Mobiltelefonvorbereitung im Insignia 2014 ohne Aussenantenne

Opel Insignia A (G09)

Laut Aussage meines FOH besitzt der neue Insignia MJ 2014 keine Mobiltelefonvorbereitung mehr und somit auch keinen Außenantennenanschluss.
Das Laden des Handys soll nur noch über USB (per Kabel) erfolgen, Kommunikation wie gehabt über Bluetooth.
Kann sich das ein Hersteller wie Opel, im Zeitalter der Kommunikation, der gern seine Fahrzeuge im Businnesbereich absetzen möchte, überhaupt leisten?
Sollte das so stimmen, wäre das für mich eine Entscheidung weg vom Insignia.

Besitz jemand konkretere Informationen zur Problematik?

Beste Antwort im Thema

@Feivel
unabhängig davon, gibt es in der Atmosphäre teilweise relativ hohe natürliche Strahlung....

Hallo,

Noch zu meinen Kindertagen hat man die künstliche Höhensonne als Ersatz für die natürliche  Sonne als segensreich gefeiert. Erst viel später hat man bemerkt, daß diese  Quecksilberdampflampen erhebliche Mengen "harte" UV-Strahlung ausenden - (Stichwort Hautkrebs).

Es geht beim Handy übrigens nicht um irgendwelche Strahung sondern konkret um niederfrequent getaktete, hochfrequente elektromagnetische Wellen. DAs ist so kompliziert wie es sich anhört und entzieht sich daher jeder Stammtischdiskussion.
Aber wir alle feiern heute  Mobilfunk als segensreiche technische Errungenschaft  (s.o.)

Wir warten dringend auf die Einführung des TETRA-Funks und langsam gibt es sogar bei den Fachleuten Zweifel....

Der Wegfall von rSAP ist ein Rückschritt in die Mobilfunksteinzeit!

Gruß Blaubeer

p.s. die natürliche kosmische Strahlung (Stichwort Flugzeug) ist eine ganz ganz andere Baustelle :-)

pp.s. Gäbe es nicht soviele Ahnungslose, dann hätte sich rSAP besser verkauft und wäre noch verfügbar. Man kann vielleicht ein Kamel zum saufen tragen aber den Verbraucher  nicht zu seinem Glück zwingen - er bleibt ein tumber Trendlemming. ;-)) 

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Zitat:

Original geschrieben von Ehle-Stromer


Genau so wie du habe ich mir das Uralt-Nokia 3110 nur deshalb geholt...

In dem Fall gehörst du wohl zu den wenigen, die diesen Weg gegangen sind. Wie löst du Datenabgleiche innerhalb der Firmennetzwerkstruktur? Stichwort Kundendaten (Adressen Telefonnummern, Internetadressen, Emailadressen Festnetznummern Geburtstage und weitere Hinweise), Termine, IT-Integrationen? Ist dies aktuell oder auch in näherer Zukunft kein Thema für dich, deine Firma?

Gerade diesen Weg gehen die meisten Autohersteller (bzw. werden diesen in näher Zukunft gehen). Die Integration von "Smartphone" in das Bordentertainment wird irgendwann selbst in der untere Mittelklasse ankommen. Spätestens dann wird man (in dem Fall du) gezwungen sein, auf moderne Mobiltelefone umzusteigen, wenn man die teuer erworbenen Möglichkeiten nutzen will.

Ein Nokia 3110 war schon vor 3 Jahren nicht mehr up to date, ob es das in 3-4 Jahren sein wird?
Ich weiß ja nicht wie dein Kundenkontakt ist (falls du welchen hast), aber heute gehört es schon zum guten Ton, dass Außendienstmitarbeiter mit hochwertigen, vernetzen elektronischen Helferlein beim Kunden auftauchen. Wenn ein Mitarbeiter Arbeitszeit damit verbringen würde, weil er Kundendaten von seinem 8 Jahren alten Handy in Unternehmenssystem einbindet, ist dies nicht im Sinne des Fortschrittes, der uns Arbeitserleichterung bringen soll.
Anderes Beispiel, ein Mitarbeiter packt beim Kunden erstmal 3 Telefone auf den Tisch, weil er für sein Fahrzeug ein altes Gerät braucht, vom Unternehmen ein Blackberry gestellt bekommt und Privat ein anderes Smartphone bevorzugt und auf allen erreichbar sein muss. Das wirkt schon am Anfang unprofessionell und ungeordnet. Ein Datenabgleich zwischen den Geräten ist fast nicht möglich und erschwert die Arbeit.

Man muss echt nicht jedem Trend hinterherlaufen, aber je nach Anwendungsgebiet ist eine aktuelle, hochwertige IT- Mobiltelefonkombination schon echt von Vorteil für die Arbeit und wird teilweise von Kunden (die bereit sind viel Geld für ein Produkt oder auch eine Dienstleistung zu zahlen) erwartet.

Vielleicht ist ein Kompriss hin zur neuen Entertainment Welt mit iPhone & Co. für dich ja doch eine Alternative? Im Fahrzeug wichtige Kundengespräche zu führen erscheint mir eh nicht so sinnvoll. Termine kann man auch vor seiner Abfahrt abstimmen. Die Konzentration sollte dem Straßenverkehr gehören und nicht einen entnervten Kunden, der unzufrieden ist, oder der Ehefrau, die meckert weil man wieder zu spät zu Abendessen kommt... Auf wichtige Kundesdaten kannst du während der Fahrt ja auch nicht zugreifen. Wenn du weite Strecken fährst bietet sich eine Rast an geeigneter Stelle an, um diese Anrufe abzuarbeiten.

Zudem ein Argument für den Umstieg...
In der Zukunft kann einem Kunden z.B. bei der Abholung am Flughafen das neueste Produktportfolio als Video via iPhone auf den Bordbildschirm gestreamt werden, der gefahrene Gast kann via. iPod seine Lieblingsmusik hören oder der Geschäftsführer kann wichtige Entscheidungen via iPad und FaceTime direkt in eine Besprechung bringen, weil er die Datenleitung des Fahrzeuges nutzt. Zu guter Letzt kann der Fahrer das Wetter via. Siri vom Zielort erfragen...

... die Skeptiker der gesundheitlichen Aspekte kann ich weniger verstehen. Die moderne Welt hat sich auf solche tiefgründigen Nachfragen nicht eingestellt. Will man dem Entgehen ist es heulerisch die Strahlen von Mobilfunktelefonen zu kritisieren. Das geht beim Essen los, geht über Strom- und Wasser- bis hin zur Lebensmittelverschwendung in den Industriestaaten. Luxuselemente wie Mobiltelefone, Internet, Fernsehen und Individualverkehr sind doch nur die Spitze des Eisberges!

Grüße

PS: ich hoffen ich bin nicht zu sehr vom Thema abgekommen ;-)

Hallo,

ich bedauere alle "vollverkabelten" oder  " vollvernetzen" Business Kasper. ;-))

http://vimeo.com/46925499 

Die mit "vollverkabelten" Autos fahren oft auch so - wie ein Kasper, eben! Weil sie vor lauter Multimediaonlineinfotainmentoutlookanbindung geistig nicht mehr hinter dem Lenkrad sitzen, sondern ihr Hirn in der Datencloud geparkt haben und es nicht mehr mit ihrem Restkörper synchronisieren können. ;-)))

Gruß Blaubeer 

Zitat:

Original geschrieben von kblaubeer


ich bedauere alle "vollverkabelten" oder  " vollvernetzen" Business Kasper. ;-)) 

Der Spot lässt mich schmunzeln...

Grundsätzlich nicht schlecht gemacht... Leider passt er nicht zu deiner unterschwellig mitklingenden Kritik!

1. Nehmen sich die Beteiligten der Parodie wichtig, wissen aber beide, dass sie es nicht sind (Beispiel des immer erreichbaren, der auf der AB aber nicht auf Kundenprobleme eingehen kann/sollte ---> nur der der tatsächlich bei Problemen helfen IST wichtig für den Kunden)
2. Ist die verwendente Technik unzweckmäßig... Der eine hat ein altes Mobiltelefon ohne Empfang (hätte er bloß mal eine Außenantenne gehabt 😉 ) und der andere im Gegenzug ein völlig übertriebenes "Sendemännchen".. (unzweckmäßig, genau das was in der modernen Geschäftskommunikation nicht gewollt ist --> siehe Beispiel der Unzweckmäßigkeit von 3 Telefonen die auf dem Tisch des Kunden abgelegt werden)

Im richtigen Kontext zu deiner Kritik wäre ein Spot, mit Zitat: "Business-Kaspern", die vollkommen vernetzt in Ihrem Büro sitzen würden und an Besprechungen weltweit teilnehmen, ohne einen sinnvollen Beitrag dazu leisten zu können. Also die Vernetzung und Teilnahme nicht nutzen würden/könnten... ergo sich nur zu wichtig nehmen.

*Offtopic*
Deine Kritik ist nur aus der Sicht eines Nutzers verständlich, der diese Art der Kommunikation nicht braucht. Der TE hat allerdings geschrieben, dass er auf seinen Fahrten erreichbar sein muss/will. Somit kritisiert du auch indirekt ihn als "Business-Kasper"- ziemlich ungehobelt von dir!
Im gleichem Atemzug startest du eine ins Detail gehende Diskussion über Strahlenauswirkung. Da es aktuell keine wissenschaftlichen Studien über die Langzeitfolgen gibt, könnte man Leute, die sich mit solch einem volksfernen und wissenschaftlich nicht erforschten Thema beschäfftigen nicht auch "Strahlen-Kasper" nennen?, schließlich nehmen sich die Akteure ohne wissenschaftliche Belege mit Ihren unwissenschaftlichen Ausführungen ein Stück weit wichtiger als sie tatsächlich sind, oder? 😉

Zitat:

Original geschrieben von kblaubeer


das Abstandsgesetz mit 1/r² gilt hier nicht oder nur bedingt, da es ein beachtliches Maß an Reflektion gibt. (übrigens auch an der Wärmeschutzverglasung)

Die Reduzierung der Leistungsdichte gilt dann immer noch, könnte natürlich auch Hotspots ausbilden, das Auto ist aber nicht speziell dafür gebaut worden dies zu tun, weswegen die Winkel und Materialien diese Effekte eher verringern. Natürlich ist es kein Freifeld, dort ist man jedoch allen externen Quellen ausgesetzt, es bleibt also fraglich ob die von dir angeführten Effekte dich nun eher vor Hochleistungsanlagen

außerhalb

des Fahrzeugs schützen oder die mit geringer Leistung

im

Fahrzeug dir schaden. Die Quellen im Fahrzeug kann man kontrollieren, die außerhalb meist nicht.

Zitat:

Allerdings steht bei der befürchteten Wechselwirkung mit organisch lebender Materie  hier weder die reine Strahlungsleistung oder die oft untersuchte thermische Leistung im Vordergrund, sondern der Einfluß gepulster Hochfrequenzfelder mit einer Pulsdauer von etwa 580µs und einer Frequenz von ~220Hz (für UMTS , für andere Anwendungen gelten andere Werte) .[...]
Also bei "meiner" Mikrowelle geht es nicht darum Eier zu kochen, sondern z.B.  wie etwaige Wechselwirkung mit Alpha- und Betawellen des Gehirns zu werten sind.
Das gilt übrigens alles im Prinzip auch für DECT Telefone und WLAN Stationen. 
Es gibt dafür keine "Unbedenklichkeitsbescheinigung". Wir sind alle Teil eines Großversuchs.

Das ist der Faktor der diese Art der Signalübertragung von den meisten natürlichen Strahlungsquellen unterscheidet, insofern ist es wirklich "neu". Der Effekt wäre dann jedoch auf die Zeit der Datenübertragung begrenzt und vermutlich eher temporär (Hirn verbraucht ~ 25% der verfügbaren Energie; eine Störung müsste also tatsächlich Materie beschädigen oder wird wieder übersteuert, müsste aber auch ganz gezielt die Systemfrequenz treffen um einen Effekt zu haben). Das sind natürlich nur Annahmen.

MfG BlackTM

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Zitat:

Original geschrieben von Cab1.8



Zitat:

Original geschrieben von Ehle-Stromer


Genau so wie du habe ich mir das Uralt-Nokia 3110 nur deshalb geholt...
In dem Fall gehörst du wohl zu den wenigen, die diesen Weg gegangen sind. Wie löst du Datenabgleiche innerhalb der Firmennetzwerkstruktur? Stichwort Kundendaten (Adressen Telefonnummern, Internetadressen, Emailadressen Festnetznummern Geburtstage und weitere Hinweise), Termine, IT-Integrationen? Ist dies aktuell oder auch in näherer Zukunft kein Thema für dich, deine Firma?

Zudem ein Argument für den Umstieg...

Das Uralt-Nokia ist der Tatsache geschuldet, wie schon vorher beschrieben, dass mein Iphone, mit dem die sonstige Firmenkommunikation getätigt wird, keine vernünftigen Telefongespräche im Auto erlaubt.

Wohl oder Übel muss die Telefonverwaltung deshalb parallel verlaufen.

Aber ich bin damit im Auto für meine Kunden erreichbar und kann im PKW auch die Gespräche führen die ich führen möchte.

Ich würde mir gern ein Iphone wünschen, dass ich in die Ladeschale der Mittelkonsole meines PKW legen kann und das mit der Außenantenne des Fahrzeuges verbunden ist.
Das scheitert zurzeit daran, dass ein Iphone keinen Außenantennenanschluss hat und sollte das Iphone irgendwann mal einen Antennnenschluss bekommen, scheitert es z.B. am neuen Insignia, der gar keine Außenantenne mehr besitzt.

Hallo,

dann kannst du temporär wohl für die nächsten 2-3 Jahre auf ein Konkurrenzprodukt von Opel zurückgreifen.
Über kurz oder lang wird auch die Konkurrenz die Entertainmentsysteme umgestellt haben. Wenn du dann nicht mit deinem alten Nokia den Weg einer Telefonkonsole mit Ladeschale und Außenantennenanschluss mit nachgerüsteter Antenne gehen möchtest, wirst du wohl oder über den Schritt in die Moderne gehen müssen.

Vielleicht hat sich bis dahin die Netzabdeckung in Deutschland verbessert und eine Außenantennenlösung wird gänzlich obsolet.

Kleiner Nachtrag zu den Empfangsqualitäten des iPhones. Es gab ja "offizielle" Tests diverser "Fachzeitschriften", die dem iPhone 4 einen im Konkurrenzumfeld schlechteren Empfang unterstellt haben. Ich kann von praktischen Erfahrungen berichten, dass Vergleichsgeräte (z.B. Von BB oder Samsung) keine besseren Ergebnisse in den gleichen Telefongebieten gebracht haben. Auch bei der Internetanbindung waren allen vergleichbar. Auch SIM-Karten unterschiedlicher Anbieter (in dem Fall o2 und Vodafone) brachten sowohl in Ballungsgebieten als auch über land bei uns keinen nennenswerten Unterschied. Die anderen beiden sind dagegen in weiten Gebieten (über Land) z.T. erheblich abgefallen.

Dennoch finde ich deinen Beitrag recht interessant. Das Kaufprioritäten mit solchen scheinbar 3-4 rangigen Ausstattungsdetails kippen können, lese ich hier zum ersten mal. Je nachdem wie gut dein OH ist, kannst du das Problem mit Ihm ja mal durchsprechen. Vielleicht bietet er dir tatsächliche eine iPhonelösung mit Konsole, Ladeschale und Außenantenne aus dem Zubehör an.

Viel Erfolg bei der Suche nach einer gangbaren Lösung für dich.
Vielleicht ist es aber auch für dich die Chance von Opel wegzukommen. Schließlich hattest du schon bei der Bestellung des Signums die Gedanken gehegt, wegen einer Falschberatung eines Opelverkäufers über ein OPC-Line Paket die Marke zu wechseln. ;-)

Zitat:

Original geschrieben von Cab1.8


Hallo,

dann kannst du temporär wohl für die nächsten 2-3 Jahre auf ein Konkurrenzprodukt von Opel zurückgreifen.

Vielleicht bietet er dir tatsächliche eine iPhonelösung mit Konsole, Ladeschale und Außenantenne aus dem Zubehör an.
Viel Erfolg bei der Suche nach einer gangbaren Lösung für dich.

Vielleicht ist es aber auch für dich die Chance von Opel wegzukommen. Schließlich hattest du schon bei der Bestellung des Signums die Gedanken gehegt, wegen einer Falschberatung eines Opelverkäufers über ein OPC-Line Paket die Marke zu wechseln. ;-)

Das Problem mit dem Wechsel ist leichter gesagt als getan, wenn man dann mitbekommt, dass die Konkurrenz auch nur mit dünnem Wasser kocht, auch die sogenannten Premiumhersteller. Gerade was diese Dinge der Kommunikation betrifft fischen viele Verkäufer im trüben.

Die Ladeschale für das Iphone gibt es im übrigen schon seit langem und ist eben nur ein Teil der Lösung.

Da lob ich mir immer wieder die alte BMW-Lösung mit dem eingebauten 8W-GSM-Modul und dem Hörer in der Mittelkonsole.

So, mein FOH gab mir vorhin zu verstehen, dass, wenn alle neuen techn. Parameter beim FOH vorhanden sind, man nach alter DDR-Manier die Do-it-yourself-Methode anwendet und das wieder verbauen will, was OPEL aktuell wegrationalisiert hat. Sprich eine Außenantenne soll wieder in die Haifischflosse integriert werden.
Da lasse ich mich doch mal überraschen. ;-)

So hat jeder Prioritäten bei der Kfzauswahl....

Ob das nun Prioritäten oder einfach nur kauf-mit-entscheidende Überlegungen sind, kann man diskutieren.

Tatsache ist, dass der Threaeröffner mit Sicherheit nicht der einzige sein wird, der eine rSAP-Lösung der momentan angebotenen Version vorzieht. (Wenn ich vor einer Kaufentscheidung stehen würde, wäre das für mich auch ein Punkt, der mich stören würde.)

Ich finde es außerdem albern, Leuten, die nicht den Hype mit dem Eierfön mitmachen und — aus welchem Grund auch immer — lieber ein anderes Handymodell benutzen wollen, Rückständigkeit oder andere nette Sachen nachzusagen. Gerade das Eierfön ist — weil von Apple — generell eine Insellösung, die mit Mühe zu sich selbst kompatibel ist. Und mit nahezu allen Modellen gab es Probleme mit fahrzeugseitigen FSE, dass Funktionen eben nicht "liefen".

Zu den Aussagen über die Synchronisation mit Outlook kann ich aber nur müde lächeln. Sogar mein prähistorisches Samsung SGH-E250 konnte ich über die PC-Software mühelos mit Outlook synchronisieren. Und zwar ohne "multiple Kontakte" im Telefonbuch.

Zitat:

Original geschrieben von ConvoyBuddy


Ich finde es außerdem albern, Leuten, die nicht den Hype mit dem Eierfön mitmachen

Ich bin mal so fei darauf zu Antworten. Der TE selber hat geschrieben, dass er ein iPhone als Firmentelefon hat. Das was zur Nutzung im Privatsektor durch die Medien gern als Hype aufgebauscht wird (Apple nutzt die Medien als kostlosen weltweiten Werbeträger sehr geschickt) ist beim Kauf und bei der Einrichtung von Firmennetzwerken relativ unwichtig. Wenn man sich die Weltweiten Verkaufzahlen von Mac OS gesteuerter Elektronik anschaut und die von Mircrosoft oder Android, stellt sich mir eher die Frage was von beiden der wirkliche Hype ist...

Zitat:

Gerade das Eierfön ist — weil von Apple — generell eine Insellösung, die mit Mühe zu sich selbst kompatibel ist.

Es ist mir grundsätzlich egal, wer welchen Hersteller als seine favoritisierte Lösung wählt (da gibt es sicher viele Aspekte die auch gegen Apple sprechen), Apple allerdings Kompatibilitätsschwierigkeiten unter den eigenen Produkten zu unterstellen, zeigt dass du offensichtlich nicht mit den Produkten arbeitest!

Ich verwende die Produktes des Unternehmens nicht wegen einem Makrenhype, sondern genau wegen der kompatibiliät! Das übrigens schon seit mehr als 10 Jahren und hatte noch nicht einmal Probleme diesbezüglich! Apple mac OS bietet sogar Vorteil Daten für Mircrosoft basierenden Software verarbeiten zu können, ich kennen keine Microsoft Software, die Apple fähige Dateien verarbeiten kann.

Das bietet den Vorteil im Firmen internen Netzwerk vollständig auf Microsoft verzichten zu können, aber Kunden Daten zu Verfügung zu stellen, die diese auf beiden Systemen nutzen können.

Zitat:

Zu den Aussagen über die Synchronisation mit Outlook kann ich aber nur müde lächeln.

Wer hat was von Outlook geschrieben?

Dieses Programm für sensible Firmendaten (wie Kundendaten zu nutzen) fällt aus meiner Sicht schon grundsätzlich aus. Dann kommt wieder die Kompatibiliätsfrage wenn es zu den Devicen (Tablet, Mobiltelefon und zurück zum System) kommt...

Aber ich glaube diese Fragen weichen doch sehr von der eigentlichen Fragestellung des TE ab. Fakt ist, dass egal welches aktuelle gängige Smartphone er wählt (ob Samsung, LG, Sony oder Apple) wird er seine Vorstellungen nicht mit dem Insignia FL umsetzen können, es sei denn er rüstet nach...

PS: ich bin dann aus der Systemdiskussion raus...

Das Apple-Iphone ist für mich ein ganz tolles Gerät und ich möchte es nicht missen.
Die Bedienbarkeit bzw. das Handling sind einfach genial.
Es hat nur einen gravierenden Nachteil für mich und das ist der fehlende Außenantennenanschluss.

Und mal ganz ehrlich: Beim Autofahren hatte ich bisher nie Empfangsprobleme mit meinem 4S...
Quer durch Deutschland - immer guter Empfang.

Zitat:

Original geschrieben von Opel-Insignia



Und mal ganz ehrlich: Beim Autofahren hatte ich bisher nie Empfangsprobleme mit meinem 4S...
Quer durch Deutschland - immer guter Empfang.

Dann bist du, glaube ich, ein Glückspilz, wenn du noch nie beim Autofahren Empfangsprobleme hattest.

Ich kenne z.B viele berufliche Vielfahrer (Vertriebler) mit denen ich aus dem Festnetz telefoniere, die dann häufig im Gespräch in die vorhandenen Funklöcher verschwinden und die diese qualitativ jämmerliche Kommunikation verfluchen. Und nicht viel anders erging es mir.

Hänge mal interessenhalber einen Beitrag aus einem Mobilfunk-Forum mit an, in dem die Gesamtproblematik sehr gut dargelegt wird.

Zitat:

Mobilfunk im Auto

Selten zu vor hat sich eine Technik so rasant ausgebreitet wie die Mobilfunktechnik. Hatte 1996 die Mobilkom Austria beispielsweise 120.000 Teilnehmer, so stieg die Anzahl der Teilnehmer bis zum Jahr 2000 auf 2.400.000 Teilnehmer und bis Ende 2001 auf fast 3.000.000 Teilnehmer. Die Mobiltelefone, die nur im deutschen Volksmund liebevoll "Handy" genannt werden, wurden im laufe der Jahre immer kleiner und leistungsfähiger. Der Mobilteilnehmer bekommt eigentlich nur noch die Leistungsfähigkeit seines neuen Handys zu spüren. Was sich allerdings nicht geändert hat, ist die Sendeleistung der Handys. Und kaum ein Nutzer der modernen Mobilkommunikation macht sich Gedanken über gesundheitliche Auswirkungen durch Funkübertragung. Es gibt zwar zahlreiche publizierte Studien, diese jedoch sind meistens von Firmen oder Organisationen initiiert, die selber Nutznießer dieses Wirtschaftszweigs sind und somit keinen objektiven Standpunkt im Sinne der Benutzer vertreten können.

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die größten "Strahlungs-Verursacher" im Mobilfunk die Teilnehmer meistens selber sind. Die Sendeleistung nimmt nämlich mit wachsender Entfernung von der Sendequelle rasant ab und die kürzeste Distanz zwischen Mensch und einer Mobilfunkquelle ist fast immer die zum Handy. Das heißt also, dass jeder einzelne sein Risiko durch Mobilfunkstrahlen reduzieren kann, indem er dafür sorgt, dass sein Abstand zur Handyantenne möglichst groß ist bzw. dass das Handy abgeschaltet ist, da die Mobilbox ohnedies noch Nachrichten aufzeichnen kann.

Interessant für den Mobilteilnehmer ist auch, in welche Richtung das Handy am meisten Leistung abstrahlt. Die Abbildung 1 zeigt, dass in Richtung der Antennenachse am wenigsten Leistung abgestrahlt wird und quer zur Antennenachse am meisten Leistung abgestrahlt wird (rote Pfeile in Abb.1). Je länger der Pfeil, umso mehr Leistung wird in diese Richtung abgestrahlt.

Um die Sendeleistung immer minimal zu halten, bekommt das Handy von der Basisfunkstation Informationen zur Verfügung gestellt, die es erlauben die Sendeleistung so gering zu regeln, dass der Empfänger das Sendesignal gerade noch richtig auswerten kann. Und genau da fängt es besonders interessant für den Handybetrieb im Auto zu werden. Vielen Leser ist vielleicht noch aus der Schulzeit der Begriff "Faradaykäfig" ein Begriff. Beim Faradaykäfig handelt es sich um eine metallische Käfigstruktur, die für elektromagnetische Wellen (Funkwelle ist eine elektromagnetische Welle) undurchdringbar ist, solange die Gitterstäbe im Verhältnis zur Wellenlänge nahe genug aneinander gereiht sind. Man findet daher auch einen Computer immer in einem metallischen Gehäuse untergebracht, damit keine Störwellen nach außen dringen können.

Dem Leser wird es sicher nicht schwer fallen sich vorzustellen, was die metallische Autofahrgastkabine für elektromagnetische Wellen bzw. Handyfunkwellen darstellt. - Richtig, der Fahrgastraum ist ein solcher Abschirmungskäfig! Es wird dem Leser nun auch klar, dass es für Handyfunkwellen sehr schwer ist, diese nicht ganz perfekte Käfigstruktur zu durchdringen. Der größte Teil der von der Handyantenne abgestrahlten Leistung reflektiert in der Fahrgastzelle des Autos hin und her und nur ein geringer Prozentanteil kann den KFZ-Innenraum verlassen. Da somit nur ein geringer Prozentsanteil der Handysendeleistung zur GSM-Basisstation gelangen kann, muss das Handy mit überproportional viel Sendeleistung senden, um diesen Ausbreitungsverlust zu kompensieren und damit die Basisstation ausreichend Signalleistung empfangen kann.
Der Nachteil, der sich daraus ergibt ist, liegt auf der Hand: einerseits wird der Handyakku schneller leer und andererseits ist die auf den Menschen einwirkende Handystrahlleistung stark angestiegen. Wenn man rein hypothetisch annimmt, dass nur 20% der Handysendeleistung die Fahrgastzelle verlassen kann, so verbleiben 80% der Leistung in der Fahrgastzelle und reflektieren an den metallischen Fahrgastwänden hin und her. Durch diese Reflektionen, können sich die einzelnen Wellen überlagern, was so viel bedeutet, dass sich ihre Wirkung addiert. Die Auswirkung durch Überlagerung ist nun, dass sich an manchen Stellen im Fahrgastraum die reflektierten Wellen gegenseitig auslöschen (die gute Nachricht) aber an anderen Stellen sich leider sogar verstärken (die schlechte Nachricht). Die Auslöschungs- und Verstärkungsfelder im Fahrgastraum sind regelmäßig anzutreffen, sodass jeder Fahrgast in den Genuss von elektromagnetischer Belastung kommt.

Drei Effekte sind also dafür verantwortlich, dass im Auto die Belastung durch Handystrahlung besonders hoch ist:

1.) Nur ein geringer Leistungsanteil kann die Fahrgastzelle verlassen

2.) Das Handy muss mit größerer Leistung senden, um Information aus dem Auto zu bekommen

3.) Überlagerung der Reflexionen im Fahrgastraum führen zu punktuell verstärkten Strahlungsfeldern

Auch in Bereitschaftsschaltung, also bei nicht aktiver Gesprächsführung, kann es sehr ungünstig sein, das Handy nicht an eine Außenantenne anzuschließen. Bekommt das Handy nämlich nur noch ganz wenig Signalleistung der versorgenden Funkbasisstation ab, so versucht es eine Basisstation mit besserer Signalqualität zu finden. Das hingegen kann ein Unternehmen mit dem Prädikat "sehr schwierig" werden, da in schlecht versorgten Gegenden kaum noch auswertbare Sendeleistung der Basisstation in das PKW-Innere gelangt. Die Elektronik des Handys scannt also ohne Unterbrechung weiter und weiter und weiter - schlimmsten Falls bis der Akku leer ist.

Um den Auswirkungen des "Elektrosmogs" von der Handyantenne entkommen zu können, gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder der Teilnehmer schaltet das Handy komplett ab oder er hält die Handyantenne aus dem Fenster hinaus. Letzteres wird natürlich sowohl bei anderen Autofahrern als auch bei Polizei für "große" Freude sorgen. Der bessere Weg ist Zweifels ohne: die Montage einer Außenantenne. Dazu wird eine Antenne z.B. magnetisch am Autodach angebracht, die über ein spezielles Hochfrequenzkabel mit dem Handy im Fahrzeuginneren verbunden ist. Zum Glück haben heute so gut wie alle Handys eine separate Anschlussbuchse für eine Außenantenne, sodass die Anbindung der Außenantenne an das Handy problemlos vor sich geht.

Noch mehr Komfort bieten die Freisprecheinrichtungen, da diese mit der Außenantenne fest verdrahtet werden können. Der Mobilteilnehmer muss sein Handy nur noch in die Freisprecheinrichtung stecken und schon ist das Handy mit der Autoantenne verbunden. Außerdem bietet die Freisprecheinrichtung auch die vom Gesetzgeber geforderte Bediensicherheit während des Autofahrens und sollte daher Standardausrüstung eines jeden PKW´s sein. Der Mobilteilnehmer hat nur noch dafür zu sorgen, dass die Freisprecheinrichtung mit einer GSM-Autoantenne kombiniert wird.
Außenantennen für Mobilfunk gibt es in verschiedenen Bauformen, so können diese z.B. am Dach fix oder magnetisch montiert werden, manche können auch am Fenster aufgesteckt werden und andere Bauformen lassen sich auf die Fensterscheibe kleben, was dem Vandalismus ein wenig Einhalt gebietet. Übrigens eignen sich Autoradioantennen nicht für den GSM-Mobilfunkbetrieb, da GSM (bei 900MHz und 1800MHz) einen anderen Frequenzbereich zum Senden verwendet als die Radiosender (um 100MHz) und da die Antennenausrichtung bei GSM am besten vertikal ist und beim Autoradio hingegen horizontal.

Fazit:

Wer ein Handy regelmäßig im Auto verwendet, für den sollte, abgesehen von einer Freisprecheinrichtung, die Verwendung einer Außenantenne fast schon selbstverständlich sein.

Bietet eine Außenantenne bei vergleichsweise bescheidenen Investitionskosten doch eine Fülle von Vorteilen:

- Erhöhung der Kommunikationsqualität
- Verringerung von Elektrosmog im Fahrzeuginneren
- Längere Akkustandzeit

Rudolf Riemer

Quelle: Mobilfunk-Forum (gekürzt)

Die Wahl des Netzbetreibers aber auch vom Handy ist entscheidend für unterbrechungsfreie Kommunikation im Auto. So hat sich für mich der Wechsel von E+ zu T-Mobile sehr positiv bemerkbar gemacht. Ok, größer kann der Unterschied in der Netzqualität ja auch nicht sein. 😁
Welches Handy welchen SAR-Wert hat und andere Details kann jeder z.B. in der Connect nachlesen.

Sollte Opel beim Insignia A2 tatsächlich auf rSAP verzichten wäre das auch für mich ein echter Rückschritt bzw. ein Grund bei einem Neukauf mal über den Tellerrand zu schauen.
Weil auch ich nutze die Zeit im Auto für Telefonate und der Unterschied zwischen einer HFP-Kopplung oder rSAP-Kopplung ist auch beim besten Netz erlebbar.

Bezüglich "Elektro-Smog", wegen einem aktiven Handy im Auto würde ich mir persönlich jetzt weniger Sorgen machen. Jeder der schon mal eine EMVU-Schulung mit gemacht hat weiß, dass sich u.a. in so gut wie jedem Haushalt ganz andere "Strahlungsquellen" befinden.
Außerdem bin ich oft genug auf der anderen Seite der Verbindung und da wird mit echten 40W (+/-) gearbeitet.😎
Ich kenne auch Menschen die unmittelbar neben einem Umspannwerk leben und sich über die Strahlung vom Handy Gedanken machen ... 😰

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