Opel Omega immer wieder was neues kaputt

Opel Omega B

Hallo zusammen,

fahren jetzt seit ca. 5 Jahren den Omega B Caravan BJ. 06.99 2,0. Der Wagen hat gerade mal 70.000 km herunter. Bis dato einige "normale" Reparaturen machen lassen.

Im Juni war TÜV Abnahme. Vorher habe ich den Wagen "durchchecken" lassen. Vorab musste ich alle 4 Stoßdämpfer erneuern lassen, die Handbremse musste gemacht werden (weil diese nur einseitig bremste) und die Bremsen vorne mussten kompl. erneuert werden. (Auspuff konnte man gerade so noch schweissen und für´n TÜV hat´s gereicht.) Naja gesagt getan. TÜV Plakette bekommen usw.

Ein paar Tage später ging die Lichtmaschine kaputt.

Kurz darauf bemerkte ich das beim Kaltstart ein "Lüftergeräusch" für ca. 30 Sec. anging. Heute hat man festgestellt das es an der Sekundärluftpumpe liegt die defekt ist. Die Meinungen gehen auseinander ob ich damit noch kann - ohne das etwas anderes dabei beschädigt wird. Bei Opel klärt man momentan (weil ich einiges am Auto u.a. in der Vergangenheit hatte) ob man etwas auf Kulanz machen könnte. Ich habe das Auto heute abgeholt und warte auf den Kulanzantrag ab. Denn bei Opel kostet die Sache mit Einbau an die 500 EUR. Was meint ihr dazu - kann man damit noch "bedenkenlos" fahren? Oder eher nicht?

Ferner ärgert es mich maslos dass ich gerade mal 70.000 km Laufleistung habe und die Serie an Fehlern nicht nachlässt.

Weder in Rüsselsheim noch bei meiner Vertragswerkstatt wird sich dahingehend geäußert ob diese Fehler / Mängel bei der Laufleistung normal sind oder nicht??????

Auf eure Antworten bin ich gespannt.

Viele Grüße Wilma

73 Antworten

Hallo zusammen,

habe heute nochmals mit Opel in Rüsselsheim telefoniert. Sie bestätigten mir den Zahnriemenwechsel ab 60.000 KM oder alle 4 Jahre!!!

Ferner sollte noch die Wasserpumpe erneuert werden????

Was haltet ihr davon?

Liebe Grüße
Wilma

Wasserpumpe kostet beim FOH um die 45,- Euro, bei einer höheren Laufleistug sollte sie vorsorglich gewechselt werden. Dein Auto hast erst 70.000 km runter und es wäre müßig zu fragen ob sie Geräusche macht. Wichtiger erscheint mir zu betonen, daß die Spannrolle und die Umlenkrollen mitgetauscht werden.

Hallo nochmals,

wir haben uns entschieden, das bei Opel machen zu lassen.

Klar, die Rollen werden auch gewechselt! Leider habe ich für Morgen keinen Termin mehr bekommen. Dort ist momentan viel zu tun sagte man mir!! :-((

Bin mal auf die Kosten gespannt! :-)

Mit Wasserpumpe 300,- Euro +. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, ne war nur Spaß !

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Hallo ,
bei 70 tkm schon eine neue Wapu finde ich aber sehr früh . Opel scheint ja nicht mehr viel Vertrauen zu ihren Zulieferteilen zu haben !
Die soll man doch jetzt wohl nicht auch noch alle 60 tkm erneuern ?
Meine erste habe ich erst nach 180 tkm gewechselt und sie war noch dicht und das Lager war auch ok .
Andre

v94:
Naja...lieber die Wasserpumpe gleich mitwechseln (so teuer ist die nun wirklich nicht), als nach ein paar weiteren Kms feststelen zu müssen, daß das Teil dann in die Binsen geht und der ganze Riemen wieder gerwechselt werden kann....

Ich lasse bei JEDEM Riemenwechsel auch die Umlenkrollen, Spannrolle und die Wapu wechseln.

Gruß
MV6-Driver

Ich lasse mal alles machen.... :-)

In Rüsselsheim in der Kundenservice Abt. wissen die Leute auch nicht so genau Bescheid.

Der eine sagt dies - der andere sagt das.
Im Servicecheckheft steht alle 120 tsd / 8 Jahre.

Und auf einmal wird alles um die hälfte gekürzt? Seltsam.
Und der Kunde wird nicht informiert.

Jedenfalls gilt das wohl für alle Omega Modelle ab BJ 1997.

Ich werd´s mir schriftlich geben lassen :-)))

Und mal wieder nach einem Kulanzantrag fragen...denn schliesslich muss ich die Sachen ja wieder in 60tsd km erneuern lassen...so was aber auch :-)

Einen Versuch ist es wert hat man mir gesagt! *grins*

Liebe Grüße
Wilma

Hallo nochmals,

wir haben jetzt Zahnriemen & Wapu erneuern lassen. Haben auf alle Teile 10 % bekommen. Immerhin etwas denn der Kulanzantrag wegen Wechsel und SLP wurde abgelehnt. Der "Spaß" kostete 300 EUR.

Neuerdings geht beim Bremsen (während der Fahrt) der Wagen aus.

Die Diagnose: Drosselkappengehäuse und LFR verölt, deshalb Leerlaufschwankungen.

Was sagt ihr dazu? Kann man das irgendwie selbst machen?

Liebe Grüße
Wilma

Wird jede Woche beschrieben, manche haben unter ihrer Signatur auch einen gelben Link zu immer wiederkehrenden Problemen. Grob gesagt , Drosselklappengehäuse mit Bremsenreiniger sauber auswischen, da bildet sich immer so ein Oelkohlerand der verhindert daß die Drosselklappe komplett schließt. Leerlaufregler mußt Du abbauen, dann auseinandernehmen und am besten über Nacht in Bremsenreiniger legen, kannste aber auch so einsprühen. Dann ist am Motordeckel oben noch ein dünner und ein dicker Schlauch, bei laufenden Motor den dünnen Schlauch abziehen und Finger gegenhalten ob Unterdruck anliegt, wenn nicht muß die Hohlschraube gereinigt und an besten auf 3 mm aufgebohrt werden.

Alles klar!

Vielen Dank! Werde es mal weitergeben! Denn ich traue mich da NOCH nicht selbst dran! :-))))

LG

Wilma

Zitat:

Original geschrieben von Mandel


Dann ist am Motordeckel oben noch ein dünner und ein dicker Schlauch, bei laufenden Motor den dünnen Schlauch abziehen und Finger gegenhalten ob Unterdruck anliegt, wenn nicht muß die Hohlschraube gereinigt und an besten auf 3 mm aufgebohrt werden.

@ Mandel

Vielen Dank für den genialen Tipp, man lernt nie aus.
Was kostet so ne Drosselklappendichtung ???
Sollte man doch erneuern, wenn man das schon mal auf hat. oder ???

MFG FA

Immer Ärger mit Omega B

Hallo Wilma,
ich kann Euren Ärger gut verstehen. Wir haben eine Omega-B-Caravan mit EZ: 17.06.1998. Der Wagen hat jetzt 84.000 Kilometer gelaufen und bekommt jetzt die vierte Zylinderkopfdichtung. Diese war bei 29.000, 53.000 und 84.000 Kilometer kaputt.

Des weiteren geht unser Wagen ständig aus, obwohl wir bereits den zusätzlichen Ölabscheider, den Leerlaufsteller gereinigt und die Hohlschraube aufgebohrt haben.

Außerdem ist bereits das ABS-Steuergerät neu, die Türschlösser links und rechts vorne, sowie ein Motor für das Türschloss und der Nockenwellensensor.

Habe schon einige Gespräche mit dem freundliche Opelhändler geführt, so daß alle Arbeiten auf dem Wege der Kulanz gemacht wurden, trotzdem werden wir ihn aufgrund der jetzt wieder defekten Zylinderkopfdichtung verkaufen. Nach Aussage meines Händlers ist dies auch die einzige Möglichkeit, denn die Probleme mit der Baureihe hören nicht auf.

Du bist also nicht alleine mit Deinen Opelproblemen auf dieser Welt.

Gruß
Dirk

Hallo Dirk,

vielen Dank für deinen Beitrag. Das hilft mir bereits ein wenig weiter! :-)

Denn die Nerven bezgl. des Autos liegen bereits blank.

Man sagte mir bei Opel ebenfalls das die Fehler nicht so schnell aufhören werden. Denn die Baureihen bis 2000 sind mit billig Teilen gefertigt worden, weil der damalige zuständige Manager Namens Lopez Kosten sparen wollte.

Deshalb hatte Opel auch eine Zeit lang einen schlechten Ruf. Dieser Manager wechselte danach zu VW. Und dort geschah dasselbe. Deshalb nennt unser Opel Händler die Autos die in dieser Zeit gebaut worden sind, "Lopez Autos". Die müssen öfter die Werkstatt besuchen, als die Autos die nach 2000 gebaut wurden.

Tja, mal sehen was noch auf uns zukommt!

Wenn das jedenfalls so weiter geht, dann wird der verkauft.

Limit wurde schön längst überschritten. Und Kulanz ist weder in Rüsselsheim noch beim Opel Händler machbar. Die 10 % waren angeblich das maximum. Und die habe ich auch nur nach etlichen Gesprächen bekommen.

:-(

Wie lange fährst du denn den Opel? Und wann hast du ihn gekauft?

Lieben Gruß
Wilma

Hallo Wilma,
wir haben unseren Omega im Dezember 1998 gekauft. Er war zu diesem Zeitpunkt ein halbes Jahr alt und hatte 19.000 Kilometer gelaufen. Wir mussten wechseln, weil man uns unseren vorherigen Omega (der übrigens keine Probleme machte) zu einem Totalschaden gefahren hatte. Wir haben damals gedacht: Naja dann greifen wir halt tief in die Geldbörse und kaufen den Halbjahreswagen. Der ist dann ja noch so gut wie neu und wird die nächsten Jahre laufen. Falsch gedacht, wie ich heute weiß!

Wir werden unseren jetzt definitiv weggeben und in der kommenden Woche einen Opel Omega Baujahr 06.2000 mit der 2.2 Liter-Maschine und 144PS bekommen. Der hat jetzt 65.000 Kilometer runter und soll noch 11.500,-Euro kosten. Unseren kaputten Omega hat der freundliche Dekra-Sachverständige, der ganztägig bei meinem freundlichen Opelhändler sitzt mit 4.500,- Euro bewertet.

Das werden noch schwere Verhandlungen bezüglich der Gelder für den Alten und Neuen, aber ich weiß, ich werde siegen.

Wenn Du möchtest halte ich Euch auf dem Laufenden, wie wir mit dem neuen Omega zufrieden sind!?

Gruß
Dirk

Hallo Dirk,

ja gerne! Weil du hast ja dann ein BJ - wo es angeblich diese Schwierigkeiten nicht mehr gibt.

Du warst mit dem "Alten" bei DEKRA? Warum? Wegen dem Schätzen oder den Problemen am Auto? Wie teuer ist/war das?

Lieben Gruß
Wilma

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