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MPU-Umgehung/Führerschein in Polen??

Themenstarteram 12. Dezember 2005 um 16:42

Hi,

habe mal ne Frage und zwar hat ein kollege von mir die Fleppe verloren da er mit 2,2 Promille inne kontrolle kam.

Er hatte 1 Jahr Sperre (die aber nun um sind) und er soll zu MPU...er meint aber weil er keine chance hat bei der MPU zu bestehen würde er den Führerschein nun ganz normal in Polen machen und dürfte dann hier wieder fahren!

Er hat auch schon bereits begonnen mitb dem Führerschein...ich kann mir nur nicht vorstellen das er dann hier wieder fahren darf weil hier müsste er ja schliesslich die MPU machen oder sehe ich das Falsch???

weiss da einer was genaures?

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52 Antworten

Nein so traurig das klingt und ist, aber so kann man das machen. Hab da vor längerer Zeit mal nen Bericht drüber gesehen...

Doch, das geht (leider).

Falls du an das ADAC-Heft vom Novenber (2005) rankommst, les dir mal den Bericht darüber auf Seite 52 durch. Wenn du das Heft nich hast, kann ich den Bericht dir zur Not auch mal einscannen.

Edit: EU-Führerscheine müssen in der ganzen EU anerkannt werden, die Ausstellung ist Sache der jeweiligen Behörden (in diesem Fall die polnischen B.)

Themenstarteram 12. Dezember 2005 um 17:06

hm

 

das wäre super wenn du das machen könntest!!!!

Schick mir mal deine eMail Addy per PN. Ich scann's ein und schick's rüber.

Edit: Bei Interesse am Bericht (0,5MB) eMail an dsrihk@gmx.de

Ich habe vor einigen Tagen eine Meldung gelesen, daß im Laufe des kommenden Jahres Polen und die Tschechische Republik zu Erlangung von Führerscheinen das Residenzprinzip einführen wollen, d.h., einen Führerschein erhält nur, wer einen Wohnsitz im jeweiligen Land nachweisen kann.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Ich habe vor einigen Tagen eine Meldung gelesen, daß im Laufe des kommenden Jahres Polen und die Tschechische Republik zu Erlangung von Führerscheinen das Residenzprinzip einführen wollen, d.h., einen Führerschein erhält nur, wer einen Wohnsitz im jeweiligen Land nachweisen kann.

Auch hier gibt der ADAC-Bericht Aufschluss:

Zitat:

aus ADAC-Heft 11/05

In allen EU-Mitgliedsstaaten gilt das so genannte Wohnsitzprinzip, das heißt, man muss 185 Tage lang seinen Lebensmittelpunkt in einem Land haben, um dort den Führerschein machen zu können. Nur Tschechien hatte diese EU-Richtlinie nicht umgesetzt - bis jetzt. Anfang Oktober nun stimmte Staatspräsident Vaclav Klaus einer Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zu, nachder nur noch Leute mit festem Wohnsitz in Tschechien dort den Führerschein machen können. Allerdings tritt diese Neuerung erst am 1. Juli 2006 in Kraft.

Ein halbes Jahr ist also noch Zeit...

Zitat:

Original geschrieben von dsrihk

Ein halbes Jahr ist also noch Zeit...

Aber wohl nur noch in Tschechien, nicht mehr in Polen.

Bei 7,6 Mill registrierten in Flensburg wird wohl auch nötig sein das ein paar noch schnell Ihren Lappen über die Grenze holen!

Zitat:

Original geschrieben von Halbgott

Bei 7,6 Mill registrierten in Flensburg wird wohl auch nötig sein das ein paar noch schnell Ihren Lappen über die Grenze holen!

Bei einem Datenabgleich mit Flensburg dürften die vermeintlich Schlauen aber ganz leicht auffliegen.

Kann mir aber gut vorstellen, dass das in Polen und Tschechien weiterhin gehen wird, auch wenn es diese 185-Tage-Regelung gibt. Denke, da lässt sich bei den Behörden gut was schmieren, dann bekommt man den Führerschein, auch ohne da zu wohnen.

Zitat:

Original geschrieben von dsrihk

Kann mir aber gut vorstellen, dass das in Polen und Tschechien weiterhin gehen wird, auch wenn es diese 185-Tage-Regelung gibt. Denke, da lässt sich bei den Behörden gut was schmieren, dann bekommt man den Führerschein, auch ohne da zu wohnen.

Genau...so ein Wohnsitz"nachweis" ist leider schnell gekauft...

Es ist äusserst bedauerlich, dass jemand, der mit 2,2 Promille gefahren ist, auf eine solche Art seinen FS wieder bekommt. Solche Leute gehören aus dem Verkehr gezogen.

Zitat:

Original geschrieben von Consylos

Es ist äusserst bedauerlich, dass jemand, der mit 2,2 Promille gefahren ist, auf eine solche Art seinen FS wieder bekommt.

Nach einem Datenabgleich mit Flensburg dürfte derjenige ihn dann recht schnell wieder los sein...

Zitat:

Original geschrieben von Consylos

Es ist äusserst bedauerlich, dass jemand, der mit 2,2 Promille gefahren ist, auf eine solche Art seinen FS wieder bekommt. Solche Leute gehören aus dem Verkehr gezogen.

DEM KANN ICH MICH VORBEHALTLOS ANSCHLIESSEN! Solche Leute haben es nicht verdient, andere zu gefährden!!!

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