nie wieder audi!
ich hätte nie gedacht, dass ich je so weit bin... aber nach vielen jahren hochpreisiger audis muss ich sagen: nie wieder!
mein aktuelles S4 cabrio steht jetzt zum wiederholten mal in der werkstatt.. und diesmal ist es ernst: nach nur 34.000km muss ein neuer motor her - ok - passiert - pech gehabt... der audi service, auf den ich zum ersten mal wirklich angewiesen bin ist unter aller sau! angefangen mit einem super arroganten lackaffen von der serviceannahme bis hin zu einem ersatzwagen - einen 50ps skoda roomster!
sorry - standort deutschland? nein danke! audi hat scheinbar genug kunden, da spielt der einzelne absolut keine rolle...
gruss
t.
Beste Antwort im Thema
ich hätte nie gedacht, dass ich je so weit bin... aber nach vielen jahren hochpreisiger audis muss ich sagen: nie wieder!
mein aktuelles S4 cabrio steht jetzt zum wiederholten mal in der werkstatt.. und diesmal ist es ernst: nach nur 34.000km muss ein neuer motor her - ok - passiert - pech gehabt... der audi service, auf den ich zum ersten mal wirklich angewiesen bin ist unter aller sau! angefangen mit einem super arroganten lackaffen von der serviceannahme bis hin zu einem ersatzwagen - einen 50ps skoda roomster!
sorry - standort deutschland? nein danke! audi hat scheinbar genug kunden, da spielt der einzelne absolut keine rolle...
gruss
t.
117 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von chater526
Super endlich mal einer der die Sache auf den Punkt bringt. Wenn einer nicht zufrieden ist mit seinem Autohaus, dann soll er woanders hingehen, oder die Marke wechseln und mancher auch noch das Forum!!!!Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Die Aussagen, die hier über Verkäufer getroffen werden, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Die Verkäufer mal bitte außen vor, die von ihrer Stammkundschaft leben, 30 Jahre im Beruf sind und nicht wirklich Lust haben, Neuwagen kompetent zu verkaufen.
Ich kann nur jedem mal empfehlen, den Versuch zu starten, Audi Neuwagenverkäufer zu werden:1) Bewerbung im Autohaus inkl. Gespräche mit der GL/VKL (das ist ja in fast allen Berufen so) -> 1. Hürde
2) Assessment-Center von morgens acht bis abends acht, Rollenspiele bis man nicht mehr weiß, wo vorne und hinten ist, und das ganze unter permanenter Beobachtung zweier Psychologen/Experten. Hier scheitern schon die meisten, auch erfahrene Verkäufer anderer Marken. Wie gesagt das ist nur eine Vorauswahl derer; die an der Ausbildung teilnehmen dürfen. -> 2. Hürde
3) 1 Jahr Ausbildung durch die Audi Akademie. Ein halbes Jahr Technik mit Grundlagen, Vor- und Nachteilen, Mitbewerbertechnik und Vergleichsfahrten -> Zwischenprüfung 3. Hürde
Dann ein halbes Jahr intensives Training von Verkaufsgesprächen. Das betrifft Bedarfsanalyse, Kundenumgang, Kundennutzen, die Beratung direkt am Fahrzeug...alles unter Einbindung der Technikkomponenten.
4) Den Abschluß bildet die Zertifizierung. Ich will hier niemandem zu nahe treten; aber wenn MB, BMW und Audi 100% darstellen, dann liegt das Leistungsniveau der Absolventen anderer Hersteller (Porsche, Lexus und andere Premiumanbieter mal außen vor) bei vielleicht 75%. Die Prüfung findet wiederum unter Beobachtung zweier Experten/Psychologen statt. Bei dieser Abschlußprüfung ist es nicht ungewöhnlich, wenn von 10 Junior-Verkäufern 1/3 durchfällt. Dies trifft auch mal Verkäufer, die bereits pro Jahr an die 100 NW verkaufen. -> 4. HürdeDie 4. Hürde ist jedoch nicht das Ende. Permanente Kontrollen in Form von Testkäufen, in denen haarklein jede Aussage, das gesamte Verhalten aufgenommmen und bewertet wird.
Und zusätzlich eine Einzelauswertung jedes verkauften Fahrzeugs vom ersten Handschlag bis hin zur Unterschrift und Nachbetreuung...und alles immer in Relation zur Top20 in Deutschland.Dazu gesellt sich ein permanenter Leistungsdruck (Zielvereinbarung) und ein Verdienst, der in vielen Teilen Dtld., eines monatlichen Umsatzes pro Verkäufer von > 300.000 EUR nicht gerecht wird.
Schwarze Schafe gibt es überall: Pilotenfehler; Ärztefehler; Zugführer, die Signale mißachten; die Telekom; Politiker, die seit Jahren nichts Produktives zustande bringen; Bankkaufleute, die schlecht beraten; Formel1-Fahrer, die keine saubere Runde in der Quali hinbekommen usw, usw...
...primär ging es mir aber darum, einige Aussagen, die getroffen wurden, in das richtige Licht zu rücken.
Ist ja ganz nett, wenn eine Werkstatt immer ein "passenden" Ersatzwagen parat hält, aber viell. sollte der Kunde auch mal dran denken das sowas auch Geld kostet und sich im klarem sein, das er diesen Service indirekt auch auf der Rechnung wiederfindet. Klar, jemanden mit nem S4 interessierts nicht ob die Stunde in der Werkstatt 80, 100 oder 120€ kostet, vorallem wenn es auch noch unter Garantie fällt, aber andere Leute, die ihren alten 80er oder 100er reparieren lassen müssen den Luxus auch mitbezahlen. Die Unfreundlichkeit des Servicepersonals ist natürlich unter aller Kanone, aber durch ein paar Tage Skoda fahren hat sich noch niemand die Zacken aus der Krone gebrochen. Meine Meinung.... 😉
Zitat:
Original geschrieben von thbe
Der war gut 🙂😛Zitat:
..... Bei Schlipsträgern schalten die direkt in den VIP-Modus......
Die Mitarbeiter-Auswahl ist so, wie ich sie beschreibe!
Ferner betrachtest du einzelne Aspekte. Schau dir mal die Anzahl der Modelle, Motoren, Getriebekombinationen, Farben, Sonderausstattungen, Änderungen während der laufenden Produktion (mp3-Fähigkeit), Neuerscheinungen etc. an.
Wie soll ein einzelner Mensch bei einem 10 Stunden-Arbeitstag (die Informationbeschaffung ist nicht Bestandteil der 10 Stunden) da immer auf dem aktuellsten Stand mit max. Wissen sein.
Mit Motivation und Interesse ist da sicherlich einiges machbar. Nur kommt da nun ein weiterer Punkt hinzu:
Wenn heutzutage ein Produkt für 50 TEUR verkauft wird, ein lächerlicher Ertrag realisiert wird, und der Verkäufer, der den Umsatz "erwirtschaftet" hat, eine lächerliche Provision von diesem lächerlichen Ertrag bekommt; DANN kann ich es nachvollziehen, dass es manchen Verkäufer gar nicht interessiert, dass die Farbe Avussilber gestrichen wurde und es jetzt eine Farbe namens Monzasilber gibt.
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Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Die Mitarbeiter-Auswahl ist so, wie ich sie beschreibe!
Ferner betrachtest du einzelne Aspekte. Schau dir mal die Anzahl der Modelle, Motoren, Getriebekombinationen, Farben, Sonderausstattungen, Änderungen während der laufenden Produktion (mp3-Fähigkeit), Neuerscheinungen etc. an.
Wie soll ein einzelner Mensch bei einem 10 Stunden-Arbeitstag (die Informationbeschaffung ist nicht Bestandteil der 10 Stunden) da immer auf dem aktuellsten Stand mit max. Wissen sein.Mit Motivation und Interesse ist da sicherlich einiges machbar. Nur kommt da nun ein weiterer Punkt hinzu:
Wenn heutzutage ein Produkt für 50 TEUR verkauft wird, ein lächerlicher Ertrag realisiert wird, und der Verkäufer, der den Umsatz "erwirtschaftet" hat, eine lächerliche Provision von diesem lächerlichen Ertrag bekommt; DANN kann ich es nachvollziehen, dass es manchen Verkäufer gar nicht interessiert, dass die Farbe Avussilber gestrichen wurde und es jetzt eine Farbe namens Monzasilber gibt.
Während all diese toll ausgebildeten Verkäufer ihre wichtigen Telefongespräch führen, könnten sie ein bißchen bei MT lesen, anstatt den vielen Leuten gelangweilt beim Lustwandeln durch die edlen Hallen zuzuschauen. Ich bin mir übrigens sicher, daß nicht jeder der Verkäufer, der von mir besuchten Autohäuser, dieses Programm durchlaufen hat, vielleicht gibt es doch noch ein paar Aushilfen.......
Wer seinen Beruf liebt, der ist informiert, egal wieviel Geld er dafür bekommt. Und das Gute daran ist, er wird bald mehr Geld bekommen, denn solche Leute sind selten.
strike
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Die Mitarbeiter-Auswahl ist so, wie ich sie beschreibe!
Ferner betrachtest du einzelne Aspekte. Schau dir mal die Anzahl der Modelle, Motoren, Getriebekombinationen, Farben, Sonderausstattungen, Änderungen während der laufenden Produktion (mp3-Fähigkeit), Neuerscheinungen etc. an.
Wie soll ein einzelner Mensch bei einem 10 Stunden-Arbeitstag (die Informationbeschaffung ist nicht Bestandteil der 10 Stunden) da immer auf dem aktuellsten Stand mit max. Wissen sein.Mit Motivation und Interesse ist da sicherlich einiges machbar. Nur kommt da nun ein weiterer Punkt hinzu:
Wenn heutzutage ein Produkt für 50 TEUR verkauft wird, ein lächerlicher Ertrag realisiert wird, und der Verkäufer, der den Umsatz "erwirtschaftet" hat, eine lächerliche Provision von diesem lächerlichen Ertrag bekommt; DANN kann ich es nachvollziehen, dass es manchen Verkäufer gar nicht interessiert, dass die Farbe Avussilber gestrichen wurde und es jetzt eine Farbe namens Monzasilber gibt.
Das mp3-Beispiel bezog sich auf den Wechsel vom 4B auf den 4F. "Immer auf den aktuellsten Stand" erwarte ich auch nicht. Zeitnah bei den wichtigsten Dinge schon. Den 4F gab es da schon neun Monate - auch im Showroom dieses Audi-Zentrums. Dein Argument, es gäbe fürs Informiertsein nicht genügend Zeit, trifft daher hierauf nicht zu. Es dürfte auch sonst eher selten passen. Für die von Dir genannten TEUR 300 Autoverkaufsumsatz im Monat braucht man ja keine 10 Stunden pro Arbeitstag. Das sind gerade Mal vier größere oder sechs mittlere oder zehn kleine Audi pro Monat.
Autos haben viel mit Emotionen zu tun. Audi lebt davon. Den Nutzen eines Audis, der keinen Zusammenhang mit Emotionen hat, den gibt es woanders auch schon für die Hälte oder ein Drittel des Geldes, was ein Audi kostet. Ist es da tatsächlich zuviel verlangt, dass ein Verkäufer mindestens das Wissen eines temporär interessierten Laiens aufbieten kann? Dass er sich halbwegs für die von ihm verkauften Produkte interessiert?
Dein Argument mit dem geringen finanziellen Vorteilen kann ich gut nachvollziehen. Das dürfte tatsächlich ein häufiger Grund für die unvollständige Kompetenz vieler Neuwagenverkäufer sein. Da frage ich mich allerdings, warum man den Job bei so vielen Hürden anstrebt, wenn er so schlecht bezahlt ist.
Über Monzasilber sollte man als Audi-Verkäufer zumindestens mal im Zusammenhang mit dem RS6 gestolpert sein. Ist dort immerhin die einzige Metallic-Lackierungsoption.
Mir hat mal jemand gesagt, Autos haben viel mit Emotionen zu tun. Vielleicht strebt man den Job deshalb an?!
10 kleinere Audis (NW) im Monat sind außerhalb der Ballungsräume nicht zu realisieren. Ausnahme Autohaus mit nur einem Verkäufer.
Ich kenne 3 sehr gute Verkäufer, die in den ersten 5 Monaten in einer kleineren Stadt zusammen 50 Audi Neuwagen verkauft haben. Das macht einen Umsatz von max. 150 TEUR und das bei einem Arbeitstag von 10 Std. OHNE Pausen, ohne Internetsurfen, ohne dumm in den Showroom schauen.
Leider wissen viele nicht, wie die Realität im Automobilhandel ausschaut. Menschen sehen meist nur das, was sie innerhalb ihrer Blase sehen wollen oder was ihrem Weltbild entspricht.
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Mir hat mal jemand gesagt, Autos haben viel mit Emotionen zu tun. Vielleicht strebt man den Job deshalb an?!
10 kleinere Audis (NW) im Monat sind außerhalb der Ballungsräume nicht zu realisieren. Ausnahme Autohaus mit nur einem Verkäufer.
Ich kenne 3 sehr gute Verkäufer, die in den ersten 5 Monaten in einer kleineren Stadt zusammen 50 Audi Neuwagen verkauft haben. Das macht einen Umsatz von max. 150 TEUR und das bei einem Arbeitstag von 10 Std. OHNE Pausen, ohne Internetsurfen, ohne dumm in den Showroom schauen.
Leider wissen viele nicht, wie die Realität im Automobilhandel ausschaut. Menschen sehen meist nur das, was sie innerhalb ihrer Blase sehen wollen oder was ihrem Weltbild entspricht.
Ohne Pausen, das läßt die Betriebsgenossenschaft ja sogar bei mir als Selbstständigem nicht zu. Ich werde gezwungen, nach 6 Stunden eine halbstündige Pause zu notieren und mehr als 10 Stunden darf ich pro Tag nur mit Sondergenehmigung abrechnen.....
Zitat:
Original geschrieben von Strike999
Ohne Pausen, das läßt die Betriebsgenossenschaft ja sogar bei mir als Selbstständigem nicht zu. Ich werde gezwungen, nach 6 Stunden eine halbstündige Pause zu notieren und mehr als 10 Stunden darf ich pro Tag nur mit Sondergenehmigung abrechnen.....Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Mir hat mal jemand gesagt, Autos haben viel mit Emotionen zu tun. Vielleicht strebt man den Job deshalb an?!
10 kleinere Audis (NW) im Monat sind außerhalb der Ballungsräume nicht zu realisieren. Ausnahme Autohaus mit nur einem Verkäufer.
Ich kenne 3 sehr gute Verkäufer, die in den ersten 5 Monaten in einer kleineren Stadt zusammen 50 Audi Neuwagen verkauft haben. Das macht einen Umsatz von max. 150 TEUR und das bei einem Arbeitstag von 10 Std. OHNE Pausen, ohne Internetsurfen, ohne dumm in den Showroom schauen.
Leider wissen viele nicht, wie die Realität im Automobilhandel ausschaut. Menschen sehen meist nur das, was sie innerhalb ihrer Blase sehen wollen oder was ihrem Weltbild entspricht.
Ha,ha...selten so gelacht. Was glaubt ihr eigentlich, wie die Realität ausschaut?!
Wenn ein Verkäufer 8 Stunden arbeitet und eine Zielerreichung von 75% hat.
Dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als länger zu arbeiten, um mehr Kunden zu akquirieren, um mehr Probefahrten durchzuführen, und um letztlich eine Zielerreichung von 100% zu erreichen.
Ein Verkäufer unter 100% verdient an sich kein Geld, hat Druck von Seiten des Arbeitgebers, von Seiten des Herstellers...Arbeitszeiten interessieren da doch niemanden.
Zitat:
Ha,ha...selten so gelacht. Was glaubt ihr eigentlich, wie die Realität ausschaut?!
Wenn ein Verkäufer 8 Stunden arbeitet und eine Zielerreichung von 75% hat.
Dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als länger zu arbeiten, um mehr Kunden zu akquirieren, um mehr Probefahrten durchzuführen, und um letztlich eine Zielerreichung von 100% zu erreichen.
Ein Verkäufer unter 100% verdient an sich kein Geld, hat Druck von Seiten des Arbeitgebers, von Seiten des Herstellers...Arbeitszeiten interessieren da doch niemanden.
...glaube ich sofort. Der Vertrieb hat heute an Einfluss verloren. Stattdessen regiert das Marketing und allen voran das Controlling. Lieber werden 5 Controller eingestellt, als ein Verkäufer. Stattdessen werden dann aber die Ziele und Vorgaben der Verkäufer jährlich angehoben. Jährlich mehr Kundenkontakte, jährlich höhere Verkaufszahlen bei sinkender Bezahlung. Die Aufgabenfelder des Verkäufers werden dabei auch immer umfangreicher....und Mehrarbeit...ist doch selbstverständlich...schließlich erhält der Verkäufer ja Provision.
Nicht jeder Verkäufer hält dieser Belastung stand...und nicht immer ist die Beratung dann optimal. Ich kenne Geschäfte (nicht Autobranche), die aufgrund dieser Problematik schließen mußten...
Grüße
baertione
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Ha,ha...selten so gelacht. Was glaubt ihr eigentlich, wie die Realität ausschaut?!
Wenn ein Verkäufer 8 Stunden arbeitet und eine Zielerreichung von 75% hat.
Dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als länger zu arbeiten, um mehr Kunden zu akquirieren, um mehr Probefahrten durchzuführen, und um letztlich eine Zielerreichung von 100% zu erreichen.
Ein Verkäufer unter 100% verdient an sich kein Geld, hat Druck von Seiten des Arbeitgebers, von Seiten des Herstellers...Arbeitszeiten interessieren da doch niemanden.
Also, bei uns hat vor Auslaufen eines Leasingvertrages noch nie ein Neuwagenverkäufer nachgefragt, ob man denn nicht einen neuen leasen wolle. Einmal hat jemand nachgefragt, das war allerdings bei der Rückgabe des Fahrzeugs. Bißchen zu spät also.
Wenn tatsächlich soviel Streß herrscht, sollte man sich die Liste der in den nächsten drei bis fünf Monaten auslaufenden Leasingkunden raussuchen und diese kontaktieren. Das meine ich ja damit, dass die Masse auch keine Ahnung vom Verkaufen hat. Hatte mal eine wertschätzende Feedbackrunde mit einem Verkaufsleiter. Dem fehlten jegliche Basics in Sachen Verkauf. Keine Ahnung, wie der zu diesem Job gekommen ist.
Mittlerweile leasen wir über "unser" ursprüngliches Audi/VAG-Zentrum kein einziges Fahrzeug mehr. Auch die Reifen und die Reifenwechsel lassen wir woanders, bei einem Reifenspezialisten, machen. Vom Audi/VAG-Zentrum hat noch keiner nachgefragt, wieso weshalb und warum. Vom Hersteller auch nicht.
Allerdings bekommt unsere Assistentin und unser Vorstand mittlerweile zu Weihnachten keine Geschenke mehr. Steht wohl in irgendeinem Lehrbuch, dass man solche Geschenke den Kunden binden. Ja, Kundenbindung kann man so erreichen. Aber eben nicht, wenn die Kernleistungen weitgehend inakzeptabel sind. Erst die Pflicht, dann die Kür.
Übrigens stimme ich Dir insofern zu, dass nicht die Verkäufer die eigentlich Schuldigen an der Kompetenz- und Servicemisere sind. Der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken. Verantwortlich sind natürlich die Besitzer, Geschäftsführer und Service-/Vertriebsleiter.
Vor ein paar Wochen hatte ich übrigens einen Service-Fall in Braunschweig. Da wurde dermassen erstklassig und professionell Service geleistet, ich war tief beeindruckt. Das zeigt, dass es doch geht.
Vor einer Woche wieder in der Fremde (leider nicht in Braunschweig). Reifen platt wegen Nagel. Nächste Audi-Werkstatt angerufen: "Nein, wir können heute und in den kommenden Tagen weder Vor-Ort helfen noch abschleppen lassen. Bringen Sie den Reifen oder das Fahrzeug vorbei, dann machen wir einen neuen Reifen drauf." Dann ADAC angerufen: "Wir schleppen gerne zur nächsten Werkstatt ab. Anders helfen können wir nicht." Dann Audi-Hilfe-Hotline angerufen. Sehr freundlich. "Ich verbinde Sie zum zuständigen Audi-Partner vor-Ort." Wer ist dran? Gleicher Audi-Partner und sogar gleicher Mitarbeiter wie bei meinem ersten Anruf. Allerdings nun plötzlich mit Zeit. "Wir sind in fünf Minuten bei Ihnen." Waren dann zwanzig Minuten, aber so kleinlich will ich nicht sein. Schlüssel übergeben, nach sechs Stunden (hatte es nicht eilig) war der Wagen wieder an seinen Platz - mit neuem Reifen. Warum nicht gleich so? Warum muss ich erst die Audi-Hilfe anrufen, damit aus "keiner Zeit" ein "kommen sofort" wird? Wurde da plötzlich ein neuer Mitarbeiter eingestellt?
Von den großen Klassikern in meinem Umfeld (beim Ölwechsel das Neueinfüllen des Öls vergessen - Motor kaputt, nach Problemen mit dem Katalysator Wagen "repariert" zurückbekommen; Kat war neu, lag aber im Kofferraum statt montiert unter dem Auto) mal ganz zu schweigen.
Ich hatte bisher einmal Kontakt zu Audi und muss sagen, es war so nett, das es mir unheimlich vor kam.
Grund war das ich ein Radio aus einem Audi A6 C4 nicht rausbekommen habe, also hoch zu Audi und mal fragen.
An die Theke zur hübschen Empfangsdame, problem geschildert...sie jemanden angerufen..."kommt jemand, sie können sich da gerne hinsetzen, möchten sie was trinken??? kaffee, wasser....etc"
Ich sagte "nö danke, möchte mir die Autos anschauen.......die frau sagte sehr gerne".....dann kamen unzählige Leute mit Smoking vorbei, alle grüßten mich freundlich, manche machten sogar nen kleinen Bogen in ihren Weg um mir die HAND zu schütteln 😁 😁 😁
Dabei sollte man erwähnen das ich 22 bin und nicht danach aussehe mir ein Audi zu kaufen.
Nach 5 Minuten kam dann jemand mit freundlicher Begrüßung und hand schütteln.....darauf hin wieder geschildert.....es verging nochmal eine mInute und er holte die haken zum lösen.....er ist mit ans auto gekommen und hat es gemacht....wollte kein Geld und wünschte gute Fahrt etc.....
Also ich muss sagen, wenn der Service ÜBERALL so ist wie dort...dann Respekt an Audi!
Ich bin sicherlich kein Mensch der irgendwie in der nächsten Zeit ein Audi kaufen kann/will, dennoch wurde ich überaus freundlich behandelt und begrüßt...
War schon nicht schlecht.
War Audi Autohaus Dresden, Kesselsdorfer Str. ! Das Lob muss ich erwähnen !
Also da muss ich auch mal meine Geschichte loswerden.
Vor gut 2 Jahren wollte ich mir eine C-Klasse kaufen, ich wohne im Stuttgarter Kreis und dachte mir das kann hier ja wohl nicht allzu scwer sein...von wegen!
Nach zig Gebrauchtwagen Händlern die mir ihre Mühlen darboten, ging ich nach Stuttgart rein in s Gebrauchtwagen Zentrum. Nachdem wir uns die erste halbe Stunde wie Luft in diesem Riesenzentrum bewegen konnten, dachte ich mir ich ergreife selbst initaitative und spreche einen Verkäufer an. Was sich allerdings als nicht so einfach herausstellte...nach 15 minütigem suchen und weiteren 15 min. warten an einem Service Schalter kam ein älterer Verkäufer auf uns zu und meine nur lachend "was wollen Sie denn hier?" ich ganz perplex geantwortet das wir uns für eine gebracuhte C-Klasse interessieren, er nur "sowas haben wir hier nicht"...ich meinte daraufhin das ich aber draussen eine gesehen habe die mich interessiert und ob er mir noch andere anbieten könnte. Ohne mir das angesprochene FZ zu zeigen schaute er im Intranet und meinte nur das es keine mehr in Stuttgart geben würde, lachte und verabschiedete uns...an diesem Tag war ich sprachlos wie selten...habe dann auch im nachhinein Erfahren das solche Fälle wohl bekannt sind und aussortiert werden. Warum muss aussortiert werden wenn es so ein strenges auswalverfahren gibt und ständig kontrolliert wird? (bezugnehmend auf einen anderen Beitrag)
Dagegen muss ich sagen das ich mit meinem 1. FZ, einem VW Polo 86c Bj. 88 in den VW Zentren immer genauso behandelt wurde wie einer mit nem Phaeton.
Auch bei Audi in Österreich, was mich am meisten erstaunte (Ausländisches Kennzeichen = kein Langzeitkunde...), haben sie sich für mich die benötigte Zeit genommen, obwohl offensichtlich viel los war und wollten im nachhinein nicht mal Geld dafür haben (habe natürlich Trinkgeld für die Kaffekasse gegeben).
Natürlich sind das nur meine Erfahrungen, bis jetzt (toitoitoi) ging mit VAG alles gut.
ps.: Kann den TE aufgrund meiner eigenen Erfahrung sehr gut verstehen!
Zitat:
Original geschrieben von pieb
Also da muss ich auch mal meine Geschichte loswerden..................
an einem Service Schalter kam ein älterer Verkäufer auf uns zu und meine nur lachend "was wollen Sie denn hier?" ich ganz perplex geantwortet das wir uns für eine gebracuhte C-Klasse interessieren, er nur "sowas haben wir hier nicht"...ich meinte daraufhin das ich aber draussen eine gesehen habe die mich interessiert und ob er mir noch andere anbieten könnte. Ohne mir das angesprochene FZ zu zeigen schaute er im Intranet und meinte nur das es keine mehr in Stuttgart geben würde, lachte und verabschiedete uns...an diesem Tag war ich sprachlos wie selten...ps.: Kann den TE aufgrund meiner eigenen Erfahrung sehr gut verstehen!
der Grund, wehalb ich mittlerweile Audi-Kunde bin ist bei mir fast derselbe.
Ebenfalls ursprünglich C-Klassen interessiert wurde ich beim Betreten des Verkaufsraums erstmal von den beiden Angestellten links stehengelassen während beide lautstark und hormonbetont ihre Wichtigkeit gegeneinander ausspielten. Als Jeansträger paßte ich wohl auch von vornherein nicht in ihr Beuteschema.
Auch merkte ich sofort, als einer der Verkäüfer sich mir erbarmte, daß ihn ganz andere Sorgen plagten, er verhielt sich in seinem schmucklosen Büro irgendwie abesend und nicht sonderlich interessiert. Beratung war fast gleich Null, seine Versprechungen, mir Informationen zuzumailen und mich darüber zu informieren, sobald er ein Fahrzeug nach meinen Wünschen gefunden hat, hielt er nicht ein (ich suchte nach einem Jahreswagen, ohne große Besonderheiten, sollte also kein großes Problem sein).
Nach ein paar Tagen ohne Resonanz des verkäufers wagte ich das erstemal in meinem Leben den Schritt ins Audi Autohaus. Den Rest brauch ich hier nicht weiterzuerzählen, meine ca. 36k Teuros fließen jetzt halt in Richtung IN, anstatt nach S.
resci