ForumOldtimer
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Oldtimer
  5. Oldtimer als Erstwagen?

Oldtimer als Erstwagen?

Themenstarteram 4. März 2010 um 15:35

Hallo Leute

ca. ein Jahr vor meinem 18. mach ich mir jetzt Gedanken über meinen ersten Wagen. Dank meinem Opa, ein ehemaliger KFZ - Mechaniker und (leider ehemaliger) Besitzer von einem BMW 1802 und einem Mercedes W123, bin ich ein Fan von jungen Oldtimern und älteren Youngtimern. Epochenbozogen so ca. BJ 1970 - 1985. Ich hab mir zwar schon ein paar Autos angesehen aber entweder waren die hoch im Anschaffungspreis oder, speziell bei Youngtimern hoch in der Versicherung oder im Verbrauch.

Deswegen meine Bitte: Könnt ihr mir ein paar bezahlbare (Verbrauch, Unterhalt, Anschaffung) Autos von 1970 - 1985 empfehlen?

sie sollten:

- Alltagstauglich sein

- relativ groß sein (in einem Fiat 500 hätte ich mit meinen 1,90 m so einige Probleme)

- europäisch sein (am liebsten italienisch :D aber muss nicht)

 

Die Leistung ist mir egal, am liebsten zwischen 60 und 100 PS

Ich fürchte mich nicht vor reperaturen... eher im Gegenteil.

 

Ich hoffe ihr könnt mir Empfehlungen aussprechen... :-)

Vielen dank im Voraus

Krueppelmann ST

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Krueppelmann ST

Hallo Leute

ca. ein Jahr vor meinem 18. mach ich mir jetzt Gedanken über meinen ersten Wagen. Dank meinem Opa, ein ehemaliger KFZ - Mechaniker und (leider ehemaliger) Besitzer von einem BMW 1802 und einem Mercedes W123, bin ich ein Fan von jungen Oldtimern und älteren Youngtimern. Epochenbozogen so ca. BJ 1970 - 1985. Ich hab mir zwar schon ein paar Autos angesehen aber entweder waren die hoch im Anschaffungspreis oder, speziell bei Youngtimern hoch in der Versicherung oder im Verbrauch.

Deswegen meine Bitte: Könnt ihr mir ein paar bezahlbare (Verbrauch, Unterhalt, Anschaffung) Autos von 1970 - 1985 empfehlen?

sie sollten:

- Alltagstauglich sein

- relativ groß sein (in einem Fiat 500 hätte ich mit meinen 1,90 m so einige Probleme)

- europäisch sein (am liebsten italienisch :D aber muss nicht)

 

Die Leistung ist mir egal, am liebsten zwischen 60 und 100 PS

Ich fürchte mich nicht vor reperaturen... eher im Gegenteil.

 

Ich hoffe ihr könnt mir Empfehlungen aussprechen... :-)

Vielen dank im Voraus

Krueppelmann ST

Empfehlungen auszusprechen halte ich für recht schwierig, vor allem mit den "beschränkten" Eckdaten. Wie viel ist für Dich "bezahlbar"?

Als Tipp würde ich Dir gerne erst einmal das Oldtimer Markt Sonderheft 43 "Oldtimer- und Youngtimer Preise" ans Herz legen, falls Du das Heft bei Euch in der Gegend nicht bekommen kannst, dann kannst Du es hier bestellen. Such Dir in dem Heft die Autos heraus, die Dir zusagen und die Du Dir von den dort angegebenen (Richt-)Preisen kaufen könntest. Dann kannst Du hier präzisere Fragen stellen und ebensolche Antworten bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

Hi, ein Oldtimer als Erstwagen, davon würde ich aus mehreren Gründen abraten.

1. Soll der Oldtimer ein H-Kennzeichen bekommen - was auch aus Versicherungs/Steuergründen Sinn machen kann, muss meiner Erinnerung nach auch ein Erstfahrzeug mit Normalzulassung da sein.

Nö, stimmt so nicht. Die Erteilung der H-zulassung ist ausser vom Fahrzeugzustand, die im "Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern" vom TÜV-Süd nachzulesen sind, mit keinerlei weiteren Auflagen verbunden. Die Versicherer stellen bei Vertragsabschluss i.d.R. Bedingungen, wie z.B. Alltagsauto, Kilometerbeschränkung, Mindestalter des Fahrers, Garagenstellplatz etc.pp. Nur, eine Oldtimer-Versicherung ist für die H-Zulassung nicht notwendig.

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

2. Ältere Autos haben viele Sicherheits-Einrichtungen nicht, die ich gerade einem Fahranfänger empfehlen möchte. Airbag, ABS, passive Sicherheit etc. Und diese Sicherheit bietet ein Oldtimer halt leider nicht, so kultig es ist, so ein Auto zu fahren.

Sicher nicht unwichtig, aber Millionen von Autofahrern hatten in ihren ersten Autos nicht einmal Sicherheitsgurte und sie leben immer noch.

 

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

3. In den ersten zwei Jahren muss ein Fahranfänger immer mal mit der einen oder anderen Delle rechnen. Wie ärgerlich, wenn für den betreffenden Oldtimer das Ersatzteil nicht zu bekommen ist, und man mit einer Delle durch die Gegend fährt.

Stimmt wohl, aber wenn es sich tatsächlich nur um eine Beule handelt, dann kann bestimmt ein Karrosseriespengler helfen.

Grüsse

Norske

43 weitere Antworten
Ähnliche Themen
43 Antworten
am 4. März 2010 um 18:36

Hi, ein Oldtimer als Erstwagen, davon würde ich aus mehreren Gründen abraten.

1. Soll der Oldtimer ein H-Kennzeichen bekommen - was auch aus Versicherungs/Steuergründen Sinn machen kann, muss meiner Erinnerung nach auch ein Erstfahrzeug mit Normalzulassung da sein.

2. Ältere Autos haben viele Sicherheits-Einrichtungen nicht, die ich gerade einem Fahranfänger empfehlen möchte. Airbag, ABS, passive Sicherheit etc. Und diese Sicherheit bietet ein Oldtimer halt leider nicht, so kultig es ist, so ein Auto zu fahren.

3. In den ersten zwei Jahren muss ein Fahranfänger immer mal mit der einen oder anderen Delle rechnen. Wie ärgerlich, wenn für den betreffenden Oldtimer das Ersatzteil nicht zu bekommen ist, und man mit einer Delle durch die Gegend fährt.

4. Ein Erst-Auto wird auch im Winter bewegt, und ich finde viele Oldtimer zu schade, um im Winter bewegt zu werden.

WENN es nun ein Auto aus den 70er/80er Jahren werden soll, wäre ein Golf Cabrio I interessant (preislich im Moment gut zu bekommen, wird sicher noch im Wert steigen, technisch sehr robust), oder etwa einen älteren Audi 100, 80, Passat I oder II, Derby, Jetta oder Golf II (auch wenn der im Moment nicht wirklich selten ist).

Übrigens: Auto-Bild Classic macht immer auch so Allltags-Tauglichkeits-Checks, die ich persönlich aber nicht unbedingt gut gemacht finde.

Zitat:

Original geschrieben von Krueppelmann ST

Hallo Leute

ca. ein Jahr vor meinem 18. mach ich mir jetzt Gedanken über meinen ersten Wagen. Dank meinem Opa, ein ehemaliger KFZ - Mechaniker und (leider ehemaliger) Besitzer von einem BMW 1802 und einem Mercedes W123, bin ich ein Fan von jungen Oldtimern und älteren Youngtimern. Epochenbozogen so ca. BJ 1970 - 1985. Ich hab mir zwar schon ein paar Autos angesehen aber entweder waren die hoch im Anschaffungspreis oder, speziell bei Youngtimern hoch in der Versicherung oder im Verbrauch.

Deswegen meine Bitte: Könnt ihr mir ein paar bezahlbare (Verbrauch, Unterhalt, Anschaffung) Autos von 1970 - 1985 empfehlen?

sie sollten:

- Alltagstauglich sein

- relativ groß sein (in einem Fiat 500 hätte ich mit meinen 1,90 m so einige Probleme)

- europäisch sein (am liebsten italienisch :D aber muss nicht)

 

Die Leistung ist mir egal, am liebsten zwischen 60 und 100 PS

Ich fürchte mich nicht vor reperaturen... eher im Gegenteil.

 

Ich hoffe ihr könnt mir Empfehlungen aussprechen... :-)

Vielen dank im Voraus

Krueppelmann ST

Empfehlungen auszusprechen halte ich für recht schwierig, vor allem mit den "beschränkten" Eckdaten. Wie viel ist für Dich "bezahlbar"?

Als Tipp würde ich Dir gerne erst einmal das Oldtimer Markt Sonderheft 43 "Oldtimer- und Youngtimer Preise" ans Herz legen, falls Du das Heft bei Euch in der Gegend nicht bekommen kannst, dann kannst Du es hier bestellen. Such Dir in dem Heft die Autos heraus, die Dir zusagen und die Du Dir von den dort angegebenen (Richt-)Preisen kaufen könntest. Dann kannst Du hier präzisere Fragen stellen und ebensolche Antworten bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

Hi, ein Oldtimer als Erstwagen, davon würde ich aus mehreren Gründen abraten.

1. Soll der Oldtimer ein H-Kennzeichen bekommen - was auch aus Versicherungs/Steuergründen Sinn machen kann, muss meiner Erinnerung nach auch ein Erstfahrzeug mit Normalzulassung da sein.

Nö, stimmt so nicht. Die Erteilung der H-zulassung ist ausser vom Fahrzeugzustand, die im "Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern" vom TÜV-Süd nachzulesen sind, mit keinerlei weiteren Auflagen verbunden. Die Versicherer stellen bei Vertragsabschluss i.d.R. Bedingungen, wie z.B. Alltagsauto, Kilometerbeschränkung, Mindestalter des Fahrers, Garagenstellplatz etc.pp. Nur, eine Oldtimer-Versicherung ist für die H-Zulassung nicht notwendig.

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

2. Ältere Autos haben viele Sicherheits-Einrichtungen nicht, die ich gerade einem Fahranfänger empfehlen möchte. Airbag, ABS, passive Sicherheit etc. Und diese Sicherheit bietet ein Oldtimer halt leider nicht, so kultig es ist, so ein Auto zu fahren.

Sicher nicht unwichtig, aber Millionen von Autofahrern hatten in ihren ersten Autos nicht einmal Sicherheitsgurte und sie leben immer noch.

 

Zitat:

Original geschrieben von oldtimer-pflegen

3. In den ersten zwei Jahren muss ein Fahranfänger immer mal mit der einen oder anderen Delle rechnen. Wie ärgerlich, wenn für den betreffenden Oldtimer das Ersatzteil nicht zu bekommen ist, und man mit einer Delle durch die Gegend fährt.

Stimmt wohl, aber wenn es sich tatsächlich nur um eine Beule handelt, dann kann bestimmt ein Karrosseriespengler helfen.

Grüsse

Norske

am 4. März 2010 um 19:45

Zitat:

Nö, stimmt so nicht. Die Erteilung der H-zulassung ist ausser vom Fahrzeugzustand, die im "Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern" vom TÜV-Süd nachzulesen sind, mit keinerlei weiteren Auflagen verbunden.

O.k, da war ich jetzt nicht ganz sicher. Fakt ist, nach dem Gutachten der Sachverständigen (TÜV oder Dekra) muss das (ich zitiere frei) ein erhaltenswertes technisches Kulturgut sein.

Zitat:

Sicher nicht unwichtig, aber Millionen von Autofahrern hatten in ihren ersten Autos nicht einmal Sicherheitsgurte und sie leben immer noch.

Auch richtig, aber damals war sowohl die Verkehrdichte eine andere als auch die gefahrene Geschwindigkeit (außer im Stau ;) ). Nicht umsonst sind die Zahlen der Todesopfer auf deutschen Straßen auf einen historisch sehr niedrigen Stand, obwohl sich der Verkehr vermehrfacht hat. Und schließlich hat es ja auch einen Grund, warum man viele Oldtimer nachrüsten darf, ohne das H-Kennzeichen zu gefährden, wenn es Sicherheit und Umwelt dient.

Zitat:

Als Tipp würde ich Dir gerne erst einmal das Oldtimer Markt Sonderheft 43 "Oldtimer- und Youngtimer Preise" ans Herz legen,

Guter Tipp. Auf jeden Fall sollte man dann wissen, was unter "Zustandsnoten" zu verstehen ist. Weiteres wichtiges Entscheidungsmerkmal: Es gibt Autohersteller, die haben eine hervorragende Ersatzteil-Versorgung (VW, Porsche, Mercedes), bei anderen (Opel, Ford) sieht es oft schwieriger aus. Das sind Punkte, die sollte man berücksichten. Aber da können Vereine oft mit Informationen weiterhelfen. Da würde ich dann ebenfalls mal nachfragen . . .

Moin,

Tja - die große Frage ist ja ... soll es eher sportlich sein? Eher gediegen? Eher gemütlich? Kompakt? Offen? Coupe? :D

Wenn du dich auf einen Italiener versteift hast ... dürfte das Problem sein, das bei denen vor allem Sportwagen und PRestigeobjekte überleben. Der Bestand an Ritmos, Regatas, 128er, 124er, Alfettas, Prismas usw. ist in den letzten Jahren massiv dezimiert worden. Die wenigen guten Autos befinden sich bereits in festen Händen oder sind unverhältnismäßig teuer. Relativ übersichtliche eingepreiste Fahrzeuge sind leider oftmals in traurigem Zustand - hinzu kommt das die Fahrzeuge oftmals teuer im Unterhalt sind, da sie ungünstig bei den Versicherungen eingestuft sind und du vielen Ersatzteilen regelrecht hinterher rennen musst.

Interessant ist natürlich wie groß dein monatliches Unterhaltsbudget ist. Wenn das Budget ausreichend hoch ist, ist eventuell ein Lancia Thema von Interesse oder ein Alfa 164. Sofern dich die doch eher hohen Unterhaltskosten nicht abschrecken wäre auch der letzte "echte" Alfa - der 75 interessant. Aber der ist zusätzlich auch schwer für einen Fahranfänger zu fahren, nicht zu vergessen ... das er durchaus noch zur Korrosion neigt - ein Problem dass sich bei Thema und 164 nicht in der Stärke stellt - die sind eigentlich gut konserviert.

Wenn du dich für ne kleinere Krawallbüchse begeistern kannst - Fiat Uno Turbo und Lancia Delta (831) sind in der Regel noch gut zu bekommen - wobei auch da nicht jedes Angebot so gut ist, wie es erstmal ausschaut.

Einfacher dürfte es sein, sich z.B. einen Mercedes 190E mit 2L Maschine zu besorgen. Hat einige Vorteile - sehr gute Ersatzteilversorgung, die meisten Motoren sind Euro2 fähig, gute Fahreigenschaften, günstiger Unterhalt, hohe Zuverlässigkeit und durchaus eine akzeptable passive Sicherheit. Gleiches gilt auch für den W124 - allerdings ist der wiederum ein Stück teurer als der 190er. Relativ ähnlich stufe ich auch den 3er BMW E30 ein - wobei sich das Problem stellt - die 4 Zylinder sind entweder anfällig oder nicht unbedingt mit befriedigenden Fahrleistungen gesegnet sind (Ausnahme der 318iS). Also der Griff zum 6 Zylinder fast erzwungen wird.

Eine nette Alternative stellen der Porsche 924/944 dar. Alle Sauger sind Euro1 Fähig (nach Katnachrüstung) oder wenn ein Werkskat da war sogar meistens Euro2 fähig. Der Unterhalt ist überwiegend günstig - allerdings gibt es einen ganzen Schwung teurer Teile, die möglicherweise nicht kaputt gehen sollten, wenn die Finanzen gering sind.

Es gibt ausserdem ein paar schöne Franzosen, Japaner, Engländer und Amerikaner - bei denen gilt aber überweigend ähnliches wie für die Italiener, wenn gleich oftmals in unterschiedlichen Bereichen.

MFG Kester

Wie wäre es mit einer Kombination aus italienischem Style und deutscher Großserientechnik? Exklusiv wird das Auto auch noch durch die geringe Stückzahl von 488 verkauften Fahrzeugen. Baujahr 1984, 3.0 Liter Reihensechszylinder, 177 PS und nur 89.000 km gelaufen.

Für € 12.900,- gibt's bei RD Classics 'nen schwarzen Bitter SC…

Sorry Kester, aber für den würde ich jeden 924 und 944 stehen lassen… ;)

Grüsse

Norske

am 4. März 2010 um 21:46

Zitat:

Einfacher dürfte es sein, sich z.B. einen Mercedes 190E mit 2L Maschine zu besorgen. Hat einige Vorteile - sehr gute Ersatzteilversorgung, die meisten Motoren sind Euro2 fähig, gute Fahreigenschaften, günstiger Unterhalt, hohe Zuverlässigkeit und durchaus eine akzeptable passive Sicherheit.

Der Baby-Benz wäre eine allererste Wahl. Da hat es mit Sicherheit auch schon Tests in Oldtimer-Zeitschriften in Punkto Gebrauchtwagen-Check/Kaufberatung gegeben. Einfach mal Googeln.

Zitat:

Gleiches gilt auch für den W124 - allerdings ist der wiederum ein Stück teurer als der 190er.

Kommt im Straßenverkehr noch nicht so als Oldtimer rüber, weil er doch oft vertreten und ein sehr soldides Auto ist. Aufgrund der Ersatzteil-Situation hoch interessant. Vielleicht ein Kombi?

 

Zitat:

Relativ ähnlich stufe ich auch den 3er BMW E30 ein - wobei sich das Problem stellt - die 4 Zylinder sind entweder anfällig oder nicht unbedingt mit befriedigenden Fahrleistungen gesegnet sind (Ausnahme der 318iS). Also der Griff zum 6 Zylinder fast erzwungen wird.

3er BMW sind heute noch recht oft auf der Straße vertreten - nicht ohne Grund.

Zitat:

Eine nette Alternative stellen der Porsche 924/944 dar.

924er wird heute als Youngtimer/Oldtimer noch nicht so richtig wahrgenommen, weil er damals nicht als "echter" Porsche gab. Gut erhaltene Exemplare sind für gute Preise zu bekommen, Ersatzteile sind bei Porsche i.d.R. kein Problem.

Aloha,

Hmmm ... spricht nichts gegen ;) Hübsch isser, Teile sind simpel zu bekommen. Fahrdynamik gibts allerdings nur eingeschränkt :)

Also nen 944S oder Turbo würde ich vorziehen.

Zitat:

Original geschrieben von norske

Wie wäre es mit einer Kombination aus italienischem Style und deutscher Großserientechnik? Exklusiv wird das Auto auch noch durch die geringe Stückzahl von 488 verkauften Fahrzeugen. Baujahr 1984, 3.0 Liter Reihensechszylinder, 177 PS und nur 89.000 km gelaufen.

Für € 12.900,- gibt's bei RD Classics 'nen schwarzen Bitter SC…

Sorry Kester, aber für den würde ich jeden 924 und 944 stehen lassen… ;)

Grüsse

Norske

Hmmm Oldtimer-pflegen ... die sind aktuell die absoluten IN Youngtimer :D In den letzten 18 Monaten haben sich die Preise so gut wie verdoppelt ... hinzu kommt - beide waren NIE billig. Wenn die Kisten technisch in ORdnung waren, hast du nie weniger als 2000 Euro bezahlt - für ein 20-30 Jahre altes Auto ... war das enorm viel. Gab es sonst nur bei Mercedes.

Kein Porsche? Die Aussage stammt aus den späten 80ern und 90ern als die Autos im Gebrauchtwagenmarkt angekommen sind. Als Neuwagen waren das "Yuppie" Fahrzeuge und Statussymbole, wie heute ein SLK oder TT :D

ERsatzteile sind kein Problem? Sag das mal wem, der für nen 2.5 16V Motor ne neue Nockenwelle oder nen neuen Krümmer haben will. Sag das mir, ich versuche seit 2 Jahren die richtigen Sitzbezugsstoffe zu bekommen. Sag das denjenigen, die für die Kofferraumabdeckungrückholung eine Ersatzfeder kaufen wollen :) Ne im ernst - gibt ein paar fiese Dinge die einfach NICHT kaputt gehen sollten ...

Es gibt übrigens noch immer MEHR 190er als 124er ;)

MFG Kester

hallo

also wenns denn gross sein soll und vieleicht noch bequem, möchte ich zum citroen ds raten. ich erinner mich da an einen artikel im oldtimer markt, wo ihm (oder ihr) beste alltagstauglichkeit attestiert wurde. und schön ist "sie" sowieso finde ich :)

 

bis denn

John

am 5. März 2010 um 1:39

Da hast Du recht, aber die DS ist doch für einen Anfänger ein bißchen riesig, und wehe, es ist was am Hydraulik-System.... Immer weniger Werkstätten kennen sich damit aus, weil die alten kundigen Monteure längst in Rente sind oder (leider :( ) sich die Erde von unten angucken, und die jungen Leute mangels Schulung oder Erfahrung damit gar nichts mehr anzufangen wissen.

Der Gipfel an aufgehalsten Problemen wäre dann noch der Citroen SM :eek:

Themenstarteram 5. März 2010 um 14:03

wow ich bin echt von der Anzahl der Antworten Überwältigt

vielen Dank

Zitat:

Ältere Autos haben viele Sicherheits-Einrichtungen nicht, die ich gerade einem Fahranfänger empfehlen möchte. Airbag, ABS, passive Sicherheit etc. Und diese Sicherheit bietet ein Oldtimer halt leider nicht, so kultig es ist, so ein Auto zu fahren.

Darüber habe ich auch schon nachgedacht... Aber mir fehlt erstens das Geld für einen Neuwagen oder einen neuen Gebrauchten, zweitens kann ich die Autos von heute mit der vielen Elektronik nicht leiden. Ich mach grade begleitetes Fahren mit 17 und bin daher oft im Skoda Octavia Combi (BJ 07) meines Vaters unterwegs. Es macht mir aber viel mehr spass z.B. im Golf II meiner Mutter zu fahren (ohne servolenkung :D) weil es einfach 'echter' ist. Man spürt noch den Motor und wie er die Kraft auf die Räder überträgt. Beim Skoda ist das nicht so.

Zitat:

Tja - die große Frage ist ja ... soll es eher sportlich sein? Eher gediegen? Eher gemütlich? Kompakt? Offen? Coupe?

Das ist auch meine große Frage... Aber ich tendiere eher zu Kleinwagen wegen den Kosten.

Zitat:

Wenn du dich für ne kleinere Krawallbüchse begeistern kannst - Fiat Uno Turbo und Lancia Delta (831) sind in der Regel noch gut zu bekommen - wobei auch da nicht jedes Angebot so gut ist, wie es erstmal ausschaut.

So was habe ich mir in etwa vorgestellt. Auch wenn Turbo und viel Leistung auf keinen fall ein muss ist. Ich will nicht rasen :D

Zitat:

Eine nette Alternative stellen der Porsche 924/944 dar. Alle Sauger sind Euro1 Fähig (nach Katnachrüstung) oder wenn ein Werkskat da war sogar meistens Euro2 fähig. Der Unterhalt ist überwiegend günstig - allerdings gibt es einen ganzen Schwung teurer Teile, die möglicherweise nicht kaputt gehen sollten, wenn die Finanzen gering sind.

Das sind sie leider... Ich denke an einen Anschaffungspreis um die 4000€ und an Kosten die monatlich nicht die 150€ - Marke brechen sollten (bei einer Fahrleistung von ca. 10.000 km im Jahr)

Ist das überhaupt machbar? Ich kenne mich mit den Versicherungspreisen und KFZ - Steuern grade für Young und Oldtimer nicht wirklich gut aus.

Was die Tarife angeht sind Tarifrechner deine Freunde, aber verabschiede dich von einer festen Ansicht, Kleinwagen seien billiger im Unterhalt. Die Mittelklasse ist auch ohne moderne Sicherheitsfeatures deutlich sicherer als ein Kleinwagen (Abstand vom Armaturenbrett lässt grüssen, zumindest hat man subjektiv ein besseres Sicherheitsgefühl, wenn alles etwas weiter weg ist) und die Kostenunterschiede sind oft marginal bis nicht vorhanden, weil die Mittelklasse dank ehemals höherer Neupreise oft auch die bessere Ausstattung (Kat) hat. Bei Versicherungen zählen eh andere Maßstäbe.

Hi,

die Typklasseneinstufung praktisch aller Fahrzeuge in Deutschland kannst du über www.typklassen.de herausfinden (komplexe Suche) je niedriger die Einstufung umso billiger.

Old und Youngtimerversicherungen kann man oft nicht online ausrechnen sondern muß sich angebote machen lassen. Problem ist das bei den vergünstigten Angeboten oft ein Alltagsfahrzeug gefordert wird.

Die Einstufung der Fahrzeuge erfolgt nach Schadenhäufigkeit. Eine gediegene Limo ist daher oft billiger als ein Kleinwagen der eher von jungen Fahrern bewegt wird.

Mittelklassefahrzeuge sind nur dann Sicherer wenn man sie mit einem etwa gleich alten Kleinwagen vergleicht. Moderne Kleinwagen sind sehr viel Sicherer eine 10 oder gar 20 Jahre alte Mittelklasse oder Luxuslimousine. Aber ich gebe dir recht das fahren eines älteren Fahrzeugs macht oft mehr Spaß.

Ich würde an deiner Stelle versuchen ein fahrzeug zu bekommen das kurz vor dem Oldtimer Status steht(also vielleicht Bj81-83). Diese sind oft zu sehr günstigen Preisen zu bekommen und haben sogar etwas Wertsteigerungspotential. Leider haben diese Fahrzeuge selten einen Kat was die Steuer teuer macht und das fahren in Umweltzonen ist net möglich. Bei gänigen Modellen ist aber oft eine nachrüstung möglich.

Ein gutes Beispiel,wenn auch ein bißchen Langweilig:

Golf I oder wie ich finde interessanter Jetta I,oder aber der Scirocco II. Evtl. auch noch ein früher Golf II oder Jetta II. Gerade Golf II oder Jetta II sind zwar eigentlich richtig Lanweilig aber eben super Alltagstauglich. Außerde wird das bestimmt Lustig wenn die ersten gepflegten Golf II mit einem H-Kennzeichen auftauchen. Die sind noch so häufig auf der Straße zu sehen das die Leute die einfach net so alt Einstufen.

Gruß Tobias

Unser Ascona C CC EZ 1983 mit 1.8E Motor hat sogar nen geregelten Kat. Ausserdem haben Vorbesitzer schon oft für eine Nachrüstung gesorgt. ;)

Ich trauere immer noch meinem Granada hinterher. Das war ein rollendes Wohnzimmer, so richtig zum cruizen. Bevorzugt 6 Zylinder.

Die sind allerdings nicht gerade Spritverweigerer. Und Ersatzteile werden auch schon etwas kritisch.

Moin,

Deine Anforderungen an den monatlichen Unterhalt sind das größere Problem. Für 4000 Euro bekommst bekommst du vom Kleinwagen bis zum angegrauten Luxushobel alles :)

Das schränkt die Optionen gewaltig ein. Das zentrale Problem der älteren Kleinwagen ist die teils sehr miese Teileversorgung - das was es gibt ist dann oft unverhältnismäßig teuer. Da hängt sich die Sache dann wieder auf.

Da dir der Golf II gefällt - such dir einen gepflegten, eventuell ein selteneres Sondermodell. Der Unterhalt ist bei den richtigen Motoren ok und in deinem Range. Eventuell kannst du dich auch mit einem Corsa A oder einem frühen Polo 86C als Coupe anfreunden? Der Vorteil ist einfach, das du für diese Autos mit einer phänomenalen Teileversorgung ausgestattet bist. Und in Kombination mit einem sehr guten Zustand und ggf. einem Sondermodell ist das ein wirklich feiner Einsteiger mit echtem Potential.

MFG Kester

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Oldtimer
  5. Oldtimer als Erstwagen?