OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉

MfG.,
CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................

Shell VSX 2T
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Shell Nautilus
Der Extremist

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................

Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

monzol5c
Der spezialisierte

Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ

Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung

Zu1) nicht bestanden

………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

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Zitat:

@Labor-Ratte schrieb am 6. August 2016 um 19:08:08 Uhr:


So, Leute,
Es tut mir leid, wenn ich einige von euch verärgert habe. Ich wollte nur meinen Wissensdurst mit den mir gegebenen Möglichkeiten befriedigen. Mir als vierjahrigen Monzolnutzer.

Mittlerweile denke ich, dass ich das besser für mich hätte behalten sollen...

Letztendlich gibt es eine einzige Person, die Licht ins Dunkle bringen kann.

Vielen Dank für deine Mühe!
Du hast also rausgemessen, dass beide Flüssigkeiten quasi identisch sind oder verstehe ich das falsch?

Bei mir funzt es prima mit dem Addinol. Keine Unterschiede zum Monzol sind festzustellen.
Nun kommt langsam der Herbst, und wenn es kälter wird, mache ich einen letzten Vergleich zwischen Monzol und Addinol. Ich schütte meine restlichen 400ml Monzol rein und schaue, was passiert. Addinol fahre ich auch schon seit fast einem halben Jahr und bin bis jetzt sehr zufrieden, genau so wie mit Monzol damals.

Richtig. Ich sehe mit meinen Mitteln keinen Unterschied.

Warst du das damals, der mir beweisen wollte, dass es komplett unterschiedliche Flüssigkeiten sind? 🙂
Fährst ab jetzt auch Addinol? 😁

Monzol ist schon gutes Zeug, egal aus was es besteht.

Neee, ich auf alle Fälle nicht.
Wenn mein Monzol-Kanister leer ist, fahre ich nur noch MZ 406.

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Zitat:

@Labor-Ratte schrieb am 8. August 2016 um 10:07:15 Uhr:


Neee, ich auf alle Fälle nicht.
Bis vor kurzem hätte ich meine Hand für Monzol ins Feuer gelegt. Ich war zufrieden und beruhigt.

Jetzt sind berechtigte Zweifel da...

Deine Hand kannst du dafür nach wie vor ins Feuer legen, denn schlechter wird das Monzol aufgrund unserer Zweifel nicht 🙂 Es ist nach wie vor ein gutes Zeug.
Mir ist es im Endeffekt egal, aus was es besteht, funktionieren muss es. Wenn aber das Addinol gerade nicht mal 22€ inkl. Versand kostet, das Monzol dagegen knapp 65% mehr, und ich auch noch keine Unterschiede merke (optisch sowie motortechnisch), ist doch klar, zu was ich dann greife 🙂

Ich hab grad unsren Laboranten befragt, ob er mir das mit unsrem NIR Spektrometer auch mal macht - leider nein...

@ Laborratte hättest du die möglichkeit noch ein Öl zu "messen"?
Wenn ich die Möglichkeit hätte, ich hätte irgendein Motoröl gegenübergestellt, also was, was definitiv nicht gleich sein kann. Und dann schauen obs die Kurve ausreichend zeigt.
(wir messen zwar ganz andre Chemikalien damit (Pulver und Flüssigkeiten), aber die interpretation der Kurve muss die Software rechnen, da steckt je Produkt relativ aufwendige Modellberechnung dahinter mit vielen vorausgegangenen Vergleichsmessungen. Ob bei uns ein Produkt den Spezifikationen entspricht oder draussen ist, wäre bei unsren Chemikalien an der Kurve nicht ausreichend sichtbar, erst die Berechnungsmodelle holen diese Details raus. - deshalb hätte ich ein "Fremdöl" dazuvergleichen wollen, um auszuschliessen, dass aufgrund der doch groben Ähnlichkeit der Öle die Kurve selbst vielleicht zur Interpretation des Ergebnisses nicht ausreicht.
(Als wir unser Gerät bekommen haben waren alle, auch ich, wirklich sehr erstaunt, was man damit alles "messen" kann (bzw rechnerisch so genau interpretieren)

22€ zu 27,50....
65% kann ich selbst inkl Versand beim monzol nicht nachvollziehen...
22€ * 1,65 = 36,30...
Zumal ich mir immer 4 Kanister hole, bei viel laufleistung verbraucht man es ja auch schnell

Vergleiche mal den Grundpreis / ltr. Dann ist seine Rechnung schon richtig.
5,50 / 3,34 => 64,67 %

EDIT: Versandkosten bei A....n 4,95€ zu 7,95-€. Dann wird die Schere noch größer.
Dafür ist das LM noch teurer.....

Zitat:

@TmY schrieb am 8. August 2016 um 10:40:39 Uhr:


22€ zu 27,50....
65% kann ich selbst inkl Versand beim monzol nicht nachvollziehen...
22€ * 1,65 = 36,30...
Zumal ich mir immer 4 Kanister hole, bei viel laufleistung verbraucht man es ja auch schnell

4 Kanister wären bei mir ein 4 Jahres Vorrat, so viel brauche ich nicht, und das Zeug ist sicherlich nicht wie Wein 🙂

Addinol 16,69€/5L + 4,90€ Versand;
Monzol 27,50€/5L + 7,95€ Versand;
Ergebnis: Monzol ist 64,2% teurer. Übersetzt bedeutet es entweder 5L Monzol oder 8,2L Addinol.

Pro 1x Panschen mit 400ml: Addinol 1,72€/Tank, Monzol 2,84€.

Monzol wurde doch entwickelt um einen gut schmierenden Zusatz zu haben, welcher aber gleichzeitig einen geringst möglichen Ascheanteil produziert. Oder vielleicht auch gar keinen. Zumindest keinen, der einem geschlossenen Partikelfilter schaden kann.

Mag sein, daß die Spektogramme ähnlich aussehen, aber es zählt was hinten herauskommt. Ihr müsst die Verbrennungsprodukte untersuchen, dann sieht die Sache garantiert anders aus !

Zitat:

@interforno schrieb am 8. August 2016 um 10:25:49 Uhr:


Ich hab grad unsren Laboranten befragt, ob er mir das mit unsrem NIR Spektrometer auch mal macht - leider nein...

@ Laborratte hättest du die möglichkeit noch ein Öl zu "messen"?
Wenn ich die Möglichkeit hätte, ich hätte irgendein Motoröl gegenübergestellt, also was, was definitiv nicht gleich sein kann. Und dann schauen obs die Kurve ausreichend zeigt.
(wir messen zwar ganz andre Chemikalien damit (Pulver und Flüssigkeiten), aber die interpretation der Kurve muss die Software rechnen, da steckt je Produkt relativ aufwendige Modellberechnung dahinter mit vielen vorausgegangenen Vergleichsmessungen. Ob bei uns ein Produkt den Spezifikationen entspricht oder draussen ist, wäre bei unsren Chemikalien an der Kurve nicht ausreichend sichtbar, erst die Berechnungsmodelle holen diese Details raus. - deshalb hätte ich ein "Fremdöl" dazuvergleichen wollen, um auszuschliessen, dass aufgrund der doch groben Ähnlichkeit der Öle die Kurve selbst vielleicht zur Interpretation des Ergebnisses nicht ausreicht.
(Als wir unser Gerät bekommen haben waren alle, auch ich, wirklich sehr erstaunt, was man damit alles "messen" kann (bzw rechnerisch so genau interpretieren)

Der Vorschlag ist sinnvoll. Aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass auch dies kein Beweis darstellen wird.
Es wären zu viele Unwägbarkeiten zugegen, welche einige Forenmitglieder tatsachenfremd auslegen werden. Es war niemals geplant, dass ich hier so einen Aufstand erzeuge. Im Mittelpunkt (teilweise) zu stehen liegt mir absolut fern.

Ich behalte besser meine Eindrücke in Zukunft für mich... so hätte ich es von Anfang an tun sollen.

Viele Grüße

Schade, aber ok, versteh ich.

(muss ich unsren Laboranten noch mal bearbeiten.....)

Zitat:

@Labor-Ratte schrieb am 8. August 2016 um 12:08:09 Uhr:


Der Vorschlag ist sinnvoll. Aber ich bin mir mittlerweile sicher, dass auch dies kein Beweis darstellen wird.

Genau so ist es.
Egal, was du da ausmisst, es wird immer falsch und nichts beweisend sein.

Zitat:

@Herbert Zeisig schrieb am 6. August 2016 um 21:38:16 Uhr:


(...)
Deshalb wird sich wohl auch Monza so rar machen...
(...)

Ahoi, ich war rar, da ich gesundheitliche Probleme hatte (z.T. noch immer habe)
und deutlich weniger am Rechner sitzen soll, ferner das Déjà-vu zum "was ist was"
nur Zeit raubt, beantwortet hatte ich das schon vor Jahren

Dir wünsche ich bei dem Wetter ebenfalls Roller-Vergnügen. (ich gehe auch gleich Moped fahren)

Zum Thema möchte ich aus gegebenem Anlass schreiben, da immer wieder Aceton erwähnt wird:

Es geht darum, in der jüngeren Vergangenheit wurde dort wieder verstärkt von einigen auf
Aceton als Zusatzmittel verwiesen. Nun befürchte ich, der eine oder andere könnte das nahmachen,
ohne genau zu wissen , was er da eigentlich tut (riskiert).
Abgesehen von der extrem entfettenden Wirkung von Aceton, hat es auch die Eigenschaft
Öl-Verschnitte (*) anzugreifen. Quasi zu "zerlegen". Dabei können dann auch recht feste "Flocken" entstehen, die u.a. Feinstfiltern zu schaffen machen könnten. Man kann das sehr einfach in einem Gefäß
selber testen, wenn in einem Erlenmeyerkolben Aceton ist und man wenige Tropfen eines handelsüblichen 2T Öls hinein träufelt. Das reagiert zunächst ähnlich, wie wenn in der Küche Essig und Öl zusammen gerührt werden, kleine Tropfenkugeln bilden sich und "huschen" durch die Flüssigkeit.
Nach einer Weile, wenn es geschwenkt wird deutlich schneller (in einem Dieseltank passiert das durch den Rücklauf), zerfallen die Tröpfchen und zerlegen sich vereinfacht gesagt (chemisch nicht ganz korrekt ausgedrückt) in weiche und harte Bestandteile. Das ist nicht ganz ohne.
Die Aceton-Befürworter werden wahrscheinlich dagegen halten, es wäre ja umgekehrt, nämlich nur wenige Tropfen des Aceton aufs Öl (Diesel ist auch ein Öl-Verschnitt!),
jedoch muß einem Bewusst sein, der "Angriff" aufs Öl findet dennoch statt...wenn auch nicht so drastisch, wie bei obigen Erlenmeyerkolben-Beispiel.

Letztlich möchte ich von der Beimischung von Aceton zum Diesel abraten.

Übrigens ist es bei Benzin tatsächlich mit etwa 1:1000 einsetzbar, Saugrohreinspritzer reagieren positiv wegen der dann geringeren Kondensationsverluste.

Bei Direkteinspritzer-Benzinern bringt es nichts, ferner wird auch dort das Benzin gewiss nicht weniger Aggressiv durch eine derartige Beimischung(...)

(*)Technisch gesehen sind alle 2T Öle "Ölverschnitte".

Servus Monza,

und vielen Dank für den (wie immer bei Dir) hervorragenden Beitrag.

Es ist überaus erfreulich, derart sachliche und fundiert argumentierte Beiträge zum Thema zu lesen.
Das kontrastiert wohltuend die große Flut von emotionsgesteuerten Diskussionen, welche kaum informativen Wert zur Themenerörterung, bzw. den Erfahrungsaustausch bringen.

Ich möchte hier noch anmerken, dass ich seit ca. 160.000 km Monzol 5c bei meinen Dieselfahrzeugen beimische. Zuvor verwendete ich Meguin Megol und das hier vielfach zitierte Addinol 406.
Bei meinem Vierliter-Achtzylinder Turbo-Diesel (Mercedes S400 CDI) mit 260 PS hatte ich spürbare Effekte mit dem Meguin. Mit Addinol war die Laufruhe (subjektiv) deutlich weniger gut, mit Monzol ist sie (subjektiv) mit Abstand am Besten. Ich mische freihändig, so in etwa zwischen 1:200 bis 1:150.

Viel Spaß beim rollern und alles Gute für Deine hoffentlich bald wieder vollständig hergestellte Gesundheit wünscht

perigord

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