Opel Ampera

Opel Ampera D1JOI

Moin, dieses Auto ist in meinen Augen so interessant, dass es einen eigenen Thread verdient hat.

Hier der Pressetext:

Innovative GM Voltec-Technologie für den täglichen Fahrbetrieb mit null Emissionen

Rüsselsheim. Das revolutionäre Elektroauto mit verlängerter Reichweite von Opel hört auf den Namen Ampera. Vorgestellt wird der fünftürige, viersitzige Opel Ampera auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März).

„Mit dem Ampera bietet Opel als erster europäischer Hersteller seinen Kunden ein Auto mit Elektroantrieb und einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern“, so Alain Visser, Chief Marketing Officer von GM Europe.

Voltec, die innovative GM-Technologie für Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterscheidet sich wesentlich von anderen Elektro-Antriebskonzepten. Kurze Strecken bis 60 Kilometer legt der Ampera rein elektrisch zurück – mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie, die an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen wird. Auf längeren Strecken erfolgt der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der jedoch von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator gespeist wird. So eignet sich der Ampera besonders für den Alltagsbetrieb europäischer Kunden: Beispielsweise legen 80 Prozent der deutschen Autofahrer täglich weniger als 50 Kilometer zurück.

Weitere Informationen zum Opel Ampera gibt es am 3. März auf dem Genfer Salon.

Sofort fällt auf, dass nicht von einer Studie die Rede ist sondern von einer Auto-Präsentation. Das würde auch wenig Sinn machen, denn die Studie zum Ampera wurde in Form des Opel-Flextrem ja schon vorgestellt. Vielmehr handelt es sich hier wohl um das Schwestermodell des Chevrolet Volt, welches 2011 oder - wie es diese Ankündigung eher vermuten lässt - schon 2010 auf den Markt kommen wird.
WENN dem wirklich so ist, wäre das ein technologischer Meilenstein und dürfte einen großen Beitrag an der Rehabilitation der Marke Opel haben.

Gruß, Raphi

Beste Antwort im Thema

Anbei ein kleiner Erfahrungsbericht:

Design

Der Opel Ampera ist imho der "coolste" Opel in der aktuellen Produktpalette. Die Front wirkt ziemlich martialisch und modern, das Heck mit der bis weit nach oben laufenden, verglasten Heckklappe eleganter und lichtdurchflutet. Der Testwagen war weinrot. Neben den Amperas standen einige Opel Insignia. Im direkten Vergleich würde ich dem Ampera den Vorzug geben.

Innenraum

Der Innenraum hat mir sehr gut gefallen. Die Sportsitze bieten guten Seitenhalt und das verwendete schwarze Glattleder war hochwertig. Das Fahrzeug gibt es auch in einer schwarz-weiß-Lederkombination, wobei mir die uni-schwarze Variante besser gefällt. Positiv aufgefallen sind mir die zwei Einzelsitze im Fond mit durchgehender Mittelkonsole. Das Lenkrad fasst sich gut an und das Navi mit Touchscreen ist super. Einzig die Touchempfindlichkeit des Screens und der "Touch-Tasten" unterhalb  des Bildschirms muss verbessert werden. Die Reaktionszeit ist noch zu langsam für die vom Smartphone verwöhnten Käufer. 

Fahrgefühl

Starkstromkabel raus, Klappe zu und einsteigen! Daran, dass man nach dem umdrehen des Schlüssels nichts hört hat man sich ja schon vom E-Smart gewöhnt. Im Gegensatz zum Smart, der vom nahezu serienreifen Ampera etwa so weit entfernt ist wie die Erde vom Pluto, schalten sich hier ein Screen im Bereich des Tachos und das große Navi an. Wenn man langsam losfährt hört man außer ganz leisen Abrollgeräuschen gar nichts. Mich hat dieses Erlebnis spontan die Laufruhe eines Zwölfzylinders erinnert. Man konnte sich während der ganzen Fahrt gut unterhalten, im Innenraum war es erstaunlich ruhig, was auch an der gefühlt "massiven" Bauweise liegt. Ich mag sowas. My home is my castle. Der Durchzug ist in Ordnung für den Alltag.

Fazit

Für Fahrzeugnutzer, die sich über den Benzinpreis Gedanken machen und täglich 30-80 Kilometer im Stadtverkehr verbringen, ist der Opel Ampera mit knapp über 40.000 Euro ein günstiges und qualitativ hochwertiges Einstiegsmodell.

Außerdem hat man hier keine "Halblösung" wie bei den ganzen Hybriden, die andere Hersteller aus Imagegründen entwickeln aber am liebsten nicht an den Endekunden verkaufen würden.

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Zitat:

Original geschrieben von Yellow68



Noch ein Satz zum Schluss:

Seht es doch endlich ein, das Schlußwort dieser Diskussion wird von Vectoura stammen. 😉

Tschüß!

Zitat:

Original geschrieben von Editon2003


....steht eh bei mir auf der Ignorliste, ich lese diesen Blödsinn ebenfalls nicht...nur bei Zitaten lässt es sich nicht vermeiden etwas vom Inhalt mit zu bekommen,lach

Dito!

Müll gehört nunmal in die Tonne...! 😎

Zitat:

Original geschrieben von Yellow68


(...)
Noch ein Satz zum Schluss:
Der Chevrolet Volt wird von seinem Besitzern in den USA durchschnittlich(!) 4.000km gefahren bis er das nächste Mal Benzin tanken muss (32 Liter!). Das geht mit dem Prius niemals und DAS ist Fortschritt!

WOW!!!!!

Das entspricht einem tatsächlichen, realitätsbezogenen Durchschnittsverbrauch von

0,8 Ltr./100 km!

Und hierzulande wird ein Einliterauto als Sensation gefeiert, welches gar nicht zu kaufen ist/war!!! 🙄

Gruß
Fliegentod

Zitat:

Original geschrieben von Yellow68



Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Angesichts dieser technischen Defizite des Ampera im Vergleich zum Prius empfinde ich den geforderten Preis eines Ampera sogar "unverschämt" (andere empfinden das eventuell anders oder wollen schlichtweg einen "elektrischen Opel" fahren und keinen Toyota...usw. ...), aber gut, aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht kann man die hohen Listenpreisforderungen von Opel für den Ampera verstehen, hier wurde eine (erwartete und eventuell noch kommende) staatliche Förderung (im Gespräch waren/sind ja ca. 5.000 € an Förderung) gleich mit eingepreist...warum auch nicht?
Lieber vectoura,

ich gebe zu, dass ich nicht mehr alle Texte von Dir gelesen habe, da sich alles wiederholt und Du Argumente und Erfahrungen ignorierst. Deshalb nur noch 2 Fragen:

1. Bist Du schon mal einen Prius selbst gefahren?
2. Bist Du schon mal einenn Ampera selbst gefahren?

Falls beide Antworten "Nein" lauten sollten, dann erspare uns bitte weitere theoretische "Meinungen"!

Solltest Du beide gefahren sein (so wie ich), dann hättest Du diese Texte nicht geschrieben.

Man kann zwei Fahrzeige doch nicht nur über die technischen Daten vergleichen! Dann könntest Du die selbe Diskussion bei jedem anderen "Paar" aufs neue beginnen: Dacia Sandero/VW Golf, VW Golf/1er BMW, usw.

Der Ampera ist an sich schon ein viel hochwertigeres Auto als der Prius, das komfortabler, leiser und sportlicher fährt.

Noch ein Satz zum Schluss:
Der Chevrolet Volt wird von seinem Besitzern in den USA durchschnittlich(!) 4.000km gefahren bis er das nächste Mal Benzin tanken muss (32 Liter!). Das geht mit dem Prius niemals und DAS ist Fortschritt!

Wenn die sachlichen Argumente ausgehen, kommt immer die "Wunderwaffen-Frage", ob derjenige, der sich so intensiv mit verschiedenen Fahrzeugen und ihren Vor-und Nachteilen sowie den jeweiligen Besonderheiten beschäftigt, denn diese überhaupt besitzt oder fährt bzw. gefahren ist.

Wenn DAS ein Kriterium für "irgendwas" oder gar die zwingende Vorraussetzung für eine Sachdiskussion wäre, dann würde KEIN Forum, auch Motor Talk nicht, existieren, weil eben die Masse der user über Sachverhalte bzw. über "Dinge" redet, die sie weder selber besitzen noch selber "erfahren" bzw. genutzt haben.

Das Insignia-Forum z.B. wäre dann ziemlich "verwaist", denn bei den wenigen Insignia, welche bisher in Deutschland zugelassen worden sind (in ca. 3 Jahren ca. 70.000 Stück, davon fahren aber nicht alle "herum"...sondern ein paar tausend stehen als Gebrauchtwagen bei den diversen Anbietern...) und unter der Annahme, dass nur ein Bruchteil deren Fahrer dann auch tatsächlich bei MT aktiv sind, wäre hier dann sicherlich keine "angeregte" Diskussion mehr möglich...oder aber es würden sich dann "immer" die selben 3-8 user (fiktiv) innerhalb ihrer dann schon altbekannten Standpunkte über "ihre" (gefahrenen) Insignia "austauschen"...toll...oder?

Und ja doch, man kann, ja man MUß sogar bei einem Vergleich von "Sachen", speziell von Fahrzeugen, diese auch und besonders über die technischen Daten und Meßwerte Vergleichen und da sind besonders die von den Herstellern angegebenen technischen Daten und Meßwerte gut geeignet, weil sie entsprechenden gleichen und bekannten Normen unterliegen.

Damit ist eine Objektivität innerhalb dieser Normen bei Vergleichen gewährleistet, wenn Toyota beim Prius nach NEFZ einen Normverbrauch von 4,0 L/100 Km Superbenzin angibt, dann wissen wir, dass das ein theoretischer Wert eben nach NEFZ ist.

Und wenn Opel dann nach NEFZ für den Ampera 1,6 Liter Superbenzin für die ersten 100 KM und gleichzeitig die Reichweite mit Range Extender mit ca. 500 Km angibt (technische Angabe), dann wissen wir, dass die 1,6 L /(1.)100 Km ein theoretischer Wert sind und dass der Ampera dann wegen des von Opel angegebenen Tankvolumens von 35 Liter (auch eine technische Angabe) praktisch, bei Ausnutzung der kompletten Reichweite (rein elektrische Reichweite + Reichweite m. Range Extender) einen Durchschnittsverbrauch von ca. 6 L/100 KM (Gesamtreichweite) hat.

Zu deinen Feststellungen, dass der Ampera hochwertiger, komfortabler und leiser sei als ein Prius ist zu sagen, dass das natürlich subjektive Eindrücke sind, welche in Diskussionen bzw. Vergleiche mit einfließen sollen. Diese subjektiven Eindrücke können aber Vergleiche von technischen Daten und Meßwerten nicht ersetzen, sondern, z.B. unter dem Aspekt der subjektiven Preiswürdigkeit eines Produktes, ergänzen.

Deinen Äußerungen entnehme ich, dass wegen des subjektiven Eindruckes, dass der Ampera komfortabler, leiser und sportlicher sei, dir dann (auch) deswegen beim Ampera auch die ca. 17.000 € Mehrpreis gegenüber dem Prius "wert" sind, dagegen ist doch nichts einzuwenden.

Und wenn du empfindest, dass der Ampera bei einer Vmax von 161 Km/h und 0-100 Km/h von 9,0 Sekunden "sportlicher" ist als ein Prius mit einer Vmax von 180 Km/h und 0-100 Km/h von 10,xx Sekunden, dann ist dir das auch unbenommen.

Die von dir angeführte "Marketingsstatistik" des Volt ist mir in anderer Form (Stand April 2011, da war von ca. 1.600 Km bis zum durchschnittlich nächsten Tankstopp die Rede) bekannt und sie zeigt auf, dass von den sehr wenigen Volt-Fahrern (z.Zeitpunkt der von mir genannten Statistik waren in den USA nur ca. 800 Volt zugelassen) etliche ein Fahrprofil haben, für welches die rein elektrische Fahrt völlig ausreicht.

Weiterhin ist es doch völlig klar, dass sich in der Masse sowieso nur Kunden für einen Volt (Ampera) interessieren, welche dann auch ein, die elektrische Reichweite des Volt sehr gut nutzendes, Fahrprofil haben und für welche bezüglich Platz, Zuladung und Reichweite ein in dieser Hinsicht technisch (Meßwerte...technische Daten) so limitiertes fahrzeug wie der Ampera dann trotzdem ausreicht. Für alle anderen (i.d.R.), also diejenigen mit täglichen oder häufigeren Fahrprofilen von über (fiktiv) 150 Km oder für diejenigen, welche zwischen den Fahrten dann nur relativ wenig Zeit bis zum nächsten Termin haben und/oder für Nutzer, welche mehr als ca. 330 Kg Zuladung , mehr ca. 310 Liter Kofferraumvolumen bei nur 4 Sitzplätzen wollen oder "brauchen", ist ein Volt (Ampera) als Fahrzeug ohnhin keine Alternative.

"Wir" können hier weiter pro und Kontra diskutieren, aber an dem Fakt, dass sich der Chevrolet Volt trotz eines sehr hohen Marketingaufwandes und trotz nun schon längerer Angebotsphase (seit Dezember 2010 lieferbar) bisher sehr schlecht verkauft (hat) zeigt, in Verbindung z.B. mit den Äußerungen von Hr. Reuss (CEO Chevrolet NA) und anderen Meldungen, eben auch, dass der Volt aktuell quasi das Schicksal des Opel Signum erleidet. Es ist also ein Auto, welches aus GM-Marketingsicht (und damit theoretisch) vom Markt "gewollt" ist, aber praktisch geht das Produktpaket (Product; Price, Placement, Promotion...die berühmten 4 P) des Chevrolet Volt am Markt vorbei und es gibt , entgegen den vollmundigen Marketingsaussagen von GM/Opel augenscheinlich sehr wohl Alternativprodukte am Markt, denn z.B. der Nissan Leaf ("echtes" Elektroauto) und auch der Toyota Prius (Hybridauto) verkaufen sich immer noch deutlich besser als der Chevrolet Volt.

Aber das alles hat sachlich nichts damit zu tun, dass für dich der Ampera "besser" ist als z.B. ein Prius, dagegen ist sachlich nichts einzuwenden, eine derartige Meinung steht dir schlichtweg zu.

Ich finde, wie bereits mehrfach erwähnt, einen Opel Ampera (Chevy Volt) auch "klasse", aber MIR wäre ein derartiges Fahrzeug technisch zu limitiert (Fahrleistungen, Nutzwert, Platz) und in der Summe viel zu teuer und hier vergleiche ich aufgrund sehr ähnlicher technischer Konzepte und wegen der sehr ähnlichen angebotenen Nutzwerte (Größe, Platz, Fahrleistungen,...) eben einen Prius mit einem Ampera. Und da schneidet für mich der Ampera, bezüglich "Preis-Leistung ("Gegenwert"😉 verdammt schlecht ab.

Viele Grüße, vectoura

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Wir sind uns alle im Grunde jedoch schon einig, dass eine neue Technologie erstmal gebaut werden muss, bevor sie sich durchsetzt. Wir wollen ja alle wirklichen Fortschritt, und Fortschritt erreicht man nur, wenn man eine Sache konsequent durchzieht.

Hybriden/E-Autos nur als Projektfahrzeuge und jeder Hersteller baut mal 10-20 zum "Test" bringt die Technologie nicht voran. Erst wenn man die Branche massiv fordert, und auch entsprechende Produkte auf den freien Markt platziert, (selbstverständlich auch Konkurrenz schafft) wird die Technologie schneller voran schreiten als hinter verschlossenen Vorhang.

Dem sind wir uns auch einig, oder?

Im Grunde ist es doch egal, ob ein Ampera oder ein Prius wirtschaftlich sinnvoll ist und zum jetztigen Zeitpunkt ist auch egal, ob der höhere Herstellung-Aufwand überhaupt für die Umwelt gesamt schädlicher oder freundlicher ist, als ein Diesel bei vergleichbarer Laufzeit. Wichtig ist, wenn ich nicht Baue, dann kann man nicht effizienter produzieren, der Preissenkungen können nicht erreicht werden, die man an die Kunden weiter gibt. Die Weiterentwicklung der Batterien wird schleppender laufen, weil sich kaum Abnehmer finden. Verbrennungsmotoren haben nun mal physische Grenzen, denn man hat es auch nach 120 Jahren nicht hinbekommen, dass das Ding keinen Sprit verbraucht.

Wer ein E-Auto oder Hybriden will, der wird sich eines aus Überzeugung kaufen. Was er sich nun leistet, ob groß oder klein, liegt im Ermessen der eigenen Person. Das muss jeder selbst mit sich aus machen und wieso soll man in Europa keine Abnehmer dafür finden. Im Endeffekt ist es doch genau so wie bei den Pionieren, die damals aus Überzeugung den Verbrenner groß gemacht haben. (Es gab um die Zeit 1915 rum ja ebenfalls schon Elektro Autos nur sie haben sich nicht durchgesetzt). Und wenn man jetzt nach 100 Jahren erkannt hat, das die Verbrenner nicht das wahre sind.. warum dann keine Alternativen..

Ich zolle jedem der so ein Ding kauft meinen Respekt... kritisch hinterfragen kann jeder für sich selbst und das nicht nur bei Autos sondern selbst bei Kaugummi.... ihr seid alle ein bisschen verrückt auf eure Art und Weise - ich auch.

Da stimme ich dir fast vollständig zu, nur haben deine, meiner Meinung nach richtigen Bemerkungen nichts mit "(m)einer" Analyse des "Produktpaketes" Chevrolet Volt/Opel Ampera und seiner Marktpositionierung sowie mit der Hinterfragung des bisherigen Markterfolges zu tun.

Es ist quasi das "Hauptrecht" der potentiellen Kunden, auch auf derartige Art und Weise die Produktpolitik der Hersteller zu hinterfragen und ich z.B. nehme eben nicht jede "Unser Produkt ist so toll und preiswert und gut für die Umwelt und haltbar und sicher und überhaupt und so super und so weiter und so fort..."-Marketingphrase für bare Münze, sondern ich als potentieller Kunde beurteile derartige Produkte und ihre Anpreisungen unter den Gesichtspunkten meiner "Nutzenmaximierung" , was mir zweifelsfrei in der Form auch "zusteht".

Nun zu der "fast" vollständigen Zustimmung deines Beitrages...:

Das hier:

Zitat:

original geschrieben von feivel88:
Wir wollen ja alle wirklichen Fortschritt, und Fortschritt erreicht man nur, wenn man eine Sache konsequent durchzieht.

ist permanent kritisch zu hinterfragen, einen derartigen "Freifahrtschein" für "Fortschritt" willst du doch nicht wirklich haben...oder?

Denn viele definieren doch "Fortschritt" unterschiedlich, nimm das banale Beispiel "Downsizing-Motoren" im Automobilbau. Für mich und viele andere ist das kein Fortschritt, sondern das sind für mich i.d.R auf die NEFZ-Normverbräuche zugeschnittene Mogelpackungen, ich als Kunde möchte keinen 1,2 L-Motor mit 100 PS in einer Kompakt-oder Mittelklasse und ich frage mich in der Folge auch, wie denn bei der zukünftigen "Vision" von massenweisen Verkauf von "Elektrofahrzeugen" dann die "größeren" Fahrzeuge (Transporter, Busse, Kleinbusse, große Vans, LKW, Baumaschinen etc.) angetrieben werden sollen.

Ein Vivaro für ca. 25.000 € mit durchschnittlichem Dieselmotor hat aktuell ein Leergewicht von ca. 1,9-2 t bei ca. 1 t Zuladung (zul.GG je nach Typ 2.700/2.8000-2990 KG) und eine Reichweite von ca. 1000 KM. Welche technischen Werte soll/wird dann wohl ein zukünftiger "Elektrovivaro" haben...Preis ca. 60.000 €, Leergewicht von 2,6 t wegen der Akkupacks mit 40 kWh Kapazität, Reichweite damit optimal 250 Km, Ladezeit (optimistischer Fabelwert) dann 3 h...Wenn das der Fortschritt, wenn das die "Zukunft" ist, dann will ICH diesen Fortschritt, diese Zukunft nicht.

Meine Meinung ist da sehr einfach gestrickt: Der "reine" Elektroantrieb wird eine Sackgasse werden und sich nur bei sog. "Stadtmobilen" in größeren Stückzahlen etablieren, es sei denn, es gibt wirklich in absehbarer Zeit bahnbrechende Grundlagenerkenntnisse über Energiespeichertechnik (Batterietechnik), so dass das Verhältnis von Speicherkapaziät zum Gewicht, zum Erstellungspreis und zur Ladezeitz um ca. den Faktor "100" verbessert wird, ansonsten bleibt der reine E-Antrieb eine technische Randnotiz für Nischenmärkte.

Die Masse der individuellen Mobilität wird auch in den nächsten 50 Jahren mit Verbrennungstechnik, allerdings im Verbund mit Elektroantrieben und damit als Hybridfahrzeug unterwegs sein und anstelle von reinen Erdölkraftsstoffen werden dann Biokraftstoffe oder alternative Verbrennungskraftsstoffe, vermutlich als Ergänzung oder im Mix mit Erdölderivaten, als Kraftstoff dienen.

Und das hier:

Zitat:

original geschrieben von Feivel88:

Wichtig ist, wenn ich nicht Baue, dann kann man nicht effizienter produzieren, der Preissenkungen können nicht erreicht werden, die man an die Kunden weiter gibt.

...mit den "Preissenkungen" ist eine gewagte These, denn hier im Tread wurde ja auch schon behauptet, dass ein Prius im Laufe der Bauzeit "biliger" geworden wäre, was ich durch die Anführung der tatsächlich deutlich gestiegenen Listenpreise vom Prius I bis zum Prius III widerlegt habe.

Generell gilt (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Es gibt keine "echten" Preissenkungen und wenn man argumentiert, dass eine Massenfertigung geringere Preise hervorbringen würde, dann ist das nur einseitig betrachtet. Die Nachfrage bestimmt immer den Preis und wnen die Nachfrage nach E-Autos steigt, dann steigt der Verbrauch an seltenden Erden, an Strom, an "Infrastruktur" für die Ladestationen usw. usf. und das führt, zusammen mit dem (natürlichen und legitimen) Bestreben der Hersteller / Verkäufer nach Gewinnmaximierung dazu, dass es (i.d.R., "Ausnahmesituationen" ausgenommen...z.B. Absatzkrise...Angebot-Nachfrage=Preisbildung) keine tatsächlichen Preissenkungen gibt.

Viele Grüße, vectoura

Lieber vectoura,

worauf willst Du jetzt eigentlich hinaus? Ich habe bei deinen gefühlt 1 Mio. Seiten Text den Überblick verloren ...

.. aber ich versuche trotzdem mal eine Zusammenfassung: Der Ampera ist ein tolles Auto aber zu teuer (für Dich).
Mehr konnte ich an Inhalt nicht finden.

Können wir es jetzt einfach dabei belassen und wieder über das Fahrzeug reden/schreiben?

Ist denn hier ein ePionier anwesend, der noch dieses Jahr sein Fahrzeug bekommt? Ich war leider etwas spät mit der Bestellung dran, die jetzt auf Februar 2012 terminiert ist.

Dann weiss ich ab wann es sich wieder lohnt in diesen Thread zu schauen :-)

Ich wollte auch nicht direkt auf deine Analyse eingehen.. eine Analyse kann man immer stellen, und man wird immer daraus schlauer sein als vorher (wenn nicht wäre das ja Fatal)

Wir sind uns beim Thema Downsizing vollkommen einig..

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Meine Meinung ist da sehr einfach gestrickt: Der "reine" Elektroantrieb wird eine Sackgasse werden und sich nur bei sog. "Stadtmobilen" in größeren Stückzahlen etablieren, es sei denn, es gibt wirklich in absehbarer Zeit bahnbrechende Grundlagenerkenntnisse über Energiespeichertechnik (Batterietechnik), so dass das Verhältnis von Speicherkapaziät zum Gewicht, zum Erstellungspreis und zur Ladezeitz um ca. den Faktor "100" verbessert wird, ansonsten bleibt der reine E-Antrieb eine technische Randnotiz für Nischenmärkte.

Die Masse der individuellen Mobilität wird auch in den nächsten 50 Jahren mit Verbrennungstechnik, allerdings im Verbund mit Elektroantrieben und damit als Hybridfahrzeug unterwegs sein und anstelle von reinen Erdölkraftsstoffen werden dann Biokraftstoffe oder alternative Verbrennungskraftsstoffe, vermutlich als Ergänzung oder im Mix mit Erdölderivaten, als Kraftstoff dienen.

Eventuell bringt die Entwicklung aber sowohl für die Nischenmärkte als auch für den Hauptmarkt Fortschritte.. Denn auch ein Hybrid Fahrzeug mit Verbrenner braucht irgendwo noch eine Batterie um Energien speichern zu können. Was ist mit einem Elektroauto in Verbindung mit einer Brennstoffzelle, statt eines Verbrenners?

Das Co2 Problem (Obwohl das lächerlich an sich ist, denn eine Kuh produziert umgerechnet, auch Methan mit einbezogen) so viel co2 wie ein Mittelklassewagen der 20.000 KM im Jahr zurück legt. Wird aber durch Biokraftstoffe oder Mixkraftstoffe nicht behoben werden.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


...mit den "Preissenkungen" ist eine gewagte These, denn hier im Tread wurde ja auch schon behauptet, dass ein Prius im Laufe der Bauzeit "biliger" geworden wäre, was ich durch die Anführung der tatsächlich deutlich gestiegenen Listenpreise vom Prius I bis zum Prius III widerlegt habe.

Generell gilt (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Es gibt keine "echten" Preissenkungen und wenn man argumentiert, dass eine Massenfertigung geringere Preise hervorbringen würde, dann ist das nur einseitig betrachtet. Die Nachfrage bestimmt immer den Preis und wnen die Nachfrage nach E-Autos steigt, dann steigt der Verbrauch an seltenden Erden, an Strom, an "Infrastruktur" für die Ladestationen usw. usf. und das führt, zusammen mit dem (natürlichen und legitimen) Bestreben der Hersteller / Verkäufer nach Gewinnmaximierung dazu, dass es (i.d.R., "Ausnahmesituationen" ausgenommen...z.B. Absatzkrise...Angebot-Nachfrage=Preisbildung) keine tatsächlichen Preissenkungen gibt.

Da stimm ich Dir auch zu, allerdings wird man nicht her gehen, den Schalter von heute auf morgen umlegen. Batterien sind immerhin vollständig recycelbar und auch die Rohstoffe können gefördert werden. Jeder Rohstoff, auch Öl ist begrenzt, somit wird es wohl ein gewisser Mix in der Zukunft machen. Und jeder alternative Antrieb steckt noch in den Kinderschuhen. Also können wir beide Seiten nur schwer.... realistisch betrachten. Und beim jetztigen technologischen Stand (an sich) gibt es nichts vergleichbares zum Ampera. Ob ein Prius die Alternative ist? rein technisch gesehen nicht vergleichbar... Der Ampera ist das einzige Fahrzeug zurzeit, dass man ohne co2 ausstoß fahren kann (rein elektrisch) und ohne große Kompromisse beim Kauf (ein normaler Wochenend-Einkauf passt ja rein, und auch mit einem Kind kein Thema) größere Reichweiten zurück legen kann. Also doch ein Fortschritt...

Zitat:

original geschrieben von Feivel88:

Ob ein Prius die Alternative ist? rein technisch gesehen nicht vergleichbar... Der Ampera ist das einzige Fahrzeug zurzeit, dass man ohne co2 ausstoß fahren kann (rein elektrisch) und ohne große Kompromisse beim Kauf (ein normaler Wochenend-Einkauf passt ja rein, und auch mit einem Kind kein Thema) größere Reichweiten zurück legen kann. Also doch ein Fortschritt...

Werden hier bei der Einordnung der Volt/Amperatechnik tatsächlich immer der Prius Plug-In und der Nissan Leaf unterschlagen? Immerhin kann man auch einen Opel Ampera noch gar nicht "kaufen", die Auslieferung hat ja noch nicht begonnen und ja, einen Chevrolet Volt kann man tatsächlich kaufen (in den USA), dort kann man aber auch einen Toyota Prius Plug-In und Nissan Leaf kaufen.

Warum werden diese Fahrzeuge hier nicht als marktrelevante, praktische Alternativen zu Volt/Ampera beachtet, immerhin verkaufen sich Nissan Leaf und Toyota Prius wesentlich besser als der Volt und der Prius Plug-In hat eine elektrsiche Reichweite von 20-25 Km, was -zumindest laut diverser Umfragen/Statistiken, auch für sehr viele Kunden völlug ausreichend ist?

Oder wie kann man erklären, dass hier behauptet wird, dass der Ampera zur Zeit das einzige Fahrzeug sei, welches ohne CO2-Ausstoß (rein elektrisch) fahren kann, obwohl das viel eher ein Nissan Leaf kann (Reichweite bis zu 160 Km rein elektrisch), denn wenn der Range Extender, also der Verbrennungsmotor des Volt/Ampera nach ca. 60-80 Km elektrsicher Fahrt zur Stromerzeugung benötigt wird, wird "direkt" CO2 produziert.

Hier zieht dann auch das Argument nicht, dass man mit einem Ampera bei einem entsprechenden Nutzungsprofil immer ("jahrelang"😉 rein elektrisch fahren könnte, mit einem Nissan Leaf fährt man eben immer elektrisch, bis zu 160 KM am Stück. Wenn hier argumentiert wird, dass die ca. 60-80 Km elektrische Reichweite des Volt/Ampera für sehr viele Autofahrer ausreichen würden, dann muß man aber auch sagen, dass der Nissan Leaf dann, rein elektrisch, für noch deutlich mehr Nutzungsprofile, also für noch viel mehr potentielle Kunden geeignet ist.

Diese Umfrage hier

http://www.focus.de/.../...e-keine-reichweitenprobleme_aid_674422.html

zeigt z.B. (indirekt), das ein Nissan Leaf unter dem Aspekt der beabsichtigten rein elektrischen Fahrt schon ganz gut die Masse der Kundenbedürfnisse bzw. der angegebenen Nutzungsprofile bezüglich der elektrischen Reichweite erfüllt, ein Volt/Ampera schafft das unter dem Aspekt "rein elektrisches Fahren" aber nicht so gut. Der "Zwitter" Volt/Ampera hat es da vergleichswiese schwer, er ist quasi "zwischen den Stühlen" positioniert, dabei aber im Vergleich mit den Wettbewerbsmodellen zu teuer.

Viele Grüße, vectoura

Alleine wieviele Leute ihre Zeit hier reinstecken und seitenweise Pro´s und Contra´s zum Ampera schreiben zeigt ganz deutlich:
1. Das Auto weckt Emotionen (positive wie negative)
2. Das Auto finden die meisten faszinierend (toll oder schlecht)
3. Manche machen es runter und hocken dafür stundenlang vor dem PC. Würden sie in der Zeit Geld verdienen, könnten sie auch 42-48 k€ für so ein Auto ausgeben.

Meine Folgerung:
1. Super von Opel & GM gemacht. Endlich ein Auto das Emotionen weckt und über das gesprochen wird.
2. Erinnert mich voll an das iPhone. Viele "Will haben", manche "zu teuer" und letztere werden Gegner.

Und: Ich glaube den Ampera kauft man sich nicht um zu sparen oder weil er sich irgendwann rechnet. Sondern weil man "neue" Technologie (nicht die neueste) einfach nutzbar erhält. Wie beim???? Richtig, iPhone.

Perfekter Schachzug! 😎

So, ich bestelle mir jetzt ein weißes iPhone 4S als Firmenhandy (mit dem o2 on Business) und in einem Jahr einen weißen Ampera als Firmenwagen.

Zitat:

Original geschrieben von pecko


Alleine wieviele Leute ihre Zeit hier reinstecken und seitenweise Pro´s und Contra´s zum Ampera schreiben zeigt ganz deutlich:
1. Das Auto weckt Emotionen (positive wie negative)
2. Das Auto finden die meisten faszinierend (toll oder schlecht)
3. Manche machen es runter und hocken dafür stundenlang vor dem PC. Würden sie in der Zeit Geld verdienen, könnten sie auch 42-48 k€ für so ein Auto ausgeben.

Meine Folgerung:
1. Super von Opel & GM gemacht. Endlich ein Auto das Emotionen weckt und über das gesprochen wird.
2. Erinnert mich voll an das iPhone. Viele "Will haben", manche "zu teuer" und letztere werden Gegner.

Und: Ich glaube den Antara kauft man sich nicht um zu sparen oder weil er sich irgendwann rechnet. Sondern weil man "neue" Technologie (nicht die neueste) einfach nutzbar erhält. Wie beim???? Richtig, iPhone.

Perfekter Schachzug! 😎

So, ich bestelle mir jetzt ein weißes iPhone 4S als Firmenhandy (mit dem o2 on Business) und in einem Jahr einen weißen Ampera als Firmenwagen.

Antara

...Ampera...

Wie super in den USA (größter i-Phone Markt) die "i-Phone-Marketing-Idee" beim Chevrolet Volt funktioniert, zeigen ja die Verkaufszahlen...nicht ganz 4.000 Stück in ca. 10 Monaten...

Im Ernst: Es gibt schon ein "paar" Unterschiede zwischen einem Smartphone für 250-400 € und einem 43.000 € Auto, die Techno-Lifestyle-Vermarktung eines 400 € "Fast-Life "Wegwerfproduktes (fiktiv...landet nach 2-3 Jahren bei ebay für 76,29 € ) läßt sich eben nicht einfach so auf das hochpreisige, langlebige Konsumgut "Auto" übertragen.

Jeder potentielle Amperakäufer kann sich locker ein i-Phone leisten, aber die Masse der i-Phone Nutzer kann sich NIE ein Auto für ca. 43.000 € leisten.

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Warum werden diese Fahrzeuge hier nicht als marktrelevante, praktische Alternativen zu Volt/Ampera beachtet, immerhin verkaufen sich Nissan Leaf und Toyota Prius wesentlich besser als der Volt und der Prius Plug-In hat eine elektrsiche Reichweite von 20-25 Km, was -zumindest laut diverser Umfragen/Statistiken, auch für sehr viele Kunden völlug ausreichend ist?

zeigt z.B. (indirekt), das ein Nissan Leaf unter dem Aspekt der beabsichtigten rein elektrischen Fahrt schon ganz gut die Masse der Kundenbedürfnisse bzw. der angegebenen Nutzungsprofile bezüglich der elektrischen Reichweite erfüllt, ein Volt/Ampera schafft das unter dem Aspekt "rein elektrisches Fahren" aber nicht so gut. Der "Zwitter" Volt/Ampera hat es da vergleichswiese schwer, er ist quasi "zwischen den Stühlen" positioniert, dabei aber im Vergleich mit den Wettbewerbsmodellen zu teuer.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Jeder potentielle Amperakäufer kann sich locker ein i-Phone leisten, aber die Masse der i-Phone Nutzer kann sich NIE ein Auto für ca. 43.000 € leisten.

Ja, da hast Du wohl Recht.

Ich habe einen Insignia zum Listenpreis eines 44.000€ Ampera gekauft und halte jetzt schon das neue Iphone 4s in den Händen - Übrigens, User TTR350 auch - echt witzig... ist schon ne kleine Welt wir zwei haben uns in nem anderen Forum gefunden und sind der Meinung..

Design Insignia + Design Iphone ist ein muss.. :-)

Zurück zum Thema..

Wenn wir diese verschiedenen Möglichkeiten nüchtern betrachten gibts immer ein "für" oder "gegen". Dieses "für" oder "gegen" gibts bei den "normalen Verbrennern" jedoch schon die Ganze Zeit. Ein reines E-Auto als vergleich heran zu ziehen, ist natürlich in Ordnung. Aber das muss auch jeder für sich selbst wissen.

Den Ampera oder Plug In Prius kann man als Erstwagen benutzen. Einen reinen Stromer jedoch nicht wirklich, denn wann man mal in den Urlaub will, oder irgendwo länger hin muss (Schulungen, Freund, Familie was auch immer), dann hat man immer ein kleines Problem (klar dafür gibts auch Lösungen, aber es bringt Aufwand mit sich und wir Menschen sind so bequem, dass man sowas doch immer vermeiden möchte.) In meiner Ausführung ging es um das Gesamtkonzept des reinen Stromers, der Technisch einfach nicht mit einem Ampera vergleichbar ist, weil er in den Möglichkeiten der Reichweite doch beschnitten ist.

Also ein Plug in Prius mit 25 Km rein Elektrisch ist jedoch für die meisten Arbeitnehmer nicht realisierbar.. 60 KM hin und zurück und Zwischenstopps zum Einkaufen, während der Pause essen fahren, oder oder, es gibt so viel im Business Leben, halte ich zumindest für angemessen. Es geht darum, dass der Autofahrer selbst immer noch die gleichen Freiheiten eines Verbrenners hat und trotzdem eine größt mögliche Reichweite elektrisch hat. Und das setzt, zumindest für mich, den Ampera zurzeit on Top.

Außerdem muss ich sagen, dass ich finde, dass zwischen diesen Autos doch Klassenunterschiede stecken und zwar nicht nur im Preis. Ich empfinde das Konzept des Volt/Ampera für Zukunftsträchtiger, allerdings mit Zelle anstatt eines Verbrenners. Das wäre im Grunde die nächste Stufe..

Diesmal mache ich es kurz...

Ich bin da grundlegend deiner Meinung, die Kombination Brennstoffzelle+Elektrischer Speicher wäre ideal, aber das Manko der aktuell immer noch nicht konkurrenzfähigen (betrachtet zur Energiespeicherung von Benzin/Diesel...Leistung pro Liter/Kg) Batterietechnik bremst auch hier wieder jegliche positive Phantasie aus, vor allem wenn man bedenkt, dass auch die Brennstoffzellenentwicklung der jeweiligen Entwickler ca. 10 Jahre hinter ihren eigenen, früheren Ankündigungen hinterher hinkt.

Zitat:

original geschrieben von feivel88:

Also ein Plug in Prius mit 25 Km rein Elektrisch ist jedoch für die meisten Arbeitnehmer nicht realisierbar.. 60 KM hin und zurück und Zwischenstopps zum Einkaufen, während der Pause essen fahren, oder oder, es gibt so viel im Business Leben, halte ich zumindest für angemessen.

Dem stimme ich wegen meines Nutzungsprofils auch zu, aber rein statistisch (ich habe auch das mehrfach mit Quelle erwähnt) sieht es so aus, dass die Masse (über 80%) der deutschen Berufspendler einen einfachen Arbeitsweg bis 25 Km hat.

Dafür wäre der "billigere" Prius (Plug-IN), bei vergleichbaren bis sogar höheren Nutzwert, absolut ausreichend, dafür "braucht" man keinen teuren Ampera. Die Ladezeit des Prius Plug-In beträgt wegen der kleineren Batterie dann auch nur ca. 1,5 h (bei 230 V/16 A), was während einer Werktagbetrachtung

(fiktiv: ...früh gegen 6:30 Uhr zur Arbeit ca. 25 Km fahren...7:15 Auto an Ladestation anstöpseln...nach ca. 1,5 h, also ca. 9:00 Uhr Akku wieder voll für weitere ca. 25 Km elektrische Reichweite...Arbeitszeit i.d.R. bis ca. 15-16:30 Uhr...)

völlig praxistauglich ist.

Und die Masse der genannten (überwiegend abhängig beschäftigten) Berufspendler kann oder wird sich kein 40.000+X €-Auto nur zum "Berufspendeln" leisten, da werden eher Fahrzeuge in den Preisklassen 5.000 €- 25.000 € "abgefahren"...so sehe ich das jedenfalls.

Viele Grüße, vectoura

Hier evt mal was nützliches zum Ampera,wurde wohl noch nicht erwähnt,die Versicherungseinstuffung.

Hersteller-Schlüsselnummer: 0035
Typ-Schlüsselnummer: ARU

Hersteller: OPEL
Typ: D1JOI (AMPERA)

KFZ-Haftpflicht: 18
Vollkasko: N25
Teilkasko: N24

Jungs, können wir einfach festhalten, dass der Ampera für einige zu teuer ist und für einige nicht? Wir drehen uns seit Seiten im Kreis und kommen immer wieder am gleichen Punkt raus.

Und damit auch endlich alle zufrieden sind: der Prius ist besser als der Ampera. Punkt. 🙄

Tschüß
Tobi

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