OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................
Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................
Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................
Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
25122 Antworten
@R3DN3CK
Bei minus 30 wird es aber eh sehr kritisch.
Aufs 2Töl bezogen: Der Dieselkraftstoff bestimmt die winterliche Kältefestigkeit. Selbst bei 1:100 fällt der Einfluß des 2Töl dabei nicht ins Gewicht. Beim von Dir beschriebenen Szenario wird das 2Töl halt Honig-Zäh sein, was schlicht die Handhabung erschwert. Damit es sich unter den Bedingungen im Diesel gut löst, würde ich es dann auf jeden Fall unmittelbar vor dem Tanken einfüllen. Sonst ist an sich nichts weiter zu beachten. Gibt auch Leute, die zu Hause immer etwas Diesel vorrätig haben, dann daheim 1:1 bereits vor verdünnen, die 1:1 Mischung im Auto haben und sich dadurch im Winter (dann natürlich doppeltes Volumen einfüllen) entspr. leichter tun. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. 😉
Ach ja, wer so extreme Bedingungen haben sollte und daher ggfs. zu diesen Winter-Fließfähigkeitsverbesserern greift: Die Verträglichkeit zur Panscherei ist gegeben.
@.mwb73:
Ich nehme immer dasselbe Öl, Meguin TC teilsynthetisch, da ich einen DPF habe und nach Informationen aus diesem Thread dieses Öl gut geeignet ist.
Der BMW wird auch damit versorgt.
Habe erst mal mit einem Liter angefangen und da es nun gut läuft, habe ich mir einen Vorrat angelegt, bin günstig dran gekommen, 3,73€ netto pro Liter.
Zitat:
Original geschrieben von Hans 60
.........habe ich mir einen Vorrat angelegt, bin günstig dran gekommen, 3,73€ netto pro Liter.
Quelle?
Zitat:
Original geschrieben von rki0
Quelle?Zitat:
Original geschrieben von Hans 60
.........habe ich mir einen Vorrat angelegt, bin günstig dran gekommen, 3,73€ netto pro Liter.
schau mal bei ebay ...
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oder da für brutto inkl. Versand (in D): > http://www.meguin-shop.de/product_info.php?...
Oder da (plus Steuer+Versand): > http://www.neukirch24.de/index.php?...
P.S. links bewusst nicht maskiert, damit der Klicker weiß, wo er hin klickt.
Hallo verehrte Panschergemeinde,
nach 60.000 Km Panschen im 220CDI ist ein Fahrzeugwechsel (Benziner) vollzogen.
Daher habe ich 5 x 1l Megol Meguin TC (lt. 'Monza' das Beste) und eine für Panscherzwecke optimal zu nutzende Einfüllflasche (aus dem Modellbau, mein damaliger Preis 21,- EUR) abzugeben.
Preis 40,- EUR + den günstigsten Versand (oder Abholung in Bonn).
Interessierte wenden sich bitte via PN an mich.
Ich wünsche allen Panschern noch weiterhin alles Gute. Ihr macht das Richtige.
Gruß und Tschüss
Adhoma
Zitat:
Original geschrieben von Hans 60
@rki0Ouelle: http://auswuchtwelt.de/...toroel-Teilsynthetisch-1L-6L-und-12L-Gebinde
Toll und was soll uns das sagen auch um die 9 € mit versand! Da kann ich auch vor Ort kaufen. Wegen 1 € mehr oder weniger🙄
Gruss
Hallo,
ich habe jetzt nicht alle 400ebbes seiten durchgelesen. aber im grund genommen geht es darum das man dem diesel 2t öl beimischt um ruß und verkokungen im brennraum ansaugtrakt und sonstiges zu lösen.
ich bin inzwischen auf diesel umgestiegen da mir als student einfach ein benziner zu teuer ist.
nun habe ich einen vw passat tdi mit ordentlich kilometern.
ich werds auf jedenfall mal ausprobieren mit dem 2takt öl.
aber mich würde es interessieren ob das auch die vtg reinigt. oder ob man diese vtg irgendwie reinigen oder durchblasen kann ohne den turbo ausbauen zu müssen?
danke im vorraus
gruß sam
Reinigung: Überall da wo Kraftstoff lang strömt, überall da, wo die Abgase in heißem Zustand entlang strömen, mind. an den Auslassventilen, am Turbolader evtl. etwas, kommt auch auf die Konstruktion an, bzw. wie viel Hitze da tatsächlich noch herrscht usw. Im Idealfall sage ich mal ja.
Das mit dem Ansaugtrakt wird aber nicht funktionieren. Allenfalls wird dort künftig etwas weniger Dreck (welcher über das AGR käme) landen, aber vorhandenen ab zu bauen halte ich für unmöglich (ohne Ausbau und richtige Reinigung).
Zwar berichteten einige von entspr. Beobachtungen, nämlich einem sauberer gewordenen Ansaugbereich, aber das glaube ich erst, wenn ich es selber gesehen habe, oder Bilder es belegen...das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Wenn Du nun optimal reinigen willst, dann verwende: Shell vsx2t, oder Méguin megol tc teilsynth, oder Addinol MZ 406, oder SWD Rheinol twoke premix TC (letzteres nur bei non DPF verwenden). Auch andere 2Töle erreichen den Effekt, diese genannten aber am schnellsten und dennoch schonend.
Finger weg vom Kaufland Öl.
Zitat:
Original geschrieben von sam.di.cabrio
.......... aber mich würde es interessieren ob das auch die vtg reinigt. oder ob man diese vtg irgendwie reinigen oder durchblasen kann ohne den turbo ausbauen zu müssen?
Ich würde sagen - nein - das 2Taktöl kommt mit der VTG nur im verbrannten Zustand in Berührung und da is nix mehr.
Du kannst den Hebel an der Unterdruckdose mehrmals (100x) bis zum Anschlag mit der Hand hineindrücken um die VTG wieder ein wenig gängiger zu machen. Durch den Zusatz von 2T Öl wird weniger Ruß produziert deshalb weden auch die Leitschaufeln und deren Lagerpunkte nicht mehr so stark verrußt.
Irgendwo im t4-wiki gibt es auch eine Beschreibung darüber, leider kann ich den Link nicht meht finden (steht im Omega & Senator Forum)
Link gefunden
Hier der Link zu einer (VAG) Seite wo das Problem und die Lösung ganz gut beschrieben ist.
7. Gängigmachen der VTG-Verstellung
Idealerweise sollte man den Turbo auseinanderbauen, um den Verstellmechanismus zu reinigen. Durch geduldiges hin- und herbewegen kann man den Ruß davon überzeugen, die Lagerstellen zu verlassen und so die Leichtgängigkeit wieder herstellen. Man kann den Verstellmechanismus mit der Hand hin- und herbewegen. Einfacher ist es jedoch ein Stück Draht am VTG-Gestänge befestigen. Am anderen Ende des Drahtes kann man ein stück Holz befestigen, so dass sich ein T-Griff bildet. Dann ist es leichter, daran zu ziehen. Damit sich das Gestänge von Hand bewegen lässt, muss der Schlauch von der VTG-Membrandose abgezogen werden.
Dann ungefähr 200 Mal (mehr ist besser) kräftig an dem Draht ziehen, so dass das VT-Gestänge von einem Anschlag zum anderen bewegt wird. Anfangs wird das Gestänge vielleicht nur sehr wenig und sehr schwer beweglich sein. Mit der Zeit wird es dann immer einfacher gehen. Es ist nicht sinnvoll, beim Gängigmachen Kriechöl zu benutzen. Es kann die Lagerstellen sowieso nicht erreichen und führt eher dazu, dass eine Russ-Schmiere entsteht. Ziel der Übung ist jedoch, dass der Russ aus den Lagerstellen geschüttelt wird, und dann beim Fahren aus dem Auspuff geblasen wird. Nicht vergessen, am Ende der Prozedur den Schlauch wieder auf die Membrandose zu stecken.
Quelle:
www.sgaf.deLG robert
Ecki meint zum 2 Takt Öl als Zusatz zum Diesel oder auch Benzin:
Erkannt wurde dies bereits seit langer Zeit und viel darüber geschrieben, dass der Zusatz von 2 Taktöl ein preisgünstiger Motorrreiniger ist !
( gereinigt wird alles, was mit dem Kraftstoff Diesel oder Benzin in Berührung kommt, wenn 2 Taktöl beigemischt wurde)
Weiterhin ein extremer Vorteil für bewegliche Teile wie Sitz der Einspritznadeln in den Einspritzdüsen. Diese werden nicht nur sauber gehalten sondern auch zusätzlich geschmiert selbst durch den geringsten Ölzusatz. Auch die Ventilsitze bleiben sauber und werden geschont. Der Brennraum und obere Kolbenbereich bleibt sauber oder wird wieder sauber !
Selbst erkannt, als ich bei meinem 300CE eine neue ZK-Dichtung einbaute. Keine Ablagerungen auf den Ventilen und auch nicht auf den Köpfen !
Warum sonst meint Ihr, dass Taxifirmen und Speditionen dies auch gelegentlich tun !
Es muß ja nicht bei jeder Tankfüllung zugesetzt werden.
Ich selbst habe jetz festgestellt, dass die Kerzen wieder rehbraun aussehen , trotz Kurzstreckenfahrt und der Auspuff auch etwas bräunlich ist !
Wer ein sehr gutes Gehöhr hat, sollte auch an der veränderten Laufruhe des Motors feststellen, dass sich etwas verändert hat.
Die Menge der Beimischung sollte man ausprobieren.
Bei 50 Liter Kraftstoff mit 100 bis 150 ccm anfangen.
Es kann das billigste, selbsmischende 2 Taktöl sein.
Auch sollte man die Wassertemperatur im Auge behalten !
Achtung: Von der Beimischung von Graphitzusätzen rate ich ab !
Obwohl ständig seit Jahren selbst gemacht, bin ich jetzt erneut auf die auch negativen Eigenschaften gestoßen.
Früher erkannte ich, dass sich das Graphit wie ein Fettkranz an den Kugellagern anhaftete. Diese ist allerdings ein kleiner Vorteil, weil dies bei Kugellagern auch im Stillstand eine kleine Menge Öl im unteren Bereich des Kugellagers festhält. Es kann nicht herauslaufen.
In den Ölfiltern wird das Filterpapier zugepflastert. Das dauert etwa bis zu 5000 Km. Schaden kann dadurch höchstens entstehen, wenn das Überduckventil öffnet um das dann nicht mehr gefilterte, gestaute Öl in den Kreislauf des Motors drücken zu können.
Ein Freund von Mercedes machte mich schon einmal darauf aufmerksam. Das veranlaßte mich meine alten Ölfilter zu zerlegen um selbst zu sehen was passiert.
Später merkte ich , dass der Ölkanal zum Kettenspanner versperrt war.
Grund meiner Neugier war, dass bei einer Kontrolle des Kettenspanners durch Geräusche von der Kette, im Gehäuse des Kettenspanners fast kein ÖL war.
Um zu kontrollieren, ob bei laufenden Motor Öl in den Kettenspannerschacht gedrückt wird, habe ich ein 5 mm Loch in einen alten Kettenspannedeckel ( Schraube ) gebohrt und einen 5mm Stift mit Bindfaden befestigt und eingesteckt.
Beim Start des Motors gab es ein Knall wie bei einem Luftgewehr, der Stift wurde herausgedrückt und Öl spritzte heraus.
Da war für mich klar, dass der Ölkanal freigepustet wurde.
Die Kette lief wieder Ruhig als ich den alten Kettenspanner mit Schraube ohne Loch eingebaut hatte.
Somit ist dies auch eine Möglichkeit einen Öldruckgeber für einen Öldruckanzeiger für jedes Auto nachträglich einzubauen. Kleinen Rohrstutzen in die Schraube des Kettenspanners einbauen, Schlauch ran und zur Öldruckdose usw....
Jetzt wird bei einem 290TD ebenfalls der Ölfluß zum Kettenspannergehäuse überprüft, weil eine neue Kette, trotz neuen Kettenspanner unruhig läuft.
Ein bischen Überlegung und ein kleiner Eingriff spart oft den "Apotheker" !
Ecki, der Werkstatthasser !
Zitat:
Original geschrieben von monza3cdti
Reinigung: Überall da wo Kraftstoff lang strömt, überall da, wo die Abgase in heißem Zustand entlang strömen, mind. an den Auslassventilen, am Turbolader evtl. etwas, kommt auch auf die Konstruktion an, bzw. wie viel Hitze da tatsächlich noch herrscht usw. Im Idealfall sage ich mal ja.
Das mit dem Ansaugtrakt wird aber nicht funktionieren. Allenfalls wird dort künftig etwas weniger Dreck (welcher über das AGR käme) landen, aber vorhandenen ab zu bauen halte ich für unmöglich (ohne Ausbau und richtige Reinigung).
Zwar berichteten einige von entspr. Beobachtungen, nämlich einem sauberer gewordenen Ansaugbereich, aber das glaube ich erst, wenn ich es selber gesehen habe, oder Bilder es belegen...das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.Wenn Du nun optimal reinigen willst, dann verwende: Shell vsx2t, oder Méguin megol tc teilsynth, oder Addinol MZ 406, oder SWD Rheinol twoke premix TC (letzteres nur bei non DPF verwenden). Auch andere 2Töle erreichen den Effekt, diese genannten aber am schnellsten und dennoch schonend.
Finger weg vom Kaufland Öl.
Hallo zusammen,
nachdem ich jetzt den 2-Takt und den Motoröl-Thread durch hab, wars Zeit mich anzumelden.
Meine Erfahrungen mit 2-Takt Öl halten sich in Grenzen, aber seit ca. 3tkm pansche ich auch.
Mein Fahrzeug ist ein Vectra B mit 2.2DTI (Y22DTR) mit offenem Betrugsfilter von GAT. Gechippt auf ca. 150PS / 330NM.
Witzigerweise ist die mittlere Trübung von 37 auf 50 nach Einbau gestiegen. Dennoch gibts keine Rußwolken.
Gekauft wurde das Fahrzeug mit 197tkm, jetzt hats 202.
Als Öl kommt das "mineralische" von dbv zum Einsatz.
Zur Erstreinigung hab ich die Werkstattdoses von 1l auf den 60l Tank eingesetzt. Dabei war leider etwas Leistungsverlust zu beobachten. 10km/h von der VMAX haben gefehlt.
Vom Laufverhalten ist er minimal leiser mit Öl. Ein helles Geräusch ist stark verringert worden. Ein 2.5TDI-Fahrer hat das hier im Thread auch schon beschrieben und auf die VP44 getippt. Nachdem der 2.2DTI ebenfalls eine VP44 hat, könnts also gut sein.
Jetzt pansche ich immer ca. 1:150-1:250.
1l lang bin ich auch mit LM 1052 gefahren. Unterschied konnte ich keinen Feststellen.
Leistung und Verbrauch haben sich mit Öl nicht grossartig verbessert, aber es gibt ein Gefühl der Sicherheit wegen der empfindlichen VEP.
Vor kurzem hab ich auch eine Bekannte zum panschen verleitet. Hier gabs 250ml auf den Tank eines Caddy II (9KV) mit 1.9TDI VEP von 2001 mit fast 300tkm. Am Motorlauf hat sie nichts festgestellt, obwohl sie da sehr sensibel ist. Der Verbrauch ist allerdings runtergegangen. Da sie nur in Tagen misst, die sie bis zum nächsten Tanken braucht, kann man das schwer genauer sagen.
@monza
Hast Du schon eine Probe vom dbv "mineralisch" bekommen? Würde Dir da gerne aushelfen.
Interessanter Bericht. Was ich bisher diesem Thread entnehmen konnte, ist, dass "mineralisch" in Punkto Reinigung und Rückständen nicht zu empfehlen ist. Die besten 2T Öle waren jedenfalls alle teilsynthetisch
(Ravenol, Menuin.......)
Das Öl hab ich gekauft, bevor ich hier sonderlich viel gelesen hatte.
Und zwar 20l 😁
Allerdings ist das "mineralische" von dbv eigentlich ein teilsyntetisches und erfüllt Jaso FC usw., also die empfohlenen Specs.
Auch fährt mindestens ein User das Öl dauerhaft und in hoher Dosierung. So schlecht kanns also nicht sein.
Monza hatte sich auch geäussert, dass dieses Öl vermutlich besser geeignet ist als das "teilsyntetische" von dbv.
Getestet hat er es aber offenbar noch nicht.