Polo für die Tochter
Hallo Leute, möchte meiner Tochter (Führerscheinneuling, 18J.) ein sicheres, zuverlässiges und zeitgemäßes Auto zur Verfügung stellen. Familienentscheidung bisher:
VW Polo Tour 1,2 44kw (MJ 2008 ),
Candyweiß ( scheint ja bei den Youngstern besonders "trendy" zu sein),
ESP+Seitenairbags Serie,
+Kopfairbags ( Sonderausstattung ),
+Winterreifen, RCD 200 MP3-fähig.
Händlerrabatt ca 10%, Fußmatten, vollgetankt,
junge Fahrer Führerscheinbonus 1000€.
Gibt's noch was zu beachten oder zu verbessern? Tipps für die erste Versicherung? Danke schonmal.
119 Antworten
@truckbaer
wir wollen doch sachlich und fair bleiben, der erste Vergleich geht über den Listenpreis und der ist so wie beschrieben. Was dann an irgendwelchen Aktionen , bei wem auch immer, zu Tage tritt - steht auf einem nächsten Blatt.
Was ist daran Unfair??
Das ist ein Offizieles Angebot und nix mit Handeln oder so das Sondermodell Tour ist ja auch nicht für immer und ewig im Program von VW.
Ich könnts ja verstehen wenn ich geschrieben hätte mit etwas Handeln kriegt man ihn soviel Billiger.
Beim Praktiker gibts ja auch fast ständig 20% oder Zahlst du da die normalen Preise??
Bei Citroen z.b gibts fast immer hohe Eintauschprämien würdest du dann dein Auto in Zahlung geben wenns grad mal 1 Tag keine gibt??
Wenn du so willst müßte mann das Basismodell nehmen bei beiden und dann nach Wunsch Konfigurieren und dann den Preis vergleichen.
Sondermodelle haben eben auch immer einen gewissen Preisvorteil oder willst du mir da wiedersprechen??
Thruckbaer,
bei vw gibts auch gerade 2-3000€ extra für gebrauchten
(alt gegen neu + sauber). grundsätzlich und das meint hohi,
geht man auf die jeweiligen konfiguratoren, kommt man
ziemlich auf das gleiche heraus,bei etwa gleicher ausstattung,
egal ob punto, polo, corsa, usw., jeweils ohne sonderaktionen
oder besonders cleveres feilschen. was dann unterm strich
herauskommt, da ist jeder auf sich alleine gestellt.😁
daher finde ich es richtig, grundsätzlich mal die preisliste
in den konfiguratoren als basis zu nehmen.
Die Tourpakete sind nun mal offiziell in der vw-preisliste im
konfigurator. Aber sonderaktionspakete wie "wintersason" z.b. nicht.
da ist nur das normale Winterpaket im vw konfigurator. Im "Winterseason"
sind für €205 aufschlag zum normalen winterpaket, dann
noch 4 winterreifen auf felgen, radabeckung + nebelscheinwerfer dabei.
grüssle
willi
Also, ich habe spasseshalber mal nach dem Kauf meines neuen Polos nachgerechnet, wieviel mehr ich denn nun bezahlt habe, als wenn ich mir ein überhaupt in Frage kommendes Konkurrenzprodukt zugelegt hätte. Ich war dann doch sehr freudig überrascht, dass ich unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren (Motor, Ausstattung, Sonderpakete wie kostenloser 1-jähriger Vollkaskoversicherung, 3 kostenlosen Komplett-Inspektionen, usw. usw.) bei VW nicht einen Euro mehr gelöhnt habe - meistens sogar weniger. 🙂
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Nun den auch ich hab jetzt mal mit dem Konfigurator gespielt und versucht einen meinem Grande Punto ähnlichen VW Polo Sportsline Konfiguriert.
Eins vorweg eine 100% Übereinstimmung ist nicht möglich da es einige sachen beim einen sowie anderes beim anderen nicht gibt ich versuche aber auch auf die Plus und Minus-Ausstattung einzugehen.
Preis von meinem GP Sport JTD Aktuell Konfiguriert 21930€
Preis Polo Sportsline mit 1,9 TDI 96 KW 24713€
Sachen beim Grande die es beim Polo ab Werk nicht gibt: 17 Zoll Alus beim Polo nur Max 16 Zoll Seitenschweller und Heckspoiler beim GP Serie bei VW nix gefunden.
12V Steckdose im Kofferraum.
Regensensor.
Berganfahrhilfe (Hill Holder)
USB - Anschluss für MP 3 Player
2 Zonen Klimaautomatik beim Polo meines wissens nur einfache Klimaautomatik.
Was für mich auch seltsam ist warum bietet VW keine Bloototh-Freisprecheinrichtung an ??
Es gibt nur eine wesentlich teurere Festeinbaulösung bei der man sogar die Handyspezifische Schale noch extra kaufen muß was den Preis noch etwas erhöht.
Ausstattungen die es im Polo gibt aber nicht im GP:
Vollwertiges Reserverad beim GP nur Pannenset (hat vor und nachteile)
Blinker im Spiegel.
Schubladen unter den Vordersitzen
Komfortblinker.
Beide Sitze höhenverstellbar beim GP nur Fahrer.
Taschen an den Rückenlehnen der Sitze beim GP nur Beifahrer so das wars jetzt.
Mir wäre es den Mehrpreis nicht Wert.
Vor knapp 2 Jahren war die Differenz noch etwas kleiner bei etwa 2000€ wenn ich mich Richtig erinnere.
Ich muß auch immer von dem Model ausgehen was mich Persönlich am ehesten anspricht und nicht davon welches am ehesten an den Preis der in Frage kommenden Konkurenzmodelle herankommt.
Zitat:
Original geschrieben von Diabolomk
immer diese Neider hier, solange Sohnemann keinen M3 oder Porsche zum 18. hingestellt bekommt(und selbst dann) ist das doch Scheißegal, der eine hats der andere nicht, Sorgenlos gehen wohl beide nicht durchs leben und ich frage mich manchmal doch wers leichter hat
Selbst wenn ich Millionär wäre, würden meine Kinder keine neuen Autos fahren.
Ein Auto ist Luxus!
Und für diesen Luxus sollen die Kinder SELBER arbeiten!
Momentan habe ich auf meinen Namen 4 Autos laufen, damit die Versicherungen bezahlbar sind.
Sollte ich auch noch die Steuern zahlen?
Und die Kosten für Studium etc.?
ICH bin kein Millionär und bin nicht gewillt die "Spaß-Generation" zu unterstützen!!!
Ich unterstütze die Ausbildung, keine Frage, aber ein Auto unterstütze ich garantiert nicht!
Zitat:
Original geschrieben von Truckbaer
Ich muß auch immer von dem Model ausgehen was mich Persönlich am ehesten anspricht und nicht davon welches am ehesten an den Preis der in Frage kommenden Konkurenzmodelle herankommt.
Doch..ich konfiguriere das entsprechende Modell grundsätzlich so wie ich ein Auto will ....so wie ich es benötigte und nicht zum "dummdideldei". Sie könnte sich z.B. auch ein schönes Cabrio vom Schlag eines EOS leisten, wozu ? Sie fährt früh um 7 auf die Arbeit - da ist es noch zu kalt um offen zu fahren und abend gegen 17 Uhr ist die Heimfahrt mit 10 min zu kurz und die Sonne meist so heiß - da bleibt das Dach lieber zu und die Clima an. Da der Polo unser Zweitwagen ist und jeden Tag max.25 km fährt, brauche ich also keinen bespoilerten GTI oder Cabrio oder was weiß ich was. Da reicht meiner Fau das Modell Polo Tour mit 1.2 und 70 PS als Dreitürer, in eselpfotengrau, mit Climatronic, Sportfahrwerk & 16 Zöllern und TFL. Rest der benötigten Annehmlichkeiten sind Serie. Telefonieren tut sie per Bluetooth über eine simple aber genial funktionierende Parrot CK 3100. Und genau so einen ausgestatteten und gleich motorisierten Punto habe ich gegenübergestellt und nix anderes, alles andere ist unfair.
Wenn ich einen "GTI" mal brauche , dann stehen mir anderweitig 170 PS mit 350 NM Drehmoment zur Verfügung und damit 😁 tut sich jeder normale "KleinGTI" sehr sehr schwer, um überhaupt mitzuhalten oder gar vorbeizukommen. Das ist so fakt.
Ich will nochmal kurz auf die Kommentare von Check Diamond eingehen.
Alles andere ist eh hinfällig, weil die meisten eh nicht rational an einen Autokauf rangehen, sondern meist eher nach Gefühl kaufen. Weil das Auto besser gefällt, weil man sich bei nem Neuwagen auf der sicheren Seite fühlt etc...
Ich stimme Ihm ja 100%ig zu, dass das Eigenfinanzieren Vorteile insofern hat, dass jm. besser mit dem Geld umgehen lernt. Allerdings hängt das meiner Meinung nach auch stark vom Charakter der Person ab. Es gibt auch Leute, die wenig Geld haben und trotzdem mehr verpulvern als sie eigentlich besitzen. Ich kenne da so einige Fälle (z.B. 2 völlig unterschiedliche Charaktere in ein und derselben Familie), dass ich mir inzwischen nichtmal mehr sicher bin ob die elterliche Erziehung da groß eine Rolle spielt.
Zudem sollte man mit Kommentaren wie "Die Jugend von heute", "Spaßgesellschaft" sehr vorsichtig sein. Das klingt alles sehr nach "dem alten Malocher, der den Überblick in der heutigen Welt verloren hat". Gerade der Leistungsdruck ist heutzutage so groß wie noch nie. Ich habe den Kampf um einen Ausbildungsplatz mitgemacht. Gut, anfangs war ich als frischgebackener 2er Abiturient wohl etwas zu überzeugt von mir. Das ändert aber nix daran, dass es der absolute Wahnsinn ist, was da alles verlangt wird. Mathematik bis zu 5-Stelligen Additions/Subtraktionaaufgaben im Kopf, logisches Denken (ich sag nur Grashalm:Wiese ist wie Haus: ? ... na ? ), 3D-Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit, Verknüpfungsfähigkeit, Einfühlvermögen, ein sauberes psychologisches Profil (Assessment-Center...).
Und das alles, um nach 3 Jahren dann evtl. nen Job zu bekommen. Übernahme? Das war mal... Heute wird sich neu beworben ! Meist dann bei ner Zeitarbeitsfirma zum Knebelvertrag, damit das Unternehmen einen bei Bedarf ohne soziale Ansprüche loswerden kann. Die Firma muss ja Gewinn machen.
Ich kenne selbst jm. der vor ~30 Jahren Versicherungskaufmann geworden ist mit nem schlechten Realschulabschluss über den Vater, der bei der Versicherung damals als Gärtner angestellt war.OHNE (!!) Englischkenntnisse. Damit würde der heute nichtmal die Berufsschule packen.
Schonmal gefragt warum in den Industrienationen (insbesondere da, wo das Wirtschaftswachstum auch noch hoch ist) die Selbstmordrate bei jungen Menschen besonders hoch ist ? Scheinbar nicht !
Schonmal gefragt warum auf der einen Seite 20.000 IT-Fachkräfte fehlen, auf der anderen Seite Jahr für Jahr Tausende IT-Azubis neu eingestellt und alte nicht übernommen werden ? Das ist die Qualität unserer Ausbildung, das ist die Wertschätzung junger Nachwuchskräfte in großen Unternehmen hier in Deutschland.
Ich habs selber mitgemacht und ich verstehe jeden, der sich bewusst zunächst gegen den Einstieg ins Arbeitsleben entscheidet.
Also bevor derartige Kommentare abgegeben werden, bitte ich darum zukünftig zunächst alle Seiten der Medaille zu beleuchten. Es ist nicht immer die Faulheit der "heutigen Jugend" ;-)
Hallo Leute, offensichtlich scheint dieser Beitrag ja sehr zu interessieren ( siehe "Klicks" > 1000 ). Nun bitte ich, meine ursprünglichen Intentionen ( Polokonfiguration, Finanzierungs- und Versicherungsmodell, pädagogische Aspekte besorgter Eltern, Sicherheitsansprüche: ESP, Kopf- und Seitenairbags, Winterreifen ..., Erfahrungen in Gefahrensituationen mit dem Polo usw ) als Aufforderung zu verstehen, hier Stellung zu nehmen. Auch nach der Bestellung des "Polos für die Tochter" vergeht kein Tag, an dem wir nicht diskutieren, ob wir nun wirklich alles richtig gemacht haben. Wie habt ihr beispielsweise die Abholung in Wolfsburg erlebt? Hat Euer Youngster im Rahmen des Führerscheinneulingsprogramms von Volkswagen gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Wie hat beispielsweise das Fahrzeug-check-up (als kleine Inspektion) funktioniert? War Wolfsburg für den Teenie nur 'ne Gähnnummer oder kam da wirklich was von unserer mobilen Welt rüber? Seid Ihr bei Eurem freundlichen ... gut beraten worden? Habt ihr tatsächlich in eurem neuen Polo ein Fahrtraining absolviert? Wie war das? Empfiehlt jemand das Fahrtraining des ADAC für junge Fahrer? Wie seid Ihr mit den ersten Blessuren und Schäden umgegangen? Gibt es wirklich deutlich bessere und sichere Alternativen in dieser Preisklasse auf dem deutschen Fahrzeugmarkt? Hat sich auch jemand vielleicht finanziell verschätzt? Seht ihr in diesem Bereich Tücken und Gefahren mit unseren jungen Fahrern? Auch für unsere Familie ist die Anschaffung des "Polos für die Tochter" eine immense finanzielle Belastung, dennoch sind wir immer noch davon überzeugt, dass Mobilität in unserer schnelllebigen Zeit unverzichtbar für ein, im wahrsten Sinne des Wortes, Fortkommen bedeutet und deshalb jede Anstrengung lohnt. Wie seht ihr das? Welche Modelle habt Ihr in Euren Familien entwickelt? Spielte dabei der (vorzügliche!) Polo eine Rolle? Wer hat mit einer ähnlichen Entscheidung gute und empfehlenswerte oder auch schlechte Erfahrungen gemacht? Hat jemand den Polo schonmal geschrottet und ist unversehrt herausgekrochen? Welchen Stellenwert hat das Ausstattungsmerkmal ESP für Fahranfänger für Euch?
Für eure bisherigen z.T. sehr persönlichen, ernsten und auch emotionalen Stellungnahmen danke ich Euch an dieser Stelle mal ganz herzlich.
Bin jetzt auf weitere Beiträge sehr gespannt - wo, traut euch ...
Da ich einen Gebrauchten gekauft habe (Lupo 1.4 mpi), kann ich nix zur Abholung in Wob sagen, aber allgemein zur VW-Servicequalität kann ich nur sagen: MÜLL! Habe den Wagen bei einem sehr großen Autohaus in Hamm gekauft. Vor dem Kauf alle ultra freundlich, beim Kauf noch schön mit Sekt angestoßen als hätte ich nen Audi A8 gekauft, noch mal betont wie wertvoll die Gebrauchtwagengarantie sei etc. bla bla.
Man hat mir sogar noch die Dachantenne angeschraubt, was´n Service ;-)
Wenige Wochen später bemerkte ich, dass der Wagen Getriebeöl verliert. Also zurück zum Händler, stellte sich heraus, dass der Schaltwellensimmering defekt ist. Sollte mich 50€ kosten. Mit der Begründung es sei ne Dichtung und somit ein Verschleißteil. Natürlich…
Das Beste ist: es tropfte weiter genau wie zuvor. Also wieder zurück, den Meister angesickt ob das das Niveau ist, das Volkswagen anstrebt. Also noch mal kostenlos gewechselt, 1000x entschuldigt, seitdem ists dicht. Ein Schelm, wer Böses denkt…
Zweiter Fall: Arbeitskollege, Polo9n 1.2 12V BJ 2003. Steuerkette übersprungen. Kostenpunkt ~1000€, zum Glück kein Motorschaden, nur Zündpunkt verstellt. Der Fehler ist bekannt bei VW, es wurde eine zu kurze Leitschiene verbaut. Kulanz: Denkste. Er hat natürlich nur die ersten beiden Inspektionen bei VW gemacht, den Rest nicht. Meine Meinung: Für einen Konstuktionsfehler hat VW zu bezahlen und nicht der Kunde! Im Grunde ne Frechheit.
Dritter Fall: Heizungspoti. Ist u.a. beim Ibiza meiner Mutter und beim erwähnten Polo des Kollegen defekt. Ist auch ein bekanntes, sehr verbreitetes Problem. Besonders schön im Sommer wenn die Karre trotz eingeschalteter Klima anfängt zu heizen. Kostenpunkt: 400€, da sehr hoher Arbeitsaufwand. Kulanz: natürlich nicht.
Bin zwar von meinem Lupo noch immer absolut überzeugt, empfehle im Bekanntenkreis VW aber nicht mehr weiter. Es gibt noch einige weitere Beispiele, die ich jetzt mal erspare. Fakt ist: Eine VW-Werkstatt zu kennen, die wirklich kompetent und kulant ist, ist Gold wert und auch genauso schwer zu finden. Denn fehlerfrei sind die Wagen schon lange nicht mehr. Die Autobild-Tests kann ich da absolut nachvollziehen.
Zum Thema Sicherheitstraining kann ich nur sagen: MACHEN. Ich habs vor gut nem Jahr gemacht und die Erfahrungen sind echt wertvoll. Wir habens damals in einer Gruppe gemacht und meine Erfahrung ist: Gerade den Mädels öfters sagen, dass sie den Wagen auch quälen und wirklich am Limit fahren sollen, sonst macht das Training keinen Sinn. Ich hätte z.B. nie gedacht, wie wertvoll ABS wirklich ist. Dass es eben auch das Drehen verhindert, wenn die Reifen unterschiedlich viel Haftung haben (z.B. links vereiste Fahrbahn, rechts normaler Grip…). Aber selbst wenn man ein Auto mit ABS fährt, sollte man entweder mit jm. Tauschen, der kein ABS hat, oder mal die Sicherung vom ABS rausziehen. Man fährt ja nicht unbedingt immer Wagen mit ABS. So kann man das überlebenswichtige Loslassen der Bremse beim Vorbeilenken an einem Hindernis trainieren. Kostet einige Leute Überwindung, ist aber unerlässlich um ohne ABS einen Unfall zu vermeiden. Grenzerfahrungen mit einem Auto zu machen bevor man in eine kritische Situation gerät, ist einfach unersetzlich. Und kann auch Spaß machen ;-)
Zu den anderen Fragen kann ich nicht so viel sagen. Kenne niemanden, der einen Polo9n geschrottet hat. Mobilität ist unverzichbar? Mag sein, geht aber auch ohne Auto. Kenne einige, die bewusst auf ein Auto verzichten. Finanziell hohe Belastung? Naja, es geht ja auch günstiger. Aber das Thema hatten wir ja schon…
Bessere Alternativen als der Polo? Bzgl. Sicherheit klar. Alle „5-Sterne-Modelle“. Renault und Toyota legen auf das NCAP-Ergebnis sehr viel Wert. Ansonsten hätte ich für das Geld eher einen Audi A2-Jahreswagen gekauft. Ist genauso sicher wie der Polo (4 Sterne), Nr.1-Kleinwagen in der ADAC Pannenstatistik (vor den Japanern!!!), zuverlässiger und auch sonst eine Perle der deutschen Ingenieurskunst (Alu-Karosse, sehr geringes Gewicht und somit wenig Spritverbrauch, irrsinnig günstig in der Versicherung – Typklasse 12 oder 13 bei Haftpflicht!, exzellente Verarbeitung). Nur optisch nicht Jedermanns Sache.
Zu dem Angebot ,,Junge Fahrer" kann iich nur sagen, dass weder Händler noch VW so richtig bescheid wissen.
Ich habe bei dem Händler nach dem Sicherheitstraining gefragt, aber da wuste keiner was.
Dann habe ich VW angeschrieben.
1 Tag später kam ein Anruf mit dem Ergebnis:
Sicherheitstraining müssen sie über die Fahrschule buchen und wir senden Ihnen einen Gutschein über 250 €, den Rest müssen sie selber zahlen.
Ich habe den Fahrlehrer gefragt, leider biete er so etwas nicht an.
Wo soll man buchen?
Das Sicherheitstraining in Wolfsburg müssen sie in der Autostadt buchen. Wie wuste der Mann nicht.
Er hinterlies mir eine Telefonnummer.
Meiner Meinung nach will man aus Kostengründen die angebotene Leistung nicht erbringen, sonst gäbe es klare Regeln in de Abwicklung der Aktion.
Zu dem Angebot biz zu 3500 € über Liste kann ich nur sagen, hat jemand den Nachsatz gelesen gilt nicht für Audi, Seat, Skoda, VW!!!
Zu der Sache mit der Inspektion und Versicherung, was ist wenn ich sofort bezahle?
Offizielle VW-Abholung in WOB direkt gab's bei mir nicht, war ja damals ein Jahreswagen. ABER: Da die Großeltern dort wohnen und mein Auto von nem Werksangehörigen als Jahreswagen verkauft wurde und wir den kleinen eh in WOB abholen mussten, haben wir in der Autostadt ein bisserl Abholung gespielt 😉. Mittlerweile war ich mehrfach dort unterwegs. Man kann sich die Autostadt wie eine Mischung aus Expo und Deutsches Museum München vorstellen. Extrem interessant, super aufbereitet, viel Krams zum Ausprobieren, usw. Auch dort Essen gehen ist ein Erlebnis für sich! Und wenn man schon dort vor Ort ist, sollte man überlegen, auch noch das Phaeno (http://www.phaeno.de/) direkt auf der anderen Kanalseite anzuschauen. Macht auch riesig Spaß, sowohl Tochter als auch Papa 😉.
Ansonsten, ja, es gibt in der Autostadt auch ein Sicherheitstraining. Am besten mal auf der Homepage der Autostadt schauen, dort gibt es Infos und im Zweifel sicher auch ne Telefonnummer, wo man mal anfragen kann. Darüber hinaus kann man auch für ein paar (viele) Euros mit einem Touareg vor Ort über so einen Hindernisparcours heizen und mal voll dessen Geländetauglichkeit ausprobieren. Sieht echt nach Spaß aus, eines Tages gönn ich mir das mal 😉.
Aber Empfehlung ist und bleibt: Nutzt die Erlebnisabholung, wenn ihr könnt!
Zitat:
Original geschrieben von EinHerzfürPolos
.... Darüber hinaus kann man auch für ein paar (viele) Euros mit einem Touareg vor Ort über so einen Hindernisparcours heizen und mal voll dessen Geländetauglichkeit ausprobieren. Sieht echt nach Spaß aus, eines Tages gönn ich mir das mal 😉.Aber Empfehlung ist und bleibt: Nutzt die Erlebnisabholung, wenn ihr könnt!
Dem stimme ich voll und ganz zu......unbedingt mitnehmen.
Uuuuuuund ! Touareg fahren ist geil, habe ich vor zwei Wochen selbst gemacht, eine Runde mitgefahren , eine Runde selber fahren, insgesamt ca. 30 min. Und sooooooooooooo teuer ist das nun nicht. Mit Fahrzeugabholerausweis - 15 € und ohne 25 €. Aber rechtzeitig vorher anmelden, sonst ausgebucht.
Hallo erstmal!Zitat:
Original geschrieben von sego
Ich will nochmal kurz auf die Kommentare von Check Diamond eingehen.
Alles andere ist eh hinfällig, weil die meisten eh nicht rational an einen Autokauf rangehen, sondern meist eher nach Gefühl kaufen. Weil das Auto besser gefällt, weil man sich bei nem Neuwagen auf der sicheren Seite fühlt etc...
Ich stimme Ihm ja 100%ig zu, dass das Eigenfinanzieren Vorteile insofern hat, dass jm. besser mit dem Geld umgehen lernt. Allerdings hängt das meiner Meinung nach auch stark vom Charakter der Person ab. Es gibt auch Leute, die wenig Geld haben und trotzdem mehr verpulvern als sie eigentlich besitzen. Ich kenne da so einige Fälle (z.B. 2 völlig unterschiedliche Charaktere in ein und derselben Familie), dass ich mir inzwischen nichtmal mehr sicher bin ob die elterliche Erziehung da groß eine Rolle spielt.
Zudem sollte man mit Kommentaren wie "Die Jugend von heute", "Spaßgesellschaft" sehr vorsichtig sein. Das klingt alles sehr nach "dem alten Malocher, der den Überblick in der heutigen Welt verloren hat". Gerade der Leistungsdruck ist heutzutage so groß wie noch nie. Ich habe den Kampf um einen Ausbildungsplatz mitgemacht. Gut, anfangs war ich als frischgebackener 2er Abiturient wohl etwas zu überzeugt von mir. Das ändert aber nix daran, dass es der absolute Wahnsinn ist, was da alles verlangt wird. Mathematik bis zu 5-Stelligen Additions/Subtraktionaaufgaben im Kopf, logisches Denken (ich sag nur Grashalm:Wiese ist wie Haus: ? ... na ? ), 3D-Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit, Verknüpfungsfähigkeit, Einfühlvermögen, ein sauberes psychologisches Profil (Assessment-Center...).
Und das alles, um nach 3 Jahren dann evtl. nen Job zu bekommen. Übernahme? Das war mal... Heute wird sich neu beworben ! Meist dann bei ner Zeitarbeitsfirma zum Knebelvertrag, damit das Unternehmen einen bei Bedarf ohne soziale Ansprüche loswerden kann. Die Firma muss ja Gewinn machen.
Ich kenne selbst jm. der vor ~30 Jahren Versicherungskaufmann geworden ist mit nem schlechten Realschulabschluss über den Vater, der bei der Versicherung damals als Gärtner angestellt war.OHNE (!!) Englischkenntnisse. Damit würde der heute nichtmal die Berufsschule packen.
Schonmal gefragt warum in den Industrienationen (insbesondere da, wo das Wirtschaftswachstum auch noch hoch ist) die Selbstmordrate bei jungen Menschen besonders hoch ist ? Scheinbar nicht !
Schonmal gefragt warum auf der einen Seite 20.000 IT-Fachkräfte fehlen, auf der anderen Seite Jahr für Jahr Tausende IT-Azubis neu eingestellt und alte nicht übernommen werden ? Das ist die Qualität unserer Ausbildung, das ist die Wertschätzung junger Nachwuchskräfte in großen Unternehmen hier in Deutschland.
Ich habs selber mitgemacht und ich verstehe jeden, der sich bewusst zunächst gegen den Einstieg ins Arbeitsleben entscheidet.
Also bevor derartige Kommentare abgegeben werden, bitte ich darum zukünftig zunächst alle Seiten der Medaille zu beleuchten. Es ist nicht immer die Faulheit der "heutigen Jugend" ;-)
Ich denke nicht weltfremd, sondern habe meine Augen und Ohren für die Jugend offen. Ich weiß, das die Ansprüche heutzutage erheblich höher sind, wie vor 25 Jahren und deshalb bestehe ich auch auf eine vernünftige Ausbildung, damit meine Kinder überhaupt auf dem heutigen Arbeitsmarkt eine Chance haben!
Und ich kenne ebenfalls Fälle, wo der junge Mann im dritten Anlauf das Abitur nicht packt...schade...aber Deutschland braucht nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer!...wenn Du verstehst, was ich damit meine!
Ein guter Realschüler kann ohne Probleme eine Handwerkerausbildung machen und anschliessend den Meisterbrief oder einen Ingenieur bauen!
Und wenn diese Leute merken, daß ihr Können nicht für eine weitere Qualifikation ausreicht, haben sie wenigstens keine Jahre verschenkt sondern Geld verdient und ihre Jahre für die Rente gesichert.
Ein zweiter Bildungsweg steht allen Berufstätigen offen. Wenn sie denn wollen!
Und die Finanzierung auf die Reihe kriegen!
Ich habe durch meine Kinder etliche Vergleichsmöglichkeiten der "heutigen Jugend".
Deren Kameraden und Freunde/Freundinnen gehen bei uns ein und aus...und durch Gespräche erkennt man sehr wohl, wer was möchte/kann/will!!!
Da gibt es junge Erwachsene, die absolut nicht wissen, was sie mit ihrem Abitur anfangen sollen...weil ein Studium durch das Elternhaus nicht finanziert werden kann...4 Geschwister ...aber ein Abi mit 1.7 abgelegt!!!
Und andersrum gibt es Leute, die mal das Abi gerade geschafft haben, irgendwas studieren, und Papa bezahlt den Spaß!
Und dann habe ich noch einen Lagasteniker im Angebot...der in Deutsch immer eine Bombige 5 auf dem Zeugnis hatte und jetzt seinen Elektro-Meister bastelt!!!
Du nennst die IT-Branche, welche Leute sucht und die eigenen Leute nicht nimmt.
Die gleiche Situation gibt es in anderen Branchen ebenfalls.
Ist total bekloppt, weil der ausbildende Betrieb schliesslich wissen müsste, ob der Mann/Frau was kann oder tauglich ist.
Und wenn diese Kraft was taugt, warum NICHT übernehmen?
Ist mir ein Rätsel und wahrscheinlich auch nicht rational zu erklären.
Die Jugend von Heute...ist keinen Tacken schlechter, wie die Jugend in den 80ern!
Denn die Eltern waren auch nicht besser!
Da gab es Leute, die Karriere machen...und genauso Typen, die durch Drogen nicht mehr wissen, wie sie heute heißen.
In meinem Jahrgang sind inzwischen 7 Leute als Heroin-Tote verstorben.
Und genauso sind 7 Leute als Banker auf dem aufsteigenden Ast!
Und der Rest...ist glücklich und zufrieden...
Ich bin übrigens Jahrgang 1962...gerade 45.
Hallo,
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zunächst mal an alle, die das eigentliche Thema interessiert. Bin ja auch gerne mal am meckern wenn am Thema vorbeigelabert wird, aber ich finde die Diskussion einfach interessant. Es ist ja im Grunde auch nur 1 oder 2 Gedankenschritte von dem eigentlichen Autokauf entfernt. Also – wer sich für das Thema „VW Polo für die Tochter“ interessiert, diesen Post einfach ignorieren…
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Zitat:
Und ich kenne ebenfalls Fälle, wo der junge Mann im dritten Anlauf das Abitur nicht packt...schade...aber Deutschland braucht nicht nur Häuptlinge, sondern auch Indianer!...wenn Du verstehst, was ich damit meine!
Ein guter Realschüler kann ohne Probleme eine Handwerkerausbildung machen und anschliessend den Meisterbrief oder einen Ingenieur bauen!
Die Sache mit den Häuptlingen und Indianern ist heute eben nicht mehr so einfach. Das alte Gesetz Abitur=Studium=“Häuptling“ ist im Grunde heutzutage Blödsinn. Weder das Abitur noch das Studium ist ein Garant für irgendwelche Positionen oder Gehälter. In einem Sternartikel von 2006 waren Einstiegsgehaltstabellen von verschiedenen Studiengängen zu lesen. Hab mich damals schon erschrocken, dass einige Fachrichtungen erheblich unter den zu erwartenden Gehältern meiner Ausbildung lagen.
Das heißt aber nicht, dass dadurch die Chancen zwischen den unterschiedlichen Schulformen ausgeglichener geworden sind. Wie hieß es beim Bund so schön: „Scheiße fließt von oben nach unten“. Im Abijahrgang 2006 haben so viele Abiturienten wie noch nie Ausbildungen begonnen. Warum? Naja, durch fehlende Bafög-Erhöhungen, Studiengebühren etc. wird ein Studium mehr und mehr finanziell unattraktiv. Man prognostiziert heute, dass bei der momentanen Entwicklung 2015 ~900.000 Hochschulabsolventen in D fehlen werden.
Und trotzdem lässt der Staat die selbst ernannte „Elite“ teilweise sogar schlechter da stehen als Hartz 4 Empfänger. Dann kommts halt wie z.B. in meinem Jahrgang, dass Abiturienten KFZ-Mechis oder irgendwelche normalen Kaufmänner werden…
Zitat:
Da gibt es junge Erwachsene, die absolut nicht wissen, was sie mit ihrem Abitur anfangen sollen...weil ein Studium durch das Elternhaus nicht finanziert werden kann...4 Geschwister ...aber ein Abi mit 1.7 abgelegt!!!
Und andersrum gibt es Leute, die mal das Abi gerade geschafft haben, irgendwas studieren, und Papa bezahlt den Spaß!
Wie dein Beispiel auch zeigt, studieren mehr und mehr Leute, deren Eltern genug Geld haben und bereit sind dieses für das Studium der Kinder auszugeben. Die Guten, finanziell schlechter stehenden Leute werden das Studium als finanzielles Risiko ansehen und dem eher aus dem Weg gehen. Wie weit das schon vorangeschritten ist, zeigt z.B., dass wir bei den FISIs keinen einzigen Realschüler in der Berufsschule hatten. Alle hatten mindestens Fachabitur. Die offiziellen Zahlen sind von 21% im Jahr 2002 auf 25% 2007 angestiegen. Heute macht also jeder vierte Abiturient eine normale Ausbildung und macht den „normalen“ Real- und Hauptschulabgängern das Leben schwerer !
Ganz unten in der Skala verzweifeln die Leute mehr und mehr, weil nix mehr für sie übrig bleibt.
Es geht alles sehr stark in Richtung des rein kapitalistischen amerikanischen Systems, wo außer Geld einfach nix mehr zählt.
Da kann man evtl. sogar an den Thread hier anknüpfen ;-)
Gerade weil man eigentlich nie richtig weiß, was in Zukunft kommt (ich hätte 2003 nie gedacht, dass ich noch mal studieren werde…), sollte man meiner Meinung nach niemanden – schon gar nicht in der Ausbildung – in eine derartige finanzielle Abhängigkeit drängen. Denn um ehrlich zu sein: 100€ monatlich + Sprit + 5800€ nach 4 Jahren „Restzahlung“ sind wirklich ein schlechtes Angebot! Ihr müsst wirklich viel Geld haben, denn diese merkwürdigen Finanzlogiken entdecke ich meist bei Leuten, bei denen das Geld sehr locker sitzt. Kauft euch direkt einen gepflegten Gebrauchten, dann fahrt ihr insg. gesehen selbst dann preiswerter, wenn Töchterchen die Versicherung selber zahlt.