Opel will angeblich lebenslange Garantie anbieten
Auch wenn es nicht Insignia spezifisch ist, stelle ich den folgenden Link mal rein. Schaun wir mal, was dran ist.
Beste Antwort im Thema
Was für Korinthenkacker gibt es hier eigentlich?
1. Die Beschränkung der Garantie auf 160.000 km ist in der Werbung definitiv nicht zu übersehen. Es ist einfach unvorstellbar kleinkariert, hier rumzumachen.
2. Mit der Erklärung der Händler sind die 150 € doch verständlich und definitiv keine Abzocke. Und da diese Garantie ja sooo unsinnig ist; Empfehlung an die Motzer: Nehmt sie einfach nicht und spart die 150 €
3. Das gleiche gilt auch für die Neubesteller. Wenn es euch nicht passt, dann spart euch halt die Aktivierungsgebühr, dann is nach zwei Jahren Feierabend und ihr müsst euch nicht mit der Garantie rumärgern.
Manchen geht's nur gut wenn sie über etwas abkotzen können.
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Alles Marketing...
Das ganze wird wieder über Versicherungen abgeschlossen und die Selbstbeteiligung wird mit den km steigen. Ganz nebenbei wird mit Sicherheit einiges ausgeschlossen werden und dann darf man die Kiste immer brav zu Opel zum Kundendienst bringen und sich abzocken lassen.
Find es aber trotzdem ne gute Idee von Opel, denn so wie es aktuell aussieht hat die Marke einfach keine Zukunft. Es muss sich also radikal etwas ändern.
http://www.stern.de/.../...g-sind-die-all-inclusive-autos-1589750.html
Bei dem lebenslangen Garantieversprechen wird es sich um eine Art verlängerte Flatrate handeln, vermutlich mit Zukaufoptionen o.ä.. Ich finde das mal eine sehr gelungene Aktion von Opel/GM, wenn´s denn klappt.
Natürlich muss das irgendwie gegenfinanziert werden, entweder über höhere monatliche Raten oder über höhere Fahrzeugpreise.
Im gewerblichen Bereich, im Flottengeschäft und in den USA gibt es das schon lange, allerdings sind dort auch die Fahrzeugpreise wesentlich geringer als bei uns, sodass höhere Raten dann auch leichter vermittelbar sind. Letztendlich geht es ja darum, dass der Privatmann hier seinen Geldbeutel für ein eigenes KFZ wieder weiter aufmacht.
Ich bin gespannt, was daraus wird.
Hier nun die off. Erklärung von Opel:
"Opel bietet lebenslange Garantie. Im Kampf um Marktanteile will Opel mit einer „lebenslangen Garantie“ für Neufahrzeuge neue Kunden gewinnen. „Teure Reparaturen gehören damit der Vergangenheit an“, sagte Opel-Chef Nick Reilly in Rüsselsheim. Die Garantie solle ab sofort für Privat- und Firmenkunden beim Kauf eines neuen Opel gelten - und zwar so lange, bis der Wagen weiterverkauft wird oder bis das Fahrzeug 160 000 Kilometer zurückgelegt hat. Eine zeitliche Begrenzung gebe es nicht, ein Zweitbesitzer könne die Garantie „günstig“ übernehmen. Die Garantie gelte aber nicht für Verschleißteile und Unfallschäden."
Meiner Meinung nach entstehen teure Reparaturen hauptsächlich durch den Ersatz von Verschleissteilen, wie Reifen, Bremsen, Stossdämpfer, Auspuff usw. Aber diese werden mit dieser Garantie doch explizit ausgeklammert.
Nick Reilly denkt "British": 160'000 km entspricht 100'000 Meilen
Der Zweitbesitzer kann die Garantie günstig übernehmen, dieser Begriff ist dehnbar und bedeutet, dass ein potentieller Käufer gegenüber Opel ein weiteres Mal zur Kasse gebeten wird. Eine weitere Bedingung wird sein, dass die Inspektionen NUR beim FOH durchgeführt werden dürfen.
Zitat:
Original geschrieben von astra33
Hier nun die off. Erklärung von Opel:"Opel bietet lebenslange Garantie. Im Kampf um Marktanteile will Opel mit einer „lebenslangen Garantie“ für Neufahrzeuge neue Kunden gewinnen. „Teure Reparaturen gehören damit der Vergangenheit an“, sagte Opel-Chef Nick Reilly in Rüsselsheim. Die Garantie solle ab sofort für Privat- und Firmenkunden beim Kauf eines neuen Opel gelten - und zwar so lange, bis der Wagen weiterverkauft wird oder bis das Fahrzeug 160 000 Kilometer zurückgelegt hat. Eine zeitliche Begrenzung gebe es nicht, ein Zweitbesitzer könne die Garantie „günstig“ übernehmen. Die Garantie gelte aber nicht für Verschleißteile und Unfallschäden."
Meiner Meinung nach entstehen teure Reparaturen hauptsächlich durch den Ersatz von Verschleissteilen, wie Reifen, Bremsen, Stossdämpfer, Auspuff usw. Aber diese werden mit dieser Garantie doch explizit ausgeklammert.
Nick Reilly denkt "British": 160'000 km entspricht 100'000 Meilen
Der Zweitbesitzer kann die Garantie günstig übernehmen, dieser Begriff ist dehnbar und bedeutet, dass der Käufer gegenüber Opel ein weiteres Mal zur Kasse gebeten wird. Eine weitere Bedingung wird sein, dass die Inspektionen NUR beim FOH durchgeführt werden dürfen.
Ja und? Da die Garantie für den Käufer kostenlos ist - wo ist das Problem? Und wie soll eine Firma Garantie auf den Ersatz von Verschleissteile geben?
Ein Garantiefall am Verschleissteil wird ja in der Garantie abgehandelt - aber eine verschlissene Bremse ist nun mal keine Garantie.
Dazu gibt es auch einen interessanten Bericht im aktuellen ADAC Heft bezüglich Flatrate Kundendienste. Laut diesem rechnen sich diese NICHT!
Sieht es doch einfach als ein gutes Zeichen von Opel und basta.
Stefan
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Kauf, Erstbesitz, Verschleißteile, 160000km... sind doch genügend "Gummifaktoren" für Interpretationen. 😉
Und "lebenslange Garantie" hatte doch ein Gericht mal für unzulässig erklärt. 🙄
Zitat:
Original geschrieben von OmegaV8Fan
Kauf, Erstbesitz, Verschleißteile, 160000km... sind doch genügend "Gummifaktoren" für Interpretationen. 😉Und "lebenslange Garantie" hatte doch ein Gericht mal für unzulässig erklärt. 🙄
Richtig, "lebenslange Garantien" sind unzulässig, maximal möglich sind Garantien über die regelmäßige Verjährunsgfrist von 30 Jahren. Sollte sich diesebzüglich "was" geändert haben, dann sollten sich hier mal "Jursiten" zu Wort melden...
Viele Grüße, vectoura
Hallo Opel,
warum folgt ihr mit der Herstellergarantie nicht dem Beispiel der Japaner (i.a. 3a/100tkm) und Koreaner (bis zu 7a/150tkm), oder BMW in der Schweiz (3a/100tkm) ?
3 Jahre HERSTELLER-Garantie sollten das Mindeste sein, da kann man ja dann mit 100tkm oder 150tkm deckeln. Das ist eine echte Garantie und nicht eine Eingeschränkte Garantie-Versicherung über einen Drittanbieter mit gestaffeltem Selbstbehalt und wilden Aktivierungsgebühren und ähnlichem Blabla.....
Wenn man sich schon technisch von der Konkurrenz absetzen kann, dann sollte man wenigstens auf der Garantieseite ein ehrliches und attraktives Angebot machen.
Kleines Gedankenexperiment :
Motorschaden nach 30 Monaten & 90 tkm : Geschätzte Kosten 5000 Euro (1000 Euro Arbeit & 4000 Euro Material).
angenommene Herstellergarantie 3a/100tkm : somit 0 Euro Kosten für den Besitzer
lebenslange Opel-Garantie : 0% von 1000 Euro und 50% von 4000 Euro = 2000 Euro Selbstbehalt.
Tolle "Garantie"....
Gruß,
Z4Isthier
Zitat:
Original geschrieben von astra33
"Opel bietet lebenslange Garantie...bis das Fahrzeug 160 000 Kilometer zurückgelegt hat"
...das kann man doch schon wieder
in die Tonne kloppenIch fahre 60.000km p.a. und würde nicht einmal 3 Jahre weit damit kommen. Derzeit fahre ich einen "unzuverlässigen Alfa" der inzwischen 220.000km auf der Uhr hat ...und das mit dem ersten Turbolader, den ersten Injektoren und der ersten Hochdruckpumpe (auch sonst keine Probleme!)
Wenn ich zu Opel gehe und "deutsche Wertarbeit" kaufen will, bei der mir das selbe garantiert wird, was "itaienischer Schrott" schon lange kann...
...dann kommt nur heiße Luft!
Gruß!
Zitat:
Original geschrieben von Z4isthier
Hallo Opel,warum folgt ihr mit der Herstellergarantie nicht dem Beispiel der Japaner (i.a. 3a/100tkm) und Koreaner (bis zu 7a/150tkm), oder BMW in der Schweiz (3a/100tkm) ?
3 Jahre HERSTELLER-Garantie sollten das Mindeste sein, da kann man ja dann mit 100tkm oder 150tkm deckeln. Das ist eine echte Garantie und nicht eine Eingeschränkte Garantie-Versicherung über einen Drittanbieter mit gestaffeltem Selbstbehalt und wilden Aktivierungsgebühren und ähnlichem Blabla.....
Wenn man sich schon technisch von der Konkurrenz absetzen kann, dann sollte man wenigstens auf der Garantieseite ein ehrliches und attraktives Angebot machen.Kleines Gedankenexperiment :
Motorschaden nach 30 Monaten & 90 tkm : Geschätzte Kosten 5000 Euro (1000 Euro Arbeit & 4000 Euro Material).
angenommene Herstellergarantie 3a/100tkm : somit 0 Euro Kosten für den Besitzer
lebenslange Opel-Garantie : 0% von 1000 Euro und 50% von 4000 Euro = 2000 Euro Selbstbehalt.
Tolle "Garantie"....Gruß,
Z4Isthier
Ich versteh Opels Meldung etwas anders:
"Die „lebenslange Garantie“ deckt nach Ablauf der zweijährigen Herstellergarantie alle wichtigen Bauteile ab – von Motor und Getriebe über Elektrik und Elektronik bis zu Kühlsystem und Klimaanlage"
Ich hatte noch keinen Motorschaden...klär mich auf, wo weitere Kosten entstehen.
Marketing mehr ist das ganze nicht, habe dem Nick bereits eine E-mail geschrieben das ich seit 03/2009 einen Insignia ST fahre und
gerne diese "lebenslange Garantie" hätte als "Bestandskunde" . Mal schaun was kommt, sehr wahrscheinlich nichts !!
Wurde ja bereits damals unterschieden bei Privatkunden 6 Jahre Garantie und Gewerbe wie ich nur zwei Jahre !
"Kopfschüttel" ........und Kunden auf den Arm genommen.
Na ja, so schlecht ist es nun auch wieder nicht. Dass Verschleisteile nicht abgedeckt sind, ist ja wohl klar. Und wenn die Einspritzpumpe oder Turbolader den Geist aufgeben, ist die Opelgarantie schon nicht so schlecht, jedenfalls besser als die Absicherungen anderer deutscher Hersteller. Dass man sich als Kunde natürlich am liebsten ein Auto zum absoluten Nulltarif wünscht ist auch klar, aber eben nicht realistisch. Unter den deutschen Herstellern ist Opel damit jedenfalls ganz gut aufgestellt.
Zitat:
Original geschrieben von Uw.Kl.
Marketing mehr ist das ganze nicht, habe dem Nick bereits eine E-mail geschrieben das ich seit 03/2009 einen Insignia ST fahre und
gerne diese "lebenslange Garantie" hätte als "Bestandskunde" . Mal schaun was kommt, sehr wahrscheinlich nichts !!Wurde ja bereits damals unterschieden bei Privatkunden 6 Jahre Garantie und Gewerbe wie ich nur zwei Jahre !
"Kopfschüttel" ........und Kunden auf den Arm genommen.
Die Garantieverlängerung kann man als Gewerbetreibender genauso abschließen. Nichts anderes sind ja die 6 Jahre Garantie (4 Jahre Verlängerung über ne Versicherung). Hab ich damals beim Astra GTC Turbo genauso gemacht.
Aber bei der km Laufleistung lohnt sich das nicht..
@SebE05,
die Arbeitszeit wird bis 160tkm immer zu 100% bezahlt.
beim Material siehts anders aus :
bis 50tkm zu 100% übernommen
50 -60 tkm dann 90 %
60 -70 tkm dann 80 %
70 -80 tkm dann 70 %
80 -90 tkm dann 60 %
90 -100 tkm dann 50 %
100-160tkm 40%.
so siehts aus.
das mit dem Motorschaden ist nur ein Beispiel, kannst es auch Schaden X mit Summe Y bezeichnen.
Dann hättest du im angesprochenen Beispiel eben 50% Selbstbeteiligung beim Material. Ein Turbolader z.B. kostet auch gerne 1000 Euro...
..und einiges wird gar nicht drin sein, wie z.B. Fensterheber, Standheizung, elektr. Heckklappe, Sitzheizung, usw.....
Gruß,
Z4Isthier
Redet doch nicht alles schlecht!? Ich finde die Garantie nicht schlecht.
Mein Astra G hatte nach 10 Jahren 120tkm auf dem Tacho. Also hätte ich da noch Garantie gehabt, zumindest teilweise. Ich hatte aber gar keine mehr.
Ich finde die Garantie gut, aber man kanns nie allen recht machen.
Nach und nach werden nun neue Fakten dazu bekannt gegeben und wer die Bedingungen genauer ansieht, wird tendenziell enttäuscht sein:
Die Garantie gilt bis 160.000 km und für den Erstbesitzer gültig. Abgedeckt werden alle Lohnkosten, das Material wird gestaffelt übernommen von 90 bis 40%, abhängig von der Laufleistung. Opel erklärt es so, dass ein normales Autoleben bei 160tkm beendet sei.???!!!
Inspektionen müssen lückenlos beim FOH durchgeführt werden. Spätestens nach 3 Jahren nach der EZ muss die Garantie jährlich neu beim Opel-Händler "aktiviert" werden und kostet jedesmal EUR 11.90.
Die Garantie gilt nur für die Länder Deutschland/England, ob es später auf andere Länder erweitert wird hängt vom Erfolg der Aktion ab = bedeutet ob es den Absatz von Neuwagen positiv beeinflusst.
Die Garantie gilt für Antriebsstrang, Lenkung, Bremsen, Elektrik.
Die Garantie verfällt beim Verkauf des Wagens, jedoch kann der Nachfolgekäufer ein kostenpflichtiges Update der Versicherung mit Opel abschliessen, damit auch er bei Garantieansprüche abgesichert ist.
Dies ist jedoch nur möglich, wenn das Fahrzeug beim Verkauf durch den Erstbesitzer noch keine 100.000 km gelaufen hat.