Mini Countryman Plug-In Hybrid - Erfahrungen?

MINI Countryman F60

Ich bin am überlegen nächstes Jahr meinen BMW X3 gegen den neuen Mini Countryman Plug-In-Hybrid einzutauschen. Er würde perfekt zu meinem Fahrprofil passen (max 30km/Tag, alle paar Wochen eine längere Strecke) und könnte täglich in der Garage aufgeladen werden.
Die Probefahrt war sehr überzeugend. Das Fahren hat wirklich Spaß gemacht, auch Haptik und (BMW-)Technik waren top.

Gibt es bereits Besitzer im Forum, die über ihre Erfahrungen berichten können? Verbrauch? Ladezeit an der Haushaltssteckdose? Negatives?

Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

Grüße Alex

Beste Antwort im Thema

Laut BMW NL soll ab Produktion Juli 2019 ein Batterieupdate kommen (bestellbar ab Ende März/Anfang April).
Reichweite dann 50> km. Dadurch geringere CO2 Emission/km.
Somit soll dann auch die BaFa Förderung wieder möglich sein.
Und dann greift - für mich noch wichtiger - auch wieder die 0,5 % Dienstwagenregelung für Elektrofahrzeuge.

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Bergab lässt sich rekuperieren, aber ein Hybrid ist natürlich kein Perpetuum mobile.
Den Motor dann immer nur wenige Minuten an zu haben ist für einen Verbrenner nie optimal. Das gilt bei der vorgeschlagenen Nutzung aber gleichermaßen für den reinen Verbrenner wie den Hybrid.

Für eine seriöse Beantwortung wäre noch wichtig zu wissen, ob es wirklich keinerlei Möglichkeit gibt, via Kabel aufzuladen und ob auch noch - wie ich mal annehme - eine andere Fahrzeugnutzung zumindest ab und an möglich sein soll.

Grundsätzlich könnte der Hybrid dem Verbrenner überlegen sein, dann aber wohl eher so: hin rein elektrisch (Motor kann ganz aus bleiben), zurück mit Benzin (der kleine Motor könnte vollständig warm werden).

Die Aussage, dass es ineffizient sei, mit dem Benziner zu laden, wurde an anderer Stelle schon häufiger diskutiert. Es erscheint zwar aufgrund von elektrischen Lade- und Entnahmeverlusten als ineffizient. Aufgrund des Effizienzprofils eines Verbrenners (Sparsam bei Volllast), kann das aber sogar sinnvoll sein.

Zitat:

@gurnemanz schrieb am 11. Juni 2020 um 10:26:55 Uhr:


... Oder reichen die 8km nicht, um den Akku mit soviel Saft zu füllen, damit es für die Heimfahrt reicht?

was dir dazu vorschwebt ist besagtem perpetuum...

im bergbau gibt es dazu aber eine - im entscheidenden detail ! - andere konstellation wie es funktioniert:
Ein spezieller schwerlast-batterie-lkw fährt mit Beladung und rekuperation bergab.
Und danach wieder elektrisch (+ ohne Ladung) zum ausgangspunkt hoch.

Zitat:

@vitesse schrieb am 11. Juni 2020 um 10:58:44 Uhr:


Bergab lässt sich rekuperieren, aber ein Hybrid ist natürlich kein Perpetuum mobile.
Den Motor dann immer nur wenige Minuten an zu haben ist für einen Verbrenner nie optimal. Das gilt bei der vorgeschlagenen Nutzung aber gleichermaßen für den reinen Verbrenner wie den Hybrid.

Für eine seriöse Beantwortung wäre noch wichtig zu wissen, ob es wirklich keinerlei Möglichkeit gibt, via Kabel aufzuladen und ob auch noch - wie ich mal annehme - eine andere Fahrzeugnutzung zumindest ab und an möglich sein soll.

Grundsätzlich könnte der Hybrid dem Verbrenner überlegen sein, dann aber wohl eher so: hin rein elektrisch (Motor kann ganz aus bleiben), zurück mit Benzin (der kleine Motor könnte vollständig warm werden).

Die Aussage, dass es ineffizient sei, mit dem Benziner zu laden, wurde an anderer Stelle schon häufiger diskutiert. Es erscheint zwar aufgrund von elektrischen Lade- und Entnahmeverlusten als ineffizient. Aufgrund des Effizienzprofils eines Verbrenners (Sparsam bei Volllast), kann das aber sogar sinnvoll sein.

Mein Problem ist halt, daß der Wagen zu 100% geschäftlich genutzt wird (läuft unter "Poolwagen"😉. Und der ganze Sermon mit Wallbox und getrenntem Stromzähler ist mir viel zu aufwendig, ich kenne mich...

Zitat:

@flex-didi schrieb am 11. Juni 2020 um 11:29:04 Uhr:



Zitat:

@gurnemanz schrieb am 11. Juni 2020 um 10:26:55 Uhr:


... Oder reichen die 8km nicht, um den Akku mit soviel Saft zu füllen, damit es für die Heimfahrt reicht?

was dir dazu vorschwebt ist besagtem perpetuum...

im bergbau gibt es dazu aber eine - im entscheidenden detail ! - andere konstellation wie es funktioniert:
Ein spezieller schwerlast-batterie-lkw fährt mit Beladung und rekuperation bergab.
Und danach wieder elektrisch (+ ohne Ladung) zum ausgangspunkt hoch.

Weitere Details s. z.B. hier:

https://www.spiegel.de/.../...s-nicht-aufgeladen-werden-a-1282952.html

Der Trick wäre hier auch anwendbar. Du nimmst einfach immer 4 Kollegen mit runter zur Arbeit, die dann abends wieder hochlaufen müssen. Im Endeffekt holst Du Dir halt oben "Lageenergie", speicherst sie und wandelst sie in "Bewegungsenergie" bei der Rückfahrt um.

Leider geht das mit den kleinen Batterien auch nur sehr begrenzt, da bergab die frei werdende Energie viel größer ist, als was die Batterie aufnehmen kann.

Bei den kleinen Batterien ist Rekuperation eher im leichten Gefälle oder beim leichten Bremsen effizient einsetzbar.

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hehe - soweit auch schon ähnlich still überlegt. und den 4 kollegen die rückfahrt-buskarte bezahlen 😉

Zitat:

@vitesse schrieb am 11. Juni 2020 um 10:17:17 Uhr:


Interessante Info, wobei ich das mit den 135 km/h auch schon Mal irgendwo aufgeschnappt habe.
Hast Du mal den Link zu den Daten. Danke

Hier der Link

Zitat:

@gurnemanz schrieb am 11. Juni 2020 um 11:50:29 Uhr:



Zitat:

@vitesse schrieb am 11. Juni 2020 um 10:58:44 Uhr:


Bergab lässt sich rekuperieren, aber ein Hybrid ist natürlich kein Perpetuum mobile.
Den Motor dann immer nur wenige Minuten an zu haben ist für einen Verbrenner nie optimal. Das gilt bei der vorgeschlagenen Nutzung aber gleichermaßen für den reinen Verbrenner wie den Hybrid.

Für eine seriöse Beantwortung wäre noch wichtig zu wissen, ob es wirklich keinerlei Möglichkeit gibt, via Kabel aufzuladen und ob auch noch - wie ich mal annehme - eine andere Fahrzeugnutzung zumindest ab und an möglich sein soll.

Grundsätzlich könnte der Hybrid dem Verbrenner überlegen sein, dann aber wohl eher so: hin rein elektrisch (Motor kann ganz aus bleiben), zurück mit Benzin (der kleine Motor könnte vollständig warm werden).

Die Aussage, dass es ineffizient sei, mit dem Benziner zu laden, wurde an anderer Stelle schon häufiger diskutiert. Es erscheint zwar aufgrund von elektrischen Lade- und Entnahmeverlusten als ineffizient. Aufgrund des Effizienzprofils eines Verbrenners (Sparsam bei Volllast), kann das aber sogar sinnvoll sein.

Mein Problem ist halt, daß der Wagen zu 100% geschäftlich genutzt wird (läuft unter "Poolwagen"😉. Und der ganze Sermon mit Wallbox und getrenntem Stromzähler ist mir viel zu aufwendig, ich kenne mich...

Wenn der Wagen eh zu 100% Geschäftswagen ist, dann einfach im Büro an eine Steckdose und gut.....ein paar Stunden am Stecker reichen da völlig.

Du wirst mit 16km Fahrstrecke eh nie den Benzinmotor benötigen.....warum eine Wallbox?

Einfach mal mit der Geschäftsleitung sprechen, ob für Fahrzeuge mit Ladebuchse nicht eine Steckdose bzw. Wallbox in der Firma gebaut werden kann. Ich lade meinen Countryman SE immer in der Firma, obwohl es kein Firmenwagen ist.

Alternativ kannst du vielleicht mit deinem Chef auch eine andere Lösung finden. Es geht hier ja um ca. 40€ Stromkosten im Monat. Vielleicht gibts ja irgendwelche entgegenkommen in diesem Rahmen ;-)

Ich möchte diesen Thread nach 4 Jahre wieder aktivieren, da ich doch einige neue Fragen zu dem Thema habe.

Meine Frau hat sich mit dem Countryman angefreundet und zwar mit einem Gebrauchten, Baujahr 2018 bis 2020 mit unter 100.000 km. Interessant findem wir außerdem den Plug-In-Hybrid.
Meine Frage wäre nun, kann man ohne Probleme einen gebrauchten Plug-In-Hybrid kaufen. Normale E-Autos gehen ja auch dem Gebrauchtmarkt so wie gar nicht. Auf was sollte man achten, gerade beim Akku. Gbit es bei dem KM-Stand schon einen merkbaren Kapazitätsverlust. Fahrprofil wäre 2x die Woche ca. 75 km Arbeitsweg, ansonsten Home-Office. Photovoltaik-Anlage inkl. 10kW-Speicher wäre vorhanden. Kann man den Wagen problemlos über den Hausanlage laden?
Gibt es weitere Dinge, auf die bei dem Km-Stand zu achten sind.
Falls es ein normaler Benziner wird, welche Motorisierung ist zu bevorzugen.
Wir sieht es mit Apple-Car-Play aus. Ab wann ist das Standard beim Countryman.
So, viele Fragen. Ich hoffe, ihr könnt mir die Entscheidung etwas leichter machen.

Meine Partnerin hat einen X2 25e das ist die selbe Plattform/Technik. Das funktioniert alles tadel und Problemlos.

Sie hat einen extrem kurzen Arbeitsweg da passt das mit dem Akku sehr gut.

Bei 75km hast du halt die e Unterstützung nur ungefähr die halbe Strecke....

Ein Hybrid macht nur bei entsprechendem Fahrprofil Sinn. Aus meiner Sicht bei dir nicht.
75 km einfach vs um die 30 km Reichweite.

Die 75 km sind Stadt oder eher Landstr. / AB?

Eigentlich nur BAB und Stadtautobahn durch Bremen im Berufsverkehr. Einfache Strecke 38 km und aktuell keine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz.
Ansonsten kleinere Strecken bei uns auf dem Lande.

Na ja, die Hybride, die ich kenne, fahren auf der AB rein mit Verbrenner, weil die Leistung vom Hybrid nur fürs Stadtfahren reicht, halt von Ampel zu Ampel bzw zum Gleiten innerorts.

Damit erschiesst sich bei deinem Fahrprofil der Sinn eines Hybrids nicht, da würde sich ein komplett E Auto rechnen…

... dann doch lieber einen Benziner.

Nicht unbedingt ich habe meinen XF gerade gegen einen Clubman getauscht. Da war aber auch ein I Pace auf der Auswahlliste... hauptsache das Konzept ist konsequent. 350km (realistische) ist auch praktikabel und wenn die Dinger mit 150kw laden teicht tatsächlich ein Kaffee oder ein Schnitzel um wieder weiter fahren zu können.

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