Otofix D1 (Lite): Erfahrungen / Diskussion
Hallo zusammen,
nachdem ich in einem anderen Thread über meine ersten Erfahrungen mit dem Diagnosegerät Otofix D1 Lite geschrieben habe und offenbar bei einigen ein gewisses Interesse an diesem Gerät besteht, will ich in diesem separaten Thread Platz für Diskussionen zu diesem Gerät schaffen und versuchen, nach und nach eine Rückmeldung zu meiner Arbeit mit dem Gerät und seinen Funktionen zu geben.
Hier ist der ursprüngliche Thread, in dem die Diskussion begann:
https://www.motor-talk.de/.../...s-erfahrungen-meinungen-t7532292.html
Um dieses Gerät geht es:
https://www.otofixtech.com/d1/3602.jhtml
Unsere bisherigen Erkenntnisse kurz zusammengefasst:
- Otofix ist eine preislich attraktive Tochtermarke von Autel. Auf Otofix-Geräte läuft bewährte Autel-Software.
- Der D1 Lite ist das "Einsteigermodell" der Otofix-Tester (obwohl das fast schon untertrieben ist 😁) und liegt im Preisbereich unter 400 €.
- Der Otofix D1 Lite kann Stellglieddiagnosen (Funktion wurde per Update nachgeliefert)
- Der Otofix D1 Lite kann keine Codierungen!. (Das funktioniert erst ab dem D1 und "höherwertig"😉. Ich kann für meinen Fall also aktuell nur die Fehlerdiagnose, Stellgliedtests und "Special Functions" vergleichen.
- Es sind 2 Jahre Updates inklusive
- Nach 2 Jahren kostet ein 1-Jahres-Update aktuell ca. 142 USD (+ Wechselkurs / Gebühren von PayPal bzw. Kreditkarte) und kann direkt über das Gerät gebucht und bezahlt werden.
- Der Umfang an "Special Functions" scheint (zumindest bei Mercedes, dort konnte ich bisher testen) größer zu sein als bei Mitbewerbern (z.B. Topdon ArtiDiag 800BT / 900 Lite / Pro, Thinkcar Thinkscan MAX (2), Mucar VO7 (S) oder Launch CRP919E/X). Otofix bzw. Autel scheinen hier eine komplett eigenständige Datenbasis zu haben im Gegensatz zu o.g. Geräten (bei diesen sind die "Verhicle Coverage"-Listen im direkten Vergleich auch weitgehend identisch, Otofix bzw. Autel haben eigene "Vehicle Coverage"-Listen).
- Der D1 Lite zeigt bei sehr vielen Fehlern Freeze Frame Daten an. Beim Mucar VO7S beispielsweise (mit diesem Gerät kann ich direkt vergleichen) fehlen die Freeze Frame Daten häufig.
Soweit für's erste. Ich halte euch in der kommenden Zeit auf dem Laufenden, welche Erfahrungen ich bei Diagnosen mache und ob evtl. noch das ein oder andere Zubehör bei mir Einzug hält (oder vielleicht sogar irgendwann mal ein "größeres" Otofix-Modell 😉
Falls irgendjemand auch schon Erfahrungen mit dem D1 (Lite) gemacht hat, bitte gerne teilen! 🙂
135 Antworten
Das ist zum optionalen Gateway entsperren wenn man Token gekauft hat oder ggf darüber kauft.
Ich bin mir nicht sicher ob der Lite das kann, finde dazu kaum was.
Mein Autel habe ich verliehen und kann daher aktuell nicht gucken was bei meinem steht.
So, bin nun auch ein Besitzer von Otofix D1 Lite. Bin schon mal gespannt, etwas ausprobieren konnte ich ihn schon mit einem Opel Adam 2015 .
Ähnliche Themen
Hält Akku bei Euch auch nur maximal paar Tage im sozusagen "Dauerbetrieb" ?
- Gerade gelesen: Batterie: 3,7 V/5800 mAh Lithium-Polymer-Akku
- Akkulaufzeit: ca. 4,5 Stunden Dauerbetrieb
Naja...
Nutze es nicht im Dauerbetrieb. Wenn ich ein Diagnosesystem 4,5 Stunden am Tag nutzen müsste bis der Akku leer ist, dann wird es wohl Zeit für ein neues Auto ... 😂
Grüß euch.
Kurz zu meinem Background: ich bin seit deutlich über 20 Jahren leidenschaftlicher Hobbyschrauber und komme eigentlich aus der Elektrotechnik bzw. Energie- und Gebäudetechnik.
Ich habe schon früh mit Bausätzen von Diagnoseadaptern (KKL) herumexperimentiert und damit an diversen "Noch vor Canbus"- Fahrzeugen hantiert.
Mein Vater ist zudem quasi Nutzer der ersten Stunde von Carly - aber das nervt mich nur in Sachen Bedienbarkeit und Geschwindigkeit. Somit wurde es nun Zeit selbst ein kleines universelles Diagnosegerät anzuschaffen.
Daher hatte ich jetzt die Möglichkeit ein Otofix D1 (ohne "Light") zu testen und mit einem Thinkscan 689BT zu vergleichen:
Ich mach da jetzt keinen Riesentest draus, aber zumindest mal kurz:
Getestete Fahrzeuge:
- Opel Corsa D 1.6 Turbo (2012)
- Opel Corsa E 1.4 Turbo (2016)
- Opel Meriva 1.4 Turbo (2016)
- Ford Mondeo 2.0 TDCI 96KW Automatik (2009)
- Ford Galaxy 2.0 TCDI 103KW Automatik (2012)
- Mercedes Viano 3.0 CDI Automatik (2006)
- Audi A3 8P 2.0 TDI 103KW (2009)
- Audi A3 8V 2.0 TDI 110KW (2015)
- Seat Mii electric (2022)
- Seat Mii 1.0 44KW (2017)
- Skoda Fabia 1.0 TSI 85KW (2018)
Nachbarn und Freunde mussten her halten.. :D
Stellgliedtest, Fehlerauslesen etc. problemlos bei allem was für mich wichtig ist, möglich.
Livedatenaufzeichnung auch kein Thema.
Programmierung bei Corsa D und E sowie Audi A3 8P und Seat Mii electric auch kein Problem (Ich hab das nur bei meinen Fahrzeugen probiert).
Warum ich trotzdem das ThinkScan 689 bevorzuge?
- Es wirkt haptisch hochwertiger
- Es hat einen ausklappbaren Standfuss (ließe sich beim Otofix ggfs. über eine Hülle "nachrüsten")
- Das Display ist besser
- Bei Opel kam ich noch tiefer in die Systeme (zB. Bordcomputer Kraftstoffkorrekturfaktor, das kann noch nichtmal mein OP-Com!)
- Gefühlt längerer Akkulaufzeit (habe das aber nicht nachgemessen!)
- Livetime Updates
- Das Gerät ist in der Bedienung deutlich flüssiger und im auslesen schneller
- Otofix hat bei mir am Corsa D in der BCM programmierung "rumgesponnen" und Einstellungen ohne mein aktives Zutun geändert, ein Nogo! So ging zB. die Klimaanlage nicht mehr.
Und der vorletzte sowie letzte Punkt ist für mich ausschlaggebend: nicht nur, dass es einfach flotter reagiert, ist auch der gesamte Aufbau der Menüs in meinen Augen strukturierter.
Bei beiden Geräten verbesserungswürdig ist die Liveaufzeichnung: auf den ersten Blick ließen sich die erstellten Files nur am Gerät wiedergeben und dabei ist das richtige Skalieren und die Auflösung der Daten fummelig.
Schön wäre es zB, wenn sich ein Diagramm einfach per "2 Finger Zoom" anpassen ließe. Da bin ich wahrcheinlich von meinen digitalen Messgeräten (u.a. Oszillopskope) verwöhnt.
Auch finde ich den Aktuallisierungsintervall mit 2Hz zu niedrig, auch wenn nur 2-3 Punkte angewählt wurden.
Mir ist bewusst das einige aufgeführte Punkte nur subjektiv sind: aber mir persönlich hat das Arbeiten mit dem ThinkScan deutlich mehr Spaß gemacht, es gab in meinen Augen weniger "Frustrationspunkte".
Danke für dein Feedback!
Wäre schön wenn du weitere Erfahrungen mitteilst über den 689 im entsprechenden Bereich hier.
Btw: ich kann evtl mein Autel an Kumpel verkaufen und bin am überlegen mir dann den 689 oder Schwestermodell zu kaufen. Total unnötig, aber mich interessiert was der wirklich kann.
Den 689 ohne BT kriegt man ja auch schon für 400€ und das wäre dann für mich nur ein geringer Aufpreis.
Mal sehen...
… oder du würdest dem mopped fan mal dein autel leihen; dann wären alle drei geräte durch eine hand gegangen. 🤩
Der kann nur abstinken gegen die anderen, alleine weil der deutlich langsamer ist. Gerade im Vergleich zum pro fällt das deutlich auf.
Den Thread zum 689 kenne ich natürlich. Ich werde da auch noch was reinsetzen.
Wo das Thema grad aufkam: ich hab das 689 ohne BT für nicht unter 470€ gefunden, das BT lag bei um die 500€.
Da mich die Kabel stören, habe ich gar nicht mehr über eine Kabelgebundene Variante nachgedacht.
Bei Opel Corsa D und Meriva geht das noch, weil da die OBD Buchse in der Mittelkonsole sitzen, aber sobald einem das Kabel dann von links über den Beinen hängt, wirds für mich ungemütlich. :)
Von Autel gibts ja sicher ein zum Otofix D1 vergleichbares Modell, oder? Irgendwo hatte ich da mal was zu gelesen. Die Autel Geräte sind ja teurer - ich kann mir vorstellen, dass da dann auch schnellere Hardware verbaut ist.
Somit hätte man dann die Ortofix Oberfläche, nur in schneller. Aber das ist jetzt alles nur gefährliches Halbwissen.
Beim 689 habe ich etwas den Preisvorschlag reingerechnet, vielleicht sind es dann auch 410 oder 420€. Abdoc gesucht war gestern um die 450€ meine ich...
Für nice to have reicht mir die Kabelversion, sonst ist BT schon besser.
Der MP900 bzw DS900 ist das Gegenstück zum D1 und aktuelleres Android usw. Iwo muss der Preis ja herkommen bei otofix.
Wir verwenden in der Werkstatt eigentlich den großen Lanuch Tester für um die 4.000,- Euro und das Gutmann Mega Max System. Cheffe wollte aber zum Launch & Gutmann auch noch ein weiteres günstiges Gerät, da die ab und zu gleichzeitig in Gebrauch sind.
Erst wollte er ein Autel Gerät und der Vertreter meinte dann, er soll den OTOFIX D1 kaufen. Ist irgend eine größere Version für ca 1.000 Euro.
Jetzt streiten wir uns um den :-) Das Teil ist einfach sehr schnell, absolut verständlich und übersichtlich aufgebaut und leitet einen sehr schön durch spezielle Anwendungen.
Anscheinend kosten die Updates nur um die 300 Euro ?! Also extrem wenig im Vergleich mit den anderen und auch die Verifizierung für FCA & AUDI ect im Online-Dienste ist einfach. Codierungen bei BMW und Audi funktionierten bisher auch alle.
Mich nervt aber etwas, dass man ihn nicht hinstellen kann. Er bräuchte noch einen Bügel ect.
Das Display ist spiegelnd, aber wir haben eine matte kratzfeste Folie anfertigen lassen (Auto Folierer) und damit ist es super. Die haben aber alle Geräte.
Also von mir eine absolute Empfehlung.
Ach ja, wir hatten auch das kleine Thinkcar 662 hier, aber das Teil kann wirklich gar nichts. erkennt nur ABS, Motor & Getriebe, sonst nichts und macht teils falsche Diagnosen. Hat dann der Azubi geschenkt bekommen. Kostete aber auch nur um die 180 Euro.