von bozzi_mp

NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das ist keine antwort!

die antwort ist : WUCHER & REKORDGEWINNE auf kosten der europäer!

die us-preise verdeutlichen einmal mehr, wieviel gewinnspanne dahintersteckt und dass ein c200k an material kaum teurer ist als ein c350 oder c63! ob man 2-3 kg mehr für den 6-zylinder als für den 4-zylinder an alu oder stahl für den motorblock ausgibt, spielt keine rolle und ist auch nicht wie hier in EU ca 15000 € preisunterschied wert. wir sind es gewohnt den hohen aufpreis für mehr hubraum und ps zu bezahlen. die amis nicht, denn bis vor kurzem waren hubraumschwache autos dort drüben fremd.

ein c63 amg kostest auch nur ca 54.000 US$.

vertsteht ihr was ich sagen will?

Erstmal kundig machen, bevor solche Behauptungen in die Welt gesetzt werden.

Daimler hat das Wechselkursrisiko zu einem sehr hohen Prozentsatz abgesichert, so daß die eigentlich verlustbringenden Preise in USA zu verkraften sind.

Ein kurzer Einblick in die wirtschaftlichen Gegebenheiten: Der Durchschnittsamerikaner ist auf dem US-Markt nun wirklich nicht dazu zu bewegen, für ein Auto mehr auszugeben, weil nun mal der Wechselkurs sich ungünstig für im Ausland produzierte Autos entwickelt hat. D.h. wenn man den Preis eines in D produzierten Autos in USA erhöht, um den derzeit schlechten Wechselkurs aufzufangen, wird der Wagen eben in USA nicht mehr gekauft (gilt übrigens auch andersrum oder bei anderen Wechselkursen, z.B. Yen und Euro). Da man am größten Markt der Welt präsent sein will und wohl auch muß, sichert man seine Wechselkursrisiken und verdient selbst bei diesem Dollarkurs noch ein bißchen.

Wenn der Wechselkurs in die andere Richtung dreht, bleibt der Preis natürlich auch stabil und wird nicht gesenkt. Dann verdient man noch ein bißchen mehr.

Ich hoffe, diese Zusammenhänge haben Dich jetzt nicht überfordert.

Gruß

UGLY

Überhaupt bei den Wechselkursen ist im Amiland zur Zeit alles supergünstig, nicht nur Autos...

Schaut euch die Preise der technischen Spielereien an (I-Pod, I-Phone, Notebooks, usw.). Kostet alles leicht übertrieben die Haelfte dort.

Auch Markenkleidung. Eigentlich alles...

Zum sog. MSRP-Preis kommt in jedem Fall noch die US-Salestax, die je nach county zwischen 8% und 14% (oder sogar mehr, bin nicht mehr ganz up to date) liegt.

Diese Sales Tax entspricht unserer geliebten Mehrwertsteuer von 19%. Daraus läßt sich noch nicht der ganze Preisunterschied ableiten, das wurde ja in den weiteren Beiträgen schon plausibilisiert.

Es steht übrigens jedem frei, die Wechselkursdifferenzen für sich zu nutzen und ein Auto selbst zu importieren. Es dürfte sich derzeit schon lohnen, folgende Zusatzkosten sollte man aber in etwa im Blick haben:

- Zeitaufwand für den Einkauf (läßt sich mit Urlaub verknüpfen)

- Formularkram für Ausfuhr und Einschiffung

- Kosten für den Transport und Versicherung per Schiff

- Einfuhrumsatzsteuer = 19%

- Zoll (??%)

- Umrüstkosten: ist nicht mehr so wild wie früher, da z.B. Beleuchtung durch Programmierung "europäisiert" werden kann; meist werden die Reifen fällig sein, neue Papiere/COC Bescheinigung und eine Einzelabnahme beim TÜV.

Wer Zeit hat, kann so zu einem vergleichsweise meist besser ausgestatteten Mercedes kommen. Den sollte man dann - auch angesichts des Zeitinvestments - lange fahren, denn die Gebrauchtwagenpreise heutzutage treiben einem die Tränen in die Augen. Ein Jahr fahren und ohne Verlust weiterverkaufen - das war einmal.

 

...ein c200k an material kaum teurer ist als ein c350 oder c63! ob man 2-3 kg mehr für den 6-zylinder als für den 4-zylinder an alu oder stahl für den motorblock ausgibt, spielt keine Rolle und ist auch nicht wie hier in EU ca 15000 € preisunterschied wert. ...

Da hast du allerdings unabhaengig der Amipreise mehr oder minder recht.

Noch vor ca. 15 Jahren habe ich irgendwo gelesen, daß ein 320E in der Produktion Daimler im Vergleich zum 200E paarhundert DM teurer kam.

Ist ja auch logisch, was soll da groß teurer sein...

Kauft alle brav C180 Classic ohne Extras in einer Grundfarbe - das ist das schlimmste, was einem Hersteller passieren kann:D:cool:

Themenstarteram 20. Mai 2008 um 7:34

Zitat:

Original geschrieben von tourax

Zum sog. MSRP-Preis kommt in jedem Fall noch die US-Salestax, die je nach county zwischen 8% und 14% (oder sogar mehr, bin nicht mehr ganz up to date) liegt.

Diese Sales Tax entspricht unserer geliebten Mehrwertsteuer von 19%. Daraus läßt sich noch nicht der ganze Preisunterschied ableiten, das wurde ja in den weiteren Beiträgen schon plausibilisiert.

vermutlich sind zum msrp aber nochmal ein paar prozente drin, was die sale tax verschmerzen liesse :D

wenn ich naechstes mal drueben bin, muss ich mir das mal vor ort ansehen.

 

gruesse vom doc

-

Zitat:

Zeitaufwand für den Einkauf (läßt sich mit Urlaub verknüpfen)

- Formularkram für Ausfuhr und Einschiffung

- Kosten für den Transport und Versicherung per Schiff

- Einfuhrumsatzsteuer = 19%

- Zoll (??%)

- Umrüstkosten: ist nicht mehr so wild wie früher, da z.B. Beleuchtung durch Programmierung "europäisiert" werden kann; meist werden die Reifen fällig sein, neue Papiere/COC Bescheinigung und eine Einzelabnahme beim TÜV.

Macht dann unterm Strich eine Ersparnis von 50 EUR? Da lohnt sich nix. Alleine die Transportkosten nach D hauen voll rein.

Wenn man für das US-Auto bezahlt hat. Wieso kann man das Auto nicht einfach in Bremerhaven abfangen bevor es Richtung USA geht. Das wäre doch mal eine Aktion!

Kann mir einer mal den Link von MB USA und dem Konfigurator geben?

So etwas ist eigentlich unüblich in den USA.

Man geht in ein Autohaus und nimmt den Wagen in der Regel mit.

Daher sind die Wagen dort aigrntlich auch sehr gut ausgestattet.

In D wartet man halt auf das "individuelle" Auto.

 

Grüße

am 28. Mai 2008 um 16:18

Die Web Seite fuer Mercedes USA ist www.mbusa.com

Zitat:

Original geschrieben von YingHu

Kann mir einer mal den Link von MB USA und dem Konfigurator geben?

mbusa.com

sollte reichen

Ganz einfach:

1) Ami-Preise sind Netto-Preise

2) Durch Hedging (bei MB bis Ende 2008 rechtzeitig gehedged), macht MB grundsätzlich bei dem Ami-Preis den gleichen Umsatz und Gewinn in Euro, wie beim Verkauf in Deutschland. Sind die 32t$ Listenpreis. Möglicherweise gibt es momentan irgendwelche Aktionen, die für leichte Einbußen sorgen.

3) Ist der Preis möglich, weil trotz allem der Wagen für einen Deutschen in Deutschland nicht teurer ist, als ein importierter, da Umbau, Steuer, und Wiederverkaufseinbußen dazuberechnet würden.

Ich hoffe, diese kurze Erklärung hilft dir...ich könnt's dir auch noch mathematisch vorrechnen, wobei ich natürlich nicht genau weiß, wie MB gehedged hat (üblicherweise mit Futures oder Forwards, aber kA zu welchen genauen Preisen; weiß nur, dass bis 2008 relativ gut gehedged). Und einzig alleine die Formeln helfen dir vermutlich nicht so wirklich ;)

Fazit: Wenn man mal irgendwelche Sonderaktionen außer Acht lässt, dann kostet dich der MB hier genauso viel, wie wenn du ihn aus den USA importierst. Für MB ist die Situation so, dass sie bis Ende 2008 bez. des Listenpreises gleichen Umsatz und Gewinn in Euro machen.

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