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Missachtung der Vorfahrt und Zusammenstoß mit Fahrradfahrer.

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 0:47

Bei der Überfahrt einer Hauptstraße wurde unbeabsichtigt ein Fahrradfahrer verletzt der auf einmal im rechten Kotflügel des Autos gelandet ist. Der Fahrradfahrer saß neben dem Auto aber konnte später aufstehen. Krankenwagen und Polizei wurden gerufen. Der Polizist meinte es handelt sich um eine fahrlässige Körperverletzung. Weiß da vielleicht jemand was auf einen zukommen kann in dem Fall?

Vielen Dank im voraus

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@pico24229 schrieb am 08. Mai 2020 um 08:25:15 Uhr:

Steht doch nirgedndwo. (das ich dem die schuld gebe)

 

Aber was bringt einem es im recht zu haben wenn man tot ist?

Auch dem Radfahrer muss man entweder mindestens die gleiche Unaufmerksamkeit zubilligen, wie sie der Autofahrer gezeigt hat oder das Auto ist ihm so kurz vors Rad gefahren, dass er keine Chance mehr hatte, zu reagieren. Der Autofahrer hat nach seiner eigenen Schilderung den Radfahrer wohl völlig übersehen. Das alles hat mit recht haben wollen aber auch gar nichts zu tun.

 

Grüße vom Ostelch

98 weitere Antworten
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98 Antworten
Themenstarteram 8. Mai 2020 um 14:20

Zitat:

@Bulwey schrieb am 8. Mai 2020 um 07:49:04 Uhr:

Zitat:

@pico24229 schrieb am 8. Mai 2020 um 07:33:05 Uhr:

(Verstehe nicht das Radler oft so unaufmerksam sind, ich fahre mit dem Fahrrad ins büro und sichere mich beim überfahren von straßen immer in alle Richtungen ab. Wobei man ja den genauen Hergang nicht kennt)

Wenn die Themenstarterin eine Hauptstrasse überquert hat, dann hat doch der Fahrradfahrer Vorfahrt? Und du gibst ihm die Schuld?

Er gibt nicht ihm die Schuld aber ich habe mir das gleiche gedacht dass ich mich auch jedesmal als Radfahrer noch mal vergewissern tue bevor ich rüber fahre

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 14:27

Zitat:

@MarkusHae schrieb am 8. Mai 2020 um 10:41:39 Uhr:

Fakt ist, der Pkw-Lenker hat wohl offensichtlich die Vorfahrt missachtet, Paragraph 8 StVO, somit ist er ON 01, der Radfahrer ist Geschädigter einer Fahrlässigen Körperverletzung gem Paragraphen 229, 230 StGB. Unabhängig ob er einen Strafantrag stellt, verzichtet oder unter Vorbehalt stellt, kann die Staatsanwaltschaft das Verfahren mangels öffentlichem Interesse einstellen, oder öffentliches Interesse bejahen, was bei Verkehrsdelikten oft der Fall ist, und eine Strafe festlegen z. Bsp durch einen Strafbefehl. Sollte schon entsprechenden Voreintragungen im Bundeszentralregister oder im Fahreignungsregister vorliegen, kann auch eine Hauptverhandlung bei Gericht beantragt werden!

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 14:28

Vielen lieben Dank Markus! Du scheinst wirklich derjenige zu sein der sich perfekt mit den Paragraphen und dem was zukünftig passieren wird auskennt. Du hast mir auf jeden Fall sehr geholfen. Gruß Gina

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 14:38

Zitat:

@pico24229 schrieb am 8. Mai 2020 um 10:11:38 Uhr:

Safety first.

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 14:40

Ey Pico du bist ja echt ein lustiges Kerlchen;)

Themenstarteram 8. Mai 2020 um 14:42

Zitat:

@Ginasworld schrieb am 8. Mai 2020 um 14:40:56 Uhr:

Ey Pico du bist ja echt ein lustiges Kerlchen????

Hilfe ich habe zwei Smileys dahinter gemacht und jetzt stehen da zwei Fragezeichen


Ich hab dann mal geholfen, Moorteufelchen/Moderator, recht so?

Zitat:

@Moers75 schrieb am 8. Mai 2020 um 12:41:46 Uhr:

Zitat:

@Tarnik schrieb am 8. Mai 2020 um 10:18:59 Uhr:

Das übliche was Fahrradfahrer und Autofahrer angeht, der schwächerer soll auf sein Recht verzichten und das ungehinderte Vorankommen des stärkeren respektieren, sonst könnte es sein das er das Leben verliert.

Dto.. Verstehe auch nicht wenn ich mit dem LKW einfach irgendwo rausziehe und ein PKW bremsen muss was der sich so aufregt. Ist doch selbstverständlich dass er für das ungehinderte Vorankommen des stärkeren LKW zurücksteckt. Dass das aber auch immer so vielen nicht klar ist.

Stimmt, ja das lässt sich nach oben hin ausbauen.

Zitat:

@Geisslein schrieb am 8. Mai 2020 um 12:24:33 Uhr:

Zitat:

@Ostelch schrieb am 8. Mai 2020 um 10:14:20 Uhr:

Jedenfalls befindet sich auch dieses Thema auf dem besten Weg zum Schloss. Mit Sicherheit! ;)

Grüße vom Ostelch

Mehr als diese Erkenntnis hast Du nicht beizutragen ?

Bevor du solche Fragen stellst solltest du mal die Beiträge lesen. Dann hättest du dir die Frage sparen können.

 

Mehr als diese überflüssige Frage hattest du nicht beizutragen?

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Ostelch schrieb am 8. Mai 2020 um 17:17:57 Uhr:

Zitat:

@Geisslein schrieb am 8. Mai 2020 um 12:24:33 Uhr:

 

Mehr als diese Erkenntnis hast Du nicht beizutragen ?

Bevor du solche Fragen stellst solltest du mal die Beiträge lesen. Dann hättest du dir die Frage sparen können.

Mehr als diese überflüssige Frage hattest du nicht beizutragen?

Grüße vom Ostelch

Wer, oder doch beide ..........wer braucht jetzt eine Pause?

Meine Geduld ist am Ende.

Ostelch und Geisslein, ANGEZÄHLT.

Lest beide nochmal ganz genau die Beitragsregeln und danach atmet ihr einmal tief durch. danach wird Pstosten wieder genehmigt.

Moorteufelchen/Moderator

Moorteufelchen

Zitat:

@Bulwey schrieb am 8. Mai 2020 um 08:53:20 Uhr:

Zitat:

@pico24229 schrieb am 8. Mai 2020 um 08:25:15 Uhr:

 

Steht doch nirgedndwo. (das ich dem die schuld gebe)

Doch hier:

Zitat:

@Bulwey schrieb am 8. Mai 2020 um 08:53:20 Uhr:

Zitat:

@pico24229 schrieb am 8. Mai 2020 um 07:33:05 Uhr:

(Verstehe nicht das Radler oft so unaufmerksam sind,

Und wenn einem ein Auto ins Fahrrad fährt, hat das ja wohl nichts mit Unaufmerksamkeit zu tun.

Zu jedem Unfall gehören zwei oder mehr. Ja einer kann Mist bauen und trägt die Schuld, aber die meisten potentiellen Unfälle auf deutschen Straßen werden vermieden, weil der andere aufpasst.

Hatte ich auch als Autofahrer schon öfter, z.B. das jemand einfach neben mir auf meine Spur gezogen ist. Wär ich abgelenkt gewesen hätte es geknallt, aber so konnte ich halt ausweichen und abbremsen.

Gerade als Radfahrer, aufgrund der geringeren Geschwindigkeit, ist es eigentlich noch einfach Unfälle zu vermeiden. Man muss dafür dann aber konzentriert fahren und nicht träumen. Und ganz wichtig: defensiv fahren und nicht auf sein Recht pochen.

Hab nen Arbeitkollegen der lag schon dreimal wegen Fahrradunfall im Krankenhaus. Drei mal nicht Schuld. Trotzdem muss man klar sagen: manche lernen es halt nie.

Themenstarteram 9. Mai 2020 um 1:04

Zitat:

@Ginasworld schrieb am 8. Mai 2020 um 14:42:06 Uhr:

Zitat:

@Ginasworld schrieb am 8. Mai 2020 um 14:40:56 Uhr:

Ey Pico du bist ja echt ein lustiges Kerlchen????

Hilfe ich habe zwei Smileys dahinter gemacht und jetzt stehen da zwei Fragezeichen


Ich hab dann mal geholfen, Moorteufelchen/Moderator, recht so?

Zitat:

@BlauerFlitzer81 schrieb am 8. Mai 2020 um 22:27:08 Uhr:

Zitat:

@Bulwey schrieb am 8. Mai 2020 um 08:53:20 Uhr:

 

Doch hier:

Zitat:

@BlauerFlitzer81 schrieb am 8. Mai 2020 um 22:27:08 Uhr:

Zitat:

@Bulwey schrieb am 8. Mai 2020 um 08:53:20 Uhr:

 

Und wenn einem ein Auto ins Fahrrad fährt, hat das ja wohl nichts mit Unaufmerksamkeit zu tun.

Zu jedem Unfall gehören zwei oder mehr. Ja einer kann Mist bauen und trägt die Schuld, aber die meisten potentiellen Unfälle auf deutschen Straßen werden vermieden, weil der andere aufpasst.

Hatte ich auch als Autofahrer schon öfter, z.B. das jemand einfach neben mir auf meine Spur gezogen ist. Wär ich abgelenkt gewesen hätte es geknallt, aber so konnte ich halt ausweichen und abbremsen.

Gerade als Radfahrer, aufgrund der geringeren Geschwindigkeit, ist es eigentlich noch einfach Unfälle zu vermeiden. Man muss dafür dann aber konzentriert fahren und nicht träumen. Und ganz wichtig: defensiv fahren und nicht auf sein Recht pochen.

Hab nen Arbeitkollegen der lag schon dreimal wegen Fahrradunfall im Krankenhaus. Drei mal nicht Schuld. Trotzdem muss man klar sagen: manche lernen es halt nie.

Um deine Worte mal kurz zu fassen „ Der Radfahrer hat Schuld, weil er zu unaufmerksam war den Fehler des Autos nicht so auszugleichen das es nicht zum Unfall kam.“

Fein !

Hauptsache du siehst das auch wenn du mal unvermittelt abgeräumt wirst, du keine Chance hast zu reagieren....soll vorkommen so etwas....dann warst du zu unaufmerksam.

Wir kennen hier die Situation überhaupt nicht um urteilen zu können das der Radfahrer unaufmerksam war. Eine Verurteilung ist also nicht angebracht.

Aber ja, viele Helden auf der Straße können ihr Schätzchen abends abstellen, nur weil ein anderer ihre, (oft auch bewusst gemachten) Fehler ausgeglichen haben.

Nehmen und geben heißt die Devise. Ich persönlich habe allerdings das Gefühl das ich mehr geben muss als ich nehme um Abends noch ein heiles Auto zu haben und gesund zu sein.

Wenn ich jedoch mal versage, und es nicht schaffe zu geben um den Unfall zu vermeiden, möchte ich nicht das sich jemand hinstellt und sagt: „ Du lernst es nie, du warst zu unaufmerksam ! „

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 9. Mai 2020 um 07:44:32 Uhr:

 

Um deine Worte mal kurz zu fassen „ Der Radfahrer hat Schuld, weil er zu unaufmerksam war den Fehler des Autos nicht so auszugleichen das es nicht zum Unfall kam.“

Fein !

Hauptsache du siehst das auch wenn du mal unvermittelt abgeräumt wirst, du keine Chance hast zu reagieren....soll vorkommen so etwas....dann warst du zu unaufmerksam.

Wir kennen hier die Situation überhaupt nicht um urteilen zu können das der Radfahrer unaufmerksam war. Eine Verurteilung ist also nicht angebracht.

Aber ja, viele Helden auf der Straße können ihr Schätzchen abends abstellen, nur weil ein anderer ihre, (oft auch bewusst gemachten) Fehler ausgeglichen haben.

Als Radfahrer ist man, und das sollte man sich immer vor Augen halten, immer der schwächere Verkehrsteilnehmer.

Selbst wenn man in vielen Situationen im Recht zu sein vermag sollte man nicht unbedingt auf sein Recht pochen. Selbst wenn man Recht haben würde, man zieht den Kürzeren.

Als Radfahrer bin Ich daher lieber defensiv unterwegs und bremse lieber selber, wenn mich ein anderer Verkehrsteilnehmer übersehen sollte. Diese Einstellung hat mich schon oft vor Schlimmerem bewahrt.

Schon rein vom gesundheitlichem Aspekt her betrachtet würde Ich auch sagen "Ja, der Radfahrer ist hier schuld"

Zitat:

@Geisslein schrieb am 9. Mai 2020 um 08:07:53 Uhr:

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 9. Mai 2020 um 07:44:32 Uhr:

 

Um deine Worte mal kurz zu fassen „ Der Radfahrer hat Schuld, weil er zu unaufmerksam war den Fehler des Autos nicht so auszugleichen das es nicht zum Unfall kam.“

Fein !

Hauptsache du siehst das auch wenn du mal unvermittelt abgeräumt wirst, du keine Chance hast zu reagieren....soll vorkommen so etwas....dann warst du zu unaufmerksam.

Wir kennen hier die Situation überhaupt nicht um urteilen zu können das der Radfahrer unaufmerksam war. Eine Verurteilung ist also nicht angebracht.

Aber ja, viele Helden auf der Straße können ihr Schätzchen abends abstellen, nur weil ein anderer ihre, (oft auch bewusst gemachten) Fehler ausgeglichen haben.

Als Radfahrer ist man, und das sollte man sich immer vor Augen halten, immer der schwächere Verkehrsteilnehmer.

Selbst wenn man in vielen Situationen im Recht zu sein vermag sollte man nicht unbedingt auf sein Recht pochen. Selbst wenn man Recht haben würde, man zieht den Kürzeren.

Als Radfahrer bin Ich daher lieber defensiv unterwegs und bremse lieber selber, wenn mich ein anderer Verkehrsteilnehmer übersehen sollte. Diese Einstellung hat mich schon oft vor Schlimmerem bewahrt.

Schon rein vom gesundheitlichem Aspekt her betrachtet würde Ich auch sagen "Ja, der Radfahrer ist hier schuld"

Ich würde dir dann mit dieser Einstellung empfehlen, nie wieder einen LKW zu überholen, bzw. auf LKWs immer besonders aufzupassen, kommt es zum Unfall wirst du Schuld sein, auch wenn du keinen Fehler gemacht hast.

Den Aspekt, „ Du bist Schuld weil du der Schwächere bist „ gibt es nicht, eher umgekehrt ist es der Fall, und das ist auch gut so, damit die Schwächeren geschützt werden. Sie dürfen den Schutz natürlich nicht ausnutzen.

Wiesoeinen LKW? Ein Fussgänger ist da schlimmer. Der Autofahrer bekommt erstmal die Schuld, weil er die die sogenannte Unabwendbarkeitsbeweis nicht bringen kann und automatisch eine teilschuld bekommt. Ich hab es selber so erlebt als mir ein besoffener ins Auto gelaufen ist.

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