Möchte einen Omega kaufen - auf was muss ich achten?

Opel Omega

Guten Morgen!

Ich zähle zu den Menschen, die wirklich wenig Wissen zu Autos haben und erhoffe mir durch das Forum den ein oder anderen Ratschlag.

Neben meinem Studium habe ich die Möglichkeit als Kurierfahrer zu arbeiten. Hierzu benötige ich einen zuverlässigen Kombi Pkw und der Opel Omega ist mir jetzt einfach aufgrund der Geräumigkeit aufgefallen.

Nachdem ich die Anzeigenmärkte auf Auto24, mobile.de etc. durchforstet habe, stehe ich wie der Ochs vorm Berg.

Mein Budget lässt einen Wagen bis max. 1300 Euro zu. In den Anzeigen finde ich ne Menge Angebot zwischen 700 und 1500 Euro.

In diesem Bereich würd ich gern was passendes finden.

Mir ist natürlich klar, dass man mit einem Gebrauchtwagen der 10 Jahre oder älter ist, ein gewisses Risiko eingeht. Was gestern noch problemlos lief, kann mich morgen zur Werkstatt bringen.

Leider habe ich auch keinerlei Freunde, die sich mit Autos auskennen und mir beim Anschauen oder Auswählen/Ausschließen der vielen Angebote weiterhelfen könnten.

Farbe, Kratzer, kleine Dellen - dies sind so Dinge, die mir wirklich nicht wichtig sind.

Aber auf was muss ich bei der Auswahl dringend achten? Welche Fragen muss ich dem Anbieter stellen? Mir sind bisher Begriffe wie "Zahnriemen", "Krümmer" aufgefallen.

Wie schaut das mit dem Kilometerstand aus? Kann man pauschal sagen, ab KM-Stand xy "lass die Finger davon"?

Sollte ich ein bestimmtes Baujahr vorziehen, weil der Wagen dann wichtige technische Verbesserungen mit bringt?

Sofern ich was passendes im Bereich unter 1000 Euro finden und noch was an Reparaturkosten einbringen müsste , wie z.B. Bremsen, Auspuff etc., was könnte denn außerdem noch richtig teuer werden, wonach sich solch ein Angebot dann nicht mehr lohnen würde?

Roststellen sind ja auch ein Thema..wo sind die noch vertretbar oder das KO-Kriterium?

Im Grunde selektiere ich die Anzeigen derzeit nach dem Modell Omega Caravan 2.0 100kw. Mir fallen jedoch auch viele Angebote mit der 16V Variante auf.

Unter der Berücksichtigung, dass ich als Kurierfahrer auch auf den Verbrauch, Steuern, Versicherung achten muss, stellt sich mir die Frage, ob die 16V Variante eher auszuschließen wäre.

Kurz gesagt, mir würden Ratschläge in Form eines kleinen Fragekataloges weiterhelfen, das Risiko, was ja einfach besteht bei einem älteren Gebrauchtwagen, einzuschränken.

Hier mal eine Anzeige, die mich sofort angesprochen hat, leider ist der Wagen schon vergeben. Hier hätte ich wohl blind zugeschlagen, so gut hat sich das für mich als Laie gelesen.

http://kleinanzeigen.ebay.de/.../u216737

Ob ich damit richtig gelegen hätte? KM-Stand war meiner Meinung nach in Ordnung, der Wagen ist gepflegt, mir wäre da jetzt nix aufgefallen, wüßte aber auch nicht, wonach ich hätte noch fragen müssen. Soll jetzt nur mal als Beispiel dienen.

Ich hoffe, hier kann mir einer ein wenig unter die Arme greifen. Ich freue mich über jeden Tip.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von spiros200


...Entschieden habe ich mich für eine Übergangslösung, wie mir hier schon geraten wurde. Aktzeptabler Wagen, bissel Geld verdienen und weiterhin Augen auf, ob ich im Laufe der Zeit den "Wunsch-Omega" finde.

Es wurde nun ein 97er 2.0 16V mit stolzen 210 tsd. auf der Uhr. Es handelt es sich hierbei wohl auch um das kleine Facelift Model, wenn ich die Details aus Dieters Beitrag und die Antworten von kurtberlin heranziehe. TÜV hat er noch bis 3/13. Preis 700 €.

So, nun steht er vor meiner Tür, ist umgemeldet und mein Gefühl ist durchwachsen.

Die Fahrt nach der Abholung war äußerst angenehm, der Omega fuhr sich wirklich super und das oft angesprochene gemütliche, bequeme Omega Feeling hat sich gleich auf mich übertragen.

Na denn mal Glückwunsch. Hoffe die ersten Fernreisen sind überstanden.

Und wenn Du weiter die Augen offen halten willst nach dem optimalen Omega, würd ich in die 700,- Tacken-Investition auch nicht mehr zu viel reinstecken (außer natürlich sicherheits- & fahrrelevantes wie Audio- und Sportauspuffanlage äääh Bremse & Co. natürlich 😛 ), laß ihn die Kilometer abspulen; 210.000 km ist noch nix beunruhigendes für die Maschine. Es sei denn er wird ein treuer Begleiter und wächst Dir an´s Herz...

Das mit´m Zahnriemen ist ok, die Kabel sahen normal aus, die Sensoren siehe kurtberlin, Öl würd ich gar kein grosses Federlesen machen beim Arbeitsgaul. 5W-40 Erstraffinat NoName langt zum Überleben (selbst von 15W40, welches Du im SoPo-Markt hinterhergeschmissen bekommst, stirbt der Motor nich; laß Dich nich von den Gurus, ob nun denn 0Wxxx oder xW-60 von Valvoline oder...? irritieren.), dann lieber alle 10 TKM so einen Kanister + Filter durchgurgeln... Dieser Motor soll ja nur arbeiten, oder?

Für meine Schätzchen, die ich (oder auch meine Freunde ) liebe und verwöhne, nehme ich seit Jahren nur noch [nich weil mir der Herr Prost so symphatisch ist, aber erfreulicherweise unterstützen wir auch wieder deutsche Arbeitsplätze; sondern, nach Meinung eines Öl(labor)experten das zweitbeste Öl der Welt für derzeitig übliche PKW-Motoren (ohne Sonderstatus wie nur für Pumpe-Düse-Commonrail-Wasserstoff Longlife mit 120.000 km Wechselintervall -->was für ein Schwachsinn, höchstens für Kraftdroschkenbetreiber mit ihren hellelfeinbeinfarbenen, knallgelben oder unischwarzen Kilometerhuren interessant)  😎 (...ooooh ich höre schon die Shell-Castrol-EwingOil Experten auf mich einprügeln 😰; Yes, bloody dammed *****, Mobil 1 ist immer noch das beste... )] Liqui Moly Synthoil High Tech 5 W-40. Wenn ich davon 13 Liter in eine 911'er "Kreissäge" mit Werkssegen ( Porsche - A40) einfüllen kann, reichts auch für Alfa bis Zastava.

Auspuffkrümmer würd ich bis 02/2013 mal "vergessen", wenn er nich zu laut ist (der 16V an sich iss schon rappeliger wie der 8 Ventiler), oder in mehrere Teile zerbricht (man sollte wirklich der Versuchung widerstehen am Sonntagmorgen "den Stehbolzen krieg ich raus, ganz sicher sicher"... den kommenden Wochenanfang mit Kopf runter -nich nur Deinen eigenen- und Ausbohren sowie evtl. HeliCoils etc. zu versüßen).

Lieber mal die Schiebedachabläufe (wenn vorhanden) reinigen, damit das Tauwasser nicht auf die Birne tropft...
...Frostschutz, Luftdruck (+Reserverad) prüfen, ggf. mal Kraftstofffilter (schreibt man wirklich jetzt mit 3fff, gelle?) erneuern usw.

Good Lack 😉

BTW: Die Abzockerkliniken von GM, wo es 4 Annahmemeister mit Binder in der Schnelldialogannahmehalle, aber nur 1 Elektrikergesellen -der grad noch drei Wochen im Urlaub ist, da müßt man halt warten, da ich (der KFZ-Technikerservicemeister) da nichts machen kann- hab ich auch kennengelernt. Bei den FOH´s klappt noch nicht mal ne (schweineteure) Originalersatzteilbestellung. Aber Dir den neuen Astra-Zafira, der grad neu reingekommen ist schmackhaft machen zu wollen, sind´se schnell dabei; nee danke...
Was ist ein Meister- oder Technikertitel dann noch wert?
Da lob ich mir doch den Schmierlappen, der Dir zur Begrüssung selbstbewußt seinen Unterarm im Kittel anstelle der ölverschmierten Dreckspranken anbietet, und sagt "na dann laß´n se uns uns mal gucken"...

Schau nach ehemaligen (kleineren) Opel-Partnern, die im Hochrüstungswahn des Herstellers (gilt aber auch für alle anderen, außer Ferrari und Morgan) auf der Strecke geblieben sind.

Guck in die Werkstatt, ob da noch ein paar alte Graddl´n (die Ü50+ Generation, die auf dem normalen Arbeitsmarkt ja heute nicht mehr, und von´ner Agentur für A schon gar nicht mehr vermittelbar ist) rum kriechen. Dann bist Du richtig.
Nix gegen die Jugend, aber es fehlt doch einfach in der heutigen Zeit die Zeit den Lehrlingen sorry Auszubildenden bei der AW-Hetzerei etwas vom Elementaren des KFZ-Handwerks beizubringen.

Die mögen sich mit CAN-Bussen prima auskennen, stecken ihre Stecker in alle Schnittstellen, und wissen wohl auch, daß der Chef sie ohne arbeitsgerichtlichen Beschluß nicht zu´ner halben Überstunde verdonnern kann, weil sie zuviele SMS geschrieben haben.
Beim Einstellen des Schließwinkels nach Gefühl und des Zündzeitpunkts nach Gehör beim Rekord E kommen dann nur noch Fragezeichen ???

Das sind dann definitiv nicht die richtigen für Dich, wenn ich auch einräumen muß, daß viele "Oldtimer" mit den richtigen Chip und Eprom Anpassungen für z.B. nen Opel Ampera doch überfordert sein sollten.
Aber die haben noch Ahnung vom letzten großen Opel (neeeeeeeeee, nich die K-A-D Reihe !).
Damit mein ich den Omega. Der Estonia sorry Insignia (Car A Van) kann dem Omni nich das Wasser reichen; meine persönliche Meinung nach Studium und Probefahrten desselbigen.

Frag ruhig mal nach ob die noch Synchronringe vom 2.ten Gang ersetzen könn(t)en (für die jüngeren Teiletauscher: Dies ist kein Scherz). Wenn da nur Stirnrunzeln und Unverständnis kommt, aff von Hoff...🙁

BTW II:
Wenn dieser Kauf- (und Allgemeinberatungs)Thread am Leben gehalten wird, braucht´s auch für Neueinsteiger keinen expliziten "Anranzer" auf sie SuFu...

I.d.S.: NIIIIIIKOOOOOOOOOOOLAUUUUUUUUSIIIIIIIIIIII...

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Nicht zwei mal wechseln.
Einfach noch mal mit Diesel auffüllen, mit Schwung ablaufen und gut abtropfen lassen.
Dann das frische Öl drauf und alles ist chick.

Oder so.
Das ist dann das was im Handbuch nicht steht.(siehe Kuplung es geht auch anders)

Gruß Frank

Hier drauf wollte ich auch antworten.

Ich hatte bei meinem alten Omi, war ja auch ein Schalter, das hier rein gemacht:
GETRIEBEÖL-ADDITIV 20g LIQUI MOLY.
Das hat Wunder gewirkt. Hatte ich auch schon in anderen Schaltwagen gefahren und hat die Schaltbarkeit immer
verbessert. Nein ich bekomme kein Geld von LIQUI MOLY, aber die Additive haben immer was gebracht. Bei meinem Automatik fahre ich auch ein ATF ÖL von LM , natürlich ohne Zusatz.
Da habe ja ich das Öl gewechselt.
Im Differenzial da gegen das hier: GEAR PROTECT 80 ml LIQUI MOLY. Läuft besser so!

Jeder muß aber für sich entscheiden mit diesen Zusätzen. Ich habe aber nur positive Erfahrungen damit sammelen können.

Gruß H

Guten Morgen.

Der Wechsel des Getriebeöls ist durch. Habe das LM Öl plus dem Additiv verwendet.

Das "Haken" beim Schalten ist nun vorbei, bleibt zu hoffen, dass es von Dauer ist. Ein Foto der Ablaßschraube reiche ich noch nach, damit ihr euch das mal anschauen könnt.

Wie diese nun auszuschauen hat, damit man andere Schäden/Verschleiß ausschließen kann, ist mir nicht ganz klar. Ich habe bisher nur das Foto von Kurt gesehen und keine weiteren Vergleichsbilder.

Nun müssen neue Leuchtmittel rein. Die Scheinwerfer habe ich bereits geschmirgelt und mit Maschine auf Hochglanz poliert. Vor der Aufbereitung bin ich nachts nahezu "blind" gefahren, sowas habe ich noch nie erlebt.

Jetzt suche ich Premium Leuchtmittel.

Mein Informationsstand: Osram oder Phillips - nur welche sind denn jetzt die "Top Birnchen"?

Diese habe ich mir jetzt mal auf die Liste gesetzt:

Osram:

1.) http://www.ebay.de/itm/180628604912?...

Phillips:

1. http://www.ebay.de/.../300499578947?...

2.) http://www.ebay.de/.../370462236834?...

Ist die Auswahl richtig oder habe ich ein Produkt verpasst und nicht beachtet?

Preis ist zweitrangig, Licht muss her und möglich das Beste.

Thorsten

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Servus,

habe mich jetzt für die Phillips X-treme Vision +100% entschieden. Ein erheblicher Unterschied zu vorher bei Nachtfahrten.

Nun ist mir aufgefallen, dass der Schutzmantel von einem Zündkabel eingerissen ist.

Also heißt es jetzt alle Zündleitungen austauschen.

Ich habe gerade gelesen, dass man die Zündstecker auf keinen Fall "einfach" so abziehen sollte, da das DIS ansonsten Schaden nehmen könnte. Man sollte vorher "erden".

Würde mir das jemand erklären, wie ich hier genau "erden" sollte?

Die Batterie muss beim Tausch der Leitungen nicht abgeklemmt werden?

Thorsten

Das bezieht sich eigentlich auf "Im Betrieb" also Xenon an, da darf die Leitung nicht abgezogen und auch nicht mit Masse verbunden werden.

An der Xenon-Anlage grundsätzlich nur bei ausgeschaltetem Licht arbeiten.!!!

Aber es ist auch im ausgeschaltetem Zustand immer besser/sicherer die HV-Leitung kurz mit Masse zu verbinden um eventuelle Restspannungen sicher abzubauen.

Hallo Kurt,

ich glaube, ich habs schlecht beschrieben. Beim "Licht" bin ich gerade nicht.

Geht mir um die Zündkabel/Zündkerzen. Hier hat ein Kabel einen Schaden, die Isolierung ist aufgerissen.

Habe über Google einen Beitrag von dir in einem anderen Forum gelesen:

29.10.2010
"

Das DIS kann schon kaputt gehen, wenn du nur einen Zündkerzen-Stecker ziehst.

Ich kann nur jedem Omega B Benziner Fahrer raten so ein Teil immer in Reserve zu bunkern.
In meine Tonne sind bestimmt schon 50 Stück davon gewandert.
Leider meist ursächlich in der Arglosigkeit der Selbermacher begründet.
Kerzenstecker versuchsweise abgezogen ohne sie zu erden, oder mit Zündaussetzern trotzdem weiter gefahren.

"

Oh,...
Ja, da bin ich -durch deinen Postanfang irritiert- auf ner ganz anderen Baustelle gelandet. 

Zündleitungen sollen grundsätzlich im Satz gewechselt werden.
Da tun es die preiswerten aus der Bucht am besten.
(Hier kostet der komplette Satz manchmal nur soviel wie eine einzige Markenleitung)
Diese günstigen fallen praktisch nie wieder aus.
(habe ich in den letzten Jahren jedenfalls noch nie erlebt oder davon gehört)

Zum einen weil es -die zu tauschen- meist ein elendes Gefrickel ist,
des weiteren auch, weil meist postwendend das nächste bald folgen wird.
-Als Hintergrund des Ganzen- Weil immer die Gefahr besteht,
daß das DIS bei solchen Nachlässigkeiten (falsche Sparsamkeit) zum Teufel geht.

Das mit dem Erden (Macht man in der Praxis mit einer losen an Masse befestigten normalen Zündkerze oder einer speziell dazu umgebauten) im Stecker, ist nur beim testen der Zündleitungen im Betrieb wichtig, weil bei abgezogenem Stecker "ohne Verbindung zur Masse" die Hochspannung im Inneren des DIS-Moduls durch die Isolierung schlägt und es damit unbrauchbar macht.

Wenn du die Leitungen bei stehendem Motor (Zündung aus) abziehst besteht weder Gefahr für dich noch für die Zündanlage.

Lieben Dank, Kurt!

Ich spring aber auch von einem Thema zum nächsten, da wäre es nicht verwunderlich, dass man bei mir nicht mehr "durchblickt" bzw. erkennt welche Baustelle ich gerade bearbeite 😉

Das mit dem "erden" habe ich in dem Beitrag sicherlich nicht in Zusammenhang mit laufendem Motor gebracht, gut zu wissen, dass ich da sorglos rangehen kann.

Ja, dann schlage ich bei den "günstigen" Kabel aus der Bucht gleich zu, für 16 Euro versandkostenfrei erscheint mir das ja äußerst günstig.

***Ende Zünkabel***

Jetzt hätte ich noch eine Frage zu den Werten, die man mit einem OBD Adapter auslesen kann. Der Vorbesitzer hat mir beim Kauf des Omegas solch einen mitgegeben.

Ich habe zwar schon gelesen, dass nur dieser "Chinakracher" taugt und der Rest unbrauchbar ist, aber heute habe ich den Adapter dennoch angeschlossen, um mir das überhaupt mal bildlich anschauen zu können.

Fehlercode hat er keine ausgespuckt - ob das nun 100% richtig ist, bleibt zu erahnen.

In der Auswahl "KW 2000 Messwerte" sehe ich natürlich eine Menga an Infos, die mir letztendlich noch gar nichts sagen.

46 Werte werden hier angezeigt.

Sollte man aus diesen 46 Werten einige bestimmte im Auge behalten bzw. überprüfen/vergleichen, damit man Gewissheit hat, dass alles im Rahmen liegt?

Habe vom Auslesen mal ein PDF erstellt, vielleicht hat jemand Zeit und Lust da mal drüber zu schauen und eventuelle Auffälligkeiten fallen gleich ins Auge.

Thorsten

Steige gerade aus dem Wagen aus, Motor läuft noch, und höre ein Pfeifen aus dem Motorrraum.

Habe versucht das Geräusch zu orten, aber ich kanns nicht eindeutig zuordnen.

Hört sich rythmisch schleifend/pfeifend an.

Zuerst dachte ich, kommt aus dem Bereich hinter der Zahnriemenabdeckung, was ich auch nicht ausschließen kann.

Aber irgendwie pfeift das überall gleich stark, wo ich meinen Kopf hinstrecke...

Die Sekundärluftpumpe kann es nicht sein, die habe ich still gelegt.

Der Zahnriemen hat noch ca. 9.000 KM bis zum Wechselintervall. Können sich hier doch Spannrolle oder Umlenkrollen gemeldet haben?

Bin für jeden Tip zur weiteren Vorgehensweise, um das Problem eingrenzen zu können sehr dankbar.

Thorsten

Rippenriemen mal entspannen und abnehmen.
Dann hast du auf einen Streich Lima, Klimaverdichter und Servopumpe als eventuelle Verursacher eingekreist.

Danke Kurt, das werde ich morgen früh gleich angehen.

Bilder habe ich mir angeschaut, die Vorgehensweise habe ich soweit überblickt.

Bei der Gelegenheit werde ich den auch tauschen, der Riemen hat Risse und schaut überhaupt nicht gut aus.

Hier heißt es auch Markenware wie Conti, Gates bzw. vergleichbares?

Ja dazu würde ich dir raten.
Wenn der Rippenriemen sich auflöst, ist oft der Zahnriemen mit betroffen, da der Riemen sich gerne um die Riemenscheibe wickelt und da unten in den Zahnriemenantrieb gerät.

Frohe Weihnachten!

Bei mir trifft ähnliches zu, wie vorher von spiros200 beschrieben. Habe ebenfalls ein Pfeifgeräusch und nehme wie empfohlen auch den Keilriemen ab.

Danach wird der Motor ohne Keilriemen gestartet und hört, ob das Geräusch weg ist?

Mein Keilriemen ist jedoch ziemlich neu. Den kann man danach wieder aufsetzen oder ist das ähnlich sensibel wie bei dem Zahnriemen?

Grüße
Peter

Nein, der Rippenriemen ist nicht sensibel.

Oft ist auch der Spanner müde, dann quietscht der Riemen am Kompressor oder der Servopumpe.
Man kann sich dann recht einfach behelfen, indem man den oft sehr glatten Riemen wieder klebrig macht.
Das macht man am besten mit einer simplen Kerze (auch Teelicht o.ä.), die hält man bei laufendem Motor an irgend einer Stelle gegen die Rippenseite des Riemens.
Zum einen wirkt das Wachs pflegend und zum anderen sorgt es wieder für eine sehr gute Haftvermittlung zwischen Riemen und Riemenscheiben.

Irgendwann sollte man dann aber den Riemen und den Spanner doch mal genauer prüfen und gegebenen Falles ersetzen.

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