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Motoröl bei Dieselpartikelfilter

Themenstarteram 27. März 2018 um 1:39

Hi, Freuinde,

eine wichtige Frage: Darf ich für meinen GolfIV TDI mit Dieselpartikelfilter unbedenklich das Castrol 0W-30 verwenden? Besten Dank! Sandy

Beste Antwort im Thema

Der Zusammenhang ist ganz einfach: ein bisschen Motoröl drückt sich immer am Kolben vorbei und verbrennt dann mit im Brennraum. Auf diese Weise beeinflusst auch das Motoröl die Zusammensetzung der Abgase. Und alle Abgase des Motors gehen ja dann durch den Dieselpartikelfilter (geschlossenes System) oder zumindest teilweise (offenes System).

Motoröle mit Freigabe für die Verwendung in Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter verbrennen aschearm genug. Diese Motoröle setzen also auch bei Verbrennen der geringen Mengen Motoröl den DPF nicht zu. "Aschen" sind solche Stoffe, die man auch mit Hitze und Verbrennenwollen (das passiert im DPF) nicht verbrannt bekommt.

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50501 auch bei DPF?

Zitat:

@GaryK schrieb am 27. März 2018 um 10:47:08 Uhr:

Deswegen haben Diesel mit DPF üblicherweise ein ACEA "C" Profil Öl (Low SAPS), während Diesel ohne DPF und Benziner ein A/B Profil haben. Das ist ein "anderes" Additivpaket.

Weil wir nun in der Pauschalität angekommen sind:

nichts ohne Ausnahme: VOLVO schrieb viele Jahre A5/B5 trotz DPF vor.

Geht mal auf die Motorölseite. Die haben mittlerweile über 6000 Seiten.:confused:

Zitat:

@Grasoman schrieb am 27. März 2018 um 11:50:31 Uhr:

Zitat:

 

Um Rußen zu unterdrücken, kann man nix hinzufügen, man muss die Anteile rausnehmen, die nicht sauber verbrennen. Aber ersetzen durch Ersatzstoffe, die weiter ihre Nutzfunktion im Additiv erfüllen.

Das sind sogannte "Reinigungs-additive" und nicht "Anti-Ruß-additive".

Rußen kann man nicht unterdrücken - wie Du geschrieben hast - jedoch kann man die Rückstände nach Wunsch des Herstellers "entfernen/aufspalten".

Zitat:

@Grasoman schrieb am 27. März 2018 um 11:50:31 Uhr:

Zitat:

 

Auf Kurzstrecken (und so sieht Stadtverkehr ja aus) kommst du aber gar nicht auf die 100°C, bei der der hintere Wert der Viskosität gemessen wird. Dann sind diese Öle so dick, dass es ewig und drei Tage braucht, bis der Motor wirklich warm ist, diese Öle dünn genug sind, dann auch überall hinkommen können (z.B. die Turboladerwelle) und dann überhaupt schmieren. Also der Tipp ist für die Tonne.

Der zweite Wert dort ist interessant für scharfe Autobahnfahrt, denn da braucht es mächtig Leistung und ist lange mächtig heiß. Und HTHS noch dazu.

Ich habe nichts von Kurzstreckenverkehr geschrieben - sondern vom Stadtverkehr.

Und da ist es durchaus möglich, dass man innerorts (vor allem Sommer) so viel unterwegs ist, dass das Öl am 100°C-Bereich unterwegs ist.

Ich empfehle Dir mal alleine in München von Schwabing nach Ottobrunn zu fahren und mir dann mal Deine Öltemperatur abzulesen - Du wirst gerade im Berufsverkehr erstaunt sein was da los ist.

Und bevor Du von "Dick, dass sie 3 Tage brauchen" zu schreiben, solltest Du Dich mal mit dem Thema "Tribologie" beschäftigen, anstatt solche "Fake-News" in die Welt zu setzen.

Ich empfehle Dir hierzu den "Roloff-Matek", das Handbuch für Maschinenbau (Kapitel 4), welches den Industriestandard für alle deutschen Hersteller definiert.

Die Zahl VOR dem "W" gibt Dir die Viskosität in Kaltzustand an.

Sprich, ein 5W30 und ein 5W60 haben bei 10°C exakt die gleiche Schmierfähigkeit/Abflussgeschwindigkeit - das "W" steht hier für "Winter". Die Zahl danach gibt Dir an, wie schnell die Abflussgeschwindigkeit bei Betriebstemperatur ist.

Zitat:

@Johnes schrieb am 27. März 2018 um 12:13:48 Uhr:

 

Ich behaupte das Gegenteil! Sonst wüsste ich nicht, wozu wir bei uns im Werk ca. 80 Grundöltanks haben! Ein großer würde dann ausreichend sein. Und die Unterschiede in Visko, Farbe, Geruch... Alles meine Einbildung?

MfG

Wenn Ihr beispielsweise ein "Castrol EDGE 0W40 mit DPF und eines ohne DPF" habt und sich das unterscheidet, dann ist das durchaus Einbildung.

Vergleichst Du allerdings beispielsweise ein: LiquiMoly, Castrol, Mobil1 in 0W40 - dann kann es hier durch die Additivbeimischungen durchaus Unterschiede haben - keine Einbildung.

Die Fließgeschwindigkeiten müssen allerdings in kalten, als auch in warmen Temperaturen identisch sein bzw. ein eine bestimmte Fließgeschwindigkeit einhalten um eben mit der entsprechenden "Viskositätsklasse" bezeichnet werden zu dürfen. Alles andere ist "Vermutung".

Zitat:

@Otako schrieb am 27. März 2018 um 12:21:49 Uhr:

Ein PD Motor wird kaum warm, im Stadtverkehr schon mal gar nicht.

Die Angaben von Slash182 stimmen alle nicht, am besten alles ausblenden. Hier gibt es genug Öl-Experten, bitte die Information vernünftig filtern.

Bitte lies hierzu die Antwort von mir zu: Grasoman, der vor Dir dazu kommentiert hat.

Denke, diese Antwort kann man hierzu auch ummünzen.

Der Ölthread ist temporär geschlossen, da "diverse Leute" nicht abweichende Ansichten akzeptieren können. Da gehts überwiegend darum das letzte Wort zu haben. Der Thread ist daher ziemlich unlesbar geworden.

Manche Sachen werden dort künstlich verkompliziert. Einfach ein modernes, brauchbares Öl gemäß Spec "früh" wechseln und gut ists.

Zitat:

@GaryK schrieb am 27. März 2018 um 15:28:22 Uhr:

Der Ölthread ist temporär geschlossen, da "diverse Leute" nicht abweichende Ansichten akzeptieren können. Da gehts überwiegend darum das letzte Wort zu haben. Der Thread ist daher ziemlich unlesbar geworden.

Manche Sachen werden dort künstlich verkompliziert. Einfach ein modernes, brauchbares Öl gemäß Spec "früh" wechseln und gut ists.

Ja GaryK, da hast du recht, aber manche kapieren es nicht.

Zitat:

@Slash_182 schrieb am 27. März 2018 um 14:7:49 Uhr:

Wenn Ihr beispielsweise ein "Castrol EDGE 0W40 mit DPF und eines ohne DPF" habt und sich das unterscheidet, dann ist das durchaus Einbildung.

Bei einigen Ölen entscheidet die Freigabe über den Preis. Ist die Freigabe aufgedruckt, kostet das Geld. Daher, kann es bei einigen Fällen sein. Habe wir auch! Aber ein A1 und ein C3-Öl unterscheiden sich bereits im Grundöl! Egal, ob beide 5W30er sind!

 

MfG

Zitat:

@Otako schrieb am 27. März 2018 um 12:48:10 Uhr:

50501 auch bei DPF?

Jep, aber nur bei offenen Filtersystemen, wie der hier nachgerüstet wurde.

Zitat:

@Johnes schrieb am 27. März 2018 um 16:31:25 Uhr:

Zitat:

@Slash_182 schrieb am 27. März 2018 um 14:7:49 Uhr:

Wenn Ihr beispielsweise ein "Castrol EDGE 0W40 mit DPF und eines ohne DPF" habt und sich das unterscheidet, dann ist das durchaus Einbildung.

Bei einigen Ölen entscheidet die Freigabe über den Preis. Ist die Freigabe aufgedruckt, kostet das Geld. Daher, kann es bei einigen Fällen sein. Habe wir auch! Aber ein A1 und ein C3-Öl unterscheiden sich bereits im Grundöl! Egal, ob beide 5W30er sind!

MfG

Ich meinte identische Basen.

Klar, wenn ein Öl “HC-Synthese” oder “Vollsynthese” oder sonstiges ist, dann gibt es unterschiede.

Bei gleichen Grundölen sollte es keinen Unterschied geben (innerhalb der Marke).

Aber klar, das macht dann auch unterschiedliche Freigaben aus oder eben unterschiedliche Notwendigkeit von Additiven für gewisse Effekte.

Auch diese sind nicht gleich. Es gibt durchaus dutzende HC-Öle, die sich vom Baseoil unterscheiden.

Das wäre, als wenn man sagt: Jedes Olivenöl basiert auf Oliven. Daher, kann man da keinen Unterschied im Öl ausmachen, außer Verunreinigungen, die den typischen Geschmack der verschiedenen Öle ausmacht. Irgendwie unsinnig!

MfG

Was heißt Empfehlung seitens Hersteller jetzt direkt?? Hätte ein Motorenöl 5W40 für Diesel was für 505.01 empfohlen wird aber selber die 505.00 Norm besitzt!!!

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