Ölmessstab kommt von alleine (ein wenig) raus
Moinmoin,
Es ist mir jetzt zum zweiten mal aufgefallen, nach längeren Fahrten innerhalb 2-3 Wochen wird der Ölmesstab rausgedrückt. Nur 1-2cm aber immerhin. Kennt jemand das Problem, vor allem was kann die Ursache sein?
Dank & Gruß
Beste Antwort im Thema
Trotzdem die Entlüftung prüfen
25 Antworten
Unter dem Strich etwas enttäuschend aber es scheint wohl alles OK zu sein.
Hatte einen Termin um 12:00, davor musste ich noch etwas erledigen und der Wagen fing an zu regenerieren. Um 12 war er natürlich noch nicht fertig aber ich musste den schon abgeben.
Der Auftrag hieß also Motor-Kurztest und dann halten wir Rücksprache. Sensor Soll/Ist-Vergleich? "Ja, das gehört dazu".
Anruf gegen 17:00, "Ja also, wir haben den Motor-Kurztest gemacht, Fehlerspeicher ausgelesen es müsste also folgendes gemacht werden:
- Differenzdrucksensor samt Kabelsatz tauschen, die Kontakte sind etwas angeschlagen.
- Fertig regenerieren und neu messen, damit man neue/stabile Werte hat
- Im Rahmen des Sensortausches müsste neue Motorsteuersoftware eingespielt werden
Kostenpunkt: ca. €920,-
Aha, ich war erstmal von den Socken.
Was kostet denn so viel?
"Naja der Sensor ist ja nicht so teuer, ca. €70,-"
Und die Software?
"Auch nicht wirklich, so ca. €50,-"
Was kostet denn dann 5 mal so viel als erwartet?
"Naja die ganze Arbeit, fertig regenerieren, Codieren, Sensortausch, etc."
Das war mir dann zu viel des Guten. Ich wollte den Wagen abholen, bitte keine Arbeiten durchführen.
Den Wagen abgeholt "Was haben Sie jetzt konkret gemacht für €222,-",
"Naja, wir müssten ja abbrechen, den Motorkurztest." Und alles OK? "Ja alles OK".
Der Wagen wurde gewaschen und innen gesaugt. Ich fühl(t)e mich (mal wieder) abgezockt. Eins weiß ich, da gehe ich nicht mehr hin. Der Wagen zeigt keine Auffälligkeiten seit ca. 5000km.
Mir wurde der Differenzdrucksensor bei meinem Stamm-Mercedes-Vertragshändler um 260 Euro netto getauscht. Knapp 2 Stunden, ich durfte darauf warten.
Also ich weiß nicht wirklich was da 260 Euro kosten soll. Der Differenzdrucksensor ist mit zwei Click-Schellen und einer Schraube befestigt. Dafür 1,5 Stunden Arbeit? Oder muss noch was kodiert werden?
Warum eine neue Motorsoftware? Ist das das Dobrindt-Update? 😁
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Na ja, hab über weite Strecken zugesehen. 🙂
Nur der Vollständigkeit halber: ein OM642 im T-Modell.
Zuerst mal den Wagen auf die Bühne. Unterbodenverkleidung ab. Gucken. Nochmal gucken, in den Kardantunnel greifen, fühlen und gucken. Zum Laptop am Werkstattwagen gehen, gucken. Zum Auto gehen, gucken. Kabel abstecken, alles abschrauben. Ein Messgerät holen, anstecken, gucken. Könnte ja die Kabelage was haben, ist nicht ganz selten. Alles offenbar okay, neuen Sensor im Lager anfordern.
Ah ja, Vormittagspause antreten. 20 Minuten ...
Sensor holen (10 Meter) ... usw. usf. (Ich hab's dann nimmer ertragen und bin Gebrauchtwagengucken gegangen. Gab aber auch nix G'scheit's* ...)
Eine halbe Stunde später in der Werkstatt: Wagen auf der Bühne, ich frage: "Fertig?" Antwort: "Wir sind auf einem guten Weg!" Es wird lang und tief in den Laptop geguckt.
(Ich ertrag's nicht mehr und geh zu dem mit mir etwas befreundeten Annahmemeister und plaudere mit ihm auf welchen Berg wir im Herbst raufwandern.)
Irgendwann wieder in die Werkstatt, Wagen noch auf der Bühne, aber Unterbodenverkleidung wieder drauf. (Ein mit von einer Grillerei bei Freunden bekannter Werkstättenkollege läuft an mir vorbei. Ich frag ihn: "Du, bewegt sich der Kollege immer so schnell?" Lakonische Antwort: "Jo."😉
Ich geh rein, rolle mit den Augen und trinke einen kleinen Espresso. Ganz schnell.
Alles klar?
Die Sache ist die: Ich zahl sowieso die AWs, die Daimler vorgibt. Hätte der nette Kollege schneller geguckt wäre mein Terminkalender sicher nicht so in Unordnung geraten, allerdings hätte ich damit auch kein Geld gespart.
Auf der anderen Seite konnte ich mit meinem Wagen am selben Tag noch fehlerfrei meine Termine erledigen. Da muss man das nehmen wie's kommt, zumindest gründlich war er ja und dieser Fehler kam bis heute nimmer.
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* Die Versuchung ist manchmal groß, doch mal ein "Vernunftauto" zu kaufen und damit über den Tellerrand zu blicken. Günstiger ist so etwas (Ford Mondeo, Skoda Superb, Kia Optima so etwas in der Art) ganz bestimmt und die Garantien klingen ja teilweise echt gut. Und die Problemlosigkeit ist bekanntlich auch nicht schlechter. Dabei kann es aber passieren, dass man zwar -- so wie eine liebe Kundin von mir -- eine super 7-Jahre-Garantie hat, die aber nicht viel wert ist: Kia Rio mit Vollausstattung (Keyless Go, Navi mit Rückfahrkamera u.v.a.m.) und mit urplötzlich kaputter ZV, das Auto lässt sich nicht versperren. Nächster Termin in der Werkstatt in einer Woche ... und das mitten in einer belebten Großstadt. Das hatte ich bei Mercedes noch nie. Mir wurde immer sofort geholfen. (Und ich wurde dabei immer entsprechend "erleichtert".) Es gibt nix geschenkt.
Ich habe nur eine Entscheidung getroffen. Die Messung hat keine Auffälligkeiten gezeigt, warum soll ich €920,- raushauen?
Ich habe nicht vor über das Thema "Was man unter sich einen Benz leisten können versteht" bzw. MB Werkstattpreise zu diskutieren.
Eigentlich wollte ich über mögliche Ursachen diskutieren. Ich werde einfach warten, bis die Motorleuchte wieder angeht und dann zur Sternwarte fahren.
Sensor und Kabelsatz bei MB besorgen, Einbau in eine freie Werkstatt, oder Taxi-Werkstatt oder kleiner MB-Service.
Software-Update? Wagen lief vorher ohne auch gut...
Der Differenzdrucksensor verreckt eben gern. Liegt auch (fast) direkt über den DPF und bekommt die volle Hitze bei der Regeneration.
Bei meinem tritt das Problem nicht auf. Überhaupt die Check Engine Leuchte ist ausgegangen und ist nie wieder angegangen. Und das seit dem ich das Diesel 1:1000 Zeugs nicht mehr benutze. Ich glaube das war die Ursache für alle Probleme.
Seit dem tanke ich nur noch reinen Diesel Kraftstoff und nix anderes. Probleme hat der Dicke keine, mittlerweile bei 202.000+ km.