ForumLupo
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Lupo
  6. Motor startet nicht G28 Kurbelwellendrehzahlsensor fehlerhafte Werte

Motor startet nicht G28 Kurbelwellendrehzahlsensor fehlerhafte Werte

VW Lupo 6X/6E
Themenstarteram 18. Dezember 2017 um 7:54

Es handelt sich um einen 2003er Lupo mit 1.4 60PS Motor (AUD)

Ich habe den Zahnriemen getauscht. Danach lief er auch noch und ich habe ihn stehengelassen.

Dann habe ich am nächsten Tag (heute) den Keilriemen wieder aufgelegt, Räder dran usw.

Jetzt ging / geht er nicht mehr an.

Das Steuergerät meint Motordrehzahlgeber, (Werte fehlerhaft, permanent)

Wie kann es sein, das er gestern lief, und heute ohne

Veränderungen nicht mehr läuft.

Auch mit Überbrücken klappte es nicht

Außerdem geht der Anlasser sehr früh raus, sodass er nicht mal zwei Umdrehungen dreht.

Aber es geht auch mit anschieben nicht. Ist der Magnetschalter vom Anlasser irgendwo gesteuert ?

Ich habe alles soweit kontrolliert, und denke, dass es nicht am Sensor selbst liegt. Manchmal dreht der Motor so lange bis er Zündet, geht aber direkt wieder aus( gefühlt nach der ersten erfolgreichen Zündung, aber meistens dreht er nur ein bis zwei Sekunden

Danke

9e9e1f54ca8d1c6250d511c8092e80f241-large
Ähnliche Themen
11 Antworten

Hallo,

aufgrund Deiner Schilderung solltest Du zuerst mal die Batterie-Spannung prüfen. Bei einer Batteriespannung von 10 Volt und weniger arbeiten die meisten Steuergeräte nicht mehr einwandfrei.

Lade die Batterie mal auf, bitte keine Schnell-Ladung, dann sehen wir weiter. Kostet ja erst mal nichts.

Natürlich solltest Du alle Kabel und Stecker in der Nähe Deiner Zahnriemen-Arbeiten ebenfalls kontrollieren.

Zündschloss schaltet die Spannungsversorgung des Magnetschalters ein. Der Magnetschalter schiebt das Anlasserritzel in den Zahnkranz und schließt gleichzeitig den Stromkreis zum Anlasser und der Anlasser läuft, solange Du den Zündschlüssel in Startposition hältst.

Wenn dies, trotz intakter Spannungsversorgung durch die Starterbatterie, unterbrochen wird, wie Du schreibst, könnte der Magnetschalter am Anlasser fehlerhaft arbeiten.

Es könnte auch sein, dass die Wegfahrsicherung nicht mehr richtig arbeitet. Dazu muss aber erst eine vernünftige Spannung anliegen und der Anlasser den Motor starten. Dieser läuft dann 1 bis 2 Sekunden und geht dann aus. Du hattest ja bei den Arbeiten am Zahnriemen usw. den Minuspol an der Starterbatterie abgeschraubt und auch nachher wieder aufgesteckt und festgeschraubt ?

Und Du bist auch sicher, dass der Zahnriemen bei der richtigen Positionierung von Nocken- und Kurbelwelle gespannt wurde. Bei den Arbeiten wurde alles richtig gemacht ? Eine Kompressionsprüfung gibt darüber Aufschluss. Sind die Kompressionswerte allesamt niedrig ist die Position von Nockenwelle und Kurbelwelle beim Zahnriemen auflegen nicht korrekt gewesen.

Überprüfe noch mal die Einstellungen, sonst könnte es widererwarten einen Motorschaden geben. Kontrolle kostet nichts.

Gruß Hans

Themenstarteram 18. Dezember 2017 um 11:03

Also:

Batterie ist es nicht = fehler auch beim Überbrücken

Zahnriemen sitzt richtig = er lief ja normal und Markierungen stimmen

Es ist so, dass der Anlasser normal arbeitet, aber mal früher und mal später rausgeht (Magnetschalter). Er dreht aber weiter.

Hallo,

wenn Du so ganz sicher bist, dann steht einem Wechsel des Magnetschalters oder des ganzen Anlassers ja nichts mehr im Wege.

Vom Zündschloss her und über die Leitungen zum Magnetschalter können Fehler vorhanden sein. Da der Magnetschalter, wenn er den Anlasser mit Spannung versorgt, in der Regel auch einspurt dürfte in den seltensten Fällen fehlerbehaftet sein.

Mache mal folgendes:

Eine Person bedient den Anlasser. Zündschlüssel rein, Gang raus, Zündung ein .... alle Kontroll-Leuchten sind an, Schlüssel wird weiter gedreht, Anlasser läuft an und er müsste solange laufen bis der Motor anspringt oder die Batterie leer ist. Und eine andere Person beobachtet mit einer Taschenlampe ob der Keilrippenriemen solange der Anlasser läuft, sich bewegt, also rund läuft. Ist das so ?

Wenn nun der Zahnriemen so auf gelegt und gespannt wurde, dass im oberen Totpunkt des ersten Zylinders die Markierungen von Nocken- und Kurbelwelle jeweils übereinstimmen , und dann die Zündung erfolgt, müsste der Motor anspringen.

Jetzt setzen wir mal voraus, der Zahnriemen ist versetzt aufgelegt worden. D.h. die Übereinstimmung der Markierungen ist nicht mehr gegeben. Nun kommt das Entscheidende, zum Zeitpunkt der Gemischzündung stehen dann beide Ventile eines jeden Zylinders mehr oder weniger offen. Die Folge ist, wenig bis keine Kompression, das Gemisch zündet nicht .... der Motor läuft nicht ..... die Kompression ist zu gering.

Eine weitere Folge ist, da dann die Kolben keine Kompressionsarbeit mehr leisten müssen, dass der Motor dann vom Anlasser ganz leicht durch gedreht werden kann ............ Du denkst dann der Anlasser läuft ganz leicht, etwas mit dem Anlasser stimmt nicht..... Beim Hallgeber und Drehzahlgeber passen die Impulse nicht mehr überein, Kurbelwelle und Nockenwelle sind ja zwangsgesteuert ( Zahnriemen ) und das MSG wirft einen Fehler aus.

Als der Motor, wie Du schreibst, nach dem Zahnriemenwechsel noch gelaufen hat, sind da mechanische Geräusche auf getreten ? Wenn das der Fall ist, unbedingt eine Kompressionsprüfung vornehmen. Liegt diese nur bei einigen oder bei gar keinem bar Druck, hast Du ein ernsthaftes Motorproblem.

Eine Kompressionsprüfung dauert keine halbe Stunde und Du bist informiert ob Kompression in den Zylindern da ist.

Wenn Du vorstehende geprüft hast und das Ergebnis hier postest, dann kann man weitere Schritte machen. Bitte keine 10 Baustellen aufmachen und Du verlierst den Überblick.

In den seltensten Fällen spurt der Anlasser von alleine aus und dreht weiter. Das ist durch den Magnetschalter ebenfalls zwangsgesteuert. Bitte kontrollieren ob der Keilrippenriemen, solange der Anlasser läuft sich mit dreht. Würde ich an Deiner Stelle als aller erstes kontrollieren.

Gruß Hans

PS.: Hast Du Dein Problem, ähnlich, auch im Lupotreff-Forum gepostet. Da hatte ich auch drauf geantwortet.

 

Themenstarteram 18. Dezember 2017 um 14:34

Also. Anlasser glaube ich nicht, da er sich auch nicht anschieben ließ. Da kommt der selbe fehler.

Zahnriemen sitzt wirklich richtig. Er lief, und das auch wunderbar. Kompression kann ich zwar nochmal messen, wird aber nichts bringen, da er wirklich richtig lief und auch die Markierungen zu 100% übereinstimmen.

Hallo,

damit die User in diesem Forum den gleichen Informationsstand haben, hier der Link des Lupotreff-Forum:

https://www.lupotreff.de/forum/t/28056

Ich kann nur noch mal wiederholen:

1.) Dreht der Anlasser solange der Zündschlüssel in Startstellung gehalten wird den Anlasser durch.

2.) Zur Kontrolle den Keilrippenriemen beobachten, ob dieser solange mitläuft.

3.) Dann eine Kompressionsdruckprüfung vor nehmen.

4.) Diese hier posten, dann sehen wir weiter.

Das hebt natürlich das vorher geschriebene nicht auf, Schläuche, Kabel, vor allen Dingen die Sicherungen der Einspritzventile und Zündtrafo zu prüfen. Du hattest ja bei den Arbeiten den Minuspol an der Starterbatterie abgeschraubt ??

Hast Du das abgebrochenen Teil denn wieder fixieren und so die Einstellungen der Nocken- und Kurbelwelle prüfen können ?.

Das allererste mal ist der Motor nach Deinen Aussagen sehr "holprig" gelaufen und dann wohl nicht mehr. Nun schreibst Du, dass er einwandfrei gelaufen sei. ??? Was hast Du den zwischen den beiden Aussagen am Motor gemacht, geprüft etc.

Gruß Hans ( Jürgen M. )

Themenstarteram 18. Dezember 2017 um 15:35

Also

Zahnriemen liegt wieder richtig. Die nase habe ich gefunden, und alles war gut

Themenstarteram 19. Dezember 2017 um 21:26

Also der Anlasser war durch, und rückte deshalb manchmal sehr früh wieder zurück.

Als der Anlasser draußen war, habe ich auch den Sensor draußen gehabt, und gereinigt.

Eventuell hat das was verändert, oder der Anlasser war alleine Schuld.

Genau kann ich es leider nicht sagen

Hallo,

also, springt der Motor des Lupos nun wieder einwandfrei an ?. Was hast Du denn am Anlasser "repariert" ? Nur gesäubert etc. ? Wenn in der Tat der Magnetschalter sich soweit von alleine zurück stellt, dass das Ritzel nicht mehr in den Zahnkranz des Schwungrades eingreift, hätte vor allen Dingen der Magnetschalter gewechselt werden müssen. Sonst bist Du nicht sicher, dass dieser Fehler in Kürze nicht wieder auftritt.

Gruß Hans

 

Themenstarteram 21. Dezember 2017 um 12:12

Ich habe einfach den kompletten Anlasser getauscht. Gab es günstig, und wenig gelaufen beim Schrotti.

Er läuft jetzt wieder perfekt. Am Anfang lief er natürlich kurz schlecht, da er komplett abgesoffen war, weshalb er sich wahrscheinlich auch nicht anschieben ließ.

Den Fehler vom Sensor kann ich mir jetzt nicht wirklich erklären, außer das dadurch das der Anlasser weiterdrehen sollte, aber es nicht tat, der Sensor auf eine Drehung der Kurbelwelle gewartet hat.

Hallo,

dann dürfte der Lupo wieder einwandfrei starten. Gute Fahrt und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Gruß Hans

Themenstarteram 21. Dezember 2017 um 19:45

Jo genau, danke.

Dir auch

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Lupo
  6. Motor startet nicht G28 Kurbelwellendrehzahlsensor fehlerhafte Werte