Nano Mittelchen für den Motor
Hallo,
ich suche zu Zeit informationen zu neuen Motoradditiven.
Beim Smart cdi, hatte ich so knapp vor 10 Jahren Sx 6000 verwendet. Immerhin hielt der Smart viel Stadtverkehr aus und ich verkaufte ihn mit 145tkm, nach 7 Jahren mit 1. Turbolader.
Nun bin ich mit meinem Astra bissl am gucken. Obwohl ich weiß das neue Motoren kaum noch verschleiß haben.... aber ich heiz manchmal schon mit ihm über die bahn...
Auch lassen mich die neuen, sehr dünnen 5w-30 Öle nicht allzu sehr vertrauen.
Nun dacht ich erst mir Erc Nano 10/9 zuzulegen... finde aber immer wieder neue Mittelchen.
Zb Xado 1 Stage maximum, Rewitec usw.
Also Rewitec und Xado scheint mir sehr ähnlich zu sein... wobei es die Firma Xado schon länger gibt.
Denkbar ist, aufgrund der Rewitec Historie, dass der Rewitec Entwickler ursprünglich von Xado kam.
Xado bietet mehr Produkte an als Rewitec, vielleicht sind die auch schon ein bisschen weiter... Immerhin gibt es bei denen auch was für neue Autos usw.
Xado scheint etwas spezialisierter auf Pks zu sein, während rewitec auch viel für Solarindustrie macht.
Getriebemäßig, finde ich rewitec aber auch ganz gut.
Erc Nano, scheint nur so lange was im Motor zu bringen, so lange bis zum Ölwechsel.
Wie man mir an der Hotline sagte.
Obwohl die Produktbeschreibung leicht anders ist.🙄
Erc scheint mir führend in sachen, Kraftstoffzusätzen.
Das Diesel 1:1000 Additiv scheint laut Test's nen gutes Langzeitmittel zu sein.
Nun würde ich mal eure Erfahrungen hören.
Hat jemand schon Xado getestet?
Was sind die Unterschiede Xado zu Erc Nano?🙄
Beste Antwort im Thema
Hallo AndyTHL,
wo soll sich der Nano - Kram den absetzen? Glaubst du wirklich, dass wenn der Hersteller blank polierte Zylinderlaufflächen haben wollte, dass er diese zum teil noch aufbürsten würde?
Also ich halte nichts von dem Zeugs, Gewinner ist nur der Hersteller, der dein Geld will.
Gruß
134 Antworten
Als Physiker (wenn auch schon im Ruhestand) fasziniert mich Nanotechnologie generell. Durch einen Bericht in http://mxfive.at/produkt-test-liqui-moly-ceratec/ bin ich angeregt worden, selbst einen Versuch zu starten, und habe meinem nun 6 Monate altem R4 N1316B nach 6.818km "Einfahrstrecke" eine Zugabe von 300ml LM Cera Tec ins Motoröl geschüttet.
Wie ich schon an anderer Stelle in diesem Forum berichtet habe, ist mein Fahrprofil bestimmt durch überwiegend Kurzstrecken im stockenden Stadtverkehr bei denen der Motor nie seine volle Temperatur erfährt, mit gelegentlich 50-100km Landstraße und selten mal 400km Autobahn.
Mit dem Additiv im Motor habe ich nun die ersten 270km (entsprechend obigem Streckenmix) zurückgelegt. Dafür wurden 20,58l Benzin nachgetankt, was 7,62l/100km entspricht.
Wenn das dauerhaft bliebe, ergäbe das bei meinem Fahrprofil mindesten 1,2 bis 1,4l/100km weniger Durchschnittsverbrauch (ja, ich bin skeptisch, aber schön wäre es!).
Bei gleichmäßiger Fahrt bis zu 80km/h ist im Fahrzeug der Motor kaum zu hören, bis 140km/h ein samtenes Brummen. Beim Schalten der Automatik zeigt die Dremomentanzeige kurzzeitig mal 240 NM, um dann sofort wieder auf 60 bis 80 NM zurückzugehen. Über Überholmanöver mit Sportautomatik und Vollgas kann ich noch nicht berichten, da mir das meine beifahrende Göttergattin abgewöhnt hat.
Fazit: Ich bin überzeugt, mit dem Additiv im Motoröl zumindest nichts falsch gemacht zu haben, und die 18,40EUR für die 300ml kann ich verschmerzen. Laut Prospekt soll das für 50.000km trotz aller dazwischen notwendigen Ölwechsel vorhalten (oha?). Wenn's stimmt, wäre das ein vortreffliches Ökotuning!
Ob die erwarteten Effekte durch die Einlagerung von Nanokeramik an den Metalloberflächen in den Zylindern und Lagerschalen eintreten, könnte endgültig sowieso erst nach Zerlegen des Motors unterm Mikroskop eindeutig geklärt werden. Ich hoffe doch, dass das erst in ferner, ferner Zukunft getan werden muss.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was nutzen Nanokeramik-Additive im Öl.' überführt.]
Es will sich wohl erstmal keiner mehr opfern, schelle... 🙁
Story 2 😉
Ich hatte vor paar Tkm singenden Diff. Das haben wir einfach zufällig während einer Wartung festgestellt (an den Rädern gedreht, auf der Bühne hängend). Hat man auf die Art mehr gehört als es mir beim fahren auffallen konnte. War aber schon eine halbe Stufe über "normal".
Da es beim Getriebe geholfen hat, das ursprüngliche "Tübchen" zu 3/4 beim Ölwechsel (Diff) mit darein. Den 1/4 vorsorglich ins Kegelrad. Das war aber unauffälig.
Mit der gleichen Methode jedenfalls, kann man nur noch ein kaum wahrnehmbares Säuseln wahrnehmen.
Zu der Sache mit dem Getriebe aber noch kurz. 2 Bekannte bekamen quasi unmittelbar das gleiche Prob und haben durch mich das gleiche versucht. Ich war sozusagen das Versuchskaninchen.
Bei dem einen wurde es nur halb so laut und der Hobel fährt so auch heute noch (fährt in einer entfernte Familie). ging nicht ganz weg, wurde bisher aber nicht schlimmer.
Bei dem anderen anderen wurde es nur unwesentlich leiser, dann ohne lauter zu werden, kamen noch andere Geräusche dazu und irgendwann 1.5 Jahre (?) später war das Getriebe leider fällig.
Ich kann mich nicht mehr 100% erinnern, da es 100Tkm her ist. Jedenfalls mach ich hier kein Wundermittel aus dem Zeug. Ich würde eher5 sagen, ich bin der eine von vier wo es wirklich durch und durch funktioniert hat.
Das "Problem" ist, die Kosten von ~15€/Stk. sind ausreichend niedrig, um zu verschmerzen das Geld ggbf. zu verbrannt zu haben, bei dem Versuch 2600€ Repkosten zu sparen.
Von den "Stage 1" Teilen von denen hab ich aber auch direkt abgesehen...
Zum Topic 😁 endlich: Bald folgt Story 3. Das hat dann was mit dem Motor zu tun...
Mit Mathy wäre es nicht passiert !!! - Leider konnte mir noch niemand diesen Spruch sachte widerlegen. 😁
Und nun warten mir geduldig auf Story 3. *schnarch*
Was ich hier viel interessanter als die technische Frage fände, ist rechtliche Frage. Du kippst etwas rein ins Motoröl, was von BMW nicht vorgesehen ist. Was machst du bei einem Motorschaden? Theoretisch könnte BMW ja am Ende sagen, Entfall der Gewährleistung durch Anwendung eines nicht vorgesehenen Additives.
Und als Nicht-Physiker und Nicht-Chemiker frage ich mich, wie das Additiv für 50tkm trotz Ölwechsel halten soll?
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was nutzen Nanokeramik-Additive im Öl.' überführt.]
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Die Hersteller sind auf der Suche nach jeder minimalen Verbrauchseinsparung, die sie erzielen können. Wenn das auf diese Art so einfach zu erreichen wäre - warum würden sie es nicht tun?
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was nutzen Nanokeramik-Additive im Öl.' überführt.]
Mathy gehört in die gleiche Kategorie wie Ceratec usw. Xado ist da schon eine ganz andere Baustelle...
Zitat:
@Jens Zerl schrieb am 16. Dezember 2016 um 09:46:48 Uhr:
Die Hersteller sind auf der Suche nach jeder minimalen Verbrauchseinsparung, die sie erzielen können. Wenn das auf diese Art so einfach zu erreichen wäre - warum würden sie es nicht tun?
warum würden sie es nicht tun?
vielleicht, weil es wie vieles andere Zubehör fürs Auto von Fremdfirmen nicht zur notwendigen Grundausstattung eines Fahrzeugs gehört, und die Erstfüllung mit Motorenöl ab Werk für die Betriebsbereitschaft ausreichend ist.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was nutzen Nanokeramik-Additive im Öl.' überführt.]
Zitat:
@dannmalzu schrieb am 15. Dezember 2016 um 21:34:31 Uhr:
Als Physiker (wenn auch schon im Ruhestand) fasziniert mich Nanotechnologie generell. Durch einen Bericht in http://mxfive.at/produkt-test-liqui-moly-ceratec/ bin ich angeregt worden, selbst einen Versuch zu starten, und habe meinem nun 6 Monate altem R4 N1316B nach 6.818km "Einfahrstrecke" eine Zugabe von 300ml LM Cera Tec ins Motoröl geschüttet.Wie ich schon an anderer Stelle in diesem Forum berichtet habe, ist mein Fahrprofil bestimmt durch überwiegend Kurzstrecken im stockenden Stadtverkehr bei denen der Motor nie seine volle Temperatur erfährt, mit gelegentlich 50-100km Landstraße und selten mal 400km Autobahn.
Mit dem Additiv im Motor habe ich nun die ersten 270km (entsprechend obigem Streckenmix) zurückgelegt. Dafür wurden 20,58l Benzin nachgetankt, was 7,62l/100km entspricht.
Wenn das dauerhaft bliebe, ergäbe das bei meinem Fahrprofil mindesten 1,2 bis 1,4l/100km weniger Durchschnittsverbrauch (ja, ich bin skeptisch, aber schön wäre es!).Bei gleichmäßiger Fahrt bis zu 80km/h ist im Fahrzeug der Motor kaum zu hören, bis 140km/h ein samtenes Brummen. Beim Schalten der Automatik zeigt die Dremomentanzeige kurzzeitig mal 240 NM, um dann sofort wieder auf 60 bis 80 NM zurückzugehen. Über Überholmanöver mit Sportautomatik und Vollgas kann ich noch nicht berichten, da mir das meine beifahrende Göttergattin abgewöhnt hat.
Fazit: Ich bin überzeugt, mit dem Additiv im Motoröl zumindest nichts falsch gemacht zu haben, und die 18,40EUR für die 300ml kann ich verschmerzen. Laut Prospekt soll das für 50.000km trotz aller dazwischen notwendigen Ölwechsel vorhalten (oha?). Wenn's stimmt, wäre das ein vortreffliches Ökotuning!
Ob die erwarteten Effekte durch die Einlagerung von Nanokeramik an den Metalloberflächen in den Zylindern und Lagerschalen eintreten, könnte endgültig sowieso erst nach Zerlegen des Motors unterm Mikroskop eindeutig geklärt werden. Ich hoffe doch, dass das erst in ferner, ferner Zukunft getan werden muss.
Sorry, aber die ganze Welt sucht händeringend nach Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu senken, und du kippst dir einen höchst zweifelhaften Zusatz ins Öl, und schaffst eine Verbrauchsreduktion um 1,2-1,4 Liter? Herzlichen Glückwunsch, du solltest das Zeug beim Weltklimagipfel vorstellen!! 😁
Jetzt mal Spaß beiseite: Du hast das Zeug über 270 km getestet, das entspricht nicht mal 4% deiner bisherigen Gesamtfahrleistung und ist statistisch in keinster Weise signifikant.
Das einzige, was du von dem Zeug erwarten kannst: Dass es dir keine Schäden am Motor durch Ölverdünnung oder Ähnliches zufügt.
Das solltest du als Physiker a.D. wissen. Den Rest verbuche ich als "nette Geschichte zum Wochenausklang"
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Was nutzen Nanokeramik-Additive im Öl.' überführt.]
Zitat:
@Sachte schrieb am 16. Dezember 2016 um 10:53:05 Uhr:
.... Xado ist da schon eine ganz andere Baustelle...
warum? wegen der zermahlenen geweihten hühnerknöchelchen?😁
Zitat:
@dannmalzu schrieb am 15. Dezember 2016 um 21:34:31 Uhr:
Als Physiker (wenn auch schon im Ruhestand) fasziniert mich Nanotechnologie generell. Durch einen Bericht in http://mxfive.at/produkt-test-liqui-moly-ceratec/ bin ich angeregt worden, selbst einen Versuch zu starten, und habe meinem nun 6 Monate altem R4 N1316B nach 6.818km "Einfahrstrecke" eine Zugabe von 300ml LM Cera Tec ins Motoröl geschüttet.
Ähm...bist du schon lange in Ruhestand? Mir scheint, dir sind grundlegende Regeln wissenschaftlichen Arbeitens abhanden gekommen. Wo ist z.B. dein unbehandeltes Vergleichsfahrzeug, an dem du deine Erkenntnisse gegenchecken kannst? Bzw. wo ist die Flotte von Fahrzeugen, die zur einen Hälfte mit und zur anderen ohne das Additiv gefahren sind und die notwendig ist, um zufällige andere Einflüsse und statisitische Auffälligkeiten eliminieren zu können?
Zitat:
Bei gleichmäßiger Fahrt bis zu 80km/h ist im Fahrzeug der Motor kaum zu hören, bis 140km/h ein samtenes Brummen. Beim Schalten der Automatik zeigt die Dremomentanzeige kurzzeitig mal 240 NM, um dann sofort wieder auf 60 bis 80 NM zurückzugehen.
Wie sind noch mal die Maßeinheiten für "kaum zu hören" und "samtenes Brummen"? Und mit welchem Meßgerät hast du das festgestellt? Rein auf Gefühl wird das für dich als Physiker ja nicht basieren!
Zitat:
@Elmi79 schrieb am 16. Dezember 2016 um 12:58:54 Uhr:
Zitat:
@dannmalzu schrieb am 15. Dezember 2016 um 21:34:31 Uhr:
Als Physiker (wenn auch schon im Ruhestand) fasziniert mich Nanotechnologie generell. Durch einen Bericht in http://mxfive.at/produkt-test-liqui-moly-ceratec/ bin ich angeregt worden, selbst einen Versuch zu starten, und habe meinem nun 6 Monate altem R4 N1316B nach 6.818km "Einfahrstrecke" eine Zugabe von 300ml LM Cera Tec ins Motoröl geschüttet.Ähm...bist du schon lange in Ruhestand? Mir scheint, dir sind grundlegende Regeln wissenschaftlichen Arbeitens abhanden gekommen. Wo ist z.B. dein unbehandeltes Vergleichsfahrzeug, an dem du deine Erkenntnisse gegenchecken kannst? Bzw. wo ist die Flotte von Fahrzeugen, die zur einen Hälfte mit und zur anderen ohne das Additiv gefahren sind und die notwendig ist, um zufällige andere Einflüsse und statisitische Auffälligkeiten eliminieren zu können?
Zitat:
@Elmi79 schrieb am 16. Dezember 2016 um 12:58:54 Uhr:
Zitat:
Bei gleichmäßiger Fahrt bis zu 80km/h ist im Fahrzeug der Motor kaum zu hören, bis 140km/h ein samtenes Brummen. Beim Schalten der Automatik zeigt die Dremomentanzeige kurzzeitig mal 240 NM, um dann sofort wieder auf 60 bis 80 NM zurückzugehen.
Wie sind noch mal die Maßeinheiten für "kaum zu hören" und "samtenes Brummen"? Und mit welchem Meßgerät hast du das festgestellt? Rein auf Gefühl wird das für dich als Physiker ja nicht basieren!
Danke Herr Oberlehrer, dein Beitrag geht leider am Thema vorbei, Setzen, 5 minus!
Zitat:
Danke Herr Oberlehrer, dein Beitrag geht leider am Thema vorbei, Setzen, 5 minus!
Oh, fühlt sich da jemand getroffen?
Tatsächlich trägt dein Beitrag genau NULL brauchbares zum Thema bei. Ich habe mir nur mal erlaubt, auf den Unsinn in diesem Posting hinzuweisen. Nicht, dass noch jemand diese "Informationen" irgendwie verwendet!
Zitat:
@Elmi79 schrieb am 16. Dezember 2016 um 13:40:36 Uhr:
Zitat:
Danke Herr Oberlehrer, dein Beitrag geht leider am Thema vorbei, Setzen, 5 minus!
Oh, fühlt sich da jemand getroffen?
Tatsächlich trägt dein Beitrag genau NULL brauchbares zum Thema bei. Ich habe mir nur mal erlaubt, auf den Unsinn in diesem Posting hinzuweisen. Nicht, dass noch jemand diese "Informationen" irgendwie verwendet!
Soll ich mich wiederholen, Herr Oberlehrer?
Zitat:
@Sachte schrieb am 16. Dezember 2016 um 10:53:05 Uhr:
Mathy gehört in die gleiche Kategorie wie Ceratec usw. Xado ist da schon eine ganz andere Baustelle...
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Mit dem Vergleich kann ich dir leider nicht zustimmen.
https://pim.liqui-moly.de/pidoc/P000017/3721-CeraTec-17.0-de.pdfhttps://www.mathy.de/produkte/mathy-m-motoroel-additiv.htmlJetzt versuch doch nicht, Sachtes Werbeveranstaltung durch Argumente zu widerlegen … wenn er sich sein Xado-Zeug in die Ohren träufelt, hört er auch kein Getriebemahlen mehr. Und führt es natürlich auf die Wunderwirkung seines Wundermittelchens zurück.