Neue Batterie über Nacht leer

Ford Mondeo Mk3 (B4Y, B5Y, BWY)

Hallo Mondeo Fans ,
habe seit Ende Oktober Ärger mit meinem Bj 2001 Mondeo (145 PS 2 Liter)
Ende Oktober sprang er früh plötzlich nicht an. Ich startete fremd und fuhr nach Ford und die machten dort Ladesystemtest ohne Mängel festzustellen . Hatte dann 2Wochen keine Probleme und urplötzlich am 6. November wieder Bttr. leer.
Kaufte mir am gleichen Tag neue 60 AH und hatte dann bis 20.Nov Ruhe. An diesem Morgen sprang er wieder nicht an und ich brachte ihn mit der neuen Batterrie zu Ford. Dort blieb er dann knapp ne Woche und die Elektrik wurde nochmal geprüft . Mann sagte mir der Stromverlust liegt im normalen Rahmen u. angeblich sprang der Mondeo immer an.
Ich holte ihn abends ab und stellte ihn in die Garage . Nächsten Tag mußte ich früh wieder fremdstarten !!!!
Ach ja , alles ist abends ausgeschaltet.(LIcht Radio usw )
Ich hoffe auf einen klugen Kopf und bedanke mich recht herzlich im Vorraus .

33 Antworten

Hallo,

ich wollte Euch nochmal ein kurzes Feedback geben.

Ich habe also vor genau 2 Wochen das Radio ausgebaut und hatte dann ziemlich genau 1,5 Wochen Ruhe. Dann am letzten Donnerstag morgens weggefahren und mittags wollte es nicht mehr anspringen. Zuvor ging es ohne Starthilfe überhaupt nicht mehr. Also doch besser als vorher.

Seit Donnerstag dann wieder keine Probleme gehabt. Und heute morgen startete es auch ohne Probleme. Nach einem kurzen Zischenstopp wollte ich wieder starten und nix ging - im Prinzip wie letzten Donnerstag.

Werde jetzt noch die Batterie testen lassen. Die kann jetzt natürlich nach der ganzen Tortur der letzten Monate einen Schuss haben. Ist wie erwähnt vom ADAC und hat noch Garantie drauf.

Und dann melde ich mich wieder...

Gruß
cweb

Mir fällt ein, falls Du es nicht schon gemacht hast, nimm die Polklemmen ab und reinige mit Schleifflies oder sehr feinem Schleifpapier (eine Messingbürste ginge auch) die Kontaktflächen innen und an Batterie die Pole selbst und trage überall dünn Vaseline oder ein anderes säurefreies Fett gegen Korrosion auf. Dann noch die Kontaktfläche auf beiden Seiten am anderen Ende des Minusleitung zur Karosserie überprüfen und ggf. auch reinigen, fetten und neu anziehen.

Falls es denn da Probleme gibt, kann die Ladefunktion der Batterie nicht richtig funktionieren und der ständige Ärger, bis hin zum Verrecken der Batterie, ist programmiert.

Übrigens...

wenn das Problem auftaucht und ich das Auto starten möchte, dann hört man nur noch ein klicken - kein typisches Anlassergeräusch.

Kann jemand damit was anfangen? Oder ist das bei einer leeren Batterie normal?

bei "leerer" batterie ist das normal, das ist das anlasserrelais, dessen steuerkontakt noch anzieht, das aber den anlasser-anker nicht mehr einrücken kann wg schwächeanfall ;-)

Ähnliche Themen

Hi zusammen,

also ich kann sowohl die Batterie als auch das Radio als Fehlerquelle ausschließen. Batterie wurde erneut getest und scheint völlig in Ordnung und das Problem bestand weiter obwohl ich das Radio ausgebaut hatte.

Ich muss wohl weitersuchen...

oh mann! aber immerhin ein schritt weiter, d.h. was anderes, was nicht immer anliegt, sauft die batterie leer.
kannst du aus dem gedächtnis rekonstruieren, wie lange in etwa die entladedauer war als du mal das problem hattest? theoretisch könntest du so in etwa die größe des verbrauchers "raten" und so die verdächtigen eingrenzen.
alternativ die verbraucher, die bei laufendem motor per relais angeschaltet werden und keine kontrollleuchte o.ä. haben, wenn da beim abschalten das relais ab und zu hängt ... könnte (konjunktiv!) das was sein ... hast du den cd-wechsler? mal abklemmen.
was ganz exotisches hätt ich noch ...sperr-dioden an regler/lima. je nach schaltung kann über ne defekte diode sowas die batterie entladen. nachteil der theorie: wenns das wäre, träte das immer auf ...

Zitat:

Original geschrieben von cweb232002


Hi zusammen,

also ich kann sowohl die Batterie als auch das Radio als Fehlerquelle ausschließen. Batterie wurde erneut getest und scheint völlig in Ordnung und das Problem bestand weiter obwohl ich das Radio ausgebaut hatte.

Ich muss wohl weitersuchen...

...was haben die denn getestet?

Beim Nachbarn -neue Batterie gekauft, Herstellungsdatum sehr jungfräulich; nach ca. 14 Tagen war der Saft weg. Laut Werkstatt war die Batterie Wartungsfrei und geladen. Allso eine neue Batterie her.

Diesmal waren wir besser vorbereitet. In einer Hobbyschrauberwerkstatt mal gemessen, wie der Ladezustand war und was noch besser war, wieviel Ampere zum Starten vorhanden sind.

Ich sage mal so, nach 10 Tagen wäre die auch auf dem Nullpunkt; bedingt, das alles was Strom in dem Auto braucht durch die winterlichen Temperaturen nicht durch die Lima ersetzt werden können.

Die Batterie wurde übers Wochenende geladen, bis sämtliche Lichter am Ladegerät aus waren das war anfang Januar; und das Auto läuft und läuft und ...

Habe mir eine neue Werkstatt gesucht. Allerdings konnten die erstmal auch kein Fehler finden. Toll! Möchte man meinen...

Aber dieser Meister ist etwas hartnäckiger als die anderen und hat mir einen Voltmeter installiert der über das Innenraumlicht seinen Saft bekommt.

Während der Fahrt kann man schon mal ganz gut sehen, dass die Lichtmaschine ihre Arbeit ordentlich verrichtet, denn die Anzeige verharrt wie angenagelt zwischen 13 und 14 V. Schaltet man nach der Fahrt den Motor aus fällt die Nadel des Voltmeters auf knapp über 12V. Gut so!

Interessant wird es aber wenn ich das Auto per Funk abschließe. Dann sackt die Anzeige gerne mal schnell auf unter 12V ab. Das allerdings nicht immer. Das gleiche Bild wenn ich das Auto per Funk wieder öffne. Auch hier sackt die Anzeige hin und wieder auf unter 12V.

Da ich schon vor einiger Zeit mal die Sicherung für die Zentralverriegelung abgeklemmt hatte, habe ich es dieses mal mit der Innerraumbeleuchtung versucht. Genau 1 Woche hatte ich Ruhe. Heute morgen sprang der Wagen an, aber nach zwei Kurzstrecken war tutti.

So wie es aussieht zieht irgendwas wohl beim Öffnen und Schließen Strom. So würde sich auch erklären lassen warum die Batterie es noch ein paar Tage durchhält bevor sie schlapp macht.

Was könnte hier so stark an der Batterie saugen? Und das scheinbar nur für jeweils einen kurzen (aber wohl heftigen) Moment?

Freue mich weiterhin auf Eure Anregungen!!!

@ermüdungsbruch:
Ich hatte das Radio schon mal komplett ausgebaut, danach tauchte das Problem nach (immerhin) 1,5 Wochen wieder auf. Ein hängendes Relais könnte es wohl sein, aber welche gibt es da?

@doeli:
geteste wurde die Spannung (12,6V) und die Kapazität (524A). Und beide Werte waren nach dem Laden absolut in Ordnung. Weiß nicht was man noch an einer Batterie testen kann?

Grüßle
cweb

boh, jetzt wirds exotisch. aber du bist auf dem richtigen weg!
was um alles in der welt wird durch die ffb angesteuert ... wegfahrsperre, die verrigelung in den türen, innenlicht ...?? und die automatik für die elektrischen fensterheber. versuchen die evtl. alle 4 ab und zu zu schließen? kannst du ausschließen, denn dann müssten sie runterfahren wenn die spannung beim AUFschließen in den keller geht.
jetzt gilts weiter einzugrenzen. nur bin ich im moment ideenlos

Gibt es für die Zentralverriegelung irgendein Relais, Stellmotor, etc. der nicht an der Sicherung für die Zentralverriegelung hängt?

Ich frage deshalb weil ich wie gesagt die Sicherung schon mal rausgenommen habe und das Problem weiterhin hatte. Habe aber auch schon gehört, dass es oft ein Problem mit der Heckklappenverriegelung gibt.

Hat da jemand Erfahrung?

ich hätte noch ne völlig exotische idee .. die würde ich niiiiiie äußern, aber: die ist mir schon einmal passiert (anno 1984). ich hab einen scirocco mit einem satz für ne neue hupe ausgerüstet. angeschlossen und als ich bei laufendem motor gehupt hab, geht der aus! lösung war: das hupenrelais saß direkt neben dem einspritzpumpenrelais und hat das induziert!! hupe an und das fiel ab - unglaublich, aber als ich das hupenrelais per mess-strippen provisorisch "rausgelegt" hatte, gings wieder und ich konnte glauben was ich da gesehen hab. welche relais sitzen denn in der nähe vom relais für die zentralverriegelung? irgendwelche großverbraucher?
das ist ne spontane idee aus der ecke "mir fällt nix mehr ein.."

Ich hatte ja erzählt, dass das Auto gestern mal wieder nicht anspringen wollte. Also wollte ich mal wieder mit Starthilfe über das Auto meines Bruders geben. Doch nix ging mehr. Man hörte nur noch das übliche klicken. Auch nach längerem warten mit laufendem Motor des Starthelfers (ca.5 min) wollte mein Auto nicht mehr anspringen.

Voltmeter zeigte übrigens eine Spannung von ca. 10V an.

Heute Mittag habe ich es dann erneut versuchen wollen und schaute erstmal auf den Voltmeter, der nun knapp unter 12V anzeigte.

Starthilfekabel drangehängt und das Auto sprang sofort an.

Mysteriös! Oder können sich Batterien über Nacht selbst regenerieren?

Ich hatte Sie auch nicht abgeklemmt oder so! Ich hatte nach dem gestrigen Fehlversuch einfach noch das Auto mit einem weiteren Fluch belegt und habe mich chauffieren lassen.

Was sagt Ihr dazu?

Gruß
cweb

naja, wenn der dicke verbraucher grade dran zapft, kann die spannung niedriger sein, als unbelastet. 10v ist rattenleer. 12,0 v ist nich mal viertel voll, ganz ganz grob gesagt.
ein "erholen" ohne laden gibts an sich nicht. man kann vermeintlich so einen effekt beobachten, weil die geschwindigkeit der chem reaktionen bei sehr starker kurzzeitiger entladung begrenzt ist.
also ohne radikalkur wirst du das nicht finden, d.h. sicherungen raus und auf und zuschließen und beobachten obs auftritt, dann eine nach der anderen sicherung wieder rein und wieder die prozedur. irgendwann muss es auf den sicherungskreis eingegrenzt sein. mehr fällt mir dazu nicht ein außer der idee, mit einem aufzeichnenden messgerät zusätzlich zwischen den sicherungskontakten den stromfluss zu messen ob man grade den anonymen verbraucher beim arbeiten erwischt ... sicherheitshalber fliegnde sicherung benutzen, ist aber ne heidenarbeit ...

war bei meinem Essi auch mal so... abgestellt ist nicht mehr angesprungen, 10 Volt... hab dann ne Zeitlang gewartet und dachte, probier es nochmal, da ging es ohne Proble´me...

Frage, hast DU irgendetwas verändert? Ich meine, z.B. Fussraumbeleuchtung eingebaut?
Sonst geh doch hin, und klemm beim Abschließen die Batterie immer ab... und schau mal, wann dann der Fehler wieder auftritt?

Mensch da fällt mir noch etwas Wichtiges ein!!!

Habe bei laufendem Motor bzw. während der Fahrt mal nach und nach Verbraucher eingeschaltet. Also Licht, Klima, Fensterheber hoch und runter (da hat das Voltmeter schon gezuckt) und dann Frontscheibenheizung und Heckscheibenheizung.

Zack fiel die Spannung auf 12V. Erst bei höheren Geschwindigkeiten über 80 kmh hat sich die spannung wieder aufgerappelt. Ich glaube jetzt nicht das es an den Heizungen liegt, denn die habe ich seit dem Problem nicht mehr benutzt. Vielmehr sollte es doch so sein, dass die Lichtmaschine trotz aller Verbraucher die Spannung auf ca. 14,4V halten können sollte?!?!?!?!?

Oder liege ich da falsch? Wenn ich richtig liege könnte es wohl doch die Lichtmaschine oder die Dioden oder ...? Ich kenne mich zu wenig aus!

Deine Antwort
Ähnliche Themen