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Öllampe geht bei warmen Motor an

Yamaha YZF R 750
Themenstarteram 7. November 2012 um 20:17

Hi, Ho,

also zu meinem Problem. Wenn der Motor kalt ist, leuchtet die lampe nicht, außer beim anmachen des Mopeds, aber wenn der Motor warm ist, geht die Öllampe immer wieder an.

Das komische finde ich, wenn ich mich beim halten mit dem rechten Bein abstutze, dann geht die lampe sofort an, aber wenn mit dem Linken dann nicht. Das gleiche passiert auch beim ranfahren an eine Ampel, wenn ich schon fast stehe.

Auch wenn ich fahre leuchtet sie auf, aber nur, wenn ich richtig gas gebe, bein entspanntem fahren leuchtet da nichts.

Wenn ich das Moped abstelle, geht die Lampe auch sofort aus.

 

PS: Ich habe das Heck höler legen und Ölfilter wechseln lassen, kurz danach ist mir das Problem aufgefallen.

 

Bitte um eure Hilfe

Gruß

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37 Antworten

Ich muß zugeben daß ich ein wenig irritiert bin. Der Sammler hat zugegebenermaßen verdammt viel Ahnung von Motoren und -rädern, und eigentlich glaub ich ihm alles unbesehen. Aber: Ein Kumpel von mir hat mal einen Motorschaden mit einem VW K 70 gehabt, Ende der 70er. Der mußte sich von dem Mechaniker genau die Geschichte von der im Öl patschenden Kurbelwelle und den Blubberblasen anhören. War das ganze früher anders aufgebaut? Gelten für Autos andere Regeln? Oder war das damals schon Schrauberlatein? Auf jeden Fall war zu viel Öl/Wasser/Benzingemisch drin (was auch immer) und der Motor hinüber.

Ich weiß nur, daß bei Trockensumpf-Schmierungen (Harley Big Twin) der Ölstand relativ wurscht ist, so lange genug drin ist. Bei der Kawa und beim Auto hab ich bis jetzt gaaanz vorsichtig und gut dosiert nachgeschüttet, um ja nicht zu viel reinzukriegen. Wär wirklich mal interessant was Sache ist.

Seit nunmehr 3 Seiten wird nun thematisiert ob zu viel oder zu wenig Öl schadhaft für den Motor ist. Blubberbläschen hin oder her...viel zu viel Öl kommt ziemlich schnell irgendwo raus, meist verheizt es einen Dichtring. Viel zu wenig Öl bedeutet Schmierfilmabriss. Motorschaden so oder so...

Mich interessiert viel mehr vom TE ob die Lampe tatsächlich genau seit dem Zeitpunkt des Filterwechsels flackert?! Ich kann mich nur wiederholen: Ein Filter mit zu niedriger Durchflussrate (z.B. durch Materialfehler) verringert den Öldruck erheblich, kommt selten vor aber ich würde nicht von nie sprechen!

Auch hier wiederhole ich mich: mit der Höherlegung kann es nicht zusammenhängen, sonst hätte die Lampe vorher bei jeder Bergabfahrt auch schon aufgeleuchtet.

Zitat:

Original geschrieben von MaSc73

Seit nunmehr 3 Seiten wird nun thematisiert ob zu viel oder zu wenig Öl schadhaft für den Motor ist. Blubberbläschen hin oder her...viel zu viel Öl kommt ziemlich schnell irgendwo raus, meist verheizt es einen Dichtring. Viel zu wenig Öl bedeutet Schmierfilmabriss. Motorschaden so oder so...

Das unterscheidet sich wohl kaum von dem, was ich gesagt habe. Nur dass ich statt Motordichtring konkret Simmerringe, also Wellendichtringe benannte. Sind die ersten, die sabbern. Hat aber nichts mit mangelnder Schmierung zu tun.

@softail88: Die Argumente von Mechanikern, die sich ein Phänomen nicht erklären können, kenne ich seit drei Wochen wieder zu Genüge. Ich war mit meinem Mercedes dreimal in einer großen Vetragswerkstatt, weil er nicht heizte. Nachdem ich dort einen dreistelligen Betrag absteckte und das Egebnis gleich null war, hab ich es selbst gemacht. Er heizt jetzt wieder.

Und zuviel Öl, weil man zuviel Öl reingekippt hat, hat nun gar nichts mit Öl zu tun, welches durch einsickernden Kraftstoff verdünnt oder durch eindringendes Wasser verunreinigt wurde. Hier entstehen sehr wohl Blubberblasen durch die Bewegung der Motorinnereien, nicht nur der Kurbelwelle: Wenn man durch schnelle Bewegungen zwei Stoffe vermengt, die sich sonst nicht mischen lassen (Wasser/Öl) kommt es zu einer "Emulsion" Das Zeugs wird milchig, es entstehen feinste Bläschen, die zwar von der Ölpumpe auch gefördert werden, aber (ebenso wie Benzinverdünntes Öl) irgendwann den Schmierfilm abreißen lassen. Benzin und Wasser schmieren nicht sonderlich gut.

Zitat:

Mich interessiert viel mehr vom TE ob die Lampe tatsächlich genau seit dem Zeitpunkt des Filterwechsels flackert?! Ich kann mich nur wiederholen: Ein Filter mit zu niedriger Durchflussrate (z.B. durch Materialfehler) verringert den Öldruck erheblich, kommt selten vor aber ich würde nicht von nie sprechen!

Auch hier wiederhole ich mich: mit der Höherlegung kann es nicht zusammenhängen, sonst hätte die Lampe vorher bei jeder Bergabfahrt auch schon aufgeleuchtet.

Dieesem Argument würde ich auch, aber nur dann folgen, würde die "Öllampe" durch einen Druckschalter angesteuert, wie z.B. bei meiner Suzuki GS 650 Katana, deren Motor wir nun zum dritten Mal auseinander bauen, um zu ergründen, weshalb zu wenig Druck kommt.

Die Ypse hat aber einen Levelsensor, der den Ölstand im Sumpf misst. Der würde gerade dann nicht angehen, wenn die Ölpumpe wegen z.B. eines verstopften Filters oder Ölsiebs zu wenig Öl aus dem Sumpf holt.

Wie man bei diesem Motor (konkret) misst, ob Öldruck vorhanden ist, habe ich eingangs schon beschrieben. (Schraube unterhalb der AL-NW rechts lösen, nicht ganz rausdrehen.)

Ich wollte dir nicht widersprechen, nur auf den Punkt kommen.

Thema Ölstandsleuchte: ich vergass, das hatten wir schon...ist ja wie bei meiner XJR. Mein Fehler...

 

....

Danke. Sammler. Ich glaub ich habs jetzt,vermutlich. Hoffe ich.

Der Klassiker zum Erkennen defekter Kopfdichtungen/gerissenen Köpfe bei wassergekühlten Motoren:

Es blubbert im Ausgleichsbehälter, wenn man Gas gibt und stinkt nach Abgasen. Kompressionsdruck entweicht ins Kühlsystem

Oder man hat irgendwann einen weißgrauen Schmodder im Öldeckel oder am Messstab, der auch nach längerer Fahrt nicht verschwindet. Im Winter ists evtl. Kondeswasser im Öl, das verschwindet dann, aber sonst ist das Kühlwasser. Ergibt diese Emulsion. Und ne teure Reparatur.

Der Motor der von mir benannten XS 750 hat einen 50 prozentigen Benzinanteil im Öl überlebt. Lange wäre das nicht gut gegangen. Das geilste war mal eine DR 800 BIG. Der Motor drehte nach langem Stand nicht mehr. Der war hydraulisch blockiert, nämlich bis zum Brennraum geflutet. Ich habe etwa 8 Liter "Öl" abgelassen. Davon waren etwa 2 Liter das ursprüngliche Öl. Der Rest war aus dem Tank ins Kurbelgehäuse gesickert.

Insofern kann man aus der Geschichte schon was lernen und vielleicht hat ja der werte Verleihnicks das auch so gemeint:

Wenn man ein bißchen zuviel Öl beim Wechsel zugibt, ist das nicht kritisch. Zuwenig ist gefährlich.

Ebenfalls gefährlich ist es, wenn sich der Ölstand auf wundersame Weise vermehrt, ohne dass man was reingekippt hat. Dann wirds auch brenzlig.

Hört auf mit dem Gerücht: Blubberblasen.

Totaler Mist.

Warum?

Macht nen Ölwechsel, füllt Öl bis Max auf, fahrt die Mähre richtig warm.

Dann aufn Haupständer falls ihr einen habt und schraubt den Öleinfülldeckel ab.. gebt mal richtig Gas!!

Die Kupplung die sich im Öl dreht wird euch schon die Suppe zeigen :-) wie sie entsteht durch den Kupplungskorb! :-)

Der Ölstandsschalter der Yammis ist wie ein Schwimmer aufgebaut und schwimmt normalerweise in der Suppe.

Sind Verunreinigungen im Öl, kann es sein, dass diese Verunreinigungen den Schwimmer früher als ganz unten zum Kontaktgeben veranlasst.

Nen halben Liter zuviel Öl macht der Yammi überhaupt nichts.. viel mehr aber darfs nicht sein.

Sauberes Öl mit ner warmen Maschine .. da geht auch fast ein Dreiviertel Liter zuviel (über max).

Fährt man allerdings die Mähre nicht richtig warm und das häufiger wirds die Ölsuppe schaumig (Kondenswasser oder zu hohe Viskosität des Öls) und steigt über die Kurbelgehäuseentlüftung in den Lufikasten.

Dort setzt sie den Filter zu.

Ein Überdruck im Motor entsthet nicht durch zuviel Öl!

Warum nicht?

Weil das Kurbelgehäuse durch den Entlüftungsschlauch mit dem Lufikasten verbunden ist und dort ein Unterdruck herrscht.

Der Schaum entsteht einfach durch Wasser im Öl oder durch kochenden Sprit.

Wer ne Vergaseranlage hat und die Schwimmernadelventile nur etwas undicht sind, hat Benzin im Öl.. das kocht dann zusammen mit dem eventuell vorhandenem Wasser auf und drückt sich dann raus (zuviel Schaum in der Waschmaschine).

Mit Schmierung ist dann auch Essig.. Sprit im Öl ist des Motors TOD.

Da hat jemand zuviel, zu oft auf ne Kontrolllampe geschaut satt sein Motor richtig zu warten.

Den Schwimmer baut man aus wenn er Falschanzeige zeigt, wäscht ihn in Diesel aus, schraubt dabei die Ölwanne ab und schaut sich auch mal den Dreck dort an UND beseitigt die das Ölsieb verstopfenden Schwebeteilchen. Feddisch.

Gruß Karmil

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