ForumPhaeton
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Phaeton
  6. Noch einmal die Bremsen

Noch einmal die Bremsen

Themenstarteram 12. Mai 2008 um 15:58

Hallo Kollegen,

auch auf die Gefahr hin, dass sich der Eine oder Andere langweilt: Ich habe jetzt fast eine Stunde die Suchfunktion des Forum bemüht und komme nicht weiter. Bin dankbar für jeden Tipp!

Ich bin mit der Bremsleistung meines V10TDI nicht zufrieden. Fahre nahezu ausschließlich Autobahn, etwa 60-65 tkm p.a. Ausserdem stört mich der Umstand, dass ich alle 20 tkm Bremsbeläge und Bremschscheiben tauschen darf, Kostenpunkt etwa 1700-1800 €. Ich würde am liebsten einmalig Geld in eine ordentliche Bremsanlage stecken und dann die Ruhe bewahren.

Würde mich natürlich freuen, wenn ich Tipps aus der "Praxis" bekäme, wer hat schon andere Beläge / Scheiben verbaut?

Danke!

Ähnliche Themen
11 Antworten

hallo

es gibt gibt gelochte scheiben und klötze von verschiedenen marken

preise liegen bei 350,- bis 550,- + einbau ca 120,- für vorne .

v10 gibt es mit großer 360mm und kleiner ca 320mm bremse

gruß wolfgang

Ich habe auch schon von Keramikbremsen gehört.

Es gibt eine Internetseite zu dem Thema. Wurde hier auch schon behandelt.

 

Technisch wohl die "Endlösung" dieses Themas.

 

Grüße von:

UG

hallo wwb

Bremsen war schon öfter das Thema, teilweise übernimmt VW ja auch diverse Kosten

- Frage des Alters deines Ph.?

- Frage der Einschätzung/ Reaktion von VW ( an sich Garantie < 10.000 KM) ?

- Frage natürlich der Fahrweise -> hier gibt es die unterschiedlichsten Erfahrungen

aber sicher ist, Vollbremsungen aus höheren Geschwindigkeiten kosten ....

andererseits gibt es auch Kapitäne . die Fahrertrainings mit Ihren Fahrzeugen beim

ADAC machen.....

-> Letztlich - s. S6 Avant im eigentlichem thread - läüft es darauf hinaus,

vorausschauend/defensiv mit dem Dampfer zu fahren

schnell fahren sollte man mit "sportlichen " Fahrzeugen

Zitat:

Original geschrieben von rathgeber7

hallo wwb

 

Bremsen war schon öfter das Thema, teilweise übernimmt VW ja auch diverse Kosten

- Frage des Alters deines Ph.?

- Frage der Einschätzung/ Reaktion von VW ( an sich Garantie < 10.000 KM) ?

- Frage natürlich der Fahrweise -> hier gibt es die unterschiedlichsten Erfahrungen

aber sicher ist, Vollbremsungen aus höheren Geschwindigkeiten kosten ....

andererseits gibt es auch Kapitäne . die Fahrertrainings mit Ihren Fahrzeugen beim

ADAC machen.....

 

-> Letztlich - s. S6 Avant im eigentlichem thread - läüft es darauf hinaus,

vorausschauend/defensiv mit dem Dampfer zu fahren

 

schnell fahren sollte man mit "sportlichen " Fahrzeugen

@ratgeber?

Ich wundere mich schein ein wenig über Deine Penetranz, mit welcher Du die Bremsen des Phaeton schlechtredest.

 

Fakt ist, dass i n der Erprobungsphase eines neuen Automobils mächtig über alle möglichen Pässe "gebremst" wird und ich glaube kaum, dass es sich ein Hersteller erlauben kann, schlechte Bremsen zu verbauen.

 

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist, dass Bedienfehler bei manchen Fahrzeugen zu Problemen führen, bei anderen wiederum eine klassische Überbeanspruchung.

 

Gruss, ulmerle

Hallo Ulmerle

ob penetrant oder nicht, es soll auch nicht "arrogant" wirken.

Fakt ist tatsächlich, dass einige "Eigner" schwere Probleme mit ihren Bremsen haben - wobei zugegebermassen die Fahrweise einen entsprechenden Anteil hat

Wenn du z.B. AMS liest oder lesen würdest, würdest du sehen, dass auch andere Hersteller z.B. Lexus teilweise im GS und LS heftige Probleme mit den Bremsen hat/hatte - und versucht nachzubessern

Ich weis auch nicht, welche Fahrzeuge du vorher gefahren hast, aber bei meinen vorherigen Fahrzeugen - von M 5 , A 8 bis S 6 - kann ich ´bei ähnlicher Fahrweise differenzieren, wo die Unterschiede liegen

:D

@ratgeber7

 

Ich freue mich nütürlich sehr, dass Du bereits so viele tolle Autos gefahren hast und es macht mich fast schon ein wenig neidisch. :cool: 

Bei meinem DKW RS 4 sind die Bremsen optimal, kann auch am verwendeten Kohlenstoff liegen. Beim Phaeton konnte ich ebenfalls keine Mängel feststellen, an der Dimensionierung kann es jedenfalls nicht nicht liegen, siehe folgendes: 

 

Die Wirkung einer Bremsanlage wird über die Bremsverzögerung definiert, die als Abnahme der Geschwindigkeit pro Zeit definiert wird. Die Bremsverzögerung wird üblicherweise positiv angegeben und ist als negative Beschleunigung des Fahrzeugs zu verstehen.

Aufgrund gesetzlicher Anforderungen sind Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen in der Regel überdimensioniert (ausgenommen werden in der Regel sehr langsame Kraftfahrzeuge), was sich durch Vergleich der Bremsleistung mit der Motorleistung überprüfen lässt. Die maximal erreichbare Bremsverzögerung ist in der Praxis nicht durch die Bremsanlage, sondern durch die Haftung der Reifen auf dem Boden begrenzt (siehe Haftreibung) und stark witterungs- und fahrbahnabhängig. Wenn die Bremse zu kräftig betätigt wird und kein Antiblockiersystem (ABS) die Bremskraft regelt, dann wird die Haftreibungsgrenze überschritten, die Räder blockieren und das Fahrzeug beginnt zu rutschen, wobei unter Gleitreibung ungefähr 15 % schlechter gebremst wird, das Fahrzeug nicht mehr lenkbar ist und zum Ausbrechen neigt.

Die Haftreibungsgrenze besagt, dass die Bremskraft nicht größer als die Haftreibung sein darf. Dabei ist m die Fahrzeugmasse, a die Bremsverzögerung, g die Erdbeschleunigung und ? der Haftreibungskoeffizient.

Für Gummi auf trockenem Asphalt liegt ? knapp unter 1, man kann also ein Fahrzeug mit bis zu ungefähr einem g abbremsen (die Werte liegen beim Nutzfahrzeug etwas niedriger). Auf nasser Fahrbahn sinkt ? auf einen Wert von circa 0,5, auf Eis sogar auf 0,1, was gegenüber trockenem Asphalt zu einer Verdoppelung bzw. Verzehnfachung des Bremsweges führt.

Durch die Tatsache, dass die Bremskraft bei einem PKW üblicherweise unterhalb des Schwerpunkt ansetzt, wirkt aufgrund der Massenträgheit ein Drehmoment um den Schwerpunkt, wodurch die Vorderachse zusätzlich belastet und die Hinterachse entlastet wird. Somit wird die Blockiergrenze an der Hinterachse schon bei einer viel geringeren Bremskraft erreicht, als an der Vorderachse. Folglich wird (nicht nur) bei einer Vollbremsung mit ABS an der Vorderachse eine viel höhere Bremskraft aufbracht als an der Hinterachse. Dies berücksichtigen Fahrzeughersteller u. a. mit an der Vorderachse größeren Bremsscheiben als hinten.

 

 

Also bleibt nur der Einfluss von Außen, Korrosion wegen Salz und Schmutz wäre ein Thema, falsche Bedienung -Heißbremsen bei Bergabfahrt mit ständigen Fuß auf dem Pedal oder mangelnde Kühlung durch falsche Felgen, zusätzlichen Anbauten etc.

 

 

Gruss, ulmerle

Hatte dieselben Probleme bei meinem V10 TDI, EZ 2005, 360 mm Scheiben und war auch oft auf Autobahnen unterwegs.

Fakt ist, daß ein Fahrzeug mit dieser Leistung und diesem Gewicht einfach einen bessere Bremsanlage benötigt als die, die verbaut ist.

Es kann nicht sein, daß eine Vollbremsung von 200 Km/h wegen z.B. eines ausscherenden LKWs die Bremsanlage überfordert.

Für ein Automobil, welches beansprucht automobile Oberklasse darzustellen ist das meiner Meinung nach ein Witz und hat nichts mit Arroganz zu tun.

Wenn der Entwickler dieser Bremsanlage in meiner Firma arbeiten würde hätte ich den schon lange gefeuert.

Die Bremsanlage des V10 ist leider einer der wenigen Negativpunkte an einem sonst fast perfekten Fahrzeug.

Lordnels19xro

Meine Bremsen am V 10 haben 120.000 km gehalten inkl. Scheiben. Vorne waren es 70.000 km . Ich fahre nur Autobahn (90 %). Ich fahre nicht langsam aber vorrausschauend. Mein Fahrzeug war aus 08/05.

Soweit mir bekannt wurde ab MJ 2005 etwas an der Anlage geändert. Das wissen aber die Experten besser.

Mein v10 aus 9 / 2003 war ein anderes Kapitel. Da wurde die Bremse bei 32.000 km auf Kulanz getauscht. danach war alles ok bis er an VW zurück ging. Das war bei 70.000 km.

Fazit. Ich konnte mich über die Bremsen am "neueren" V 10 nicht beklagen !!

hallo,

http://www.schmid-motorsport.de/web/index.php?...

MSS "drilled" bei mir und "volksmoped" im harten v10 einsatz ;-)

ausgezeichnete telefonische beratung

 

um die sache endgültig zu lösen musst du dich auf 19" mit 380mm scheiben festlegen

 

MFG

Hallo Lanpilot

was heißt das jetzt ?

4 x ca. 650, Euro + Bremsbelege + Arbeitszeit für eine "ausreichende/gute/super"" Anlage ? = ca.> 3.500 Euro ?? = doppelte von VW

und wie lange hält diese ?

mfg

Zitat:

Original geschrieben von rathgeber7

....

und wie lange hält diese ?

mfg

mit gewalt bekommt man jede bremse kaputt - daher sind aussagen zur lebensdauer etwas schwierig

das hauptproblem einer bremse ist die thermische belastung und die hängt von vielen faktoren ab

( felge / Bremsscheibengrösse / gelocht ? / innenbelüftet ? / bremsdauer etc. )

die sättel im v10 sind schon fast 100% optimal somit fehlts nur an einer passend dimensionierten scheibe ;-)

ruf dort mal an und lass dir ein angebot machen

mfg

Deine Antwort
Ähnliche Themen