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Motor mit 0,1 Bar Öldruck unbeaufsichtigt laufen lassen

Themenstarteram 3. März 2019 um 13:32

Macht man das so? https://www.youtube.com/watch?v=sLFFbuR8c_8

Ich bin nur Hobbyschrauber, aber für mich scheint das eher eine schlechte Idee zu sein. Ganz abgesehen davon, dass der Motor wohl schon einen weg hatte, wenn es die Ölpumpe zerlegt hat.

Vermutlich ist das aber OK so. Die Götter in Blau machen bestimmt keinen Fehler ;)

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17 Antworten

Zitat:

Die Götter in Blau machen bestimmt keinen Fehler

Was sie in dieser Videoserie noch niemals nie behauptet haben. ;)

Außerdem erklären sie ja auch, wie "gefährlich" das für die kurze Zeit ist, wenn zuvor ausreichend Öldruck vorhanden war.

Themenstarteram 3. März 2019 um 14:32

Selbst behaupten sie es nicht. Auf Vox wird dem Zuschauer dies nur suggeriert.

Zitat:

@UTrulez schrieb am 3. März 2019 um 13:32:44 Uhr:

Macht man das so? https://www.youtube.com/watch?v=sLFFbuR8c_8

Ich bin nur Hobbyschrauber, aber für mich scheint das eher eine schlechte Idee zu sein. Ganz abgesehen davon, dass der Motor wohl schon einen weg hatte, wenn es die Ölpumpe zerlegt hat.

Vermutlich ist das aber OK so. Die Götter in Blau machen bestimmt keinen Fehler ;)

Mit den Metall Spänen im Öl ist die komplette Maschine schrott, ob die Kiste dann läuft und von alleine festgeht intressiert da keinen mehr.

 

Ohne Öldruck fahren ist wohl das schlimmste was einem Motor widerfahren kann, je nachdem wie lange man fährt ist Kurbelwelle blau, Haupt/Pleuellager verschweissen sich mit Kurbelwelle und drehen sich im Hauptlagerstuhl/Pleuelfuss mit, ruinieren so den Block/Pleuel. Im Zylinderkopf laufen die Nockenwellen in die Nockenwellenlager ein, damit ist dann der Zylinderkopf ruiniert. Turbolader (falls vorhanden) Rumpfgruppe voller späne und eingelaufen. Alleine um die ganzen Späne aus dem Motor zu bekommen müsste man den Motor komplett nacktig machen.

 

Die werden den Motor ausbauen, anbauteile und paar Geber behalten und der Rest fliegt in den Schrottcontainer.

Papp Nasen halt. Die neue Ölpumpe können die sich nun erst recht sparen.

Bin auch nur Hobbyschrauber.

Themenstarteram 3. März 2019 um 17:13

Mal abwarten, ob die Ursache des Schadens noch bekanntgegeben wird. Am Ölwechsel bei ATU wird's wohl nicht gelegen haben? :D

Kann mir vorstellen das er in seinen 10 Jahren nur selten einen ?lwechsel bekommen hat.

Ich mache den Service bei einem Wagen der hat in 3 Jahren erst 7500km gelaufen. Der bekommt trotzdem sein Öl jedes Jahr neu.

Wir reden hier ja nur von Leerlauf. Öl ist in der Öl-Wanne problematisch sind also eher die Lagerstellen, vorallem im Zylinderkopf. Da aber noch ein bisschen Öl-Druck da war würde ich sagen da kam noch was an und der Motor hat davon keinen Schaden genommen.

Wenn dann war eher die Fahrt in die Werkstatt das Todesurteil des Motors, die Öl-Pumpe ist ja nicht am Parkplatz vorm Hallentor hopps gegangen. Wenn wirklich Späne im Öl dann ist da sowieso nichtmehr viel zu retten.

Mit 0,1 bar im Leerlauf geht das wohl 'ne Weile gut, bevor das was hopps geht.

Bin selber auch schonmal losgefahren und hab erst ü 2 km später in einem schattigen Waldstück gesehen, daß mein Öldrucklicht leuchtet . . . vorher hatte die Sonne soo ungünstig draufgeschienen, da hat man einfach nix erkannt, ob da was leuchtet oder nicht (und Piepser hat er keinen). Hatte am Vortag auf einem Feldweg bissl Bodenkontakt (mit der Ölwanne, so wie das aussah) , aber dann abends doch nicht nachgeguggt (soo heftig war's ja eigentlich auch gar nicht) . . . sondern wurde erst vormittags im schattigen Waldstück dann zum Nachguggen dedrängt . . . am Meßstab kein Öl mehr und aus der Wanne tropfte es noch bissl.

Aber er hat's überlebt ! Neue Pleuellagerschalen und fertig :D

https://www.motor-talk.de/.../...von-euren-m40-motoren-t60880.html?...

Und zu dem Kuga mit Teer-Injektor : is ja noch harmlos im Vergleich zu der A-Klasse, die ich da mal gemacht hab, da war ALLES zu mit Koks, Injektot gar nimmer zu sehen, nur noch die Hochdruckleitungen zu den Düsen. Hab sie aber trotzdem (mit großem Aufwand allerdungs) rausbekommen. Und das alles nur wegen 4 Kupferringen zu je 40 ct . . .

https://www.motor-talk.de/.../...ritzduesen-w168-cdi-t4227765.html?...

. . . glaub manchmal könnt' ich auch solche Videos drehen . . . ;-)

Bis das Späne schmeißt dauert's ne Weile (oder Dauerfeuer mit 6.000+ UpM auf der Bahn)...

Die müssen ja schon in gewissem Maße Garantie bzw Gewährleistung auf ihre Reparaturen geben. Denke das sie schon so ehrlich sind und eine Reparatur ablehnen wenn es keinen Zweck hat. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich kenne die Beiden nur aus dem TV.

IMHO nicht wirklich kritisch, jedenfalls in diesem berichteten Fall. Es wurde Öl gepumpt, also die Schmierstellen auch versorgt. Die Drehzahlen waren im Keller, die Wärementwicklung ebenfalls, jedenfalls wird im Standgas nur ein Bruchteil der Wärmeleistung freigesetzt, die im Lastfall auftritt.

Der Druck wird kleiner, weil das warme Öl weniger Fließwiderstand erzeugt. Also im Kaltmodus ist möglicherweise ähnlich wenig Öl gefördert worden, wie im Warmmodus mit 0,1 bar Öldruck.

Nur am Rand - beu turbulenter Strömung ist der Fluss proportional zur WURZEL des drucks. 2 Bar üblich, 0.1 gemessen ist 1/20stel, daraus die Wurzel ist 0.22. Also 22% des Ölflusses. Nicht gut, mag manche Lager ärgern - aber eben ohne Last.

Den Gleitlagern ist der Öldruck egal, Hauptsache da kommt Öl an. Die Pumpwirkung im Gleitlager entsteht durch die bewegenden Teile selbst. Also ohne Last spielt der Öldruck keine so große Rolle, Hauptsache da ist genug Öl zum Verteilen.

Zitat:

@GaryK schrieb am 6. März 2019 um 19:22:09 Uhr:

Nur am Rand - beu turbulenter Strömung ist der Fluss proportional zur WURZEL des drucks. 2 Bar üblich, 0.1 gemessen ist 1/20stel, daraus die Wurzel ist 0.22. Also 22% des Ölflusses. Nicht gut, mag manche Lager ärgern - aber eben ohne Last.

1,4 bar im Stand, glaube ich, ist ebenfalls ein typischer Druckwert im Standgas. In Deiner Überschlagsrechnung hast Du den Faktor 6 an Viskositätsreduktion (kaltes Motoröl vs. warmes Motoröl) mit berücksichtigt? Die Zähigkeit geht gerne als linearer Skalierungsfaktor in den Volumenstrom ein.

Ansonsten sehe ich es ähnlich, wie mein Vorredner. Solange der Ölfluss zu den Schmierstellen steht, ist die Schmierwirkungs-Welt doch für diese Schwachlast in Ordnung.

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