NEWS: Honda e:NY1
Die neuen SUV Modelle von Honda sind heute vorgestellt worden gerne könnt Ihr euch ein Bild machen vom neuen Honda e:NY1
https://www.honda.de/cars/new/e-ny1-electric-suv/overview.html
1361 Antworten
Der eNy1 ist wahrscheinlich nicht perfekt, aber was ich schon sagen kann, es ist ein richtiger Honda.
Ich schätze bislang die absolute Zuverlässigkeit und die wahre Freude am Fahren, der Wagen macht einfach Spaß, es ist ein Genuss ihn zu fahren. Und typisch für die neueren Honda, es knarzt und klappert nichts, so wie auch im Civic und Jazz herrrscht absolute Ruhe im Innenraum.
So mag ich es.
Ich finde den eNy1 schon cool 😎
Mit dem höheren Verbrauch im Winter muss man leben, aber andere können dies auch nicht besser wie ich erfahren habe.
Kumpel fährt als Dienstwagen einen KIA EV, auf die ersten Kurzstreckenkilometer haut der KIA ebenfalls die 30kwh Verbrauch auf 100 raus.
Also nichts Ungewöhnliches.
Da kann ich @hotnight nur zustimmen. Bei meinem stehen in Kürze 20.000km auf dem Tacho und bisher kein einziges Problem. Bin auch davon überzeugt, dass dies noch lange so bleiben wird und dass sich die Vorsicht von Honda am Ende des Tages auszahlen wird. Ich werde meinen e:Ny1 5 Jahre oder wahrscheinlich sogar länger fahren.
Da ist Zuverlässigkeit das Wichtigste.
Ein echter Honda eben. 😎
Sorry, Leute, aber bei aller Markenverliebtheit sollte doch auch noch ein bisschen Ehrlichkeit ins Spiel kommen. Dass hier kein One-Pedal-Driving möglich ist, ist für einen City-SUV schon ein ziemlicher Designfehler. Technisch umsetzen lässt sich das sicher leicht.
Und starke Mitbewerber gibt es da durchaus auch. Die glänzen zwar auch nicht in allen Punkten; der Hyundai Kona Elektro hat aber z.B. in der stärkeren Variante laut Testberichten noch mehr Leistung, einen größeren Kofferraum, einen geringeren Verbrauch, aber auch keine größere Batterie als der Honda. Das mal wieder sehr nüchtern und hinsichtlich der Materialien eher billig wirkende Innenraumdesign des Hyundai ist leider markentypisch, weshalb ich mit den Hyundais bis jetzt nicht so richtig warm geworden bin. Der Honda ist da klar besser.
Eine weitere Schwachstelle, die aber für wohl alle Elektro-SUVs in diesem Segment gilt, ist die am Ende doch nur mäßige Realreichweite unter widrigen Wetterbedingungen. Hier ist zu hoffen, dass die Batterieentwicklung bzw. deren Serienreife bald einen Sprung nach vorne macht. Für mich und meine Fahrzeugnutzungsbedarfe wird ein Elektroauto erst ab einer realen Reichweite von 500 Km auch unter widrigen Wetterbedingungen interessant.
Zitat:
@Japanbrummer schrieb am 10. Januar 2025 um 11:34:36 Uhr:
Sorry, Leute, aber bei aller Markenverliebtheit sollte doch auch noch ein bisschen Ehrlichkeit ins Spiel kommen. Dass hier kein One-Pedal-Driving möglich ist, ist für einen City-SUV schon ein ziemlicher Designfehler.
So unterschiedlich ists. Ich bin jetzt zwar auch nicht unbedingt der e:NY1-Fan, aber OnePedalDrive hab ich nie gewollt. Ein Punkt der mir immer nur dann auffällt, wenn ein Auto das hat und es eingeschaltet ist, nämlich in der Form: wie zur Hölle bekomme ich den Schrott wieder aus? Genauso ist für mich BreakHold absolut unnütz und es stört mich mehr als es mir nutzt.
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Ich teile die Meinung von @CivicTourer was das onepedal driving anbelangt. Ich mag es überhaupt nicht!
Gut, dass der eNy1 es nicht hat.
Kumpel meinte sogar dass ihm die Rekuperation vom eNy1 wenn man nur vom Gas geht noch zu stark wäre, beim KIA könne er diese komplett abschalten. Er ist da halt auch noch old school, für mich passt es perfekt im eNy1.
Breakhold finde ich aber Klasse, ist dauerhaft aktiviert bei mir.
@Japanbrummer
Sieh dir mal an wieviele RRA es beim alten Hyundai Kona EV gab, der Wagen war alles andere als Problemfrei.
https://www.oeamtc.at/.../...kona-kurzschluss-in-der-batterie-53636503
Nicht gerade vertrauenerweckend.
Da fahre ich lieber Honda und nehme die bekannten Mankos des eNy1(Ladeleistung, hoher Verbrauch im Winter) welche für mich persönlich keine sind, gerne in Kauf.
Lieber wäre mir da etwas mehr Top Speed, 180km/h wie beim Civic wären schon fein gewesen 🙄
Wie @Mike_083 es schon geschrieben hat, Honda wollte wohl beim eNy1 auf absolut sicher gehen, er glänzt jetzt vielleicht nicht mit technischen Top Werten, aber steht dafür für absolute Zuverlässigkeit(bislang zumindest 😉 ).
So wie Honda den Akku im eNy1 behandelt wird er wohl ewig leben.
Den Akku könnte man ja wahrscheinlich danach auch noch als Speicher benutzen, dann hätte sich der Kauf richtig gelohnt.
@Mike_083 hat ja eine PV, er könnte darüber nachdenken 😉
@Japanbrummer
Zum one Paddel driving (OPD) habe ich eine eigene Meinung. Ich denke manchmal, dass diese etwas unkonventionell ist, weil ich noch nie wirklich von jemandem anders diesen Gedanken gehört habe. Vielleicht schätze ich es auch falsch ein, ich weiß es nicht.
Was meine ich?
Das OPD zielt darauf ab, wegen dem Komfort nur ein Pedal nutzen zu müssen, was prinzipiell ja auch gut funktioniert.
Verzögerungen durch Rekuperation können dadurch gut abgestimmt werden.
Allerdings stell ich mir oft die Frage, ob man dadurch nicht unterbewusst die Bedienung des Bremspedals verlernt bzw. in einer entscheidenden Situation, wo es auf Reaktionszeit ankommt unterbewusst zu langsam reagiert.
Für mich ist es grundsätzlich logisch, dass wiederkehrende Benutzungsmuster sich besser einprägen. Sogenannten Automatismen beim fahren.
Also eine gewisse Routine. Deshalb übt man ja auch in der Fahrschule alle Systeme zu nutzen die einem das Auto gibt, sodass sich irgendwann ein routiniertes fahren ergibt.
Wenn ich aber kaum noch das Bremspedal nutze, dann wird sich diese Routine im Kopf zurückbilden.
Aber auch hier, das ist meine Meinung zu der Sache, das kann ich nicht auf Fakten stützen, deshalb kann ich auch komplett falsch liegen.
Persönlich verschwindet für mich, beim OPD auch die Verbindung zum Fahrzeug. Weil, wenn ich vom "Gas" runter gehe erwarte ich, dass er mit einer leichten Verzögerung weiter rollt.
Bergab werde ich also schneller und bergauf versuche ich vielleicht noch mein Schwung mitzunehmen bis in die nächste Ortschaft.
Das sind so physikalische Verbindungen zum Fahrzeug, die mich als Fahrer aber befriedigen.
Diesen logischen Kontakt verliere ich beim OPD. Deshalb bin ich auch froh, dass ich bei meinem Hyundai die Reku auf 0 stellen kann.
Ein permanenterregter Synchronmotor (PSM) rekuperiert, dann zwar immer noch ganz leicht, jedoch ist das geringer als eine Motorbremse beim Verbrenner.
Ich fahre deshalb so, dass ich das Bremspedal aktiv nutze, auch wenn natürlich die Rekuperation und nicht die Bremse dadurch erstmal aktiviert wird.
Ich erhalte mir dadurch aber die Routine und die natürliche physikalisch logische Verbindung zum Fahrzeug.
@hotnight
Ein Rückruf ist ja nichts schlimmes. Der Kona kommt noch aus einer Zeit, da haben andere Hersteller noch über die E-Mobilität gelacht.
Hyundai war damals noch im Lern- und Findungsprozess, weil sie alles Angeboten haben was es an Antriebstechnik gibt.
Alleine der Kona wurde in seiner Platform mit 5 verschiedenen Antriebsarten verkauft.
Da gehört schon Ingenieursleistung dazu, 5 Antriebsarten in eine Karosserie unterzubringen mit mehreren Verbrenner Motoren, Hybrid und Elektro. Das da zu Anfang was auf der Strecke bleibt, gerade beim damaligen "Neuland der E-Mobilität", ist auch klar.
Und trotzdem, heute nachdem die gängigsten Probleme beim Kona ausgemerzt sind, gehört er zu einem der besten Investitionen die man im Gebrauchtwagenmarkt tun kann, bei einem E-Auto aus der Zeit.
Der Kona ist eine gute Wahl, wenn man mit einem gebrauchten 3-7 Jahren alten E-Auto anfangen möchte, für einen geringen Preis mit guter Effizienz, Reichweite und Langzeithaltbarkeit. (15000€-22000€ je nach Alter und Laufleistung)
Meine beiden alten IONIQs stammen auch aus der Zeit und bedienen sich teilweise ähnlicher Technik. Nur gab es den IONIQ nicht mit dem 64kWh Akku, den der Kona 2018 schon anbot, Nettokapazität wohlgemerkt.
415km laut strengem EPA Zyklus (484 km WLTP) war damals schon eine Ansage, und ist heute noch eine gute Wahl.
Die NMC 622 Chemie (6 Teile Nickel, 2 Teile Mangan, 2 Teile Cobalt) sind auch ein guter Kompromiss für Performance und Langzeithaltbarkeit. Stehen besser da als Zukünftige Akkuchemien mit den Anteil NMC 811 oder NMC 955 die meines Erachtens wesentlich schneller altern werden, da kaum noch Mangan und Cobalt Anteile vorhanden sind.
Welche Batteriechemie der e:Ny 1 benutzt weiß ich übrigens nicht.
Wenn ihr glück habt ist es aber auch noch eine 622er.
Die NMC 111er ist aber ausgeschlossen (unwahrscheinlich), da zu teuer und wegen zu hohen Cobalt Anteil in Ungnade gefallen. ^^
Zitat:
@Japanbrummer schrieb am 10. Januar 2025 um 11:34:36 Uhr:
Sorry, Leute, aber bei aller Markenverliebtheit sollte doch auch noch ein bisschen Ehrlichkeit ins Spiel kommen.
Ist man unehrlich wenn man die Marke liebt?
Ich denke nicht!
War ja in der Zwischenzeit woanders. Nach meinem Honda Civic hatte ich zwei BMW's und zwei Citroën. Bin wieder zu Honda zurück. Die Marke berührt mein Herz und baut IMHO gemeinsam mit Toyota die zuverlässigsten Autos am Markt.
Ich gebe es zu, ich stehe auf Honda und hab die Markenbrille auf.
Aber unehrlich bin ich deshalb nicht. 😉
Die Markenliebe kann aber auch zu einem Tunnelblick führen.
Ich mag Honda auch aber in Sachen Elektromobilität müssen sie sich erst beweisen.
Die Hybridtechnik von Honda ist hervorragend und die Verarbeitungsqualität von den Fahrzeugen die ich bis jetzt von Honda gefahren bin auch.
Trotzdem würde ich bei jedem Neukauf vergleichen, da muss Honda immer wieder überzeugen.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich Honda sehr mag und schätze. Mein Type R ist ein Familienmitglied … 😉
Aber man muss auch realistisch sein. Honda macht eine Menge komischer Dinge. Und in der E-Mobilität sind sie einfach weit hinten dran. Das muss man akzeptieren. Aber ich glaube dran, dass sie die Wende schaffen.
Aber ich glaube auch, wir sind uns hier einig, dass es ein paar User gibt, deren Brille etwas rosa getönt ist. Was auch völlig ok ist. Jeder hat andere Dinge, über die er oder sie lieber hinwegsieht als andere.
Klare Defizite mit der Ausrede der Haltbarkeit schönzureden, ist schon so ein Bsp von rosaroter Brille. Besonders wo mittlerweile genug Langzeiterfahrung vorhanden ist, um zu sehen, dass Degeneration von Akkus kaum ein Problem darstellt. Selbst nach sechsstelligen Laufleistungen sind bei halbwegs aktuellen E-Autos nur ein paar Prozent verloren gegangen, trotz DC-Laden.
Aber was is am Wichtigsten? Dass jeder mit seinem Fahrzeug zufrieden ist. Dann passt doch alles!
Ich bin vor dem Hondas:
- Citroën
- 2x Skoda
- Hyundai
- Nissan
gefahren.
Der Hyundai i10 (Tageszulassung) von 2015 war nach 110.000 KM fertig, Motor war stark verölt, Zylinderlaufbahn…
Der Berlingo 3 (40.000 KM, 2014, Diesel) fuhr und fuhr nichts hat ihn aufgehalten. 75 PS, Diesel. Unkonfortabel und ohne in Reifentöter. War ansonsten super zuverlässig!
Der Fabia 3 (Tageszulassung, 2019) war ein schöner Kleinwagen. Hatte jedoch auch nur die Sitzheizung, elektrische Fensterheber vorne und eine Klimaanlage und PDC hinten als Zusatzoption. 95 PS für die Klasse vollkommen ausreichend. Der 6 Gang hat mir gefehlt.
Der Scala (2023) als Erdgasversion war ein Dämpfer.
2x Phantombemsung vom Notbremsassistenten. 3x hatte ich technische Fehler in nur 6 Monaten.
Schönes Auto, mit H Gas sehr ruhig, aber die Phantombremsungen waren nicht so gut.
Jazz Hybrid (2023) in 1,5 Jahren nichts. Interieur sah aus wie neu (Aussage einer Arbeitskollegin nachdem Einsteigen), keine Phantombremsungen etc.
Nachdem uns der zu klein wurde haben wir den e:Ny1 geholt als Laternenparker.
Ja, BEV als Laternenparker muss gewollte sein, wirklich gewollt sein…
Unabhängig davon ist der e:Ny1 seit 12000 KM ohne Zwischenfall. Der Ausparkassistent wollte kurz nicht.
Laden, Fahren und freuen.
Letztens I20 als Leihwagen gehabt mit 100 PS 6 Gang Handschalter. Ist nicht mehr meine Welt.
Assistenten arbeiten deutlich schlechter als bei Honda, obwohl die im Jazz deutlich besser funktionieren als im e:Ny1.
Honda macht nicht alles richtig und ich habe meinen HH auch nicht wirklich geglaubt als er sagte, dass die Autos fahren, aber es ist so.
Zitat:
@Bojazzo schrieb am 10. Januar 2025 um 17:50:20 Uhr:
Die Markenliebe kann aber auch zu einem Tunnelblick führen.
Ich mag Honda auch aber in Sachen Elektromobilität müssen sie sich erst beweisen.
Die Hybridtechnik von Honda ist hervorragend und die Verarbeitungsqualität von den Fahrzeugen die ich bis jetzt von Honda gefahren bin auch.
Trotzdem würde ich bei jedem Neukauf vergleichen, da muss Honda immer wieder überzeugen.
Das unterschreibe ich auch mal so!
Es gab auf youtube mal einen englischen Testbericht, da war das Fazit zum eNy1, ein guter solider EV, der alles gut erledigt, aber eben nicht durch irgendetwas herausragt. Von Honda erwartet man das aber.
Das war sozusagen die Kritik, von Honda erwartet man sich schon etwas mehr als die Konkurrenz zu bieten hat. Denke das beschreibt sehr gut wo Honda aktuell bei der Elektromobilität einzuordnen ist.
Gutes Beispiel ist der eHEV Antrieb, für mich der beste Hybrid Antrieb auf dem Markt. Vom Konzept her genial gemacht, da kann mMn Toyota und Co nicht mit.
Beim Verbrenner war es die VTEC Technologie.
Beim Elektroantrieb fehlt Honda noch diese Innovation.