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Mondeo Mk4 2.5T mit 228Tsd. für 6500€- Was meint ihr?

Themenstarteram 13. Juni 2017 um 16:34

Hallöchen,

bin gerade auf dieses Angebot gestoßen:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Da ich gerade auf der Suche nach einem Nachfolger für meinen Mk3 von 2001 bin, ist mir dieser ins Auge gestoßen! 228.000km für einen Volvo Motor?

Eigentlich hatte ich zwecks des Preisniveau´s so um7000€ den 2.0l 145 PS mit unter 150.000km im Blick, hier werde ich aber nicht so wirklich fündig...

Es muss nicht unbedingt Ford sein ist mir aber aus eigen Ehrfahrung und Frontscheibenheizung am liebsten!

Noch dazu werd ich beim Mazda 6 GH, Honda Accord 8. Generation, Toyota Avensis T27, Citroen C5 RD/TD noch weniger fündig...

Wer noch Ideen für einen sparsamen großzügigen Kombi-Mittelklässler mit Saugrohreinspritzung (Direkteinspritung ab Euro6 liegt ja fernab jeder Preisvorstellung) und passablen Versicherungspreisen hat immer her damit!

MfG

Mopedcruiser

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33 Antworten

Na ja, 16.000 km im Jahr sind einer schnellen Amortisation nicht zuträglich. 16 km Strecke im Durchschnitt ist auch nicht sonderlich viel. Da könnte sich der zur Berechnung herangezogene Startbenzinverbrauch schnell verdoppeln. Ich benötige bei meinem Fahrprofil rund 0,6 l /100, was wiederum knapp 0,15 l je Strecke entspricht. Der Startbenzinverbrauch bei Verdampferanlagen sollte nicht außer acht gelassen werden. Die Abschmelzung der Steuerbegünstigung bis 2023 bedeutet bei einem jetzigen Basispreis von angenommenen 60 ct/l einen Preis in Höhe von 73 ct/l im Jahr 2023. Auch nicht gerade förderlich.

Ich sag mal so: Wenn man der Umwelt gutes tun möchte in erster Linie, dann ist LPG definitiv die richtige Wahl. Wenn man eigentlich nur (z.b. Treibstoffkosten) sparen will, dann sollte man in jedem Fall genau recherchieren, welcher Ford-Alu-motor das mitmacht. Mein 2,3er von 2008 hatte alle 70tkm soweit eingelaufene Ventilsitze, dass der Kopf jedes mal in den Müll konnte. Wohlbemerkt: Umrüstung zum km-Stand 0 und direkteinspritzender Ventilschutz und ausschließlich Tempomat bei 130 bis 150. Ausschließlich Langstrecke auf der BAB.

 

Ich hab es dennoch nicht bereut, da ich wirklich aus ökologischen Gründen LPG fahre. Aber es sollte sich bei Ford-Liebhabern jeder bewusst machen: ohne gesondert gehärtete Ventile und Ventilsitze (spätestens nach der ersten zwangsläufigen Kopfsanierung), ist es nahezu ausgeschlossen ohne Motorschäden über 100.000 km zu kommen.

Themenstarteram 1. Oktober 2017 um 11:56

Zitat:

@FORDsknoten schrieb am 30. September 2017 um 18:36:44 Uhr:

Na ja, 16.000 km im Jahr sind einer schnellen Amortisation nicht zuträglich. 16 km Strecke im Durchschnitt ist auch nicht sonderlich viel. Da könnte sich der zur Berechnung herangezogene Startbenzinverbrauch schnell verdoppeln. Ich benötige bei meinem Fahrprofil rund 0,6 l /100, was wiederum knapp 0,15 l je Strecke entspricht. Der Startbenzinverbrauch bei Verdampferanlagen sollte nicht außer acht gelassen werden. Die Abschmelzung der Steuerbegünstigung bis 2023 bedeutet bei einem jetzigen Basispreis von angenommenen 60 ct/l einen Preis in Höhe von 73 ct/l im Jahr 2023. Auch nicht gerade förderlich.

Das es länger an armortisation brauch ist klar, aber jetzt ist verständlich, das es mit 50.000km armitisierung nicht klappt. Die 16km sind quer über den Haufen gewürfelt, da habe ich mir sehr schwer getan aber lieber zu kurz wählen als zu lang:

Alle 4 Wochen fahre ich für 4 Wochen zur arbeit 2x 3-4km täglich (ansosten habe Mitfahrgelegenheiten) wo ich rein auf Benzin schalten würde. 1x die Woche einkaufen 10-16km einfache Strecke. Vieleicht mal ein seltner Termin 5-15km einfach. Ansonsten Wochenendausflüge, Verwandte besuchen ect. min. 50km, 100-200km bis hin zur Urlaubsfahrt mit ein paar hundert km (in Zukunft wohl auch mit über 1000km zu beziffern)! Da ich dachte die Förderug endet nächstet Jahr hatte ich schon mit den 75 Cent gerechnet :D

Zitat:

Ich sag mal so: Wenn man der Umwelt gutes tun möchte in erster Linie, dann ist LPG definitiv die richtige Wahl. Wenn man eigentlich nur (z.b. Treibstoffkosten) sparen will, dann sollte man in jedem Fall genau recherchieren, welcher Ford-Alu-motor das mitmacht. Mein 2,3er von 2008 hatte alle 70tkm soweit eingelaufene Ventilsitze, dass der Kopf jedes mal in den Müll konnte. Wohlbemerkt: Umrüstung zum km-Stand 0 und direkteinspritzender Ventilschutz und ausschließlich Tempomat bei 130 bis 150. Ausschließlich Langstrecke auf der BAB.

 

Ich hab es dennoch nicht bereut, da ich wirklich aus ökologischen Gründen LPG fahre. Aber es sollte sich bei Ford-Liebhabern jeder bewusst machen: ohne gesondert gehärtete Ventile und Ventilsitze (spätestens nach der ersten zwangsläufigen Kopfsanierung), ist es nahezu ausgeschlossen ohne Motorschäden über 100.000 km zu kommen.

Wenn es um Umwelt geht, dann bitte CNG (darum mein Vergleich).

Eigentlich wollte ich das Thema neutral behandeln (darum meine PN an FORDsknoten), worauf er dann doch im Thread geantwortet hat!

Sollte einem der Umrüster nicht sagen, welcher Motor problemlos geeignet ist bzw. wo gesonderte Maßnahmen á la Ventile ect. ergriffen werden müssen?

Also ohne alle notwändingen Umbaumaßnahmen ist es für mich kein "richtiger" Umbau!

Meine Fahrzeugauswahl betrifft eher Modelle an ihrer unterersten Wertgrenze (derzeit der 2.5 V6 aus dem MK3).

Wie ist die Automatik im 2.3l so? Ist das die selbe, wie in den Ecoboostmotoren?

Keiner von euch hat sich gedanken über Erdgas gemacht?

Bei LPG ist ja die Kernaussage: Bis zu 20% Mehrverbrauch mit (evnt.)spührbarem Leistungsverlust (vieleicht dem Mehrgewicht geschuldet?).

Ich glaub ich werd dann lieber mal, um off-Topic zu vermeiden, im Gasforum nötige Fragen stellen!

 

Grüßle aus dem Süden

Mopedcruiser

Kurz und bündig:

Der 2,5 T kann als gasfest bezeichnet werden.

Ein Leistungsverlust kann ich nicht spürbar merken.

Die Verwendung von CNG oder LPG ist eine Glaubensfrage, die jeder nur für sich beantworten kann. Es kommt nicht nur das eine oder andere in Frage. Ein ganz heißes Thema, welches im Gasforum konträr diskutiert wird.

Die Umrüster sollten einen da gut beraten, da bin ich ganz bei dir. In der Realität sieht das manchmal bisschen anders aus, da sich eben auch da enorm das Knowhow unterscheidet.

 

Abgesehen davon: Grundsätzlich baust du gehärtete Materialien nicht einfach so ein. Sondern maximal wenn eben das erste mal die Ventile abgefackelt sind. Ich tausche neue Teile ja nicht einfach mal so. :-)

 

Die Automatik fand ich schon immer sehr angenehm. Schaltet schnell und präzise. Ich nehme an, dass es die gleiche 6-Gang ist, weiß es aber nicht 100%ig.

Achso, mich hat die Netzdichte bei CNG immer abgeschreckt. Daher LPG.

Achso. Vielleicht noch ganz interessant, wegen der Frage zum Verbrauch. Ich brauche nahezu konstant 1 Liter mehr LPG als mein Bordcomputer anzeigt. Konkret: ich habe im Sommer ca. 11,5l/100km (BC: 10,5) und im Winter ca. 13l/100km (BC: 12).

Themenstarteram 2. Oktober 2017 um 12:39

Danke für eure Antworten!

Ja das CNG Netzt ist leider 6x dünner als die LPG Verbreitung, aber nachdem ich mir nach mehreren Forenbeitragen lesen und sonstigen Berichten eine Karte Übersicht CNG Tankstellen DE ist es zumindest Deutschlandweit bedeckt und steht besser da wie vom "hören sagen"!

Leider spielt hier vor allem die geringere Reichweite dagegen...

Höhere Umbaukosten (wobei ich immer noch keine Preisvorstellung habe) scheinen sich gegenüber Benzin erst nach deutlich über 5 bzw. erst ca. 6 Jahren zu armortisieren. Noch dazu muss man wohl extra Umwege fahren *bzw. immer hinfahren sobald man i-wie in der Nähe einer ist, egal ob der Tank noch halb lehr oder zu 7/8 voll ist*. Ein nicht Flächendeckendes Netz auf der AB sorgt für Umwege auf längeren Strecken (entweder muss man eine Auffahrt abfahren und die nächste wieder drauf oder gar 20-30km weit von der Auffahrt wegfahren, tanken, zurückfahren , weiterfahren mit min. 1h Zeitverlust)

In anbetracht daher das es an meinen wichtigsten Anlaufstellen auch gedeckt wäre, wohl manchmal noch gefördert wird, es langfristig gesehen billiger dazu nochmal wesentlich Schadstoffärmer ist, hatte ich wohl versucht es zu realisieren. Sieht bei meiner Fahrleistung + Fahrzeugwahl aber eher nicht Lohnenswert aus...

Es sind noch nicht alle Fragen geklärt (am Wichtigsten wohl, Reichweite, Umbaukosten, welches Gas wäre *gesünder für den Motor*(wenn es überhaupt einen Unterschied macht), wie schnell geht der Ausbau vom CNG Netz voran). Sicher wird sich in den nächsten Jahren auch nochmal was am Benzinpreis ändern, was so für seine Art "Powerboost" in der persönlichen Armortisierungsbilanz sorgen könnte und langfristig noch einmal für zusätzliche Ersparniss sorgt!

Zitat:

Abgesehen davon: Grundsätzlich baust du gehärtete Materialien nicht einfach so ein. Sondern maximal wenn eben das erste mal die Ventile abgefackelt sind. Ich tausche neue Teile ja nicht einfach mal so. :-)

Wenn sonst keine Motorbeeinträchtigung stattfindet, stimme ich dir zu! Wenn aber der Motor dauerhaft größeren Schaden nimmt (auch wenn es sich nach etlichen KM nach der Kopfsanierung erst Bemerkbar macht) empfinde ich das nicht ganz so als richtige Handlung. Aber Stimmt neue Teile zu tauschen, wäre an sich nicht so schlau, die Kopfsanierung kostet nach 70-100.000km ja immer noch das selbe^^

Zitat:

@Mopedcruiser schrieb am 02. Oktober 2017 um 12:39:12 Uhr:

Wenn sonst keine Motorbeeinträchtigung stattfindet, stimme ich dir zu! Wenn aber der Motor dauerhaft größeren Schaden nimmt (auch wenn es sich nach etlichen KM nach der Kopfsanierung erst Bemerkbar macht) empfinde ich das nicht ganz so als richtige Handlung.

Dem Motor an sich ist es egal, was du in den Zylindern "verfeuerst". Es gibt auch diverse wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Mythos "höhere Verbrennungstemperaturen bei CNG und LPG", denn auch das stimmt null. Es muss eben nur alles ideal funktionieren. Wenn du zu mager mit Benzin fährst, wirds zu heiss auf Dauer, ist das Gleiche mit anderen Brennstoffen wie eben auch jegliches Gas. Insofern ist das A und O zunächst immer eine ideale eingestellte Einspritzung (bei allen Betriebsstoffen) und bei Gasbetriebe im Motor eben noch das zusätzliche Additiv (Flashlube, Gaslube, LPGlube und wie sie eben alle so heißen), denn dieses Additiv hast du im nornalen Sprit schon drin. Das verringert eben den Verschleiß an den Ventiltellerrändern und den Ventilsitzen. Ohne dieses Additiv fehlen eben die Verbrennungsrückstände davon. Und diese verhindern Mikroverschweißungen zwischen Ventil und dem Ventilsitz bei jedem öffnen und schließen.

 

Beim 2.3 Liter war ein 6-Gang-Wandler eingebaut (Durashift), bei den Ecoboost ein DKG (Powershift). Also nicht die gleiche Automatik.

Das ist ja mal eine korrekte Darstellung der Fakten, die nicht die Mär von "Gas verbrennt heißer" wider gibt, sehr schön. Da ich anfangs skeptisch war, habe ich mir Torque und einen OBDII-BT-Adapter für wenig Geld zugelegt und beobachte gelegentlich die Trim-Werte. Ich habe mein GSG und die Additiv-Pumpe auch schon selber eingestellt und optimiert, was einfach ist, wenn man verstanden hat, wie eine Gasanlage funktioniert. Das Optimieren wird von den Umrüstern gerne vernachlässigt. Auch lasse ich beim Zündkerzenwechsel die Kompression messen, um Aussagen über Alterung/Verschleiß des Motors zu erhalten.

Dennoch vermute ich, dass ein Motor trotz FL und korrekter Trim-Werte (hattest du die wirklich?) sterben kann, so wie der 2,3L-Motor von GP-MondeoMK4. Die meisten Japaner und Koreaner älterer Generation gehen unter Gas auch kaputt und gelten als nicht umrüstbar.

Ich habe jetzt eine Top-Firma, die ich auch mal schnell "zwischendurch" ansteuere um eben zu checken, ob sich irgendwelche Werte verschoben haben. Das war eingangs ständig der Fall, kann daran liegen, dass es eine KME Diego ist. Die ist nunmal keine PRINS. :-)

 

Mittlerweile läufts aber eigentlich richtig gut und feine Nachjustierungen brauche ich eigentlich nur minimal ca. alle 20.000 km, wenn der Filterwechsel sowieso ansteht.

 

Seltsamerweise hatte ich noch nie Stress mit den Abstreifern oder Kolbenringen. Das kann aber auch einfach Zufall sein.

 

Meine Auslass-Ventile habe ich übrigens bei ca. 140/150tkm getauscht und überlegt, ob ich gleich hochwertigere nehme. Ich hab mich aber dann zunächst nur für härtere Ventilsitze entschieden. Bin jetzt bei 185tkm und hab keinerlei Probleme bisher. Falls ich nochmal Verschleißärger bekomme, weil die Ventile wieder aufgeben, werde ich mal sehen, ob es dann noch wirtschaftlich ist, sie gegen gehärtete zu tauschen.

 

Ich bin mittlerweile so happy mit der ganzen Kombination, dass es mich ärgert, so einen schönen 2.3er nicht nochmal neu kaufen zu können. Die 160 PS reichen mir nämlich vollkommen und mit ca. 6-7 Euro/100km bei der Umweltbilanz muss ich echt feststellen, dass ich nie ein schöneres Fahrzeug hatte. Zumal der Mondi ja wirklich das absolute Raumwunder ist.

3000 drauf legen und eine mit 100Tkm holen.

was meinst du? ne neue gasanlage?

mal zur Kenntnis dieses Elastizitätsvideo in Gang 5 und 6 auf LPG (hoffentlich funzt das Video überhaupt):

 

https://www.facebook.com/gilbi.gilbo/videos/1267219546703658/

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