Opel Ampera
Moin, dieses Auto ist in meinen Augen so interessant, dass es einen eigenen Thread verdient hat.
Hier der Pressetext:
Innovative GM Voltec-Technologie für den täglichen Fahrbetrieb mit null Emissionen
Rüsselsheim. Das revolutionäre Elektroauto mit verlängerter Reichweite von Opel hört auf den Namen Ampera. Vorgestellt wird der fünftürige, viersitzige Opel Ampera auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März).
„Mit dem Ampera bietet Opel als erster europäischer Hersteller seinen Kunden ein Auto mit Elektroantrieb und einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern“, so Alain Visser, Chief Marketing Officer von GM Europe.
Voltec, die innovative GM-Technologie für Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterscheidet sich wesentlich von anderen Elektro-Antriebskonzepten. Kurze Strecken bis 60 Kilometer legt der Ampera rein elektrisch zurück – mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie, die an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen wird. Auf längeren Strecken erfolgt der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der jedoch von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator gespeist wird. So eignet sich der Ampera besonders für den Alltagsbetrieb europäischer Kunden: Beispielsweise legen 80 Prozent der deutschen Autofahrer täglich weniger als 50 Kilometer zurück.
Weitere Informationen zum Opel Ampera gibt es am 3. März auf dem Genfer Salon.
Sofort fällt auf, dass nicht von einer Studie die Rede ist sondern von einer Auto-Präsentation. Das würde auch wenig Sinn machen, denn die Studie zum Ampera wurde in Form des Opel-Flextrem ja schon vorgestellt. Vielmehr handelt es sich hier wohl um das Schwestermodell des Chevrolet Volt, welches 2011 oder - wie es diese Ankündigung eher vermuten lässt - schon 2010 auf den Markt kommen wird.
WENN dem wirklich so ist, wäre das ein technologischer Meilenstein und dürfte einen großen Beitrag an der Rehabilitation der Marke Opel haben.
Gruß, Raphi
Beste Antwort im Thema
Anbei ein kleiner Erfahrungsbericht:
Design
Der Opel Ampera ist imho der "coolste" Opel in der aktuellen Produktpalette. Die Front wirkt ziemlich martialisch und modern, das Heck mit der bis weit nach oben laufenden, verglasten Heckklappe eleganter und lichtdurchflutet. Der Testwagen war weinrot. Neben den Amperas standen einige Opel Insignia. Im direkten Vergleich würde ich dem Ampera den Vorzug geben.
Innenraum
Der Innenraum hat mir sehr gut gefallen. Die Sportsitze bieten guten Seitenhalt und das verwendete schwarze Glattleder war hochwertig. Das Fahrzeug gibt es auch in einer schwarz-weiß-Lederkombination, wobei mir die uni-schwarze Variante besser gefällt. Positiv aufgefallen sind mir die zwei Einzelsitze im Fond mit durchgehender Mittelkonsole. Das Lenkrad fasst sich gut an und das Navi mit Touchscreen ist super. Einzig die Touchempfindlichkeit des Screens und der "Touch-Tasten" unterhalb des Bildschirms muss verbessert werden. Die Reaktionszeit ist noch zu langsam für die vom Smartphone verwöhnten Käufer.
Fahrgefühl
Starkstromkabel raus, Klappe zu und einsteigen! Daran, dass man nach dem umdrehen des Schlüssels nichts hört hat man sich ja schon vom E-Smart gewöhnt. Im Gegensatz zum Smart, der vom nahezu serienreifen Ampera etwa so weit entfernt ist wie die Erde vom Pluto, schalten sich hier ein Screen im Bereich des Tachos und das große Navi an. Wenn man langsam losfährt hört man außer ganz leisen Abrollgeräuschen gar nichts. Mich hat dieses Erlebnis spontan die Laufruhe eines Zwölfzylinders erinnert. Man konnte sich während der ganzen Fahrt gut unterhalten, im Innenraum war es erstaunlich ruhig, was auch an der gefühlt "massiven" Bauweise liegt. Ich mag sowas. My home is my castle. Der Durchzug ist in Ordnung für den Alltag.
Fazit
Für Fahrzeugnutzer, die sich über den Benzinpreis Gedanken machen und täglich 30-80 Kilometer im Stadtverkehr verbringen, ist der Opel Ampera mit knapp über 40.000 Euro ein günstiges und qualitativ hochwertiges Einstiegsmodell.
Außerdem hat man hier keine "Halblösung" wie bei den ganzen Hybriden, die andere Hersteller aus Imagegründen entwickeln aber am liebsten nicht an den Endekunden verkaufen würden.
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Zitat:
Original geschrieben von Warmmilchtrinke
Naja, der Ampera hat, wenn man die meiste Zeit auf Strom fährt, geringe Betriebskosten.
Der Durchzug dürfte dank Elektromotor-Drehmoment deutlich besser sein. Dass der Prius dann sehr laut wird, soll mal unberücksichtigt bleiben. Und dann ist der Ampera (vermutlich) leiser als der Prius.Natürlich ist er teurer. Weil er eien Neuentwicklung ist. Der Prius war anfangs auch teurer, als er jetzt ist. Dafür wurde er mit der Zeit billiger. Das wird mit dem Ampera auch passieren. Dazu wird Opel auch noch Kritikpunkte beseitigen wie die Zuladung, die elektrische Reichweite, den Preis oder den 5. Sitzplatz. Damit dürfte der Ampera bald nochmals besser sein als er jetzt ist. Perfekt kann so ein Auto von Anfang an auch gar nicht sein...
Du redest dir jetzt gerade den Ampera "schön". Wie ich schon mehrfach schrieb und was auch jedem hier klar ist (sein sollte), ist dasjeweils individuelle Nutzungsprofil der Kunden entscheidend dafür,wieviele ein Prius oder eben ein Ampera rein elektrisch fährt. Der wirklich große Teil (ca. 80%) der Berufspendler (siehe dazu meine bereits angeführte Statistik von 2008) fährt täglich bis zu 25 KM zur Arbeit (einfacher Weg) , rein aus diesen Gesichtspunkten wäre für diese Zielgruppe der viel günstigere Prius absolut ausreichend.
Die Betriebskosten beim Prius werden auch sicherlich nicht höher sein als beim Ampera, sondern diese sind i.d.R. geringer, selbst wenn man mit dem Prius in der Praxis mehr mit Unterstützung des Verbrennungsmotors fährt. Der Grund ist nachvollziehbar, der Ampera verbraucht im "Mix-Betrieb" (also Praxisbetrieb mit elektrischen und konventionellen Antrieb) viel weniger Superbenzin als der Ampera (4,0 Liter/100 Km Prius; 6,0 L/100 Km Ampera).
Einzig bei dem "konstruierten" Idealfall, dass man aufgrund des idealen Nutzungsprofilsden Ampera (fast immer) rein elektrisch fährt und dann einen Benzinverbrauch gegen "Null" hat, hätte ein Ampera Vorteile bei den Betriebskosten, was aber über eine Nutzungsdauer von 8 Jahren (entspricht etwa der duchschnittlichen Haltedauer von privaten Neuwagen) und ca. 120.000 KM aufgrund des enormen Preisaufschlages von ca. 17.000 € für den Ampera gegenüber dem Prius immer noch nicht ausreicht, um insgesamt kostengünstiger zu sein.
Ich gehe davon aus, dass es nicht sehr viele Berusfpendler gibt, welche sich unter diesen bekannten Bedingungen dann einen Ampera für über 40.000 € kaufen (wollen bzw. würden), für die Masse der pendler wäre ja schon ein Prius ideal, trotzdem wird (wurde) der Prius nicht wirklich dementsprechend (im Verhältnis zum Potential des "Pendlermarktes"😉 "massenhaft" verkauft. Warum sollte nun der deutlich teurere Ampera auf einmal "massenhaft" die Zielgruppe "Berufspendler" dazu bringen, mehr Geld dafür auszugeben als für den seit Jahren verfügbaren, etablierten und viele günstigeren Prius?
Zu den Prius-Preisen, der Prius war, wie so ziemlich alle anderen Fahrzeuge auch, "anfangs" eben auch nicht "teurer" als jetzt, sprich, es gab keine "echten" Preissenkungen, sondern im Gegenteil, der Prius ist im Laufe der Zeit auch immer teurer geworden. Man muß da natürlich auch sagen, dass der heutige Priuskunde für den Mehrpreis gegenüber früheren Prius auch mehr "Gegenwert" bekommt, aber das ist eben der "technische Fortschritt" :
Der Prius I kostete 1997 ca. 32.000 DM (ca. 16.400 €), der Prius II kostete 2004 ab ca. 23.900 €, der Prius III kostet ab 25.750 €.
GM hat ja angekündigt, dass der nächste Volt (nächstes Modelljahr) ca. 1000 $ billiger (Listenpreis) werden soll als der aktuelle Volt, das könnte man natürlich als "Preissenkungsargument" anführen, aber letzlich wird der tatsächliche Straßenpreis in Verbindung mit der realen Nachfrage zeigen, ob das dann eine "echte" Preissenkung" war oder ob diese "Preiskorrektur" schlichtweg notwendig war, um die Nachfrage anzukurbeln. Hier heißt es abwarten und beobachten.
Letzteres Szenario würde dann bedeuten, dass der Chevrolet Volt in den USA bis jetzt "überpreist" war, die wirklich sehr geringen Verkäufe (Zulassungen) innerhalb von ca. 10 Verkaufsmonaten deuten darauf hin (ca. 4.000 Volt zugelassen in ca. 10 Monaten), mit Lieferschwierigkeiten der Batterietechnik kann man das wohl (?) nicht begründen, Nissan kann ja vom Leaf (mit vergleichbarer Batterietechnik), trotz nachweislicher negativer Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe auf die laufende Produktion, auch mehr Fahrzeuge produzieren und liefern.
Und rein aus technischer Sicht wird GM schon in der Lage sein, in einem schon bestehenden Werk , bei einer theoretischen Kapazität von ca. 60.000 Einheiten pro Jahr, die Produktion (bei entsprechender Nachfrage) dann innerhalb von "ein paar Monaten" auf mehr als die bisher produzierten ca. 4.000 Chevrolet Volt ( ca. 400 Volt/Monat) hochzufahren.
Die bisherigen schlechten Verkäufe des Volt bleiben also etwas "rätselhaft", aber solange keine Produktions-oder Lieferschwierigkeiten als Grund für die schleppende Produktion bekannt werden, solange liegt die Vermutung näher, dass sich der Volt "schlecht verkauft".
"Wir" werden also "sehen", wie der europäische Markt diesbezüglich beim Ampera entscheidet.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
(...)was aber über eine Nutzungsdauer von 8 Jahren (entspricht etwa der duchschnittlichen Haltedauer von privaten Neuwagen) und ca. 120.000 KM aufgrund des enormen Preisaufschlages von ca. 17.000 € für den Ampera gegenüber dem Prius immer noch nicht ausreicht, um insgesamt kostengünstiger zu sein.(...)
Da du scheinbar die Entwicklung des Ölpreises der nächsten 8 Jahre in der Schublade liegen hast, um solch eine Aussage zu tätigen, würde mich doch sehr interessieren wie der Preis nächste Woche Donnerstag liegt.. da müsste ich meiner Omi mal wieder frischen Stoff gönnen.
Als ich mir den Omega gekauft hab kostete mich der Liter Super 1,99 DM (für alle Werte Quelle:Aral), also knapp 1,00 EUR. 2003, was vor 8 Jahren war warens dann schon 1,093 EUR (+9,3%) und heute sinds 1,542 EUR (+54,20% in 11 Jahren | + 41% seit 2003).
Was nun? Steigt der Benzinpreis exponentiell in Zukunft? Linear? Wer weiß das schon.. gehst du aber davon aus, dass der Benzinpreis weiterhin 41% in 8 Jahren steigt, und du dann 2,17 EUR für einen Liter Superbenzin bezahlst, dann wird jeder km, den der Ampera MEHR elektrisch zurücklegt, als der Prius, sehr viel schneller die Preisdifferenz abtragen, als es zum aktuellen Zeitpunkt der Fall sein mag.
Und abgesehen davon: Der Prius (der nur mit absolutem Schleichfuß, also in der Form, wie du Priusfahrer ja so magst) käme, laut deinem aus der Luft gegriffenen Fantasiewert, gerade mal gut auf 4,0l kommt. Ich nehme da lieber den Spritmonitor zur Hand, alle Prius im Mittel: 5,20l. Was sind schon 30% um seine Werte schön zu rechnen?
Ach, ich vergaß.. sollte das jetzt "erdrückend" sein. Bitte: Schieb es auf die Akkupacks, hoffe auf neue Ölvorkommen oder whatever.
Naja, selbst wenn man ein absolutes "Best-Case" Szenario herbeirechnet, wird es schwer einen Ampera gegenüber dem Prius wirtschaftlich zu rechnen..
Nehmen wir an, der Prius kostet 15.000€ weniger als der Ampera, der Prius verbraucht die genannten 5,2l/100km während der Ampera rein elektrisch fahren kann, mit den von Opel genannten 16,9kWh/100km.
Der Benzinpreis entwickelt sich während der "Haltedauer" des Fahrzeuges auf durchschnittlich 3€/Liter, der Strompreis hingegen bleibt konstant beim aktuellen Durchschnittswert von 0,25€/kWh. (In der Realität ist der Strompreis in den letzten 10 Jahren um über 30% gestiegen)..
Damit ergibt sich eine einfache Gleichung: 5,2*3*x/100 = 15000+0,25*16,9*x/100
x=153846km
Der Ampera lohnt sich also trotz all dieser Annahmen in diesem Fall ab 153.846km. Bei einer durchschnittlichen Fahrmenge von 15.000km/Jahr also nach gut 10 Jahren, und das wie gesagt nur im Rein-Elektrischen Betrieb, bei konstanten Strompreisen, aber um 100% gestiegenen Benzinpreisen...
Soll hier kein Beitrag sein, der sich damit beschäftigt, ob man sich einen Ampera oder lieber einen Prius kaufen soll, sondern wirklich nur die rein wirtschaftliche Seite bisschen beleuchten...
Klar Glottis, damit hast du natürlich recht. Mir ging es eben nur darum aufzuzeigen, dass ein steigender Benzinpreis die Mehrkosten für einen Ampera in einem Autoleben amortisieren KÖNNTEN. Sollte der Ampera zum einen rabattiert werden (was bei Opel nun mal gängige Praxis ist, selbst wenn es nur 10% wären), so wandelt sich das ganze Bild wieder. Sollten dann noch staatliche Förderungen kommen, sieht es wieder anders aus..
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Betriebswirtschaftlich rechnet sich kein Opel/Mercedes/Audi/BMW oder sonstwas gegen einen Dacia...
Und jetzt? Was machmer nune??? Fahrrad gefällig? 😁
Man kauft sich einen 5er, CC, Insignia, Quattro oder Ampera weil man einen will, Basta. 😎
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Man kauft sich einen 5er, CC, Insignia, Quattro oder Ampera weil man einen will, Basta. 😎
Das wäre ein schönes Schlusswort unter einer seit zu vielen Seiten geführten "Diskussion".
Tschüß
Tobi
Also der Vergleich zwischen Prius und Ampera wurde wahrscheinlich nur aus purer verzweiflung geschrieben. Ein Prius ist ein Hybrid, ein Ampera ein Plug-in Hybrid --den es auch später für den Prius gibt. Aber einen Ampera bräuchte man Theoritsch nie auftanken, einen Prius schon. Mal sehen was mit dem RAK-e wird, der nur einen e-motor hat!
Zitate von OPEL: "Überlegene Batterie-Technologie
Während die Mehrheit der aktuellen Hybrid-Fahrzeuge Nickel-Metall-Hybrid-Batterien (NiMH) nutzt, bezieht der neue Opel Ampera seine Leistung aus einem 16 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batteriepaket, das aus über 280 einzelnen Lithium-Ionen-Zellen besteht. Diese Batterie speichert rund zwei- bis dreimal so viel Energie wie ein NiMH-Akku und beansprucht dabei weniger Platz. Dieses ausgezeichnete Energie-Gewicht-Verhältnis ist besonders im Auto wichtig, da bei weniger Masse trotzdem die Effizienz höher ist. Zu den weiteren Qualitäten der Batterie gehört auch das Ausbleiben des sogenannten „Memory-Effekts“. Dieser kann bei anderen Batterietypen auftreten, wenn diese nach nur teilweiser Entladung wieder aufgeladen werden. Darüber hinaus kann die Batterie des neuen Opel Ampera an jeder haushaltsüblichen 230-V-Steckdose in weniger als 4 Stunden bei 16 Ampere Stromstärke wieder aufgeladen werden."
"Auf dem neuesten Stand der Technik
Der neue Opel Ampera wird zu jeder Zeit von einem 111 kW (150 PS) starken, elektrischen Aggregat angetrieben. Es befindet sich im Motorraum neben dem Verbrennungsmotor und besteht aus zwei elektrischen Motoren sowie einem Planetengetriebe. Auch die Batterie-Technologie ist auf dem neuesten Stand der Technik: Die Lithium-Ionen-Akkus entsprechen den hohen Fahrzeuganforderungen des neuen Opel Ampera in Sachen Energie, Leistungsfähigkeit, Langlebigkeit und Dauerhaltbarkeit."
"Nonstop mit Elektroantrieb: Strecken zwischen 40 und 80 km legt der neue Opel Ampera elektrisch mit der Energie zurück, die in der 16 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie gespeichert ist. Da die tägliche Fahrstrecke in Österreich bei durchschnittlich 45 km liegt (Quelle: ÖSTAT, PKW und Klein LKW), deckt der neue Opel Ampera mit seiner Batteriereichweite den täglichen Mobilitätsbedarf seiner Besitzer bis auf wenige Ausnahmen ab. Sollte die Fahrt mal weiter gehen, muss man sich keine Sorgen machen: Wenn das hochentwickelte Batterie-Managementsystem einen niedrigen Ladestand erkennt, springt automatisch der im günstigsten Drehzahlbereich arbeitende Benzinmotor an und treibt den Stromgenerator an. Der Generator versorgt den Elektromotor weiter mit Strom und hält gleichzeitig den Ladezustand der Batterie auf ausreichendem Niveau. Diese revolutionäre Technologie ermöglicht die permanente, unlimitierte Nutzung des Elektroantriebs und wird nur durch die üblichen Tankstopps an Steckdose oder Zapfsäule unterbrochen. Selbstverständlich verfügt der neue Opel Ampera auch über ein innovatives regeneratives Bremssystem, um beim Bremsen ein Maximum an Energie in die Batterie zurück zu speisen."
"Elektrisch fahren ohne Kompromisse. Der neue Opel Ampera repräsentiert eine völlig neue Kategorie des elektrischen Antriebs: Seine Technologie unterscheidet sich sowohl von Hybrid- wie auch von konventionellen Elektrofahrzeugen. Hybrid-Fahrzeuge besitzen einen herkömmlichen Verbrennungs- sowie einen Elektromotor, um so eine Verbrauchsreduzierung zu erreichen. Der Verbrennungsmotor ist das größere Antriebsaggregat und liefert den Großteil der benötigten Energie. Der Elektroantrieb wird unterstützend eingesetzt und ist weniger leistungsfähig. Er wird meistens im Stop-and-Go-Verkehr aktiv und sorgt beim Beschleunigen für zusätzliche Leistung. Die Vorzüge eines Elektromotors in Sachen Fahrleistung werden nicht ausgenutzt. Konventionelle Elektrofahrzeuge verfügen über einen Elektromotor und eine Batterie. Dank moderner Lithium-Ionen-Batterien sind sie durchaus zu sportlichen Fahrleistungen fähig, bei längeren Distanzen werden ihnen jedoch enge Grenzen gesetzt. Konventionelle Elektrofahrzeuge erlauben nur geringe Reichweiten und sind zwingend auf die Verfügbarkeit einer Steckdose angewiesen. Der neue Opel Ampera schlägt mit seiner Antriebstechnologie der Reichweitenverlängerung ein völlig neues Kapitel der elektrischen Mobilität auf: Das revolutionäre Antriebssystem kombiniert die Vorteile des elektrischen Antriebs mit der Reichweite eines konventionellen Automobils und ermöglicht so die permanente, unlimitierte Nutzung des Elektroantriebs."
WOW, dann mal viel Spaß beim lesen 🙂
Zitat:
Original geschrieben von opel-infos
Das wäre ein schönes Schlusswort unter einer seit zu vielen Seiten geführten "Diskussion".Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Man kauft sich einen 5er, CC, Insignia, Quattro oder Ampera weil man einen will, Basta. 😎Tschüß
Tobi
Treffer, dieses Pseudo Wirtschaftlichkeitsgeschwafel und Haar in der Suppe suchen...
Den Ampera kauft sich niemand aus Ökonomischen oder Wirtschaftlichen Gründen, ihn will man haben weil man dabei
sein will...eigentlich wie ein iphone...(es gibt preiswerte und bessere, aber....)
Er ist technologisch das beste was man derzeit bekommen kann...das reicht für viele als Kaufargument.
Da spielt der Preis nur eine untergeordnete Rolle...hier geht es nur um "haben will".
Porsche werden auch gekauft obwohl eine Corvette für den halben Preis bessere Fahrleistungen hat.
Ich war jedenfalls von der Probefahrt begeistert und freue mich schon auf das nächste Wochenende...da darf ich wieder,lach.
Tschuldigung....die Idee mit dem Schlußwort fand ich gut
Zitat:
original geschrieben von Editon2003:
Treffer, dieses Pseudo Wirtschaftlichkeitsgeschwafel und Haar in der Suppe suchen...
Den Ampera kauft sich niemand aus Ökonomischen oder Wirtschaftlichen Gründen, ihn will man haben weil man dabei sein will...eigentlich wie ein iphone...(es gibt preiswerte und bessere, aber....)Er ist technologisch das beste was man derzeit bekommen kann...das reicht für viele als Kaufargument.
Da spielt der Preis nur eine untergeordnete Rolle...hier geht es nur um "haben will".
Porsche werden auch gekauft obwohl eine Corvette für den halben Preis bessere Fahrleistungen hat.
Weder ein Chevrolet Volt noch ein Opel Ampera haben ein "besonderes" Image, was den von dir genannten "Haben-Will-Faktor" ausmacht und technologisch ist ein Volt/Ampera eben ein Hybridauto mit "großer" Batterie (die Diskussion ist ja "durch"...siehe Definition Hybridauto) und das wissen auch viele informierte Kunden.
Der Preis spielt bei diesen "Herstellern" (Anbietern) eine oder sogar die wesentliche Rolle, sowohl Chevrolet als auch Opel verkauf(t)en i.d.R. ihre Produkte bisher über den Preis und nicht über "Image". Und die geringen Absatzahlen des Volt (3.895 Stück in 9 Monaten) in den USA zeigen deutlich, dass der "imagelose" Volt zu teuer ist und GM weiß das (mittlerweile) auch (siehe Interview mit General Motors' CEO für NordAmerika, Mark Reuss).
Und das Argument, den Volt oder Ampera dann als erfolgreichen Lockvogel für (ein paar zusätzliche...siehe Chevrolet-Zahlen in den USA im Vergleich zu den Vorjahren) Kunden, welche dann anstelle des anvisierten 40.000 $-Autos (oder anstelle des europäischen ca. 45.000 € -Autos, einem Ampera) einen 17.000 $ Cruze oder einen 18.000 € Opel Astra kaufen, anzupreisen, entspringt lediglich einem verzweifelten Marketing welches versucht, hier noch für die Öffentlichkeit den Schein zu wahren, nach dem Motto: Wir wollen ja gar nicht mehr Chevy Volt verkaufen...
Mehr dazu hier:
http://content.usatoday.com/.../1
Despite all the hubbub over electric cars, Chevrolet has sold only 3,895 of its Volts through the first three quarters of the year. But that's OK, says General Motors' CEO for North America, Mark Reuss. The Volt is bringing in customers who end up buying lots of Chevy Cruzes.
The Volt is General Motors' wonder car. It's a plug-in electrric car that goes more than 25 miles on a single charge. Then a gas engine takes over. There's nothing else like it for sale, but it's expensive, at a starting price of $39,995 including shipping. The price, and perhaps the car's exotic engineering, account for the low sales.
Cruze sales, by contrast, are on fire. The compact was the nation's 11th-best-selling car last month, more popular than the Toyota Corolla. And Reuss says he thinks he knows one reason why: Customers lured to the showroom to check out the Volt are leaving with keys to a new $16,720 Cruze. That's the Cruze shown at top; the Volt to the right.
"The Volt is leading to a lot of Cruze sales," he told a group of Los Angeles-based reporters last week. Customers "went to see the Volt, but not everyone can buy the Volt." Reuss says he insisted that every Chevrolet dealer get at least one Volt, knowing it will work as a lure even if no one is buying it.
Now GM is going to take the same Volt technology and put it in a small Cadillac, GM's premium brand. There, at the luxury level, the price won't come as a shock. "We know we will sell Cadillacs," Reuss says.
Auch hier wird der Preis als Verkaufsproblem des Volt genannt und es wird ein schwindenes Interesse am Volt attestiert:
http://content.usatoday.com/.../1
Chevrolet Volt prospects are starting to lose interest
Sure, buyers start losing interest in any new model after the initial hoopla dies down and ad dollars dry up, but there's trouble on the horizon for the Chevrolet Volt, the electric wonder car.
Interest in buying the $39,995 plug-in car is starting to taper off, not only among "early adopters" but among lots of other buyers, as well, reports CNW Marketing Research, which tracks such things. That's interesting, considering that the Volt has some of the hottest technology going, such as the ability to go 25 miles or more without using any gas and having a backup gas engine on board for unlimited range.
In March, more than 21% of early adopters said they were very likely to consider the GM vehicle. In the July study, that figure had dropped to 14.6%, CNW says. They're not the only ones. Those identifying themselves as "electric vehicle enthusiasts" were pulling away, as well. Their consideration fell from 25% in March to 17% in July. Most alarming: "In fact, all categories of new-car intenders are reporting less likelihood of even considering the vehicle."
The big problem -- no surprise here -- is price. It's cited by both the early adopters and the EV enthusiasts as a stumbling block.
Ich sage dazu nur: Willkommen in der Marktrealität!
...was für ein schönes Schlußwort...
Viele Grüße, vectoura
Wo soll ich mit denn was schönreden? Ich schrieb, dass wenn man die meiste Zeit auf Strom fährt, der Ampera im Betrieb günstiger ist. Und du schreibst, dass es auf das Fahrprofil ankommt. Wozu, ich habe doch die Bedingungen genannt, und da ist der Ampera günstiger. Schon jetzt. Das ist Fakt. Außerdem brauche ich mir nix schönreden, weil Autos für mich Blechkisten sind, die mich von A nach B bringen müssen. Aber die Technik ist halt interessant.
Zitat:
Original geschrieben von opelfelix
Klar Glottis, damit hast du natürlich recht. Mir ging es eben nur darum aufzuzeigen, dass ein steigender Benzinpreis die Mehrkosten für einen Ampera in einem Autoleben amortisieren KÖNNTEN. Sollte der Ampera zum einen rabattiert werden (was bei Opel nun mal gängige Praxis ist, selbst wenn es nur 10% wären), so wandelt sich das ganze Bild wieder. Sollten dann noch staatliche Förderungen kommen, sieht es wieder anders aus..
Hier ging es doch um die Amortisation des Mehrpreises eines Ampera gegenüber einem Prius und die ca. 2 Liter Verbrauchsdifferenz im Mixbetrieb ergeben sich anhand der jeweils verfügbaren (offiziellen) NEFZ-Daten . Wenn du beim Prius (zu Recht) sagst, dass der praktische Verbrauch ja deutlich höher sei als der NEFZ-Wert, dann gilt das für die Praxiswerte des Ampera ja auch. Wir alle (oder die Meisten) wissen ja, dass die NEFZ-Normverbräuche nur theoretische, anhand eines begrenzten Fahrprofiles und auf dem Rollenprüfstand ermittelte Werte sind.
Weiterhin ist zu sagen, dass auch Toyota Prius sehr wahrscheinlich nicht (nur) zu Listenpreisen verkauft werden, auch hier sind Rabatte möglich bzw. sogar üblich.
Der sicherlich zukünftig weiter steigende Benzinpreis betrifft dann natürlich auch Opel Ampera-Fahrer, außer diejenigen, welche dann tatsächlich aufgrund ihres individuellen Fahrprofils nur rein elektrisch unterwegs sind. Wieviele der vermutlich relativ wenigen (Opel-Prognosen sprechen von ca. 10.000 -12.000 Ampera europaweit für 2012...) Amperafahrer das dann betrifft, ist fraglich.
Und je nach Fahrprofil kann man ja auch mit einem Prius rein elektrisch unterwegs sein.
Es müss(t)en sich also schon eine ganze Menge an externen Effekten nur zugunsten des Ampera verändern, um dessen Kostenbilanz gegenüber einem Prius oder auch einem modernen Kompaktfahrzeug mit Dieselmotor zu verbessern.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Original geschrieben von Warmmilchtrinke
Wo soll ich mit denn was schönreden? Ich schrieb, dass wenn man die meiste Zeit auf Strom fährt, der Ampera im Betrieb günstiger ist. Und du schreibst, dass es auf das Fahrprofil ankommt. Wozu, ich habe doch die Bedingungen genannt, und da ist der Ampera günstiger. Schon jetzt. Das ist Fakt. Außerdem brauche ich mir nix schönreden, weil Autos für mich Blechkisten sind, die mich von A nach B bringen müssen. Aber die Technik ist halt interessant.
???? Wo hast du denn "die Bedingungen" (für deine Betriebskostenrechnung) genannt? (Siehe deinen entsprechenden Beitrag als Zitat)
Zitat:
original geschrieben von Warmmilchtrinke:
Naja, der Ampera hat, wenn man die meiste Zeit auf Strom fährt, geringe Betriebskosten.
Der Durchzug dürfte dank Elektromotor-Drehmoment deutlich besser sein. Dass der Prius dann sehr laut wird, soll mal unberücksichtigt bleiben. Und dann ist der Ampera (vermutlich) leiser als der Prius.
Natürlich ist er teurer. Weil er eien Neuentwicklung ist. Der Prius war anfangs auch teurer, als er jetzt ist. Dafür wurde er mit der Zeit billiger. Das wird mit dem Ampera auch passieren. Dazu wird Opel auch noch Kritikpunkte beseitigen wie die Zuladung, die elektrische Reichweite, den Preis oder den 5. Sitzplatz. Damit dürfte der Ampera bald nochmals besser sein als er jetzt ist. Perfekt kann so ein Auto von Anfang an auch gar nicht sein...
"Naja, der Ampera hat, wenn man die meiste Zeit auf Strom fährt, geringe Betriebskosten."
Der Prius hat sicherlich nicht höhere Betriebskosten, wenn man die meiste Zeit "auf Strom" fährt. Oder ?
Viele Grüße, vectoura
Aber Prius fährt doch gar nicht die ganze Zeit nur auf Strom, zur Unterstützung dient ja der Benziner. Zumal sich beim Ampera den Strom mittels Wählhebel für den Moment aufsparen, wo man mit Strom am effektivsten fährt (in der Stadt).
Ganz genau genommen hast du da Recht, in Europa kann aktuell kein Prius wirklich rein elektrisch "längere Strecken" fahren. Ich meine aber als "echten" Konkurrenten den Prius Plug-In (aktuell nur in den USA erhältlich;momentane Marktsituation in Europa...Chevrolet Volt als Schwestermodell des Ampera erhältlich...Prius Plug-In nicht)) und der kann (ab 2012 in Europa erhältlich...wie der Ampera auch) eben ca. 20-25 Km rein elektrisch fahren. Und da es den Opel Ampera eben auch (noch) nicht zu kaufen gibt finde ich es legitim, den ungefähr gleichzeitig am europäischen Markt erhältlichen Prius Plug-In als Konkurrenten anzuführen.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Angesichts dieser technischen Defizite des Ampera im Vergleich zum Prius empfinde ich den geforderten Preis eines Ampera sogar "unverschämt" (andere empfinden das eventuell anders oder wollen schlichtweg einen "elektrischen Opel" fahren und keinen Toyota...usw. ...), aber gut, aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht kann man die hohen Listenpreisforderungen von Opel für den Ampera verstehen, hier wurde eine (erwartete und eventuell noch kommende) staatliche Förderung (im Gespräch waren/sind ja ca. 5.000 € an Förderung) gleich mit eingepreist...warum auch nicht?
Lieber vectoura,
ich gebe zu, dass ich nicht mehr alle Texte von Dir gelesen habe, da sich alles wiederholt und Du Argumente und Erfahrungen ignorierst. Deshalb nur noch 2 Fragen:
1. Bist Du schon mal einen Prius selbst gefahren?
2. Bist Du schon mal einenn Ampera selbst gefahren?
Falls beide Antworten "Nein" lauten sollten, dann erspare uns bitte weitere theoretische "Meinungen"!
Solltest Du beide gefahren sein (so wie ich), dann hättest Du diese Texte nicht geschrieben.
Man kann zwei Fahrzeige doch nicht nur über die technischen Daten vergleichen! Dann könntest Du die selbe Diskussion bei jedem anderen "Paar" aufs neue beginnen: Dacia Sandero/VW Golf, VW Golf/1er BMW, usw.
Der Ampera ist an sich schon ein viel hochwertigeres Auto als der Prius, das komfortabler, leiser und sportlicher fährt.
Noch ein Satz zum Schluss:
Der Chevrolet Volt wird von seinem Besitzern in den USA durchschnittlich(!) 4.000km gefahren bis er das nächste Mal Benzin tanken muss (32 Liter!). Das geht mit dem Prius niemals und DAS ist Fortschritt!