Ökonomische Minimal-Lösung für die fortwährende (Hand-)Pflege eines Neuwagens
Servus liebe Experten für Microfastertuchbehandlung,
ich habe mich schon ein wenig durch die FAQ gearbeitet, was mir dabei aber immer fehlt, ist eine Beurteilung "Wer braucht eigentlich was?".
Konkret geht es mir um eine Anleitung/Beratung für jemanden (mich :-)), der mit einem möglichst geringen Zeit- und Mitteleinsatz eine möglichst vernünftige fortwährende Pflege seines Neuwagens hinbekommen will. Maschinen sollen also nicht zum Einsatz kommen.
Es geht also ganz klar _nicht_ darum, das "Optimum" bei der Pflege in x-millionen Schritten zu erreichen und es geht ganz klar _nicht_ darum, dass das Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt so glänzen muss, dass es blendet.
Vielmehr bin ich auf der Suche nach einem "Mittelweg", mit dem das Fahrzeug gepflegt und Kratzer vermieden werden, natürlich in völligem Bewusstsein, dass die Kratzer irgendwann kommen und der Lack nach 3-4 Jahren nicht mehr so aussieht wie bei EZ.
Aber machen wir es konkret.
A) Die regelmäßige Handwäsche
1) PKW mit Wasser abspritzen => hier fängt es schon an: reicht der Gartenschlauch für ein "okayes" Ergebnis?
1.1) Felgenreiniger auftragen => obligatorisch oder "bei Bedarf"?
2) Vorwäsche: Schaum mit der Gloria aufbringen => Ist die Schaum-Vorwäsche für euch ein "Muss"?
3) Wäsche (der Punkt scheint regelmäßig unstrittig): Shampoo, zwei Eimer, GritGuards, Microfasterhandschuh => Produkte: reicht das gute alte rote Sonax?
4) PKW mit Wasser abspritzen
5) Mit Microfastertuch trocken reiben
6) ? Wachsen/Versiegeln? Welche guten und schnelle Methoden gibt es? Würdet ihr eine Art von Versiegelung nach jeder Wäsche aufbringen? Oder nur alle 2-3 Monate? Es gibt - Schritt 3) - ja "Wash & Wax"-Produkte? Kann man die grds. empfehlen? Bekommt man mit "Wachsen/Versiegeln" schon mehr Glanz als nach dem reinen Trockenreiben - Schritt 5)?
B) Erstbehandlung Neuwagen
Ich weiß, dass es auch hier extrem teure Produkte gibt. Wie würdet ihr - wiederum unter der Prämisse "gut und günstig" - hier vorgehen? Reicht der Punkt A) und dann eine etwas aufwendigere Versiegelung? Wichtig wären natürlich Produkte, mit denen man als Anfänger wenig falsch machen kann (weniger ist mehr, das habe ich schon gelernt).
C) Frequenz
Ich kann auch mit einem dreckigen Auto durch die Gegend fahren, ohne zu große Schmerzen zu empfinden. Gibt es aber eures Erachtens "Mindestintervalle", die man einhalten sollte? Klar, Fahrzeugwäsche geht natürlich klar "nach Bedarf", wenn man gerade mal mit seinem Geländewagen in der Matschgrube war. Aber welche Intervalle würdet ihr unter der Prämisse "Vernünftige Pflege" einhalten, auch wenn der Wagen noch einigermaßen anschaulich da steht.
Freue mich auf euren Input, hoffe, das Anliegen ist klar geworden. Vielen Dank!
Beste Antwort im Thema
Na dann ist ja gut... fahr Du weiter in die Waschanlage, andere werden weiter ihre Handwäsche machen und alle sind glücklich...
Solange es nicht so in Glaubenskriege ausartet wie bei einem gewissen User, der meinte, dass seine Art der Autowäsche die allein seligmachende Möglichkeit ist, kann ich auch mit der Meinung leben, dass andere mich für verrückt oder mit zu viel Zeit gesegnet halten.
43 Antworten
Ich hatte es offensichtlich schon falsch gemacht wenn ich mit dem SB Strahler das Auto abspritzte und noch Dreck und Insekten dran waren, das ganze Auto war ja sogar ein einzigen Grauschleier dann und bei euch nicht, von daher muss ich noch sehr viel lernen. Auch wenn ich nur über das Auto Glitt mit dem Waschhandschuh gingen nicht alle Verschmutzungen ab, bei euch schon. Ein ganz bisschen Druck benötigte ich schon. Harz, Insektenreste oder sonstiges blieben ja sowieso kleben und musste ich mit mehr Druck entfernen um nicht jedes Mal die Knete rauszuholen, auch das geht bei euch ohne Probleme einfach mal so. War ja bei meinem Glasdach oder Nummernschild kein Problem. Auch habt ihr kein Problem damit in der Sonne und 30 Grad zu putzen(weil ihr ja aus der SB Box raus fährt) oder bei Minus 10 Grad ist das natürlich auch kein Problem mit wenig Wasser was ja nicht anfrieren kann. Ich hatte auch damit Probleme alles in 30 min zu erledigen wie ihr. Habe insgesamt immer länger gebraucht. Das da weniger Kratzer entstehen glaube ich einfach keinem, ich hatte nach 6 Monaten wöchentliche 2 Eimer Handwäche 0,0 nichts bei Werkstattlicht. ABER, habe ich jetzt nach 10 Wäschen in einer modernen Waschanlage(ohne Vorwäsche durch MA!) auch nicht. 0 Mikrokratzer. Narda! Daher kann ich inzwischen sagen, alles nur hokus pokus fidibus! In der Zeit wo man Minimal Handwäsche betreibt, habe ich den Innenraum schon fertig und Handwax oben drauf.
Na dann ist ja gut... fahr Du weiter in die Waschanlage, andere werden weiter ihre Handwäsche machen und alle sind glücklich...
Solange es nicht so in Glaubenskriege ausartet wie bei einem gewissen User, der meinte, dass seine Art der Autowäsche die allein seligmachende Möglichkeit ist, kann ich auch mit der Meinung leben, dass andere mich für verrückt oder mit zu viel Zeit gesegnet halten.
In diesem Thread geht es um den Austausch über Möglichkeiten eine Handwäsche einfach zu gestalten. Dem Threadersteller zuliebe sollten wir dahin zurückkehren.
Nein kein Glaubenskrieg.
Aber ich habe so geredet wie ihr, Jahrlange. Nur Handwäsche ist das einzig Ware usw. bis vor 2 Monaten vielleicht.
Inzwischen hat sich eben so viel getan in Sachen Waschanlage und wenn man eine gute erwischt dann sehe ich einfach keinen Sinn mehr in Handwäsche im Jahr 2019 außer vergeudete Lebenszeit. Auto wird ja nach einem Tag eh wieder dreckig also warum die Mühe? Man könnte jetzt sagen weil es Spaß macht und ein Hobby ist. Das habe ich mir jedenfalls immer gedacht. Aber eigentlich war mein Hobby nur ein sauberes Auto und keine Siffkarre wie manche sie rumfahren, und dafür benötige ich keine Handwäsche mehr.
Zurück zum Thema.
Meiner Meinung nach gibt es keine minimal Handwasch Lösung. Alles benötigt mindestens 1 Stunde nur für Außen. Waschanlage benötigt 2 min und auf Wiedersehen bis morgen. Handwäsche 1 x die Woche, wenn es die Zeit zu lässt. Öfter doch eher weniger. Mir hat es den Spaß verdorben wenn der Wagen am nächsten Tag wieder dreckig war obwohl ich mir den Tag davor so viel Mühe gegeben hatte. Habe nur einen Laternenparkplatz, oft unter Bäumen. Garangenbesitzer sind hier von Vorteil und können sich länger an ihrer Arbeit erfreuen. Kommt auf die Umstände an.
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Ich frag mich, was dein Problem ist. WA ist hier nicht Thema.
Für ne Rinselesswäsche mit Optimum oder Waterless mit Ech2o brauch ich maximal 30min inkl Felgen.
Fahr du ruhig weiter in die WA.
Pauschalisieren bringt nämlich nix, jeder Lack ist anders und nur weil deiner unempfindlich sein soll, heißt das noch lange nicht, dass es bei anderen so ist.
Ich habe kein Problem aber wenn ihr in 30 min fertig seid stimmt das einfach nicht. Die Vor und Nachbereitung wird einfach weg gelassen um besser da zu stehen. Eure Schaumkanone füllt sich z.B. von selbst etc. Einwirkzeit vom Schaum schon 5 min. Und mal mal ehrlich, dann sind 30 min echt ambitioniert inkl. Felgen. Der Innenraum ist noch nicht mal angeguckt. Waxen ist sowieso nicht dabei. Das ist doch keine Minimallösung wenn man für alles 2 Stunden braucht. Und wenn in 3 Tagen die Karre wieder dreckig wird nimmt man sich wieder 2 Stunden Zeit? Niemals! Also lässt man den Wagen dreckig bis man wieder so lange Zeit hat. Durch die Waschstraße fährste wieder durch und hast am Ende immer ein sauberes Auto, darum geht es mir.
Die heutigen Lacke sind im Grunde alle zu weich. Aber offensichtlich kennt ihr nur 10 Jahre alte Portalanlagen von der Tanke, anders kann ich mir nicht mehr erklären wie man nich denkt das Waschanlagen Teufelszeug sind.
Zitat:
@TobiasundNadin schrieb am 29. November 2019 um 16:02:28 Uhr:
Ich habe kein Problem aber wenn ihr in 30 min fertig seid stimmt das einfach nicht. Die Vor und Nachbereitung wird einfach weg gelassen um besser da zu stehen. Eure Schaumkanone füllt sich z.B. von selbst etc. Einwirkzeit vom Schaum schon 5 min. Und mal mal ehrlich, dann sind 30 min echt ambitioniert inkl. Felgen. Der Innenraum ist noch nicht mal angeguckt. Waxen ist sowieso nicht dabei. Das ist doch keine Minimallösung wenn man für alles 2 Stunden braucht. Und wenn in 3 Tagen die Karre wieder dreckig wird nimmt man sich wieder 2 Stunden Zeit? Niemals! Also lässt man den Wagen dreckig bis man wieder so lange Zeit hat. Durch die Waschstraße fährste wieder durch und hast am Ende immer ein sauberes Auto, darum geht es mir.Die heutigen Lacke sind im Grunde alle zu weich. Aber offensichtlich kennt ihr nur 10 Jahre alte Portalanlagen von der Tanke, anders kann ich mir nicht mehr erklären wie man nich denkt das Waschanlagen Teufelszeug sind.
Das die heutigen Lacke weich sind ist ein Irtum Deinerseits.
Wenn Du jemals das Vergnügen hast,einen Bmw-,Mercedes- oder Audilack aufzubereiten,wirst Du feststellen,daß man
ziemlich starke Polituren und maschinelle Hilfe dafür braucht,da die genannten Lacke sehr hart sind.
p.s.,in einem Autopflegeforum findest Du nicht sehr viele Waschanlagenbenutzer,da die Ansprüche an defektarmen Oberflächen recht hoch sind.
Gruß
Thomaswi
Apropos Innenraum: Meinen Innenraum muss ich nicht alle 3 Tage reinigen - und wenn wie im Moment das Wetter einfach nur Murks ist und die Bauern in unserer Gegend die Zuckerrüben ernten, dann stelle ich mich weder jeden Tag daheim zum Autowaschen hin noch wasche ich das Auto alle drei Tage in der Waschanlage. Schlussendlich ist mein Auto für mich ein Gebrauchsgegenstand, kein Sammlerobjekt.
Und wenn man einmal bei seinem Auto eine ordentliche Grundreinigung durchgeführt hat, kann man mit regelmäßiger Pflege auch relativ schnell (wie es ja auch andere User hier bestätigt haben) seinen gewünschten Pflegezustand erhalten.
Und die Waschanlagen an sich sind auch keine Wunderdinger, die mir viel Zeit ersparen - an meinem Auto gibt es da so einige neuralgische Stellen, bei denen ich bei Waschanlagennutzung nacharbeiten musste (unter den Spiegeln, der Bereich unter dem Spoiler und die Einbuchtung für das Kennzeichen an der Heckklappe) und auch bei der Waschanlage muss ich teilweise nachtrocknen, da ich die Wasserlaufspuren am Auto nicht mag. Davon mal abgesehen: Wie reinigt man bei ausschließlicher Waschanlagennutzung die Türeinstiege, die Heckklappe, den Bereich unter der Tankklappe oder der Motorhaube? Mit 5 Minuten durch die Waschanlage und "alles ist tacco" ist es da mMn nicht getan, also habe ich für ein vergleichbares Ergebnis bei der Waschanlagennutzung bald genauso viel Zeit aufgewendet wie per Hand.
Das macht dir Mr Wash in 8 min. Nicht perfekt, will ich nicht abstreiten, aber wie du sagtest, wenn der Wagen eine Grundreinigung hat, schaffen die auch mehr und machen dir auch den Motorraum trocken. Türeinstiege und Heckklappe sind sowieso inklusive. Tankdeckel nicht. Dauert 30 sec. Dann haste in 10 min Außen UND Innen fertig. Dann kannste dir Wax per Hand auftragen lassen das dauert noch mal 15 min. Wasserlaufspuren haste dann erst mal keine mehr, außer natürlich wenn du los fährst, bei mir kommt dann immer noch Wasser aus den Spiegeln und dem Heckwischer. Ist aber bei der Handwäsche ja genauso. Geht also so schnell wie man es selbst macht in 25 min, ja? Finde die richtige Waschanlage, dann wird auch alles sauber. Hatte immer Probleme mit den Felgen in der Waschanlage, jetzt nicht mehr.
Genau, jeder hat andere Ansprüche. Wenn mein Wagen eben dreckig ist fahre ich wieder durch und lasse ihn nicht so nur weil ich grade vor 3 Tagen schon mal war. Daher sagte ich ja, Waschanlagennutzer fahren länger mit sauberen Fahrzeugen rum als Handwäschler. Außer die eben wieder Zeit für ihr Hobby haben und lange putzen können. Wasserlaufspuren stören dich aber wenn es den nächsten Tag regnet und es noch schön dreckig vom Feld ist nicht, komisch. Das Auto muss perfekt sauber sein wenn man es sauber macht, aber wenn man dann bissel rumgefahren ist und dreckig ist stört es wieder nicht. Ist immer sehr merkwürdig. Im Winter reicht ja sowieso eine Handwäsche im Monat weil zu kalt, richtig?
Verstehe mich nicht falsch, von mir aus könnt ihr ja weiter Handwäsche betreiben, aber eure Argumente überzeugen mich nicht.
Hallo @georgeclinton
Ich würde mir in der Tat eine gute Textilwaschanlage suchen. Da den Wagen auf dem günstigen Programm durchlassen (ohne Wachs!).
Dann direkt noch auf dem Gelände der Waschanlage das Sonax Polymer Netshield auftragen. Dann hast du einen sehr langlebigen Lackschutz, der auch mehrere Waschanlagen-Durchgänge überlebt, im Gegensatz zu einem Wachs.
Das wäre aus meiner Sicht ein ökonomischer Ansatz.
Was mich eher wundert ist, wie viele Leute urplötzlich zu Handwäschern werden, weil sie ein neues Auto gekauft haben... An die Beständigkeit glaube ich einfach nicht...
Glaube ich auch nicht. War teilweise alleine an den Boxen wo 2 Eimer Handwäsche erlaubt ist und wenn dann doch mal welche kamen waren es, ich sage mal „Tuner“. Teure Autos ab 50.000 Euro sehe ich lustiger weise nur in der Waschstraße, die verdienen vermutlich ihr Geld auch nicht bei der Handwäsche.
Zitat:
@TobiasundNadin schrieb am 30. November 2019 um 21:51:41 Uhr:
Teure Autos ab 50.000 Euro sehe ich lustiger weise nur in der Waschstraße
Viele Autos dieser Preisklasse sind Leasingfahrzeuge, kaum jemand wäscht sein geleastes Dienstfahrzeug mit der Hand, die Waschstraße zahlt doch eh der Arbeitgeber.
Also ich wäsche immer mein geliebtes Baby mit der Hand. Es hat noch nie eine Waschstraße gesehen. Der Betreiber schreibt zwar auch, dass Handwäsche nicht gestattet sei aber er ist da sehr kulant solange du nicht in den Stoßzeiten den Eimer holst. Ich mache es wie folgt:
- Felgenreiniger von Dr. Wack P21S Danach mit der FM 30 und snowfoam von Meguiars aufsprühren
- Abspritzen mim Hochdruckreinigier
- Zwei Eimer Methode mit Meguiras WW und von oben nach unten waschen. Ich benutze 2 Waschhandschuhe. Einmal vom Dach bis etwa zur Mitte der Fahrertür. Alles was drunter ist benutze ich den 2.Waschhandschuh.
- Gründich abtrocknen