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P0244 Stellmotor Turbolader

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 2. November 2013 um 12:29

Bei meinen 280 CDi V6 hatte ich die Meldung P0244 Stellmotor Turbo anstehen. Nach löschen des Fehlercodes kam die Meldung nach kurzer Zeit wieder und der Motor ging in den Notlauf. Bei meiner Freien Werkstatt haben wir dann ein Tester angeschlossen und die Ladedrücke gemessen. Drücke waren mal zu hoch oder zu niedrig. MB-Werkstatt sagt der Turbo muss gewechselt werden!!!

Von wegen! Bei Ebay einen überholten Stellmotor bestellt, eingebaut und er läuft!

Ich finde es einen Skandal das man den Stellmotor sonst niergendwo einzeln bekommt.

Beste Antwort im Thema

Hi habe das bei meinem 420er auch erst nachgelötet.

Hatte den selben Mist.

Musste allerdings auf der Platine erst vorsichtig die alte alu schicht wegdremeln, bis auf die Kupferschicht. War wohl hart gelötet oder so was.

Nun konnte man Problemlos neue Drähte weich wieder einlöten.

Siehe Bild, zwar kein Meisterstück, aber was solls.

gruß stefan

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Hallo zusammen,

ich wollte nochmal ein Update zu meinem Notlauf-Problem geben. Nachdem wie zuvor beschrieben alle Tests mit der SD ohne Auffälligkeiten waren, war ich vorgestern noch bei einem Freund, der Meister bei MB ist. Er sowie zwei weitere anwesende MB Mechaniker haben den Turbo bzw. dessen Wellenspiel für in Ordnung befunden. Allerdings bin ich auf dem Weg zu diesem Treffen wieder im Notlauf gelandet, nachdem ja zuvor auf Hin- und Rückweg vom Stardiagnose-Termin alles prima war...

Gestern habe ich dann folgende Arbeiten durchgeführt:

- nochmal den LDS demontiert und geprüft um ganz sicher zu sein (ja, die Drähte sind in Ordnung)

- den Ladedrucksensor am kleinen Geräuschdämpfer getauscht (Roland hatte hier mal Probleme mit, und mein Sensor war im Stecker leicht feucht)

- den Dieselfilter hochgenommen und das Gestänge der Ansaugbrücken bzw. die Klappenstellung der EKAS soweit möglich untersucht. Das Gestänge hat kaum Spiel und die Klappen stehen offen. Anschließend habe ich die EKAS stillgelegt mit dem 4,7kOhm-Widerstand im Stecker und alles gut verpackt mit selbstgalvanisierendem Tape.

Alles wieder zusammengebaut, Fehler gelöscht, Probefahrt gemacht (ca. 45 min Landstraße/Autobahn), und bisher läuft der Wagen einwandfrei. Klang zunächst etwas kernig, aber ich nehme an dass der DPF nach 400km Notlauf auf den Rückweg vom Urlaub voll war und dringend regeneriert werden musste. Danach klang er wie immer.

Ich bilde mir ein, dass er aus dem Drehzahlkeller (1100rpm und dann antreten) etwas langsamer kommt, aber das hatte ich aufgrund der Berichte von Leuten, die die EKAS stillgelegt haben, bereits erwartet.

Mein Plan ist jetzt, weiter Kilometer zu sammeln und zu beobachten, ob der Notlauf wieder auftritt und ob sich die stillgelegte Einlasskanalabschaltung in irgendeiner Form negativ auswirkt abgesehen von dem kleinen Verlust an Spritzigkeit untenheraus (also Regeneratioszyklen, Verbrauch, Rußbildung an den Auspuffblenden usw.)

Sollte der Notlauf nicht wieder auftreten, dann gehe ich davon aus, dass EKAS der eigentliche Verursacher bei mir war. Es wurde an anderer Stelle hier im Forum auch schon ähnliches berichtet. Dass der Ladedrucksensor für P2044 verantwortlich ist halte ich für unwahrscheinlich.

Sollten negative Auswirkungen durch die stillgelegte EKAS ausbleiben, tendiere ich dazu es so zu lassen und darauf zu warten, dass der Ölkühler irgendwann die Grätsche macht. Dann bekommt der Dicke bei der Ölkühler reparatur gleich eine neue EKAS, oder ich baue die Klappen aus den Ansaugbrücken gleich aus.

Falls sich die stillgelegte EKAS doch negativ auswirkt, mache ich gleich alles: EKAS, Ansaugbrücken reinigen/tauschen und Ölkühler.

Nochmal danke ans Forum!

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