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Neue Autos - Technische Rückschritte ( Preisdruck?)

Themenstarteram 5. Dezember 2012 um 1:09

Es geht um technische Rückschritte bei neuen Automodellen, die gemacht wurden um womöglich Kosten zu sparen. Schließlich ist es ja die beste Werbung für Autokonzerne wenn man hört dass firma x schonwieder mehr umsatz gemacht hat als im vorjahr. und die verschlechterten details kommen auch in autotests nicht vor. der neue golf 7 hat bei den einstiegsmodellen eine schlichte verbundlenkerhinterachse, diese version wird aber garnicht getestet. Natürlich verbessern sich Sicherheit und Spritverbrauch, aber man hört immer wieder, dass in neueren Modellen gewisse Dinge schlechter sind als in den "guten alten".

Das könnte man ja hier mal auflisten.

Zum Beispiel soll der Federungskomfort im Golf 4 besser/nicht wirklich schlechter sein als im Golf 6, selbiges hört man vom aktuellen 5er und dem 96er 5er. liegt das nur am höheren gewicht?

-bei der ersten C-Klasse (w202) war eine hochwertigere Vorderachse installiert als beim nachfolger.

- beim bmw f30 wurde im vergleich zum vorgänger etwa daran gespart dass der getränkehalter an der hinteren armauflage nicht mehr ausfahrbar, sondern fest ist

- Beim VW up! gibt es zur motorhaubenbefestigung nur eine "Stange", keine hydraulik wie im alten Lupo, ebenso betrifft das die fensterheber-komfort-betätigung.

...

Welche Beispiele fallen euch ein?

Beste Antwort im Thema

hat irgend ein normaler autofahrer überhaupt einen unterschied zwischen einer verbundlernker- und der mehrlenkerhinterachse bemerkt?

 

die meisten wissen noch nicht mal ob ihr auto front- oder heckantrieb hat:D

 

solche technischen sachen bemerken nur menschen mit "benzin im blut"

in den USA werden Jetta und Passat mit einfacherer technik und dafür mit besserer ausstattung (und das noch deutlich günstiger) verkauft.

klimaanlage, lederausstattung etc. sind für jedermann sofort erkennbar, eine mehrlenkerachse nicht;)

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So ein Blödsinn.

Jemand der für 7€ die Stunde Vollzeit arbeitet (40h/Woche) bezahlt pro Monat ~100€ Einkommenssteuer, das sind nicht einmal 10%.

Wenn er Verheiratet ist, zahlt er sogar überhaupt nichts.

Wenn wir so eine Diskussion schon führen, dann bitte nicht mit erfundenen Zahlen.

Das das Gehalt von Managern von den "Arbeitern" erbracht wird ist logisch. Diese leisten ja auch keine produktive Arbeit im engeren Sinne. Aber hast du dich mal gefragt WARUM Unternehmen bereit sind ihren Leistungsträgern so viel Geld zu bezahlen? Glaubst du denn das passiert einfach so aus reiner Herzensgüte?

Natürlich nicht, die Topverdiener bekommen so viel Geld, weil sie eben auch einen entsprechenden Mehrwert für das Unternehmen schaffen. Es ist wirklich so einfach. Wenn einer diesen Mehrwert nicht (mehr) leistet ist er auch ganz schnell seinen Job wieder los. Das kannste mir glauben. Sehe ich oft genug.

Andere Frage: Wie kann es sein, dass Unternehmen händeringend nach qualifizierten Personal suchen und auch bereit sind gutes Geld dafür aus zu geben und auf der anderen Seite Leute keine Arbeit finden, oder nur schlecht bezahlte Arbeit?

Wie passt das zusammen?

Die Antwort ist auch ziemlich einfach und verbirgt sich in dem Wort "qualifiziert". Wenn ich nun mal keine Fähigkeiten habe, für die andere bereit sind gutes Geld zu zahlen, muss ich mich mit dem begnügen, was mir bleibt.

Das hat rien garnichts mit irgendwelchen "Verschwörungen der Elite" zu tun. Das hat damit zu tun, dass Chantal und Ali mit ach und Krach durch die Hauptschule gekommen sind.

Sorry, das klingt jetzt hart. Ist aber so.

Zitat:

Original geschrieben von diegohnx

. . . wenige Einkommen in einem so hohen Niveau bewegen - das ist i.d.R. nur der Fall weil man Wert Schöpft, von den Arbeitsleistungen bzw. dem Produktivitätsfaktor der Niedrigen Lohngruppen.

OT (nicht schon wieder!)

Da bin ich anderer Meinung z.B. bei einem Arzt, Anwalt, Ingenieur, Journalisten, Handwerksmeister, Softwareentwickler, Begabungen im Bereich der Medien, des Marketing u.s.w, u.s.w.

Wer wertvolle Arbeit leistet, verdient genau aus diesem Grund gut.

Leicht ersetzbare Arbeit unterliegt zunehmend globalem Konkurrenzdruck und 'wandert vielfach aus'. Es gibt reichlich Länder mit niedrigerem Preisniveau als Deutschland, in denen sich mit geringerem Einkommen sehr angenehm leben läßt - weshalb dort attraktive Löhne aus deutscher Sicht als unerträglicher Druck auf die unteren Einkommen wahrgenommen werden. Und bei zunehmendem Bildungsniveau (ich sage nur: Asien) nicht mehr nur die unteren Einkommensgruppen.

Daß es auch Härtefälle und Mißstände gibt, ist unbestritten. Darum kümmert sich (in Deutschland) eine umfassende Sozialordnung mit dem größten Budget aller Ressorts.

OT aus. (wird auch Zeit!)

Nachtrag noch zum Thema Rente:

Ja, das wird in der Tat lustig. Hat aber nicht wirklich was mit den vorangegangenen Thema zu tun.

Problem bei dem Rentenschlamassel ist, das niemand mehr da ist, dem man die Schuld geben kann.

1) Am Demographischen Wandel tragen ausnahmsweise mal nicht die Politiker schuld

2) Die Politiker, die sich den tollen "Generationsvertrag" ausgedacht haben, sind leider nicht mehr da.

Da müssen wir uns dann wohl oder übel darauf konzentrieren ne Lösung zu suchen, statt einen Schuldigen.

Edit:

@Mena-C: Volle zustimmung. Beruhigt mich, dass es noch andere gibt, die sich nicht vollkommen von den Stammtischparolen verblenden lassen.

Ich darf berichtigend eingreifen. Google ist keine Quelle. Google gibt Treffer raus von Leuten, die es oft selbst gesucht haben.

Originaldaten: https://www.destatis.de/.../LohnEinkommensteuer2140710079005.xls?...

Fachserie 14 Reihe 7.1 Statistisches Bundesamt.

Neuere Daten als 2007 gibts aktuell nicht, da diese Reihe alle 3 Jahre erscheint und durch Nachlaufzeiten der Steuer drei Jahre Verzögerung hat. Ende 2013 wird es Daten von 2010 geben.

Alle Einkommensmillionäre zusammen (17.000) haben 51 Mrd Einnahmen und zahlen 18 Mrd Steuern. Steuerlich verfälschend: Dividenden unterliegen 2007 noch dem "Halbeinkünfteverfahren". Die Hälfte wurde bereits von der zahlenden Firma vorversteuert, die andere Hälfte berücksichtigt das Finanzamt und hält beim Empfänger die Hand auf. Was den Durchschnittssteuersatz der Spitzenverdiener senkt.

Zum Vergleich: Alle Normalverdiener zwischen 30k€ bis 100k€ (16 Mio Steuerzahler vom kleinen Schrauber bis zum bis zum 'gehobenen Akademiker') haben zusammen 643 Mrd Einnahmen und zahlen 118 Mrd alleine an Lohn/Einkommenssteuer. Also doppelt so viel Steuer wie die "richtig reichen" überhaupt an Einnahmen haben/deklarieren.

Lohn- und Einkommensteuer ist effektiv das selbe. Nur dass die Lohnsteuer vom Arbeitgeber abgeführt wird, während du als Selbstständiger die Einkommensteuer selbst abdrückst. Keiner zahlt zur Lohnsteuer noch Einkommensteuer, es sei denn er ist halb Angestellt und halb Selbstständig.

Zitat:

Die Einkommensklassen unter 25.250 € trugen nur 6,2% der Lohnsteuer, obwohl ihnen über 17% der Einkünfte zuflossen. Die untersten 20%der Einkommenklassen zahlten gar nichts.

Stimmt nicht. Weil: Die Steuer betrachtet nur steuerpflichtige Einkünfte. Renten sind z.B. durch Freibeträge vermindert steuerlich so niedrig, dass diese Reste durch den Grundfreibetrag effektiv steuerfrei sind. Daher hast du statistisch ein paar Millionen Leute mit offiziell geringem steuerrelevantem Einkommen, die keine Steuern zahlen. Weil die Hälfte der Rentenzahlungen früher aus versteuertem Einkommen kamen. Was sich seit dem Alterseinkünftegesetz schrittweise ändert und "nachgelagert" versteuert wird. Heißt: Rentenbeitrag zunehmend steuerlich absetzbar, Rentenauszahlung zunehmend steuerpflichtig.

Jeder mag in die oben verlinkte Steuerstatistik schauen und sich seine eigenen Gedanken machen. Google ersetzt nicht Denken, aber es kann die Datenlage verbreitern.

wenn 8 mio im niedriglohn sitzen, etwa der gleiche betrag knapp darüber krepelt, so ist das nicht mit 'bildung und qualifikation' zu rechtfertigen.

nicht gerechtfertigt, aber erklärt wird das durch eine kaste neoliberalen lobby-gesocks, die sich ihre prämien, boni und diäten selbst festlegt:cool:

grad rausgekommen:

Deutschlands Mittelschicht schrumpft dramatisch

Zitat:

Die Mittelschicht in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren um mehr als fünf Millionen kleiner geworden. Laut einer DIW-Studie profitiert nur noch eine kleine Elite vom wachsenden Wohlstand. Die Forscher warnen vor einer sozialen Spaltung des Landes.[]....

jeder, der hier diese entwicklung befürwortet, besitzt keinerlei soziale kompetenz. punkt.

 

Verehrter Herr Senior Chaos Engineer,

deine Beiträge sind meistens fundiert und hilfreich; ich mag sie und deshalb ist die Anrede auch nicht ironisch gemeint.

Ich möchte mich nicht allzutief in die Thematik einlesen, das Statistische Bundesamt ist aber sicher die bessere Quelle, als nur 1 Minute lang zu googeln: Doch was muß ich sehen?

In der verlinkten Quelle, Tabelle 1.2 stelle ich fest, daß alle Steuerzahler in Deutschland mit zu versteuerndem Einkommen ab €80.000 insgesamt 41,8% getragen haben, also wie von mir oben geschrieben. Die Anzahl der Steuerpflichtigen in dieser Gruppe habe ich so auf die Schnelle nicht gesehen; wenn jemand die Zahl findet, bitte posten. Wahrscheinlich stellen wir dann fest, so um die 5% der Steuerpflichtigen.

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Zitat:

Die Einkommensklassen unter 25.250 € trugen nur 6,2% der Lohnsteuer, obwohl ihnen über 17% der Einkünfte zuflossen. Die untersten 20%der Einkommenklassen zahlten gar nichts.

Stimmt nicht. Weil: Die Steuer betrachtet nur steuerpflichtige Einkünfte. Renten sind z.B. durch Freibeträge vermindert steuerlich so niedrig, dass diese Reste durch den Grundfreibetrag effektiv steuerfrei sind. Daher hast du statistisch ein paar Millionen Leute mit offiziell geringem steuerrelevantem Einkommen, die keine Steuern zahlen.

Stimmt eben doch, wie ja selbst von dir geschrieben. Die untersten 20% der Einkommenklassen zahlen ja gerade deshalb keine Steuer, weil sie aus sozialen Gründen ganz offiziell davon ausgenommen sind. Damit tragen sie aber eben auch nichts zur Finanzierung des Gemeinwesens bei, und auf diesen Punkt hatte ich mit meinem ersten Beitrag zu diesem Thema geantwortet.

Ich will das jetzt nicht noch weiter ausdehnen - schließlich geht es hier um das Thema Auto.

 

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

wenn 8 mio im niedriglohn sitzen, etwa der gleiche betrag knapp darüber krepelt, so ist das nicht mit 'bildung und qualifikation' zu rechtfertigen.

Die Zahlen werden ja immer phantasievoller. Jetzt sind schon 50% der Erwerbstätigen im "Niedriglohn" oder "knapp darüber".

Möchte vielleicht noch jemand ein paar Statistiken erfinden?

Zitat:

nicht gerechtfertigt, aber erklärt wird das durch eine kaste neoliberalen lobby-gesocks, die sich ihre prämien, boni und diäten selbst festlegt:cool:

In der freien Wirtschaft kann sich so gut wie niemand seine "prämien, boni und diäten" selbst festlegen. Jeder Arbeitnehmer (auch die Topmanager) hat einen Chef, der das Gehalt regelt.

Ausnahme sind einzig Familienbetriebe und Mittelständler, die können sich das selber aussuchen (im Rahmen dessen, was der Laden eben abwirft). Die Gehälter von Ackermann, Grube und Konsorten werden durch den Aufsichtsrat bestimmt. Und dieser wird sich hüten mehr zu bezahlen als nötig. Als Aktionäre sind sie nämlich an Unternehmensgewinnen und Dividenden sehr interessiert.

Zeigt nur einmal mehr, wie hirnlose Stammtischparolen wiederholt werden, ohne das geringste Verständnis der Zusammenhänge.

Zitat:

grad rausgekommen:

Deutschlands Mittelschicht schrumpft dramatisch

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

Zitat:

Die Mittelschicht in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren um mehr als fünf Millionen kleiner geworden. Laut einer DIW-Studie profitiert nur noch eine kleine Elite vom wachsenden Wohlstand. Die Forscher warnen vor einer sozialen Spaltung des Landes.[]....

Zitat:

jeder, der hier diese entwicklung befürwortet, besitzt keinerlei soziale kompetenz. punkt.

Wer nicht meiner Meinung ist, hat eben keine Ahnung. Immer ein gutes Argument.

na dann schau mal hier

Zitat:

Statistiken und Studien zu Gehalt, Einkommen, Verdienst

Laut SOEP liegt das monatliche Nettoeinkommen in Deutschland bei 40 Prozent der werktätigen Deutschen zwischen 1.000 und 2.000 Euro, rund 30 Prozent verdienen weniger, 20 Prozent mehr.

was bei unter 2000€ noch bleibt, abzüglich miete, fahrtkosten usw. liegt nur unwesentlich über hart4-satz.

aber du wirst mir sicher vorrechnen, dass damit ein porsche-leasing problemlos möglich ist.:cool:

und hier

Zitat:

Jeder vierte Vollzeitbeschäftigte zählt zu den Geringverdienern

Studie: Acht Millionen Geringverdiener in Deutschland

einzig das ist richtig an deinen aussagen:D

Zitat:

Als Aktionäre sind sie nämlich an Unternehmensgewinnen und Dividenden sehr interessiert.

nicht jedoch daran, dass es den mitarbeitern gut geht- die haben sich mit lohndrückung, teilzeitarbeit und leiharbeit zu begnügen:D

Zitat:

Wer nicht meiner Meinung ist, hat eben keine Ahnung. Immer ein gutes Argument.

wie war das-selbsterkenntnis ist der erste schritt zur heilung? dann besteht ja noch hoffnung......:rolleyes:

 

Ich werde mir jetzt die Mühe sparen um im einzelnen auf deine "Argumente" ein zu gehen.

Wenn ich schon so was lese wie "dass damit ein porsche-leasing problemlos möglich ist." vergeht mir echt die Lust.

Was bitte soll ich den daraus machen?

Ist das einfach nur Polemik?

Willst du damit andeuten, dass jeder Geringverdiener ist, der sich keinen Porsche leisten kann?

Kapier ich echt nicht.

Deine Statistiken sind ja alle schön und gut. Ändert aber alles nichts an der simplen Wahrheit, dass man nun mal mehr verdient, wenn man besser qualifiziert ist. Ist wirklich so einfach.

Wenn du diese simple Wahrheit nicht akzeptieren kannst, dann kann ich dir auch nicht mehr helfen.

Meiner Meinung nach sollten die ungewaschenen Massen lieber mal ein Buch zur Hand nehmen als nach BGE und ähnlichem Kommunistischen blödsinn zu schreien. Aber Leistung sollen ja die anderen erbringen, ich hock lieber auf der Couch und zieh mir das RTL-Nachmittagsprogramm rein.

Ihr könnt mich jetzt gerne alle für diese Aussagen steinigen.

Frei nach dem Motto: "Mitleid gibt's geschenkt. Neid muss man sich erarbeiten"

Zitat:

Original geschrieben von Kuppiy

Ich glaube imperial meinte nicht die aufstocker, die es ohnehin in nur geringer anzahl gibt, sondern sozialleistungsempfänger die etwas bekommen was nach einem dir bekannten herren peter h. aus w. benannt wurde. zwar leben wir in einer sozialen marktwirtschaft, aber bei uns ist dieses geld fürs nichtstun so hoch wie sonst nirgendwo, man kann von einem bedingungslosen grundeinkommen sprechen. wenn es dann leute bekommen die obwohl arbeitsfähig sich nicht um arbeit bemühen ist es kein wunder dass es denjenigen missfällt die das erarbeiten. sozial gerecht wäre, wenn jeder der kann auch etwas dem land/den anderen menschen zurückgibt und nicht nur dienstleistungen von postboten, verkäuferinnen etc. entgegennimmt.

Du irrst gleich mehrfach, denn ich möchte milde sein und nicht behaupten, dass Du keine Ahnung hast (von BMW hast Du ja echt Ahnung, von VW eher nicht so, hast Du mit Deinen Beiträgen ja hier schon belegt...):D

1. Zur ach so geringen Anzahl der Aufstocker siehe entspr. Statistiken (oder lies den Link in meinem Beitrag oben).

2. Herr Peter Hartz ist zwar mir und Dir bekannt, aber zumindest mir nicht persönlich.

3. Dennoch weiß ich, dass Hr. Hartz nicht aus Wolfsburg kommt (dass Du das suggerierst, hat natürlich etwas mit VW zu tun, aber deshalb und aufgrund Deiner VW-Abneigung wird nicht minder wahr, dass Hr. Hartz Saarländer ist und dort derzeit auch wieder lebt - und noch immer arbeitet!)

4. Wenn Du die Höhe der HartzIV-Leistungen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen gleichsetzt, disqualifizierst Du Dich überdies in einem Satz gleich mehrfach:

a) sie sind nicht bedingungslos, ganz im Ggt., und die Ämter sagen den Leuten auch ganz klar, dass es hier nicht mehr um eine Arbeitslosen-VERSICHERUNGsleistung geht, für die sie zuvor also Beiträge, wie hoch auch immer, eingezahlt haben, die sie jetzt nach dem Versicherungsprinzip quasi "aufzehren", sondern vielmehr um eine "Spende" der Allgemeinheit, die daher an drastische Bedingungen gekoppelt ist. Daraus folgende drastischen Maßnahmen, nämlich u.a. die der Vollsperrung jgl. HartzIV-Bezuges, werden unterdessen auch sehr konsequent durchgesetzt. Sprich doch einfach mal mit jemanden vom Jobcenter darüber, der sich im Ggs. zu Dir damit WIRKLICH auskennt, anstatt hier dieselben wohlfeilen Platitüden zu verbreiten wie die BLÖD-Zeitung!

b) Wenn Du denkst, dass die Höhe des HartzIV-Satzes ein Grundeinkommen in D ersetzt, dann mach Dir bitte mal den Spaß und versuche selbst mal davon 6 Monate von diesem Satz zu leben (den Rest Deines Realeinkommens spendest Du einfach an eine Organisation Deiner Wahl)! Miete etc. gehen ja außen vor, anderes nicht. Den Besuch des Sportvereins, kulturelle Veranstaltungen, gar Kino, öfter mal zum Frisör, mal irgendwo eine Paddelbootfahrt und anschließend da was essen gehen etc., kannst Du alles knicken, weil davon nicht leistbar! Soviel zum Grundeinkommen!

c) HartzIV-Empfänger werden bekanntermaßen auch zu allg. Dienstleistungen verpflichtet und eingesetzt, sie reinigen dann z.B. Parkanlagen, schieben Schnee etc.

5. Klar ist eine solche Leistung bei uns so hoch wie nirgendwo. Denn wir sind (knapp) noch ein Sozialstaat, übrigens aus vielen guten humanitären und historischen Gründen, und wir haben eben auch höhere Lebenshaltungskosten als "nirgendwo", so immer das liegen mag.

6. Das, was Du äußerst, ist dunkelstes BLÖD-Zeitungsniveau und daher wirst Du Dein "Wissen" wohl auch haben!

7. Nein, jetzt möchte ich doch nicht mehr milde sein, denn ähnlich wie im Autodisput beweist Du auch hier, dass Du keine Ahnung hast, Du glaubst lediglich, dass Du welche hättest.

 

p.s.: Keine Drohung, nur ein zarter Hinweis von meiner Seite.

Bei der nächsten Erwähnung von Hartz oder HartzIV im Zusammenhang mit meiner Person (das war ja hier nicht das erste Mal) und Deiner auch einem Blinden nachvollziehbaren Suggestion, ich bezöge HartzIV etc. und/oder könne daher nicht kompetent mitreden, weil man das von einem HartzIV-Empfänger nicht erwarten dürfe, der ich überdies gar nicht bin, drück ich mal ganz zart die Klingel! Einfach mal die NUB lesen, bevor Du so auf dem Seil tanzt!

Zitat:

Original geschrieben von diegohnx

Zie den armen Schweinen doch noch 50% von Ihrem 7 Euro Stundenlohn ab!

Nur dann muß man sich auch nicht wundern, wenn man irgendwann mal Angst hat

Abends noch auf offener Straße aus seinem ""Neuwagen"" zu steigen :)

Dagegen gibt es dann ja die bekannten "gated communities" und Panzerglaslimousinen.

Wie das dann aussieht, kann man vor allem schön in Mexico oder Südamerika beobachten:

Die Kinder reicher Eltern fahren ab FS-Erwerb in einer gepanzerten Limousine, meist mit Begleitschutz.

Die Eltern selbst fliegen im eigenen Helikopter.

Aber schön, manchen finden sowas geil und wollen genau das auch, weshalb sie ja dafür plädieren, dass wir recht bald ebensolche Verhältnisse bekommen, inkl. höchster Straßenkriminalität, Kapitalverbrechen mit Todesfolge etc.

Nur werden die, die hier so tösen, vermutlich eben nicht zu den Hubschrauberfliegern gehören, höhö!:D

Zitat:

Original geschrieben von bnutzinger

Wenn ich schon so was lese wie "dass damit ein porsche-leasing problemlos möglich ist." vergeht mir echt die Lust.

Was bitte soll ich den daraus machen?

Ist das einfach nur Polemik?

Willst du damit andeuten, dass jeder Geringverdiener ist, der sich keinen Porsche leisten kann?

Kapier ich echt nicht.

Stimmt, hast Du wirklich nicht kapiert.

Es war so gemeint, dass jeder Geringverdiener einen Porsche bekommt - finanziert aus den Transferleistungen der "Besserverdienenden".

Zitat:

Original geschrieben von Rael_Imperial

Zitat:

Original geschrieben von bnutzinger

Wenn ich schon so was lese wie "dass damit ein porsche-leasing problemlos möglich ist." vergeht mir echt die Lust.

Was bitte soll ich den daraus machen?

Ist das einfach nur Polemik?

Willst du damit andeuten, dass jeder Geringverdiener ist, der sich keinen Porsche leisten kann?

Kapier ich echt nicht.

Stimmt, hast Du wirklich nicht kapiert.

Es war so gemeint, dass jeder Geringverdiener einen Porsche bekommt - finanziert aus den Transferleistungen der "Besserverdienenden".

Ich würde ja lachen, wenn's nicht so traurig wäre.

Leute guckt euch doch mal die Statistiken an, die ihr da immer heranzieht um zu beweisen, wie schlecht es uns in Deutschland geht.

Ich fasse es für euch mal zusammen:

25% der Bevölkerung tragen die komplette Steuerlast. Der Rest sind Leistungsempfänger, Rentner, Ehefrauen, Kinder, Studenten etc. die keine oder nur minimale Steuern zahlen.

Oder etwas bildlicher: Auf jeden einzelnen, der in einem normalen Arbeitsverhältnis steht, kommen drei Leute die mit durchgefüttert werden.

Aber ist klar, gemeckert wird darüber, dass wir nicht genügend umverteilen.

Da falle ich echt vom Glauben ab.

Zitat:

Original geschrieben von MENA-C

Da bin ich anderer Meinung z.B. bei einem Arzt, Anwalt, Ingenieur, Journalisten, Handwerksmeister, Softwareentwickler, Begabungen im Bereich der Medien, des Marketing u.s.w, u.s.w.

Noch, Mena, noch.

Beispiel IBM:

Die haben viele festangestellte ITler freigesetzt oder werden dieses demnächst tun.

Die ganze Sache läuft jetzt wie folgt:

IBM macht eine Ausschreibung mit definierten Problemstellungen etc., d.h. ähnlich wie in der Industrie, bricht man alles herunter, Taylorismus.

Alle weltweiten ITler, die wollen, können sich dann bei IBM bewerben, stehen natürlich dann im bereits globalen Wettbewerb / in globaler Konkurrenz, auch, was die Entlohnung anbelangt. Dass sie, freischaffend, für ihre KV, RV, AV etc. selbst verantwortlich sind, bedarf keiner näheren Erläuterung.

Man kann sich qualifizieren und seine Chancen für einen / den nächsten Job verbessern durch

1. einen guten Job, den man beim letzten Mal abgeliefert hat

2. durch von IBM angebotene Weiterbildungsmaßnahmen, die natürlich nicht kostenlos sind, is klar

3. nicht allzu unverschämte Gehaltsvorstellungen bzw. Projekt-Pauschal-Vergütungen, zumal im Vergleich mit mind. so qualifizierten ITlern aus Indien, Malaysia ...

Manchmal ist die Teilnahme an so einer Weitbildung gar zwingend notwendig, um erstmal die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass man sich für den Job überhaupt ernsthaft bewerben kann. Andernfalls und andernorts erhält man nicht die notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen und das Wissen in Bezug auf IBM-Spezifika.

Das erinnert mich selbst doch ziemlich an das Tagelöhner-Prinzip, nur dass man als ITler nicht mehr an der Straße stehen muss, bis der nächste Chef vorbeikommt, der einem einen IT-Job gibt und einen ggf. sogar vom letzten Mal als guten, fleißigen und vor allem billigen ITler noch kennt...:D

Im Bereich der sog. Verwaltung / Office ist das übrigens nicht viel anders.

Noch vor Jahren glaubten z.B. viele Mitarbeiter bei Shell Hamburg, dass man zwar Produktionsstätten und deren Jobs ins Ausland verlagern kann, denn ob das Teil nun aus X oder Y kommt, ist ja völlig latte, solange der Konzern dieselben Qualitätskriterien weltweit anlegt und auch erbringt, natürlich nicht zu weltweit identischen Entlohnungen, it´s clear.

Tja, aber falsch gedacht. Dann wurden plötzlich ganze Verwaltungs- oder Kundenserviceabteilungen ins billigere Ausland verlegt, manche sogar, mitten in der Schulung im Ausland, gleich nochmal weiter weg ins quasi noch ausländischere = noch billigere Ausland!

Wenn man heute bei Shell anruft, dann landet man als Deutscher gar nicht mehr in Hamburg, als Franzose in Paris etc., sondern wird weltweit an eines der 5 Superservicecenter geroutet (Krakau, Kapstadt, Manila etc.), wo jemand entsprechend der Vorsortierung, die man als Anrufer per IVR selbst vorgenommen hat, mit den entsprechenden skills sitzt, also z.B.:

Deutsch / Französisch

Auftragserfassung lubes / commercial fuels / marine / retail

Rechnungsklärung für delivery by rail / truck / vessel

tja, und der macht das dann ebenso gut wie jemand in Hamburg oder Paris, aber eben nicht für´s selbe Geld.

:D

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Ich darf berichtigend eingreifen. Google ist keine Quelle. Google gibt Treffer raus von Leuten, die es oft selbst gesucht haben.

Originaldaten: https://www.destatis.de/.../LohnEinkommensteuer2140710079005.xls?...

Fachserie 14 Reihe 7.1 Statistisches Bundesamt.

Neuere Daten als 2007 gibts aktuell nicht, da diese Reihe alle 3 Jahre erscheint und durch Nachlaufzeiten der Steuer drei Jahre Verzögerung hat. Ende 2013 wird es Daten von 2010 geben.

...

Danke GaryK für Deine Mühe, deren Ergebnis auf schönste belegt, wer hier wirklich die Stammtischparolen verbreitet - und wer mehr liest als nur die BLÖD-Zeitung und ansonsten allem populistischem Geschwätz über die vermutlich nunmehr ca. 40 Millionen faul vor dem TV liegenden und RTL-glotzenden HartzIV-Empfänger auf den Leim geht.

Massenverdummung kann so einfach sein! Einer blökt und alle machen muh.

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