Potenzielle elektrische M-Antriebstechnik?

BMW i4 I04

Hallo,

gibt ein neues Video der BMW M...
Teasern hier anscheinend einen reinelektrisch betriebenen M3/4...
Oder was denkt ihr?

https://www.youtube.com/watch?v=cle-dgG2CBw

24 Antworten

Auf jeden Fall, wenn man die ersten Bilder sieht, passen zwischen Räder und Radhaus nicht wirklich viel rein😉

Zitat:

@phchecker17 schrieb am 17. August 2022 um 15:02:38 Uhr:


Ich würde dir empfehlen, dich da einfach selbst mal bisschen mit zu beschäftigen, das ist nämlich mehr, als man hier in einen Post kriegen würde.

Aber in kurz: beim Fahrwerk werden die Kennwerte wie Sturz, Spur, Härte usw. verändert, um ein besseres Fahrergebnis auf der Rennstrecke zu erzielen. Das hat zur Folge, dass du mit einem echten Rennstreckenfahrzeug nicht mehr auf der Straße fahren kannst.
In anderen Bereichen geht es bei Aerodynamik tatsächlich um Ergebnisse, nicht nur um Optik. Während bei vielen Fahrzeugen bspw. der Diffusor nur Optik ist, weil der Unterboden eh nicht zu ist, sieht das beim Rennstreckenfahrzeug anders aus, da geht es dann explizit um Downforce und auch nicht - wie bei normalen Elektroautos - um Verbrauchsoptimierung.
Ansonsten setz dich mal in echte Karbonsportsitze rein, in denen fährst du nicht mehr in den Urlaub. Da rutschst du aber auch nicht im Sitz rum, wenns in die Kurve geht. Erweiterte Anzeigen wie Leistung pro Rad (Beispiel für den iM4) oder Bremsentemperatur als Gadget interessieren den normalen Fahrer auch nicht wirklich.

Ich bezog mich nicht auf irgendwelche Rennstreckenautos, sondern den üblichen M3 / M4 von der Stange, der auf der ganz normalen Straße fährt, nur eben als BEV.

Unterboden ist ein schönes Beispiel. Der ist bei einem (guten) BEV komplett geschlossen. Siehe Tesla. Dafür braucht man keinen separaten Tuner.

Zitat:

@meden01 schrieb am 17. August 2022 um 15:14:44 Uhr:


Es kann auch durchaus sein, dass sich Tuner umorientieren werden. Tuning kann auch bedeuten, Verbrauchsoptimierung, e-Motor Kennlinien anpassen, aerodynamische Felgen entwickeln, Leichtlauf / Segeln optimieren, Rollwiderstand reduzieren. Es werden definitiv mehr Informatiker als Mechaniker am Werk sein.

Danke. Du bestätigst meine Vermutung.

@holgor2000 deine Frage war nicht auf "Standard"-M3/4 gerichtet, sondern auf Fahrzeuge der M-GmbH und AMG. Ist aber nicht schlimm, denn die Aussage von mir trifft größtenteils auch bereits auf M3 und M4 bzw. andere Standardfahrzeuge der M GmbH zu, selbst wenn es nicht um ein Competition- oder CSL-Modell geht.

Und nein, der Unterboden ist eben nicht bei jedem BEV komplett geschlossen, auch beim i4 nicht. Es gibt Ausnahmen, wie Tesla, bei denen er schon sehr weit geschlossen ist, aber das ist nichts im Vergleich zum Unterboden eines TT-RS, den ich vor ein paar Jahren mal gesehen habe, der komplett für die Rennstrecke umgebaut wurde. Da ist nämlich der komplette Unterboden eine große komplett ebene Fläche. Wie das bei M3 und Co. aussieht weiß ich nicht.

Insgesamt gibt es also bei Elektroautos deutlich mehr zu tunen und auch mehr Optionen, gerade mit dem Verbrauchstuning eröffnet sich da eine komplett neue Sparte. Hypermiling war früher ein "Extremsport" einer sehr kleinen Gruppe, aber mit mehr Elektroautos zieht sich sowas dann schlussendlich auch mehr in den Mainstream rein.

Zitat:

@meden01 schrieb am 17. August 2022 um 15:19:26 Uhr:


Auf jeden Fall, wenn man die ersten Bilder sieht, passen zwischen Räder und Radhaus nicht wirklich viel rein😉

Die von BMW veröffentlichten Bilder zeigen einen Technologie-Träger, also einen i4 M50 mit M4 Front. Haupt-Zweck der Übung ist aber nicht das Exterieur (da der M BEV eh nicht in der aktuellen Generation kommt), sondern die Erprobung des M-spezifischen Elektro-Antriebs mit den 4 Motoren an alles vier Rädern und dazugehörigen M-xDrive, sowie Fahrwerk usw.

Zu erwarten ist das fertige M-Auto dann wohl 1-2 Jahr nach Debüt der neuen Klassen, also gegen 2026/2027.

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Zitat:

@phchecker17 schrieb am 17. August 2022 um 15:44:25 Uhr:


@holgor2000 deine Frage war nicht auf "Standard"-M3/4 gerichtet, sondern auf Fahrzeuge der M-GmbH und AMG. Ist aber nicht schlimm, denn die Aussage von mir trifft größtenteils auch bereits auf M3 und M4 bzw. andere Standardfahrzeuge der M GmbH zu, selbst wenn es nicht um ein Competition- oder CSL-Modell geht.

Und nein, der Unterboden ist eben nicht bei jedem BEV komplett geschlossen, auch beim i4 nicht. Es gibt Ausnahmen, wie Tesla, bei denen er schon sehr weit geschlossen ist, aber das ist nichts im Vergleich zum Unterboden eines TT-RS, den ich vor ein paar Jahren mal gesehen habe, der komplett für die Rennstrecke umgebaut wurde. Da ist nämlich der komplette Unterboden eine große komplett ebene Fläche. Wie das bei M3 und Co. aussieht weiß ich nicht.

Nochmal: Es geht mir nicht um die Rennstrecke!
Daher ist die Frage noch immer offen: Wieso braucht es für den Unterboden eines BEV einen Tuner? Der Hersteller kann das ebenso machen in der Massenproduktion.

Zitat:

@phchecker17 schrieb am 17. August 2022 um 15:44:25 Uhr:


Insgesamt gibt es also bei Elektroautos deutlich mehr zu tunen und auch mehr Optionen, gerade mit dem Verbrauchstuning eröffnet sich da eine komplett neue Sparte.

Wie soll das denn gehen? Aktuell verbrauchen die als "AMG" gelabeleten Mercedes BEVs mehr als die ohne AMG Badge. Das widerspricht deiner Vermutung.

Und auch hier die Frage: Was kann der Tuner da machen, was der Hersteller nicht auch kann?

Natürlich kann der Hersteller dasselbe, aber es geht hier um die Philosophie, die spezielleren Maßnahmen den hauseigenen Tunern überlassen.

Zitat:

@meden01 schrieb am 18. August 2022 um 09:00:00 Uhr:


Natürlich kann der Hersteller dasselbe, aber es geht hier um die Philosophie, die spezielleren Maßnahmen den hauseigenen Tunern überlassen.

Okay, danke. So habe ich mir das auch gedacht, da es beim BEV eigentlich keine technischen Gründe mehr dafür gibt wie das beim Verbrennungsmotor noch der Fall war damals mit bspw. speziellen Nockenwellen, Ventilen, etc.

Naja auch bei nem E-Auto kann man potentere Wechselrichter, leistungsfähigere Kühlpumpen/Kühlungen, andere Motoren, etc einbauen… bis jetzt hat sich der Tuningmarkt nur noch nicht so damit beschäftigt.

Zitat:

@Tatin97 schrieb am 17. August 2022 um 13:11:46 Uhr:


Hallo,

gibt ein neues Video der BMW M...
Teasern hier anscheinend einen reinelektrisch betriebenen M3/4...
Oder was denkt ihr?

https://www.youtube.com/watch?v=cle-dgG2CBw

Wie im Text steht ist es ein Prototyp zum Testen. Da erinnere ich gerne an den G30 mit tri-motor Setup, war auch zum Testen.

Wenn die wirklich einen bringen, dann wohl auf der Neuen Klasse, sie soll 2025 kommen, dann würde ich mit dem elektrischen M so 2027 rechnen.

Auch liest man überall, dass die Verbrennerplattform auch mit der Neuen Klasse parallel weiter erhalten bleiben soll. Ist die Frage, ob die ihre Verkäufe mit einem elektrischen M kannibalisieren wollen.

@holgor2000 du hast jetzt tatsächliche alle Antworten als irrelevant abgetan, bis eine dabei war, die dir gefallen hat? Wow!

Bei dem, was du meinst, geht es dann eher um S-Line, M-Paket, N-Line und Co. Da ist dann eben viel Optik, aber funktionsmäßig eben nicht mehr so viel. Wenn es um gutes Tuning geht im Sinne vom Fahrverhalten, dann kommst du um einen Tuner - wenn auch hauseigen - einfach nicht drum herum. Niemand in der Serienentwicklung eines i4 hat dort die Zeit und Möglichkeiten, diesen entsprechend eines M-Fahrzeugs abzustimmen. Dort hat man einfach ganz andere Ziele. Deswegen baut BMW einen i4, der 95% der Kunden glücklich macht und lässt die M GmbH dann einen i4 M bauen, der die restlichen 5% noch abholt, denen eben das Serienpaket nicht reicht.

Natürlich könnte man jetzt die M GmbH noch zu einer Abteilung innerhalb BMWs z.B. am Stammwerk machen, aber dann sind wir im Bereich Formalitäten, wenn es dir darum geht.

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