Preis-Höllentour an der Tanke

Volvo

Die Sprit-Preise steigen tendenziell und dennoch geht es drüber und drunter. Während in alten DM-Zeiten Preisunterschiede von 1,5 cent zwischen Billig- und Markentanke die Regel waren waren, beträgt der Abstand nun oft tagelang 7 cent.

Selbst die Premiumanbieter können sich nicht so recht einigen. Da geht es derzeit oft zweimal täglich rauf und runter.

Dazu kündigt Shell einen neuen Supersprit an, mit dem wir wieder alle (natürlich 😉) viel sparen können.

ARAL setzt in Kürze auf Payback und setzt so mit 0,5 cent Rabatt pro Liter Kraftstoff auf die Geiz-Fahrer.

Und Discount-Tankstellen senken die Preise zeitgleich, wenn die Markenanbieter ihre Ziffern auf den Tafeln Samba tanzen lassen. Dadurch vergrößert sich die Preisschere temporär.

Und selbst das habe ich schon erlebt. Die Billigtanken verpassen den Zeitpunkt, wenn Markenanbieter den Rückwärtsgang einlegen. Dann sind die Billigheimer plötzlich für Stunden teurer als die Premium-Konkurrenz.

Haben wir dazu eine Meinung? 😁

Die Gurke - hat heute 76,7 Liter Diesel für 1,059 Teuronen pro Glucker-Einheit getankt und war somit auch geizig 😉

69 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Elkman


Habe letzte Tage 1,23 für 1 Liter Diesel in Italien gezahlt 🙁

Gruß
Torsten

Hier kostet er ja auch schon fast 120ct. In Hamburg 112ct, Lübeck 118 ct 😰 Tendenz steigend

Gruß Heiko

Diesel seit 19 Uhr 118,9 und Super 140,9! 😰

Gewöhnt Euch schon mal an die Preise..... 😉

In zwei Jahren sind wir vielleicht froh, wenn wir solch niedrigen Spritpreise haben.... 🙁

Tendenziell wird es weiter nach oben gehen.

Gruß Andi, dem die Preise mächtig auf den Sack gehen.

Zitat:

Original geschrieben von Cleandevil


Als ,,Tschechentanker'', der seit 1991 fast ausschließlich in CZ tankt muß ich feststellen, daß die Preise zwa dort auch deutlich gestiegen sind, allerdings nicht solche extremen Kapriolen wie in D schlagen. .

In den letzten Tagen ging der Preis um ca. 6% nach oben.

Da die Krone zum Euro leicht gestiegen ist kostet der Diesel inzwischen 1,06 € und Super 1,07 €. (30,0/31,0 Kronen, Kurs 28,4).

Als einer der Gründe wird immer wieder angegeben, dass die USA zur Zeit in Europa Ölreserven aufkaufen. Erst wenn die Ölfördung im Golf von Mexiko wieder den alten Stand erreicht hat, könnte mit einer leichten Entspannung gerechnet werden.

Und nix Neues (wie Iran) auftritt.

Grüsse

Volvo 174

Zitat:

Original geschrieben von VOLVO 174


...... Erst wenn die Ölfördung im Golf von Mexiko wieder den alten Stand erreicht hat, könnte mit einer leichten Entspannung gerechnet werden.
.....
Grüsse

Volvo 174

Na ja, wenn man die

Welt

von heute liest, wird einem schon anders:

Zitat:

Benzin wird mindestens um sechs Cent teurer
Pflicht zur Beimischung von Biokraftstoff könnte Preise steigen lassen - 1,50 Euro pro Liter schon bald möglichHamburg - Der Preis für Diesel und Benzin steigt zum 1. Januar 2007 voraussichtlich um mindestens sechs Cent pro Liter. Nicht eingerechnet sind dabei noch weiter steigende Rohstoff-Preise.
Zum einen schlägt die geplante erstmalige Besteuerung von Biokraftstoff in Verbindung mit der gesetzlichen Pflicht zu deren Beimischung mit etwa zwei Cent zu Buche. Zum anderen wird die Mehrwertsteuererhöhung Benzin und Diesel um drei bis vier Cent je Liter verteuern. "Wir rechnen durch diese beiden Effekte mit zusammen mindestens sechs Cent mehr je Liter", sagte Shell-Manager Jörg Adolf bei der Vorstellung einer Biokraftstoff-Studie.
Schon in den nächsten Wochen könnten neue Höchststände an den Zapfsäulen erreicht werden. "Im Moment treiben Einkäufer aus den USA die Benzinpreise in Europa auf Rekordstände. Wir halten demnächst einen Preis von 1,50 Euro je Liter Benzin für durchaus denkbar", sagte Rainer Wiek, Chefredakteur beim Erdöl Energie Informationsdienst (EID) in Hamburg.
Derzeit gebe es keine Indikatoren dafür, daß die Preise wieder sinken könnten. Im Gegenteil: Die beginnende Fahr-Saison in den USA werde sich an der Rotterdamer Produktenbörse weiter preistreibend auswirken. "Wir registrieren seit Wochen eine Abkopplung der Benzinpreise von den Ölpreisen. Während das Rohöl sich in der vergangenen Woche um 13 Prozent verteuerte, legten die Preise für Benzinprodukte in Rotterdam gleich um 30 Prozent zu", sagte Wiek. Dies sei auf die Nachfrage aus Nordamerika zurückzuführen.
Konkurrenten von Shell nennen noch keine konkreten Zahlen zur Auswirkung der Gesetzesänderungen ab Anfang 2007. "Wir warten ab, wie der Bundestag die geplanten Gesetze verabschieden wird", sagte ein Aral-Sprecher. Ende dieser Woche wollen sich die Staatssekretäre des Wirtschafts- und Finanzministeriums dazu treffen. Entscheidend werde sein, so heißt es in der Mineralölbranche, wie die Pflicht zur Beimischung von Biokraftstoff konkret ausformuliert werde.
Nach dem Willen der Regierung sollen die Mineralölkonzerne fünf Prozent ihres Gesamtabsatzes mit Biokraftstoffen erzielen und diese den Mineralölprodukten Benzin und Diesel beimischen. Sollte die Art der Biokraftstoffe sowie das Verfahren der Beimischung vorgeschrieben werden, könnte dies Investitionen von einer Mrd. Euro notwendig machen. Dann könne die Verteuerung je Liter weit mehr als sechs Cent ausmachen, heißt es. Die Industrie verlangt weitgehende Freiheit bei Umsetzung der Quote.
Deutschland ist in Europa nach einer Studie, die Shell vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) erstellen ließ, führend im Einsatz von Biokraftstoffen. Die von der EU-Kommission vorgesehene Quote von fünf Prozent wird demnach bislang in keinem Land erreicht. Deutschland liegt hier aber mit etwa drei Prozent vor den anderen 24 Mitgliedsländern.
Die Studie schlägt zudem vor, die Förderung von Biokraftstoff zu differenzieren. "Maßstab für eine Unterstützung sollte sein, in welchem Umfang der jeweilige Biokraftstoff zur Minderung von Kohlendioxid-Emissionen beiträgt", sagte HWWI-Studienleiter Michael Bräuninger. Dafür müßten Biokraftstoffe in Nachhaltigkeitsklassen eingestuft werden.
Artikel erschienen am Do, 27. April 2006

Gruß

Torsten

Ähnliche Themen

In Tschechien gibt es zum Glück solche Beimischungen noch nicht. Da werden wohl die Tankstellen an der Grenze demnächst noch mehr Umsatz machen. (An Markentankstellen ist die Qualität völlig in Ordnung.)

Auch funktioniert hier der Wettbewerb wohl besser. Fällt zum Beispiel der Rohölpreis sinken innerhalb weniger Tage auch die Preise an den Tankstellen. Und Preiserhöhungen vor Feiertagen (wie Ostern) finden eigentlich gar nicht statt.

Bei der Zumischung von Biokraftstoffen stellt sich mir noch eine andere Frage. Nicht nur Volvo hat ja den Biokraftstoffen die Freigabe für ihre Dieselmotoren verweigert. Ein Anteil von 5% mag nicht viel sein, aber könnte das nicht schon Probleme verursachen?

Grüsse

Volvo 174

Zitat:

Original geschrieben von VOLVO 174


Ein Anteil von 5% mag nicht viel sein, aber könnte das nicht schon Probleme verursachen?

Da in einigen anderen Ländern bereits beigemischt wird, hätten dann wohl auch schon Berichte über Probleme auftauchen müssen.

Soweit ich weiss mischt Aral schon seit längerem Biokrafstoffe dem Diesel bei. Bisher hat es meinem Elch nicht geschadet 😉

wir hatten das thema vor ca. 1 jahr hier schon mal. seit beginn 2005 wird dem diesel ca 5% biodiesel zugemischt. offiziell heißt es, daß volvo max. 5% zumischung erlaubt (rtfm). inoffiziell gibt es wohl eine mitteilung, daß volvo keine freigabe gegeben hat, zumindest für die "alten 163ps- d5er und 140ps- 2,4er" . bei den neuen motoren weiß ich nichts(zuverlässige quelle - volvohändler)

mfg volker d5

taxifahrer in new york geben nun pro tag usd50 fuer benzin aus, 20 mehr als noch vor einem jahr. und deren ford crown victoria schaffen in der stadt nur 8-10mpg (23,5-29,4l/100km!) - schreibt die new york times. lauter kleine, interessante geschichten ueber die folgen des rapide ansteigenden benzinpreises.

lieb gruss
oli, bei dem 95er benzin gerade €1,40 kostet...

Gestern in NL für 1,059 €/Liter Diesel getankt 😎

Gruß
Torsten

Deine Antwort
Ähnliche Themen