Öl absaugen bei der EA 211 Motorbaureihe
Kann man beim EA 211 - hier interessiert mich vor allem der TSI 1,4 Liter - das Motoröl absaugen.
Ich weiß aus dem Reparaturbuch daß der Motor eine zweiteilige Ölwanne hat. Die obere Ebene der Wanne hat aber an einigen Stellen Durchbrüche . Leider kann man nicht aus den Bildern erkennen wo der Ölmeßstab hinragt.
Da der Meßstab aber logischerweise dort hineinragen sollte wo der Ölpegel gut meßbar ist denke ich daß ein Zugang zum Ölwannenboden gegeben ist. Das heißt man sollte mit einem Absaugrohr auch zum Boden der Wanne gelangen.
Ist es also möglich mit der Absaugung das gesamte Öl abzusaugen bzw. gibt es dazu von VW einen speziellen Hinweis ob Absaugen möglich ist oder nicht ?
( Bitte keine Diskussion über Sinn oder Unsinn des Ölabsaugens ).
Danke
Beste Antwort im Thema
Richtig -
ich habe keinen Bock die Kiste auf die Böcke zu fahren, drunterzubuckeln und unter dem Motor rumzurobben , 6 Schrauben aufzudrehen und die Abdeckung runterzumachen.
Dann das Gesau mit dem Ölfilter.
Beim Golf V war der schön oben und den Filtereinsatz konnte man im weißen Hemd wechseln. Absaugen konnte man auch. Waren beste Voraussetzungen. Ging also auch intellligent.
Gut - daß der Ölfilter nun unten sitzt hat seine technischen Gründe. Das will ich akzeptieren.
Aber zwischendurch auf die Schnelle bequem das Öl zu wechseln wäre doch weiterhin gut gewesen.
Wäre ja auch gegangen wenn das Oberteil der zweiteiligen Ölwanne dort einen Durchbruch hätte wo der Ölmeßstab runterkommt. So viel Intelligenz hätte selbst ich als angenommener "Laienentwickler" aufgebracht.
Weil ich langjähriger Schrauber bin und solche praktischen Lösungen liebe.
Aber ich werde eben auch älter und da machen einem die zusätzlichen Pflichtaufgaben der Konstrukteure keinen so großen Spaß mehr.
Kurzum - es gibt keinen wirklichen Grund warum das Absaugen nun nicht mehr gehen soll.
Der Ölfilter ist für 30 000 km geeignet. Steht sogar beim Bosch-Filter auf der Verpackung .
Es ist ja nun nicht so daß bei jedem Filterwechsel im Filter ein Pfund Eisenspäne drin sind. Der erste Filter der rauskommt enthält eventuell noch kleine Restverunreinigungen aus der Motorproduktion.
Später findet man in den Filtern kaum was. Ich weiß das weil ich mir mal die Mühe machte und einige Filter nach dem Wechsel geschlachtet und untersucht habe.
Der Filter ist mit Sicherheit kein Problem. Man läßt ihn ja nicht 100 000 km drin.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
19 Antworten
Man könnte ja auch , was schon sehr gewagt ist , einfach die vorhandene Ölablassschraube beim Ölwechsel benutzen und fertig , Millionen Selbstwechsler , ersparen sich damit auch den Weg zur Fachwerkstatt .
Das Argument mit dem Restöl wegen absaugen ist nun mal vorhanden und den Ölfilter nur jeden 2. Ölwechsel zu tauschen , ebenfalls trotz kürzerem Intervall auch keine gute Idee .
Es gibt kein Argument was rechtfertigt den alten Filter drin zu lassen , wenn da frisches Öl rein kommt !
Es ist und bleibt Pfusch , dafür gibt es keine Rechtfertigung !
Was also stört dich an einer vorhandenen Ölablassschraube , nur weil du kein Bock hast die zu benutzen ?
Richtig -
ich habe keinen Bock die Kiste auf die Böcke zu fahren, drunterzubuckeln und unter dem Motor rumzurobben , 6 Schrauben aufzudrehen und die Abdeckung runterzumachen.
Dann das Gesau mit dem Ölfilter.
Beim Golf V war der schön oben und den Filtereinsatz konnte man im weißen Hemd wechseln. Absaugen konnte man auch. Waren beste Voraussetzungen. Ging also auch intellligent.
Gut - daß der Ölfilter nun unten sitzt hat seine technischen Gründe. Das will ich akzeptieren.
Aber zwischendurch auf die Schnelle bequem das Öl zu wechseln wäre doch weiterhin gut gewesen.
Wäre ja auch gegangen wenn das Oberteil der zweiteiligen Ölwanne dort einen Durchbruch hätte wo der Ölmeßstab runterkommt. So viel Intelligenz hätte selbst ich als angenommener "Laienentwickler" aufgebracht.
Weil ich langjähriger Schrauber bin und solche praktischen Lösungen liebe.
Aber ich werde eben auch älter und da machen einem die zusätzlichen Pflichtaufgaben der Konstrukteure keinen so großen Spaß mehr.
Kurzum - es gibt keinen wirklichen Grund warum das Absaugen nun nicht mehr gehen soll.
Der Ölfilter ist für 30 000 km geeignet. Steht sogar beim Bosch-Filter auf der Verpackung .
Es ist ja nun nicht so daß bei jedem Filterwechsel im Filter ein Pfund Eisenspäne drin sind. Der erste Filter der rauskommt enthält eventuell noch kleine Restverunreinigungen aus der Motorproduktion.
Später findet man in den Filtern kaum was. Ich weiß das weil ich mir mal die Mühe machte und einige Filter nach dem Wechsel geschlachtet und untersucht habe.
Der Filter ist mit Sicherheit kein Problem. Man läßt ihn ja nicht 100 000 km drin.
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
Ich sehe darin auch kein VW-Bashing.
Ich habe 2 Motoren sh. Signatur.
Beim SLK kann ich bequem von oben absaugen und auch den Ölfilter wechseln, das ist schnell und sauber erledigt.
Beim Audi kann ich zwar von oben absaugen, muss aber um den Ölfilter von unten wechseln das Fahrzeug aufbocken und die Unterbodenverkleidung abmontieren, und wen ich die schon abbaue, kann ich auch herkömmlich das ÖL ablassen, bedeutet größerer Zeitaufwand und größere Sauerei im Vergleich zum SLK.
Überlege mir in die Verkleidung ein Loch reinzubohren (ähnl. Wartungsklappe bei BMW usw.).
Nun - um den Filter zu wechseln muß bei mir ( Sportsvan) die Abdeckung immer weg.
Ich gehe auch davon aus daß dies zum Ölablassen auch sein muß denn die Schraube ist schräg angesetzt und weil anfangs der Strahl weit ausholt ist das sowieso eine mords Sauerei.
Ich sehe schon daß ich ( I 'm happy ) nicht der Einzige bin den das beschäftigt.
Man macht immer wieder die Erfahrung daß gute Lösungen meist schnell zunichte gemacht werden.
Die Kunden sollen es ja nicht zu einfach haben .
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Hi,
der Faden ist zwar schon etwas älter, betrifft mich aber aktuell.
Bei meinem "alten" konnte ich den stehenden Ölfiltereinsatz von oben ohne Tropferei wechseln. Beim nachfolgenden Absaugen des Öls bekam ich mehr Öl aus dem Motor, als durch Ablassen. Keine Ahnung warum. Das Absaugen des Öls aus dem Ölfilterhalter war nur ein Teilaspekt, der nicht die gesamte Differenzmenge erklären konnte. Vor dem Einsetzen des neuen Ölfiltereinsatzes hab ich den Filterhalter wieder mit Frischöl gefüllt. In maximal 15 Minuten war der Ölwechsel komplett von oben erledigt.
Was an stehenden Ölfiltereinsätzen und Ölpeilstäben, die in Richtung tiefste Stelle der Ölwanne gehen so schwierig sein soll, kann ich nicht verstehen.
Beim Ablassen des Öls muss die Ölablassschraube wegen des daran befestigten Dichtrings ersetzt werden. --> Ressourcenverschwendung. Im Gegensatz zu den Ölfiltereinsätzen hat man bei den Anschraubölfiltern immer noch Federn, Ventile und den Blechmantel, der mit ausgetauscht wird --> weitere Ressourcenverschwendung.
Der Ölwechsel von unten für die Werkstatt bequemer, weil das Ablassen schneller geht, als das Absaugen. Außerdem kann der Mechaniker dann während des Ablassens gleich die Wartungspunkte erledigen, die von unten zu erledigen sind.
Für mich ist bezüglich Ölwechsel der Schritt vom AXR zum DADA ein Rückschritt.