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Nackenkissen beim Fahren

Themenstarteram 11. Oktober 2020 um 8:34

Hallo Liebe Community.

Ich habe mir gestern ein Nacken/Reisekissen gekauft um meinen Nacken beim Autofahren etwas zu stützen da ich oft schmerzen habe bei längerer fahrt. Als ich dann ein wenig damit gefahren bin hab ich mich gefragt ob man dies als Fahrer überhaupt darf oder ob das erlaubt ist?

Weiss das per Zufall jemand :D

Beste Antwort im Thema

Solange deine Sicht und die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt ist, sollte das kein Problem sein.

Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen, wie es aussieht, aber wenn es so eine Art Schlauch ist, der um den Nacken geht, würde ich es nicht verwenden. Ggf. sitzt du dadurch zu weit weg von der Kopfstütze und bei einem Heckaufprall wird der Kopf zurückgedrückt und das Kissen (wenn es hart genug ist) wirkt dabei wie eine Kante über der etwas gebrochen wird. In dem Fall halt dein Genick. Dann haben sich zwar die Nackenschmerzen erledigt, aber auch alles andere.

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Achte doch mal beim Fahren drauf, wie die Schultern und Arme sind. Arme weit nach vorne gestreckt, schon durchgestreckt? Dann Lehne steiler, Sitz weiter nach vorne oder Lenkrad näher ran.

Sitzt du mit dem Hintern hinten im Sitz, so dass du unten schon and die Lehne stößt? Wenn nicht, aufrecht hinsetzen und ggf. Sitz weiter vor.

Ganz wichtig: Schultern! Sind die unbewußt hochgezogen? Stell das Lenkrad so tief, dass die Schultern entspannt hängen können und du sie nicht hochziehen musst zum Lenken.

Zitat:

@Gleiterfahrer schrieb am 12. Oktober 2020 um 15:25:10 Uhr:

Zitat:

@pico24229 schrieb am 12. Oktober 2020 um 10:57:19 Uhr:

wegen dem Kissen musst du dir keine gedanken machen

Er bekämpft damit aber nur ein Symptom, nicht die Ursache.

Genauso sehe ich das auch.

Bei den Nackenschmerzen ist die Sitzhaltung im Auto nicht die Ursache für die Schmerzen, sondern nur der Auslöser. Die Ursache liegt woanders.

Ich kann mir schon denken wo das Problem liegt.

Zum Beispiel am PC, oder ähnlichem sitzend, eine leicht in sich zusammengesackte Sitzhaltung. Der Rücken auf Schulterblatthöhe leicht nach vorne gekrümmt, der Kopf entsprechend nach oben gezogen und die Nackenmuskeln müssen permanent diese Kopfhaltung beibehalten.

Im Auto dann mit geraden Rücken sitzend und um normal nach vorne sehen zu können, den Kopf leicht gesenkt, was die Nackenmuskeln etwas streckt. Das sind sie aber auf längere Zeit nicht mehr gewohnt und sie fangen zu schmerzen an.

Ein Nackenkissen unterstützt dann auch beim Autofahren wiederum diese falsche Sitzhaltung. Es drückt den Hals ein Stücken nach vorne, der Rücken ist in Schulterblatthöhe wieder leicht nach vorne gekrümmt und der Kopf wird entsprechend leicht gehoben, so das die Dehnung der Nackenmuskulatur veringert wird.

Die Verkürzung und Verhärtung der Nackenmuskulatur geht munter weiter und irgendwann werden die Probleme dadurch immer größer.

Ich habe doch bereits festgelegt, dass er falsch sitzt. :cool: Könntest du bitte die alternativen Tatsachen weglassen, die meine getroffene Festlegung nicht direkt unterstützen? :eek: Meine Meinung steht doch schon längst fest und soll nicht durch Tatsachen ins Wanken geraten. :D [Sarkasmus OFF]

Mit 19 Jahren sollten beim TE pathologische Ursachen eher noch nicht tragend sein. Aber es kann schon Sinn machen, einen Orthopäden aufzusuchen wenn sich die Probleme nach einer korrekten Sitzeinstellungskorrektur nicht verflüchtigen. Da können Fehlhaltungen am PC, Konsole, smartphone usw. auch schon mit reinspielen. Sollte halt im Normalfall nicht so sein.

Zitat:

Mit 19 Jahren sollten beim TE pathologische Ursachen eher noch nicht tragend sein.

Wenn man sich allegemein zu wenig bewegt, durchaus schon.

Zitat:

@Ostelch schrieb am 12. Oktober 2020 um 16:43:41 Uhr:

Zitat:

@Brian Basco schrieb am 12. Oktober 2020 um 16:12:47 Uhr:

 

Was zum Thema? Nicht Nackenkissen aber Nackenstütze: Werden die eigentlich von Modell zu Modell unbequemer? Also weiter nach vorne? Man kann gar nicht mehr bequem den Kopf nach hinten anlehnen, immer mit vorgerecktem Kinn. Das ist doch sicher nicht gesund.

Davon abgesehen finde ich Nackenstützen natürlich zeitgemäß und vermutlich alternativlos.

Oder gibt es da moderne Entwicklungen, z.B. Nackenairbagsyteme die die Nackenstütze durch eine bequemere "Lehne" ersetzen könnten?

Vielleicht soltest du es auch mal mit einer passenden Sitzeinstellung versuchen, dann klappt es auch mit der "Nackenstütze", die übrigens schon lange nicht mehr zeitgemäß ist. Das Ding soll nämlich den Kopf abfangen und nicht beim Heckaufprall einen saubere Genickbruch produzieren. Darum ist es auch eine Kopfstütze. ;)

Grüße vom Ostelch

Sitzeinstellung ist schwierig - Sitz ist zu kurz, damit wird alles zum schlechten Kompromiss.

Aber egal wie man es an/einstellt - die Position der Nacken/Kopfstütze in Relation zur Ebene der Rückenlehne verändert sich zumindest bei den mir bekannten Sitzen leider nicht.

Wie weit sollte denn die Kopfstütze vor der Rückenlehne vorgelagert sein?

Dauerhaft "anlehnen" möchte man seinen Kopf während der Fahrt ja nicht, aber genügend Bewegungsfreiheit in alle Richtungen.

Die Schutzfunktion der Kopfstütze erlaubt dagegen sicher nicht zu viel Spielraum.

Mir scheint, dieser Kompromiss hat sich die letzten Jahre zugunsten der Aufprallsicherheit verlagert.

Habe mal gelesen, der Abstand zwischen Kopf und Kopfstütze soll so sein, dass eine Faust dazwischen passt. Und bevor wer fragt, ich weiß nicht, ob quer oder hochkant.

Dafür kann man bei den meisten neuen Autos die Neigung der Kopfstützen entsprechend verstellen und bei allen Autos die Höhe der Kopfstützen (die oft zu tief und somit als Nackenstützen verwendet werden, mit bösen Folgen beim heckaufprall).

Eine Faust dazwischen? Bei meinem Focus definitiv nicht!

Die Neigung ist auch nicht (merklich) verstellbar.

Was in dem Zusammenhang vielleicht auch stört ist fehlende Breite im oberen Bereich der Rücklehne bei ausgeprägtem seitlichen Halt. Das drückt doch die Schultern vor, macht nen runden Rücken und nimmt die Spannung aus dem Oberkörper?! Das kann doch im Fall eines Aufpralls auch nicht gut sein?!

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 11. Oktober 2020 um 09:33:15 Uhr:

Die richtige Sitzposition lässt sich notfalls in einem Fahrsicherheitszentrum deines Vertrauens finden. Ein HANS-System dürfte im Auto wirksamer als ein Kissen sein. Darüber hinaus sollte ein Orthopäde wegen der Nackenprobleme konsultiert werden. Ach ja, eine freiwillige Fahrtauglichkeitsuntersuchung schadet natürlich auch nix ... :eek:

Da bin ich aber mal gespannt wie das mir dem Schulterblick klappt... :D

Ein Problem das ich übrigens uch beim Nackenkissen/ -hörnchen sehe.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 11. Oktober 2020 um 11:29:36 Uhr:

empfehle ich mal diesen Kanal.

Ich möchte keine Grundsatzdiskussion lostreten, aber ich würde mich nicht in die Hände jemandes begeben der außer einem abgebrochenen Studium in Wirtschaftsingenieurwesen und etwas Kampfkunstesoterik keine Qualifikation zum Thema Physiotherapie vorweisen kann... Ich kenne den Kanal und Kritik an der Methode gibts reichlich.

 

Zitat:

@Hellhound1979 schrieb am 28. Oktober 2020 um 10:26:51 Uhr:

 

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 11. Oktober 2020 um 11:29:36 Uhr:

empfehle ich mal diesen Kanal.

Ich möchte keine Grundsatzdiskussion lostreten, aber ich würde mich nicht in die Hände jemandes begeben der außer einem abgebrochenen Studium in Wirtschaftsingenieurwesen und etwas Kampfkunstesoterik keine Qualifikation zum Thema Physiotherapie vorweisen kann... Ich kenne den Kanal und Kritik an der Methode gibts reichlich.

Probiers doch einfach mal aus.

Ich habe schon einige Übungen gefunden, die sehr wohl helfen. Berufsmäßig bin ich mit höherer körperlicher Belastung, bei wenig Bewegung, konfrontiert und dann noch hier zu Hause viel vorm PC sitzend. Das bringt reichlich Verspannungen und Muskelverhärtungen mit sich.

Ohne solche Übungen wäre ich wohl mit meinen (im Februar dann) 60 Jahren ein körperliches Wrack. Eine kräftige Entzündung in der rechten Schulter, vor 7 Jahren, habe ich schon hinter mir. ;)

Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen halten sich mittlerweile auf ein sehr niedriges Niveau, kommen deutlich seltener vor und sind, wenn mal da, nur sehr kurz anhaltend. Ne Zeit lang war es nicht mal möglich, ganz leichte Laufbewegungen auf der Stelle zu machen, ohne das ich drei Tage später ordentliche Schmerzen in der linken Hüfte bekam, die mal locker zwei Wochen lang anhielten.

Seit dem ich Dehnungsübungen der Innenseite des Oberschenkels mache, ist das Problem komplett verschwunden, Nun sind gar etwas intensivere Laufübungen auf der Stelle möglich, ohne das die Hüfte später "rumjammert".

Wobei ich auch diverse selbskreierte Übungen mache, und sie mittlerweile zum Teil mit welchen aus jenem Kanal ergänze.

 

Ganz interessant und sehr aufschlussreich, weil sehr logische Zusammenhänge dargelegt werden, ist dieses Video.

Wer da meint, er erzählt nur Hokus Pokus, kann ja weiterhin sein Geld für Medikamente verpulvern und nur an den Symptomen, statt an den Ursachen herumdoktorn.

 

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