Polo GTI Ruckeln beim Beschleunigen

VW Polo 6 (AW)

Hallo,

Da es in mehreren Themen schon zur Sprache kam, aber so nicht wirklich nachzuvollziehen ist für die Betroffenen, habe ich mir gedacht ich mache mal ein eigenes Thema dazu auf...

Also bei mir ist es im Bereich von ca. 3000 U/min beim etwas stärkeren Beschleunigen. Als ich es dem Werkstattmeister beim Händler vorführen wollte, war nur ein Miniruckler zu provozieren...

Heute ist mir auf der Heimfahrt aufgefallen, dass es hauptsächlich dann auftritt, wenn man ein Stück ruhig gefahren ist, also z.B. in der Kolonne mitgeschwommen ist und dann etwas stärker beschleunigt zum Überholen... es ist wirklich nur ganz kurz und nur 2-3 mal. Wenn ich dann wiederum öfter stärker beschleunige tritt es nicht mehr auf...

Das Ruckeln fühlt sich an wie ein kleiner Aussetzer oder so ähnlich. Der Meister meinte wie wenn der Turbo kurz abschaltet.

Wer hat das noch? Hat schon jemand eine Lösung oder eine Ursache genannt bekommen? Bei mir bisher beides negativ. Der Meister meinte ich solle mal warten bis der GTI richtig eingefahren sei. Vielleicht gibt es sich noch 😉

Mit freundlichen Grüßen

Beste Antwort im Thema

Also ich habe gestern auf Grund dieser Beschwerdeorgie hier mal ganz bewusst in dem hier beschriebenen Drehzahlbereich auf „manuell“ beschleunigt und muss sagen, dass ich entweder Glück habe, oder der eine oder andere ein etwas sensibles Popometer hat. Bei meinem ruckelt da absolut nichts. EZ 08/2028 ohne OPF. Zum anderen muss man sagen, dass man im normalen Fahrbetrieb sich eher selten in diesem Bereich aufhält - in Normal meist drunter, in Sport meist drüber. Sprich, man muss es wirklich provozieren.

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Zitat:

@10emmi68 schrieb am 11. April 2020 um 23:29:51 Uhr:


Für mich ein klarer Fall von günstiges Serienfahrzeug gekauft - feinstabgestimmten, teuren Sportwagen erwartet.

Schon seltsam wenn ja anscheinend in 6 Monaten keiner einen Fehler gefunden hat.

.

.

....unangemessener Kommentar...., geht gar nicht !

.....Fahre schon seit 30 Jahren durchgehend immer wieder auch 2 Liter-Turbos nebenbei....

Noch nie so einen Murks erlebt, egal von welcher Marke....

....und ja, es ist ja nicht so, dass das gar keiner bemängelt hätte....

Zitat:

@LRNXZ schrieb am 11. April 2020 um 23:34:26 Uhr:


Also ehrlich gesagt kann ich eure Diskussion nicht nachvollziehen?

Ich habe auch einen GTI mit OPF und habe Anfangs auch über das Problem mit dem Ruckeln gelesen, ich hab’s auch ausprobiert, im manuellen Modus war das tatsächlich reproduzierbar, aber es war sehr schnell klar dass es eben die Nockenwellenverstellung ist - das war bei ca. 1500km.

Jetzt bei ~6000km merke ich davon ehrlich gesagt nichts mehr. Im Automatikmodus sowieso nicht, da er wenn ich richtig Gas gebe eh weit über diese 3000u/M runterschaltet, aber auch im manuellen Modus aus 2000u/M zieht der kleine wunderbar.

Eine „Gedenksekunde“ habe ich in dem Sinne nur wenn ich in einem höheren Gang aus niedrigen Umdrehungen raus Gas gebe - ist aber auch klar, der Turbo muss ja erstmal hochdrehen.

Ansonsten kenn ich das nur wenn der in D ist und er vom 6 in einen weit niedrigeren Gang schalten muss, dann hat er vielleicht auch eine Gedenksekunde, aber das ist vollkommen normal - wenn ich jemanden überholen will gehe ich meistens sowieso in S da ist er sehr direkt in bissig wie Sau.

.

.

.

....Im Grundsatz ja alles richtig..

...sollte ja auch keine Diskussion sein.... nur Fakten....

Und....Fahrzeug wird nur im manuellen Modus bewegt..

Und.... das Problem tritt dann einfach reproduzierbar auf.

Und.... wie es sich bei anderen Drehzahlen verhält, wurde ja auch nicht bemängelt.

Zitat:

@logan35 schrieb am 12. April 2020 um 00:27:47 Uhr:



Zitat:

@LRNXZ schrieb am 11. April 2020 um 23:34:26 Uhr:


Also ehrlich gesagt kann ich eure Diskussion nicht nachvollziehen?

Ich habe auch einen GTI mit OPF und habe Anfangs auch über das Problem mit dem Ruckeln gelesen, ich hab’s auch ausprobiert, im manuellen Modus war das tatsächlich reproduzierbar, aber es war sehr schnell klar dass es eben die Nockenwellenverstellung ist - das war bei ca. 1500km.

Jetzt bei ~6000km merke ich davon ehrlich gesagt nichts mehr. Im Automatikmodus sowieso nicht, da er wenn ich richtig Gas gebe eh weit über diese 3000u/M runterschaltet, aber auch im manuellen Modus aus 2000u/M zieht der kleine wunderbar.

Eine „Gedenksekunde“ habe ich in dem Sinne nur wenn ich in einem höheren Gang aus niedrigen Umdrehungen raus Gas gebe - ist aber auch klar, der Turbo muss ja erstmal hochdrehen.

Ansonsten kenn ich das nur wenn der in D ist und er vom 6 in einen weit niedrigeren Gang schalten muss, dann hat er vielleicht auch eine Gedenksekunde, aber das ist vollkommen normal - wenn ich jemanden überholen will gehe ich meistens sowieso in S da ist er sehr direkt in bissig wie Sau.


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....Im Grundsatz ja alles richtig..
...sollte ja auch keine Diskussion sein.... nur Fakten....
Und....Fahrzeug wird nur im manuellen Modus bewegt..
Und.... das Problem tritt dann einfach reproduzierbar auf.
Und.... wie es sich bei anderen Drehzahlen verhält, wurde ja auch nicht bemängelt.

Nur im manuellen, und vermutlich bei niedrigeren Geschwindigkeiten, wenn es auf der Bahn nicht so schlimm ist?

Es wird wohl nicht das ESP/ASR sein was regelt?

Schon mal probiert ob das Problem immer noch vorhanden ist, wenn ASR aus ist, oder ESC auf Sport steht?

Anders kann ich es mir nicht vorstellen, warum er den Vortrieb unterbricht?

Zitat:

@domihls schrieb am 11. April 2020 um 20:10:17 Uhr:



Zitat:

@mrbabble schrieb am 11. April 2020 um 19:57:19 Uhr:


Wozu ist diese Nockenwellenverstellung überhaupt?

Mein Softwarespezi meinte er könnte das auch rausprogrammieren... 😉

@mrbabble
Kenne nur das BMW Vanos System. Wenn VW das was anders macht korrigiert mich bitte.

Das ist eine variable Nockenwellenverstellung, mit der die Steuerzeiten verändert werden können (Verbessert die Abgaswerte, Drehmoment, Leerlauf). Normalerweise ist die Steuerkette ja fest mit den Nockenwellen verbunden. Die Steuerzeiten sind also immer exakt gleich. Mit dem System lassen sie sich verstellen.
Vereinfacht gesagt werden Verstellzylinder durch Öldruck betätigt. Die verdrehen über eine Zahnwelle die Nockenwelle. Durch die verdrehte Nockenwelle ändern sich die Steuerzeiten.
Wenn du es rausnehmen lässt werden sich die drei Punkte oben verschlechtern. Garantie ist dann auf den Motor auch futsch.

Erklärt die Funktion gut:

https://www.youtube.com/watch?v=JjM14JBPdBI

Man ändert die Steuerzeiten der Ventile. Das Problem tritt nur in einem Drehzahlbereich auf der an der Grenze der Nutzung des Budakcycles liegt. Schaltet man z.B. runter, geht dann kurz vom Gas und tritt dann wieder rein, dann hat der Motor erst den Impuls den Budak zu aktiveren (Drehzahl liegt im Bereich und Last ist gering) um dann bei Gasgeben sofort wieder umzuschalten (Lastanfrage wird zu hoch). Dadurch entsteht ein Ruckeln. Kann man mit weichem Gasgeben komplett abschalten, bzw. durch einen Gangwechsel wenn man gerade komplett im Grenzbereich unterwegs ist. (Meist 3 Gang, um 3000 u/min und konstante Last)

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Das Problem ist ja aber das es auftritt wenn man sanft beschleunigt, also NICHT Vollgas... wenn ich voll auf den Pinsel drücke, dann ruckelt nix...

Also genau im Grenzlastbereich. Da kann es halt schon mal passieren, dass das System hin und her schaltet, was dann zum Ruckeln führt und auch zur verzögerten Gasannahme.

Ja, ich weiß es sollte nicht sein, aber kann es sein das kaum einer dieses verhalten vom Motor bemerkt, mich eingeschlossen, weil kaum einer "sanft" beschleunigt und dabei über die 3500 rpm dreht?

Gehen wir mal von der manuellen (M) aus, ich fahre gutmütig durch die Gegend schalte ich weit unter 3000, im Rambazamba Modus schalte ich frühestens bei 4000 rpm. Aber warum dreht man den Gang sanft so hoch, macht für mich keinen Sinn.....

BTW, in D oder S schaltet er auch bei "sanfter" Gaspedal Stellung vor den 3500 rpm, da wird sich bestimmt einer was bei gedacht haben.

Es tritt ja nicht bei 3500, sondern bei 3000 auf... und ich finde das ist der ganz normale Bereich beim beschleunigen... ich schalte jetzt aber auch schon eher, um es zu vermeiden... nur hin und wieder passiert es, dass der dann ruckelt wenn ich beschleunigte und dann den 6. Gang einlege, um die Geschwindigkeit zu halten (ca. 130-140 km/h) und deshalb nur noch sanft Gas gebe...

Das DSG schaltet wahrscheinlich schon eher hoch im Normalfall...

Zitat:

@mrbabble schrieb am 12. April 2020 um 10:39:20 Uhr:


Es tritt ja nicht bei 3500, sondern bei 3000 auf... und ich finde das ist der ganz normale Bereich beim beschleunigen... ich schalte jetzt aber auch schon eher, um es zu vermeiden... nur hin und wieder passiert es, dass der dann ruckelt wenn ich beschleunigte und dann den 6. Gang einlege, um die Geschwindigkeit zu halten (ca. 130-140 km/h) und deshalb nur noch sanft Gas gebe...

Das DSG schaltet wahrscheinlich schon eher hoch im Normalfall...

.
.
.
....es scheint also wohl so zu sein, das der Motor wohl ein grundsätzliches, durch die
Nockenwellenverstellung hervorgerufenes Problem hat, was unter bestimmten
Fahrzuständen mehr oder weniger ausgeprägt und je nach Fahrverhalten mehr oder weniger
häufig auftritt.

Manche Nutzer haben sich deshalb in Ihrem Fahrverhalten schon den Unzulänglichkeiten
des Fahrzeugs angepasst, um dem Funktionsfehler zu entgehen.......

VW verbaut also eine Technik, bei der, warum auch immer, eine Fehlfunktion in Kauf genommen
wird, die dazu führt, dass je nach Lastzustand Gasbefehle des Fahrers nur verzögert
umgesetzt werden......

Können Die es nicht besser oder geht es nicht besser ?
Trifft Ersteres zu ist es sehr traurig, was die Ingenieurskunst anbetrifft,
Trifft das Zweite zu, dann darf man so etwas eben nicht bauen und den
Kunden unterjubeln.

Ein an und für sich toller Grundmotor wird somit durch nicht ausgereifte Maßnahmen
in seiner Fahrbarkeit nachhaltig beeinträchtigt, ohne dass sich ein Zusatznutzen
wie z.B. ein deutlicher Minderverbrauch gegenüber einem Motor ohne diesen
Spezialzyklus aus dem VW-Regal ergäbe.

Denn ein Golf R oder CUPRA verbrauchen auch nicht viel mehr wie dieser Polo,
wenn diese mit vergleichbarem Fahrverhalten bewegt werden und
Oh Wunder, da ruckelt nichts und es gibt keine verzögerte Gasannahme,
egal in welchem Drehzahlbereich......
...........

Deswegen kaufen sich schlaue Leute ja auch lieber einen Leon Cupra als einen Polo. Ein Polo ist und bleibt ein billiger Kleinwagen. Motor, Bremse, Getriebe, Fahrwerk alles zweite Wahl. Der Polo GTI macht nur Sinn, wenn man eigentlich einen 115PS R-Line kaufen wollte und den GTI für weniger Geld bekommen hat. Er ist dann aber auch nicht sportlicher oder besser als der 115PS.

Naja das stimmt auch nicht ganz. Beim neuen Polo wurde der GTI zum ersten komplett abseits des „normalen“ Polo entwickelt. Der hat schon einige Goodies mehr an Board (z.B. eine viel härtere Aufhängung) und ist auch mit einem 1L TSI eigentlich in keinster Art und Weise zu vergleichen, weder noch von der Performance, noch vom Fahrverhalten, oder des Potentials.

Das sind Welten dazwischen.

Zitat:

@seahawk schrieb am 12. April 2020 um 14:43:23 Uhr:


Deswegen kaufen sich schlaue Leute ja auch lieber einen Leon Cupra als einen Polo. Ein Polo ist und bleibt ein billiger Kleinwagen. Motor, Bremse, Getriebe, Fahrwerk alles zweite Wahl. Der Polo GTI macht nur Sinn, wenn man eigentlich einen 115PS R-Line kaufen wollte und den GTI für weniger Geld bekommen hat. Er ist dann aber auch nicht sportlicher oder besser als der 115PS.

Klar - Seat ist natürlich von Material und Verarbeitung weit vor VW 😉

Der Cupra hat meines Wissens den Motor des Golf R - da reden wir wohl von einer anderen Leistungsklasse

Der 1L und der GTI haben wirklich große Unterschiede. Der 1L hat wirklich nichts mit GTI zu tun in Sachen Fahrverhalten, Motor, Getriebe, Fahrwerk, usw.

Und zweite Wahl ist das Auto auf keinen Fall. Es ist einfach eine Preiskategorie niedriger als beim Golf GTI. Das heißt aber nicht, dass die Teile minderwertig sind. Der Logik nach müsste ein Up GTI dann ja dritte Wahl sein. Also unfahrbar und reif für die Schrottpresse (Was natürlich nicht so ist).

Zitat:

@logan35 schrieb am 12. April 2020 um 14:34:54 Uhr:



Zitat:

@mrbabble schrieb am 12. April 2020 um 10:39:20 Uhr:


Es tritt ja nicht bei 3500, sondern bei 3000 auf... und ich finde das ist der ganz normale Bereich beim beschleunigen... ich schalte jetzt aber auch schon eher, um es zu vermeiden... nur hin und wieder passiert es, dass der dann ruckelt wenn ich beschleunigte und dann den 6. Gang einlege, um die Geschwindigkeit zu halten (ca. 130-140 km/h) und deshalb nur noch sanft Gas gebe...

Das DSG schaltet wahrscheinlich schon eher hoch im Normalfall...

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....es scheint also wohl so zu sein, das der Motor wohl ein grundsätzliches, durch die
Nockenwellenverstellung hervorgerufenes Problem hat, was unter bestimmten
Fahrzuständen mehr oder weniger ausgeprägt und je nach Fahrverhalten mehr oder weniger
häufig auftritt.

Manche Nutzer haben sich deshalb in Ihrem Fahrverhalten schon den Unzulänglichkeiten
des Fahrzeugs angepasst, um dem Funktionsfehler zu entgehen.......

VW verbaut also eine Technik, bei der, warum auch immer, eine Fehlfunktion in Kauf genommen
wird, die dazu führt, dass je nach Lastzustand Gasbefehle des Fahrers nur verzögert
umgesetzt werden......

Können Die es nicht besser oder geht es nicht besser ?
Trifft Ersteres zu ist es sehr traurig, was die Ingenieurskunst anbetrifft,
Trifft das Zweite zu, dann darf man so etwas eben nicht bauen und den
Kunden unterjubeln.

Ein an und für sich toller Grundmotor wird somit durch nicht ausgereifte Maßnahmen
in seiner Fahrbarkeit nachhaltig beeinträchtigt, ohne dass sich ein Zusatznutzen
wie z.B. ein deutlicher Minderverbrauch gegenüber einem Motor ohne diesen
Spezialzyklus aus dem VW-Regal ergäbe.

Denn ein Golf R oder CUPRA verbrauchen auch nicht viel mehr wie dieser Polo,
wenn diese mit vergleichbarem Fahrverhalten bewegt werden und
Oh Wunder, da ruckelt nichts und es gibt keine verzögerte Gasannahme,
egal in welchem Drehzahlbereich......
...........

Ich würde es eher so sehen, dass VW das Fahrzeug so abgestimmt hat, dass es für 99,7% aller Käufer funktioniert. Ist zugegebenermaßen blöd, wenn zu den verbleibenden 0,3% gehört. Da bleibt wohl nur der Gang zum Tuner, wenn ansonsten technisch kein Fehler gefunden wurde

Willst du jetzt behaupten, dass die 0,3 % nicht fahren können mit dem Auto?! 😉

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