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Mustang 13-14 Ford Racing (Cobra Jet) Ansaugbrücke - Zusätzliche modifikationen?

Ford Mustang 5
Themenstarteram 1. Dezember 2018 um 16:19

Hallo zusammen,

ich habe mir rein zufällig, durch ein Ebay angebot die Ford Racing Ansaugbrücke mit der passenden Drosselklappe besorgt.

Dabei handelt es sich einmal um diese Ansaugbrücke: M-9424-M50CJ (Nicht mit der M-9424-M50CJA zu verwechseln)

Die Drosselklappe: M-9926-SCJ

Und das Ansaugrohr: M-9F805-50CJA

für die Montage müsste ich mir scheinbar noch das Boss 302 Montage Kit (M-9444-M50B) besorgen.

Da ich das Ansaugrohr bereits habe, würde ich mir nur noch den Luftfilter von Ford besorgen und meinen jetzigen JLT Luftfilterkasten etwas umfunktionieren, damit ich nicht noch extra 600€ für den Kasten ausgeben muss.

Dann hatte ich mir überlegt, die Kennfeldanpassung bei Simon Motorsport machen zu lassen. Da ich im Kreis Gütersloh (nähe Bielefeld) wohne, wäre der weg zu Simon Motorsport noch erträglich, die anderen wie Geiger oder Schropp sind mir einfach zu weit entfernt.

Ich mache bald noch Bodykit eintragungen bei einer Tuning Werkstatt bei mir in der nähe, wenn dort alles klappt und ich mich mit dem TÜV Prüfer noch etwas unterhalten kann, würde ich gucken, ob er mir mein vorhaben auch eintragen könnte. Ansonsten hatte ich darüber nachgedacht, das ganze bei SAT-Autosport abnehmen zu lassen.

Nun bin ich allerdings am überlegen. Falls ich das ganze eingetragen bekomme, würde ich wenigstens die möglichkeit nutzen und auf 7500U/min erhöhen und evtl. an die 500PS ran zu kommen. dementsprechend habe ich über Longtube Krümmer und noch Schärfere Nockenwellen nachgedacht. Eine Ford Performance X-Pipe ist bereits vorhanden (natürlich nicht eingetragen, würde ich dann zusammen machen).

Bei den Krümmern bin ich am verzweifeln, da ich die Abgaswerte schließlich einhalten will und somit die Kats nicht weiter nach hinten wandern dürfen. Das könnte schwierig werden. Shortys bringen angeblich ja nicht wirklich was. Hat da jemand ahnung von? Selbst wenn sie nur wenig bringen, würde ich es den Abgaswerten zu liebe womöglich trotzdem machen.

Ich habe aktuell einen 2012er GT500 Endschalldämpfer. Der womöglich die 75dB (A) fahrgeräusch nicht einhält. Allerdings habe ich mich diesbezüglich mit einem aaS unterhalten und der teilte mir folgendes mit:

In den Arbeitsanweisungen, welche für ALLE Prüfer gelten, steht folgender Satz:

Nur im Einzelfalle kann und muss vom aaS bei umfangreichen Änderungen des Motor-/Antriebssystems entschieden werden, ob eine „Verschlechterung“ des Geräuschverhaltens bis zu dem für die Fahrzeugart zum Zeitpunkt der Erstzulassung geltenden Grenzwert des Fahrgeräusches tolerierbar ist.

Das bedeutet, dass es rein theoretisch möglich ist, über den 75 dB (A) zu landen, solange es "tolerierbar" ist. Deshalb bin ich am suchen, dass mir ein aaS eine Fahrgeräuschprüfung, für nicht etwa 500€ anbietet, damit ich das ganze testen kann, ob ich die Originalen Endschalldämpfer benötige, oder etwa die vom GT500 dran lassen kann. Natürlich kann man dabei nicht erwarten, dass ein aaS plötzlich, statt die 75 db (A), 78 db (A) erlaubt. Allerdings hoffe ich, dass ich etwa bei 76 und nen paar zerquetschte lande.

Hat bereits jemand erfahrung in diesem bereich mit dem Cyote 5.0 von 13-14? Was genau sollte ich am besten alles machen um auf die 7500U/min zu gehen? Reichen die Nockenwellen, oder sollten noch andere bauteile angepasst werden?

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Schulz

Beste Antwort im Thema

Du nimms mir bitte net übel, aber deine ganzen (geplanten) Modifikationen usw.. das klingt für mich alles so'n bissl "zusammengeklatscht", ohne dass man sich allein über die Grundlagen mal Gedanken macht. (Ventilsteuerung, oszillierende Massen, rotierende Massen usw.)

Da wäre zuerst einmal eine "baseline", also Prüfstandsfahrt angeraten, um zu wissen, was denn momentan überhaupt für eine Leistung am Rad ankommt, und WIE.

Eine allzu scharfe Nockenwelle mit viel Ventilüberschneidung... da passiert bis 3- oder gar 4000U/min erstmal wenig und bis ~2-2,500 kann sogar Leistung verloren gehen ggü. jetzt.

Dann muss man wissen, wann und wie man das Auto fahren möchte.

Vor 'nem halben Jahr hattest du noch "Angst um Betriebserlaubnis" wg. 'nem anderen Luftfilter... jetzt kommst du mit Ansaugbrücke, Bodykit, Fächerkrümmer, schärfere Nockenwelle, Komplett-Auspuff...

Nochmal - und das wurde dir schon öfters von MEHREREN Usern mindestens durch die Blume gesagt: Deine Eintragungen / Gutachten sind/wären alle wertlos... das KANN niemals ohne umfangreiche Test-/Probefahrten legal eingetragen werden. Finde dich damit ab, dass du illegal rumfährst und lebe damit, dass du theoretisch jedezeit ohne Auto heimgehen kannst, oder fahre ABM und werde dort bei 'nem entsprechenden Tuner vorstellig.

Du gehst immer von aus, dass irgendein "Dorfpolizist" in den Fahrzeugschein schaut, sieht, "oh, alles eingetragen, dann passt das ja" - und wünscht dir gute Weiterfahrt. Glaube einfach mal eins - wenn du heutzutage an "den Richtigen" gerätst, kann und wird der auch Gutachten anzweifeln, dann gehts um Details usw. - und am Ende fällt dein Konstrukt aus "Gutachten" usw. wie ein Kartenhaus.

9 weitere Antworten
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9 Antworten

Mit der Nockenwelle kannst dir die Abgaswerte eh abschminken...

Themenstarteram 1. Dezember 2018 um 17:30

@v8.lover Alles klar, okay. Also keine Nockenwellen. Gut zu wissen :)

Aber wird das mit den Seriennockenwellen und den 7500U/min gut gehen? Möchte später nichts zwangsweise austauschen :)

Mit freundlichen Grüßen

Sascha

Du nimms mir bitte net übel, aber deine ganzen (geplanten) Modifikationen usw.. das klingt für mich alles so'n bissl "zusammengeklatscht", ohne dass man sich allein über die Grundlagen mal Gedanken macht. (Ventilsteuerung, oszillierende Massen, rotierende Massen usw.)

Da wäre zuerst einmal eine "baseline", also Prüfstandsfahrt angeraten, um zu wissen, was denn momentan überhaupt für eine Leistung am Rad ankommt, und WIE.

Eine allzu scharfe Nockenwelle mit viel Ventilüberschneidung... da passiert bis 3- oder gar 4000U/min erstmal wenig und bis ~2-2,500 kann sogar Leistung verloren gehen ggü. jetzt.

Dann muss man wissen, wann und wie man das Auto fahren möchte.

Vor 'nem halben Jahr hattest du noch "Angst um Betriebserlaubnis" wg. 'nem anderen Luftfilter... jetzt kommst du mit Ansaugbrücke, Bodykit, Fächerkrümmer, schärfere Nockenwelle, Komplett-Auspuff...

Nochmal - und das wurde dir schon öfters von MEHREREN Usern mindestens durch die Blume gesagt: Deine Eintragungen / Gutachten sind/wären alle wertlos... das KANN niemals ohne umfangreiche Test-/Probefahrten legal eingetragen werden. Finde dich damit ab, dass du illegal rumfährst und lebe damit, dass du theoretisch jedezeit ohne Auto heimgehen kannst, oder fahre ABM und werde dort bei 'nem entsprechenden Tuner vorstellig.

Du gehst immer von aus, dass irgendein "Dorfpolizist" in den Fahrzeugschein schaut, sieht, "oh, alles eingetragen, dann passt das ja" - und wünscht dir gute Weiterfahrt. Glaube einfach mal eins - wenn du heutzutage an "den Richtigen" gerätst, kann und wird der auch Gutachten anzweifeln, dann gehts um Details usw. - und am Ende fällt dein Konstrukt aus "Gutachten" usw. wie ein Kartenhaus.

Themenstarteram 1. Dezember 2018 um 18:48

Hallo,

also erstmal, klar, du hast vollkommen recht. Es ist mehr oder weniger sogar "zusammengeklatscht". Ich habe mich hier glaube etwas merkwürdig ausgedrückt.

Von der Ansaugbrücke und dem Luftfilter gibt es keine Gutachten, das ist klar. Daher würde jede Eintragung, bei der nicht alle nötigen Gutachten gemacht wurden zwar wertlos wenn man an den richtigen gerät, aber halt auch nur dann. Ich fahre selten in irgendwelche Großstädte bei denen extra "Geschulte" Polizisten unterwegs sind. Und selbst bei denen die keine Ahnung haben, können zwar sämmtliche Eintragungen anzweifeln, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit bei mir in der umgebung erfahrungsmäßig sehr gering.

Außerdem, dass ich das Motortuning überhaupt machen, steht ja noch nicht fest. Ich werde erst mal mit dem Prüfer von der Werkstatt bei mir und falls das nicht funktioniert mit SAT-Autosport darüber diskutieren ob eine "wertlose" Eintragung überhaupt möglich ist. Und dann in welchem ausmaß, was genau gemacht werden kann.

Ich habe bezüglich des Tunings grob gesagt: "Keine ahnung". Ich bin jemand, der sich sein Traumauto gekauft hat. Dann zwangsweise mit dem ganzen Eingtragungen in berührung gekommen ist und darauf dann seine Erfahrungen aufgebaut hat. Dementsprechend habe ich mich mit vielen unterhalten und bin zu dem Schluss gekommen, dass es wirklich unzählige gibt, welche an diesem KFZ viele sachen ganz einfach mit irgendwelchen "Vergleichsgutachten" eingetragen haben. Oder Ford Original Teile überhaupt nicht beachtet werden, egal was eigentlich drauf steht.

So mache ich es jetzt, grob gesagt auch bei meinen Außenumbauten. Den Cervini Frontspoiler, Cervini Schweller und die Lufteinlässe.

Von dem Frontspoiler und den Schwellern gibt es kein Gutachten, trotzdem kann man diese Teile ganz einfach über eine 21er Abnehmen lassen, solange der Prüfer sagt: Sitzt fest (fliegt also bei 250Km/h nicht ab) und gefährdet keine Fußgänger. Und schwupps hast du die Teile eingetragen. Ob das ganze dann bei einer Anzweiflung der Eintragung in den bereich "ermessensspielraum des aaS" fällt, ist natürlich nicht garantiert.

Aber hey, wenn ich endlich nen Prüfer finde, der mir eine Fahrgeräuschmessung für um die 200 anbietet, werde ich sowieso auf die Motorumbauten verzichten und einfach nur meinen jetzigen JLT Luftfilter (mit vergleichsgutachten) mit dem GT500 Endschalldämpfer eintragen lassen.

Die Fahrzeuge aus den 70ziger Jahren ab ca. 1974 konnte man mit einfachen Mitteln und mit überschaubarem Budget mehr Leistung entlocken. Kastriert auf 170 PS konnte man locker 80 -100 PS zusätzlich herausholen.

Bei den heutigen Fahrzeugen geht das nicht mehr so einfach, haben sie doch schon über 400 PS. Dein Mustang hat doch sicher 430 PS bei 7000 UPM, oder ? Um da auf 500 PS zu kommen, mußt Du bestimmt ein vielfaches von dem investieren, was damals in die alten Kisten reingesteckt worden ist.

Über schärfere Nockenwellen wurde schon etwas gesagt. Unten herum weniger Drehmoment, dafür oben herum etwas giftiger. Aber diese 70 PS mehr wirst du gar nicht so deutlich spüren, wie es die Zahlen suggerieren. Man wird nur in den Sessel gepresst, wenn der Wagen über den gesamten Drehzahlbereich mehr Drehmoment hat. Das bekommt man nur durch mehr Hubraum realisiert. Also würde ich Dir einen Strokerkit empfehlen. Einfach nur höhere Drehzahlen mit Leistung die wahrscheinlich erst ab 5000+ UPM meßbar sein werden, wird garantiert nicht zu Deiner Zufriedenheit beitragen.

Ich habe mal ein Video über 2 Corvetten angehängt. Darin sieht man was ca. 100 PS mehr auf der ¼ Mile ausmachen. Es sind gerade mal ca. 3 – 4 Wagenlängen. Beschleunigt aus einer bestimmten Geschwindigkeit sind es gerademal ca. 1,5 Wagenlängen. Also nicht besonders viel, würde ich sagen. Dann entscheide selbst, ob Dir das einige tausend € wert ist. Ach so und die Straßentauglichkeit wird bei schärferen Nockenwellen auch nicht mehr so sein, wie sie mal war.

https://www.youtube.com/watch?v=oKO4ZfT52L0

Muss den anderen da zustimmen. Das was du da vorhast klingt alles ein bisschen zusammengewürfelt ohne wirklich zu wissen welche Auswirkungen das hat. Schärfere Nockenwellen schön und gut, aber da musst du halt sehen ob das mit deinen original Köpfen überhaupt so passt.

Ein Motor ist im Prinzip eine überdimensionale Luftpumpe. Je mehr Luft du in einer festgelegten Zeit durch den Motor schleusen kannst, desto mehr Benzin kannst du verbrennen und daraus resultiert dann die von dir gewünschte Mehrleistung.

Was passiert wenn du schärfere Nockenwellen einbaust aber deine Köpfe und Ventile das gar nicht mitmachen können? Richtig, nicht viel! Schlimmstenfalls ruinierst du dir den Motor weil der Ventiltrieb für diese Drehzahlen gar nicht ausgelegt ist. Du planst ja offensichtlich den Motor ein bisschen höher drehen zu lassen. Da sollte vorher mal geklärt werden wie sich die gewünschte Nockenwelle mit dem originalen Kopf verträgt, aber da wirst du in deutschen Foren eher nicht fündig. Da ist Expertenrat gefragt! Die Ansaugbrücke alleine wird dir auch nichts bringen wenn deine Einspritzung nicht genug Sprit nachliefert. Klingt komisch, aber auch Einspritzdüsen haben Ihre Grenzen. Aus dem Grund hat GM auch bei der aktuellen ZR1 einen zusätzlichen Satz Einspritzdüsen installiert.

Eine Abstimmung muss am Ende auch noch erfolgen. Ich weiß ja nicht wie viel Geld du in den Wagen stecken möchtest aber behalte im Hinterkopf das vernünftiges Saugertuning RICHTIG Geld kostet. Das ist nicht wie bei einem Turbo wo man ein bisschen am Steuergerät rumfummelt, den Ladedruck erhöht und schwuppdiwupp 100 PS mehr hat. Wie gesagt, du musst ja den Luftdurchfluss irgendwie erhöhen. Bei einem aufgeladenen Motor kein Problem, der Ladedruck zwingt die Luft schon in den Motor. Da der Sauger sich seine Luft aber selber besorgt muss man eben dafür sorgen das er überhaupt mehr aufnehmen kann. Da braucht es dann eben mehr Drehzahl, ergo schnellerer Luftdurchsatz in der gleichen Zeit oder mehr Hubraum also mehr Durchsatzvolumen in der gleichen Zeit.

Wenn du nicht bereit bist einen 5 stelligen Betrag in dein Motortuning zu stecken dann lass es besser. Was man auch noch beachten muss: Je nach höhe der Leistungssteigerung musst du ja noch Antriebsstrang (Getriebe, Kardan, Differential, Antriebswellen etc.), Fahrwerk, Bremsen und Reifen anpassen damit der TÜV dir das überhaupt abnimmt. Spätestens hier steckst du auch wieder einen 5 stelligen Betrag in das Auto wenn du nicht willst das dir nach einem halben Jahr oder einmal hart angasen der ganze Rest über die Wupper geht.

Wie du siehst, mal eben 70 PS aus dem Motor kitzeln ist nicht und vergiss die Typen die schreien das Ihnen allein der andere Luftfilter gleich 30 PS gebracht hat. Das kann man in den allermeisten Fällen ins Reich der Mythen verbannen.

Es gibt bei uns Caprice Fahrern auch immer diese Typen die steif und fest behaupten das Ihr toller Edelbrock Luftfilter aus dem 5.0 TBI mit 170 PS mal eben 20-30 PS rausholt. Ja ne, is klar. Das sind die Leute die nur den Verpackungsangaben glauben und sich nicht mit der Technik beschäftigt haben. Alleine die serienmäßigen Köpfe verhindern jegliche Form von Leistungssteigerung an diesen Motoren.

Jetzt kommt in deinem Falle noch dazu das Ford mit dem Coyote einen Motor hat der ab Werk schon viel Leistung abgibt. Da mehr rauszukitzeln ist mit viel finanziellem Aufwand verbunden der für die meisten Hobbyschrauber in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht. Das muss einem bewusst sein und wie hier auch schon gesagt wurde:

Die Mehrleistung wirst du nicht spüren solange sie nicht über das gesamte Drehzahlband anliegt. Wenn du jetzt einen Satz scharfer Nocken einbaust, verschiebst du für gewöhnlich dein Drehzahlband. Die Mehrleistung wird in einem Bereich anliegen indem du den Motor im Alltag überhaupt nicht fährst. Dafür büßt man nicht selten gerade im unteren Bereich Leistung ein wodurch sich der Motor natürlich wieder träger fährt.

Langer Rede kurzer Sinn:

Gehe in dich und überlege ob dir das Ergebnis der Aufwand wert ist und ob das Ganze am Ende nicht vielleicht doch eine unausgegorene Schnapsidee war. Wenn du danach immer noch überzeugt bist: Go for it!

Zitat:

@Dynamix schrieb am 2. Dezember 2018 um 11:15:17 Uhr:

Was passiert wenn du schärfere Nockenwellen einbaust aber deine Köpfe und Ventile das gar nicht mitmachen können? Richtig, nicht viel! Schlimmstenfalls ruinierst du dir den Motor weil der Ventiltrieb für diese Drehzahlen gar nicht ausgelegt ist. Du planst ja offensichtlich den Motor ein bisschen höher drehen zu lassen. Da sollte vorher mal geklärt werden wie sich die gewünschte Nockenwelle mit dem originalen Kopf verträgt,[...]

Dazu noch: Die Köpfe sind an der Stelle bzw. in der Liga noch nicht mal so das Problem.

Problematisch wirds eher am genannten Ventiltrieb. 'Ne "schärfere" Nockenwelle heißt v.a. steilere Flanken und längere Öffnungszeiten. Die steileren Flanken sind es, die das Ventil eben in kürzerer Zeit als normal aufdrücken - und bei 'ner Drehzahlerhöhung in 'ner NOCH kürzeren Zeit.

Aufdrücken geht ja noch. Braucht nur mehr (Reib-)Leistung. Interessant wirds, wenn die Nocke weiterzieht und es wieder auf den Nullhub zurückgeht, das Ventil also schließt. Dafür sorgen einzig die Ventilfedern.

Die Flanke ist ähnlich/gleich steil - die Gefahr besteht also, dass die Federn nicht mehr genug Kraft haben und somit nicht schnell genug nachkommen, das Ventil rechtzeitig zu schließen. Ventilflattern heißt dieser äußerst unschöne "Betriebszustand" - und sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Nun - das geht mit 2 Dingen: härtere/leichtere Ventilfedern und/oder leichtere Ventile bzw. eine Kombination aus den beiden. Kostet Geld und Arbeit. Weil sich irgendjemand mal das Know-How aneignen musste, und das geht nicht von heute auf morgen.

Wie schon gesagt - das ist 4-Takt-Sauger-Tuning. Richtig gemacht für mich die ganz große Motorenbaukunst - in Verbindung mit 'nem V8 sowieso - aber das ist alles andere als einfach. 'N Turbo für 'ne Leistungssteigerung irgendwo draufklatschen ist dagegen Baumarkttuning. Wenn mans ausreizt, sind momentan über 300PS/l drin, als Sauger. Na, ich schweife ab.

Der "BOSS" (was auch immer das ist) soll - ohne Gewähr - wohl auch andere Ventilfedern haben... mitunter wohl aus o.g. Grund.

Ein Freund von mir faehrt so ein Pony auf der Rundstrecke. Seine Modifikationsliste habe ich gerade nicht im Kopf, aber der letzte Post war so etwas wie "wir drehen uns um Kreis, jedes zusaetzliche PS kostet mindestens $500".

Sind nun zu dem Entschluss gekommen, dass Ford nicht sonderliche viele Pferdchen auf dem Tisch liegen lassen hat. Und mit denen ist wohl nicht gut Kirschen essen.

Uebrigens: scharfe Nockenwellen schoen und gut, und was ist mit dem VVT? Viele tun hier so, als ob der Motor tatsaechlich von 1973 ist. Der Spagat zwischen "untenrum" und "obenrum" faellt damit nicht mehr annaehernd so stark aus wie damals frueher. Eventuell lassen sich die richtig guten, scharfen Wellen dann im Leerlauf weiter verspaeten als Serie, so dass man den Leerlauf und die AU wieder in den Griff bekommt (das ist jetzt aber eher Spekulatius von mir).

http://www.superchevy.com/.../

Dyni
am 3. Dezember 2018 um 18:40

Hallo

Sascha Schulz,

Deine Umbau Vorhaben in alles ehren, fahre doch erstmal und genieße bevor du Geld versenkt für nix.

Man kann eine Auto auch kaputt fummeln.

Lass es einfach und Kauf dir etwas anderes schönes von dem Geld und erfreue dich an deinem Mustang!

Leistung hast du eh genug, ich glaube auch nicht dass du in der Stadt mit 6000 Umdrehungen fährst um deine 300ps + auszukosten.

Lass es dir Mal durch den Kopf gehen und schlafe ne Nacht drüber.

Gruß

auch Sascha

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