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Motorschäden in Verbindung mit/durch DPF Dieslepartikelfilter! Bekannt?

Themenstarteram 2. November 2007 um 16:20

Servus zusammen!

Habe Info, das Opel ein massives Problem mit o.g. Thema hat. Ich bin technisch nicht sonderlich bewandert (man möge mir das verzeihen, ist nicht mein Job) hat aber was zu tun mit der schlechten "Nachbearbeitung" der Resteverbrennung im DPF. Das Motoröl verliert an Viskosität und der Schmierfilm reisst, Ergebniss Motorschäden... Es kann sich um keine Ente halten, denn ich kenne zumindest 4 Großkunden von Opel mit Fuhrparks zwischen 100 und 2.500 Fahrzeugen, die aus diesem Grunde abgewandert sind. Kennt jemand den technischen Hintergrund und /oder hat damit eigene Erfahrung? Danke für feedback!

Gilt übrigens offensichtlich auch für Corsa und Astra ...

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13 Antworten

Ich habe INFO , daß die Stammtischsaison gerade erst begonnen hat :D

Hole mir schon mal was zum Knabbern ...............

Ich habe bisher lediglich über die Gefahr von Motorschäden wegen überhöhten Abgasgegendruck bei nachgerüsteten Filtern gelesen/gehört. Allerdings könnte so ein überhöhter Abgasgegendruck auch bei den Serienfiltern (welche mit Rußverbrennung nur über erhöhte Temperatur und nicht mittels Additiv arbeiten) aller Hersteller auftreten.

Ich weiß aber, daß einige Flottenbetreiber Dieselfahrzeuge ohne DPF kaufen (wollen), weil die Filtersysteme beim Kurzstreckenbetrieb bzw. bei Stop and Go Probleme machen (Post z.B.).

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von rainer777

 

Es kann sich um keine Ente halten, denn ...

 

OH MEIN GOTT!

 

Hoffentlich verreckt mein Motor innerhalb der nächsten acht Wochen. Später wäre ärgerlich, dann ist nämlich die Anschlußgarantie um. :o

Ja, es sind Motorschäden bekannt, weiss dies aus 1. Quelle...

Das Problem ist, wenn der Freibrennprozess abgebrochen wird (Inspektionsintervalle wird dann autom. 2.500 Km weniger).

Wenn man den Vorgang abbricht vermischt sich Diesel mit dem Motoroel..und das kann dem Motor nicht gut bekommen... Die Garantiesache ist noch nicht geklärt...

Trotzdem ist der Motor top... also kein Kopf machen! Probleme mit dem DPF hat jeder Hersteller.... Bei Opel bzw bei uns in der Werkstatt hält sich es aber noch sehr in Grenzen!

Gruss Axel

Nun, bist Du sicher, dass sich Deine Quellen nicht eher auf die Marke mit den 4 Ringen sowie Volks-Derivate beziehen? Dort gibt es im Moment erhebliche Problem, siehe diverse Foren und Berichte in Fachzeitschriften.

Bei Opel sind mir nur die Berichte mit den ersten Zafiras B und der 1.9 samt DPF bekannt, ansonsten ist das ja felderprobte Fiat Technik, und die mag aus vielen anderen Gründen mal schlapp machen, aber der Staudruck vom serienmässigen DPF ohne Tuning als Motorkiller.....? Gerade für diesen Fall sind ja die Drucksensoren vor und hinter dem DPF.

Eher unwahrscheinlich, bei einem Nachrüstfilter hingegen schon möglich. Ich kenne diesen Fehler nur von Benzinern, wenn der Kat verstopft ist, weil z.B. Keramikelement einen Schlag bekommen hat und sich unglücklich dreht. Dann kann es viele Folgen geben: Aufgrund der mangelnden Leistung versucht man immer mehr Gas zu geben, Motor wird zu warm, Innenraumheizungkühler platzt, oder über das AGR strömt zuviele heiße Gase in den z.B. Kunststoffansaugkrümmer, zerschmilzt....oder die Belastung auf den Auslaßventilen wird zu stark oder Kolbenringen, drückt dann natürlich in den Ölkreislauf usw.....viele Möglichkeiten eben.

Ich schließe mich einem Vorredner an: Die Großkunden sowie Autovermieter haben nur mit den Regenerationsfahrten Probleme, weil Kurzstreckenkundschaft halt nicht gut ankommt....treibt die Wartungskosten des Fuhrparkes unnötig hoch, aber dafür kann man ja halt auch ne kleinere Dieselmaschine nehmen und die ein Stück stärker treten anstatt seine Brötchen mit einem 3 l Traktordiesel mal kurz zu holen ;) ;)

Gruß

Johnathan

 

Zitat:

Eher unwahrscheinlich, bei einem Nachrüstfilter hingegen schon möglich.

Da man schon mal gar nicht.

Die sind i.d.R. so aufgebaut, dass die einen so genannten Bypass haben. Ist der Partikelfilter dicht wg. vielen Kurzstrecken etc. werden die Abgase ungefiltert über ein parallel verlaufenden "Auspuff" rausgeblasen. Dasgeht so lange, bis die erhöhte Abgastemparatur den Filter wieder frei gebrannt hat.

Gruß

Christoph

Cool....das mit dem Bypassl von den Nachrüst-DPF's wußte ich ja noch gar nicht-habe aber noch nie einen eingebaut: Wußte nur, dass ein Nachrüst-DPF immer eines Tages gewechselt werden muss, weil er irgendwann einmal dicht ist....aber ist dann natürlich auch sinnvoll, ein Bypass einzubauen.

Wenn man den noch einen zugelassenen DPF bekommt, der am nächsten Tag noch vom KBA akzeptiert wird ;) :) ;)

Danke für die Info!

Gruß

Johnathan

Zitat:

Wußte nur, dass ein Nachrüst-DPF immer eines Tages gewechselt werden muss, weil er irgendwann einmal dicht ist

Nee, der muss nicht gewechselt werden. Der brennt sich bei hohen Abgastemparaturen auch wieder frei wie der Originalfilter. Der Originalfilter hat aber als Zusatzfeature die Freibrennfunktion über die Motorsteuerung.

Da bei der Nachrüstung da gar nicht eingegriffen wird, greift man zu dem Trick mit dem Bypass, bis zur nächsten BAB-Fahrt wieder alles frei ist.

Nähere Infos findet ihr z.B. bei HJS

Gruß

Christoph

Themenstarteram 4. November 2007 um 10:40

@ die coolen Kommentatoren, die offensichtlich durch die Opel-Blitz-Brille schauen und ernstgemeinte und möglicherweise opelkritische Fragen/Beiträge immer wieder gerne in die Stammtisch-Ecke schieben wollen oder diese ins Lächerliche ziehen:

Ich habe keine Zeit, mich mit unbestätigten Gerüchten zu beschäftigen und schreibe hier nicht weil mir langweilig ist. Das Thema ist offensichtlich mit einem erhöhten Wahrheitfaktor zu betrachten, denn wenn es die AOAG und deren Großkundenrepräsentanten nicht schaffen, Entscheidern von großen Fuhrparks (und glaub mir, hier weiß ich wirklich was draußen passiert) davon zu überzeugen, das es kein Problem gibt - dann gibt es wohl eins.

Die AOAG hat von 4 voneinander unabhängigen Fuhrparks in engem zeitlichen Zusammenhang "die Kündigung" bekommen wegen dem gleichen Thema und wir reden damit von ca 7.000 Fahrzeugen, umgerechnet bei der Umschlagshäufigkeit dieser Fuhrparks von ca. 2.000 Fzg p.a.

Und spätetstens da hört der Spaß für den Hersteller auf. Es gibt bei diesen Fuhrpark reihenweise bestätigte Motorschäden, alles Diesel mit Serien-DPF.

@ den Rest, der sich technisch ernstgemeint hiermit beschäftigt hat: Was könnte, wenn nicht der DPF, sonst Ursache sein? Evtl jemand eine andere Idee? Oder kann jemand was ergänzend bestätigen?

Danke vorab

Ja, Opel hat Probleme mit dem DPF. Dies betrifft aber alle geschlossenen Filtersysteme, mithin auch andere Marken. Eine mir bekannte Firma hat daher vor ca. 2 Wochen eine Fahrerinformation zur Verbreitung erhalten. Ob diese händler- oder werksseitig zugeschickt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Da ich derzeit auch "in der Gefahrengruppe festhänge", habe ich mich bei einem zweiten Händler informiert.

Die Probleme treten mit Masse im Stadtverkehr auf. Fehlerursachen sind einmal zu geringe Drehzahlen beim Reinigen des Filters, so dass die entsprechende Temperatur nicht erreicht wird, bzw., hier Schwerpunkt, ein Unterbechen des Freibrennens. Dabei gelangt nicht verbrannter Diesel ins Motoröl, offensichtlich in einer solchen Menge, dass sich die Schmiereigenschaften des Öls rapide verschlechtern.

Was o.g. Firma angeht: Ein Combo vor ca. zwei Monaten aufgeraucht, so weit ich weiß, Schaden am DPF. Schadenssumme knapp vierstellig. - Was den Händler meines Vertrauens angeht: Betroffen sind ausschließlich Fahrzeuge, die mit Masse im Stadtverkehr fahren, davon überwiegend Firmenwagen. Bislang mehrere Motorschäden bei allen Dieseln quer durch die Bank. Darunte ein Kolbenfresser.

Opel lehnt wohl Kulanz und Garantieansprüche ab, da es sich um Benutzerfehler handele (Lesen im Handbuch macht ja wirklich schlauer...).

 

Gruß aus dem Großstadtdschungel,

krait

Zitat:

Original geschrieben von rainer777

Ich habe keine Zeit, mich mit unbestätigten Gerüchten zu beschäftigen ..........

Anscheinend doch :D

Klar gibt es Motorschäden ...... nur haben die nicht unbedingt und ausschließlich den Partikelfilter als Ursache !!

Wenn Du geschrieben hättest 'Welche Betriebsstörungen sind bekannt' , jaaaa , dann hätte ich Dir ne ganze Latte hinschreiben können. Es gab bei meinem Signum fast keine die er ausgelassen hat ....... rein Motormäßig gesehen :D

Hier war aber immer das Drumherum wie Turbolader , AGR , Drallklappen und die Differenzdrucksensoren betroffen.

Auch mein aktueller Vectra hat schon den dritten Turbolader ........ aber seit 40.000 km läuft der wie eine Biene !!

Erzähl mir bitte NIX von ner rosaroten OPEL-Brille ....... die brauche bzw. habe ich nicht. Dafür habe ich aber eine OPEL-Stammwerkstatt und zwei OPEL-TC's die alle auftretenden Probleme innerhalb kürzester Zeit in den Griff bekommen haben. :)

Leider sind nicht alle OPEL-Werstätten dermaßen kompetent.

So , nun geh ich dahin wo es die Gebetsbücher mit Henkel gibt ........ PROST :D

Oh,oh,...Nachtigall, ick hör dir trapsen...

Da rollen auf die Hersteller ja massive Probleme zu, welche sich meiner Meinung nach technisch auch nicht einfach so beheben lassen. Es bleibt das paradoxe Fazit: Moderne Dieselfahrzeuge, welche bei "Feinstaubalarm"in den betroffenen Städten fahren dürften, sind für den Stadtverkehr nicht geeignet, ältere Diesel ohne DPF, welche bei "Feinstaubalarm" in den betroffenen Städten nicht fahren dürften hingegen schon. Naja, technischer Fortschritt sieht anders aus.

In 1-3 Monaten wird sich soetwas herumgesprochen haben und die Presse wird dann auch "Witterung" aufgenommen haben und in der Folge werden sich eine Menge Leute den Erwerb eines Fahrzeuges mit DPF reichlich genau überlegen. Und auf dem Gebrauchtwagenmarkt könnte es dann auch einen gewissen Preisdruck für Gebrauchte mit DPF geben.

Wenn ich das alles so verfolge, dann bin ich froh, daß ich noch meine alte Möhre von 1999 mit Benzinmotor fahren kann und mich wundert auch nicht, daß immer mehr Leute mit dem Erwerb eines neuen Fahrzeuges abwarten.

Viele Grüße, vectoura

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

Es bleibt das paradoxe Fazit: Moderne Dieselfahrzeuge, welche bei "Feinstaubalarm"in den betroffenen Städten fahren dürften, sind für den Stadtverkehr nicht geeignet, ..........

Diese Meinung habe ich schon vor einem Jahr gehabt und seitdem auch keinen Diesel mehr für diesen Einsatz empfohlen :D

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