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Mercedes CDI Ersatz für DPF

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 8. Dezember 2015 um 23:19

Hallo liebes Forum,

viele CDI-Fahrer haben ja ab und zu bis permanent Stress mit ihrem Partikelfilter. Ich persönlich bin davon bisher zum Glück noch relativ befreit, nur den Differenzdrucksensor hatte ich mal kaputt.

Aber irgendwann holt es ja fast jeden ein und da ein DPF bei MB je nach Modell ca. 1300 € + Sensoren kostet, habe ich mich gefragt, ob es vielleicht nicht günstigere Alternativen gibt.

Es gibt ja viele Tuner und Leute, die den Partikelfilter einfach rausschmeißen, ausprogrammieren und gut ist. AU wird bestanden, da normalerweise nur noch mit OBD geprüft wird.

Das wäre aber Steuerbetrug und somit eine Straftat. Betriebserlaubnis ist dann auch weg (BE erlischt sowieso bei jeder Kleinigkeit).

Aber was ist, wenn man es legal haben will?

Folgendes ist mir in den Sinn gekommen:

Was wäre wenn man den Partikelfilter durch ein Downpipe ersetzt bzw. ihn leer räumt und die ganze Sensorik ausprogrammiert und dann einen universalen Partikelfilter (siehe Bild) einsetzt?

Ist das dann in Ordnung? Vorrausgesetzt die Euro Norm wird eingehalten.

Die universalen DPFs sind ja alles offene Systeme, die keine Sensorik oder Regenerierung brauchen und sich nicht zusetzen. Dadurch hätte man keinen Ärger mehr.

Vorteile:

-kein Ausbrennen

-keine Sensoren

-kein Zusetzten und Verstopfen

(-besseres Ansprechverhalten, da der Filter wahrscheinlich weiter vom Turbo weg ist)

Nachteile:

-Frage ob legal?

-volle Wirkung setzt später ein, da der Filter weiter vom Motor weg ist

-ein offenes System ist nicht so wirkungsvoll

Was haltet Ihr davon? Gut oder schlecht? Legal oder Illegal?

Spart euch bitte geistlose Kommentare, wie:

Erst ein Benz kaufen und dann kein Geld für die Reparatur.

Warum nicht einfach in die Werkstatt und bezahlen.

So etwas halt.

MfG

 

 

Partikelfilter
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15 Antworten

Hallo,

ich weiß nicht, inwiefern die Steuerung des Motors in Relation zum DPF erfolgt bzw. ob es überhaupt Einflüsse gibt.

Ich kann mir jedoch schon vorstellen, dass der Motor diverse DPF-Sensorwerte benötigt, um zu wissen, welcher "Staudruck" vorherrscht.

Wenn dies nun alles weg ist, glaube ich, dass der Motor nicht mehr effektiv arbeiten kann.

Alles jedoch nur reine Spekulation....

Themenstarteram 8. Dezember 2015 um 23:52

Also am DPF gibt es drei Sensoren mit vier Funktionen.

Den Differenzdrucksensor (sitzt hinterm Luftfilter), der misst den Druck vorm und hinterm DPF und stellt so den Differenzdruck fest, der für die Analyse des Befüllungsgrads erforderlich ist. Der macht öfters Probleme, häufig sind es auch nur die Schläuche. Er zeigt auch einen Fehler an, wenn der DPF kaputt bzw. ersetzt oder durchstoßen wurde.

Dann gibt es noch die Nachkatlambdasonde. Die hat direkt nichts mit dem DPF zu tun.

Und dann noch den Abgasgegendrucksensor. Der sitzt vor dem DPF und dem Kat. In ihm ist, soweit mir bekannt, auch der Abgastemperaturfühler integriert.

Eigentlich müsste nur der Differenzdrucksensor ausprogrammiert werden.

Wenn alles unnötige ausprogrammiert ist, arbeitet der Motor genauso wie vorher, nur ohne Ausbrennen.

Mir wurde mal gesagt, dass man den DPF bei einigen Modellen sogar mit der Star Diagnose in der Developer Edition deaktivieren kann. Die Deaktivierung wird nicht das Problem sein, nur eben die Zulassung bzw. die Eintragung.

Immer das Argument mit der Steuerhinterziehung. Ich möchte gerne mal wissen, wer das in Umlauf gebracht hat.

Im alten Steuersystem ist die Hubraumsteuer ab Euro 3 gleich. Damit also der gezahlte Betrag nicht mit dem fälligen Betrag übereinstimmt, müsste man durch den Ausbau des Partikelfilters schon auf Euro 2 oder schlechter fallen. Das ist bei einem reinen Partikelfilter (und nicht der Kombination aus Kat und Partikelfilter) unwahrscheinlich, weil es ja nach wie vor den Kat gibt.

Und im neuen Steuersystem hat die Abgasnorm gar keinen Einfluss mehr. Damit hier eine höhere Steuer anfällt müsste der Verbrauch steigen und ob das durch den Ausbau des Partikelfilters der Fall ist, halte ich auch für eher unwahrscheinlich.

Das wirkliche Problem beim Ausbau des Partikelfilters ist die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.

Deinen Plan halte ich für nicht umsetzbar. Technisch mag es möglich sein, aber die finanziellen Hürden durch Abnahmen und Prüfungen sind sehr hoch.

Wenn dein Partikelfilter keine internen Defekte hat würde ich eine professionelle Reinigung im ausgebauten Zustand empfehlen.

Was heißt hier eigentlich häufig Probleme mit dem DPF?

Wie hoch ist der Prozentsatz der betroffenen Fahrzeuge und deren Fahrprofil?

Wird hier nicht wieder aus ner Mücke ein Elefant gemacht?

Ich hatte mir meinen bisher 3 Diesel mit DPF noch keine Probleme.

Zitat:

@C320TCDI schrieb am 9. Dezember 2015 um 08:37:19 Uhr:

Was heißt hier eigentlich häufig Probleme mit dem DPF?

Wie hoch ist der Prozentsatz der betroffenen Fahrzeuge und deren Fahrprofil?

Wird hier nicht wieder aus ner Mücke ein Elefant gemacht?

Ich hatte mir meinen bisher 3 Diesel mit DPF noch keine Probleme.

Das ist eine gute Frage; vielleicht können wir ja hier mal ne Umfrage dazu starten!

Ich haben an meinem Auto (Aktueller km-Stand 135tkm, weitgehend Kurzstrecke, und ca. 5 mal im Jahr weitere Strecke 350 bis 500km) noch keinerlei Probleme.

Zitat:

@C320TCDI schrieb am 9. Dezember 2015 um 08:37:19 Uhr:

Was heißt hier eigentlich häufig Probleme mit dem DPF?

Wie hoch ist der Prozentsatz der betroffenen Fahrzeuge und deren Fahrprofil?

Wird hier nicht wieder aus ner Mücke ein Elefant gemacht?

Ich hatte mir meinen bisher 3 Diesel mit DPF noch keine Probleme.

Ein riesen Elefant. Ich habe hier und auch nicht woanders von ernsthaften Problemen gelesen. Das einzige was ab und an mal vorkommt, ist ein defekter Differenzdrucksensor.

Zur Frage: Natürlich ist es nicht legal den DPF still zu legen, auszubauen oder ähnliches. Mit Steuerhinterziehung hat das aber nichts zu tun.

Auch ist ein offenes System natürlich kein Ersatz, da es wesentlich ineffizienter ist. Und nein, es ist technisch nicht umsetzbar, auch nicht mit viel Geld. So etwas bekommt man nicht abgenommen.

Guten Tag,

bei meinem 200CDI mit 170tkm machen sich langsam Probleme bemerkbar.

Leicht erhöhter Verbrauch und merkliche Schwäche kurz vorm Regenerieren.

Nach langer Autobahnfahrt geht's wieder super, aber nur kurz.

Ich werde mir mal den Beladungszustand auslesen lassen.

Ich lese mich schon ca. 3 Monate in das Thema ein.

Was mir aber eindeutig auffällt, das jeder, der das Thema DPF anschneidet, sofort kritisiert wird.

Alleine in meinem Bekanntenkreis kenne ich schon 3 Leute die keinen DPF mehr in ihren Fahrzeugen verbaut haben.

Dieses Thema wird einfach gemieden.

Wenn hier jemand nur andeutet, den DPF entfernen zu wollen, wird er sofort benagelt.

Ich werde aber meinen aus Kostengründen behalten!

In Graz/Österreich reinigt mir eine Firma meinen um 190,- Euro exkl. Montage.

Ausbau müsste ich halt selbst durchführen oder lassen.

http://www.partikelfiltershop.at/

Also für mich wäre ein Entfernen mit Programmierarbeiten etc., erheblich teurer.

Abgesehen davon, später so ein manipuliertes Auto zu verkaufen.

Wer hat schon seinen Reinigen lassen, und ist damit zufrieden unterwegs?

Hallo,

interessant wäre auch, ob nach einer Reinigung oder besser gesagt Entleerung mit der Elektronik etwas gemacht werden muss. Ich denke hier an einen Reset für den Beladezustand. mfg

Themenstarteram 10. Dezember 2015 um 13:46

@Simba1707

Ja, es muss bzw. sollte ein Reset gemacht werden. Wenn man ein Diagnosegerät hat, welches auch eine Tiefendiagnose zulässt, ist irgendwo ein Punkt, in dem man ein "Reset" machen kann.

Themenstarteram 10. Dezember 2015 um 13:58

Das DPFs oft kaputt gehen ist relativ. Man hört ja auch meist nur von Leuten, bei denen er kaputt ist.

Mein DPF arbeitet wie er soll und ist im August auch durch die AU gekommen (mein Prüfer steckt noch die Sonde hinten rein).

Meine Überlegung war halt, ob es möglich ist so etwas auf legalem Weg durch zu bringen.

Natürlich geht bei einem kaputten Differenzdrucksensor für 30 € nicht die Welt unter, aber ca. 1300 € sind natürlich schon etwas.

Ein kaputter und verstopfter DPF ist meistens die Folge von einem anderen Defekt, beispielsweise von kaputten Injektoren. Auch Tuningdüsen mit schlechter Anpassung und schlechte Chiptunings sind problematisch.

Themenstarteram 10. Dezember 2015 um 13:59

@cruiser-Dirk

Umfrage ist eine gute Idee.

Wobei ein Reset einen auch nicht so richtig weiter bringt, weil ja dann der Neuzustand eingestellt wird.

Und die üblichen Reinigungen mögen helfen, einen annähernden Neuzustand bringen sie aber nicht zustande.

Sprich man hat dann einen Filter, wo man nicht genau weiß, wo der liegt.

Zitat:

@Ewaldulli schrieb am 10. Dezember 2015 um 05:04:13 Uhr:

 

Wenn hier jemand nur andeutet, den DPF entfernen zu wollen, wird er sofort benagelt.

Ist halt illegal.

Fahre nun schon das dritte Auto mit DPF und hatte nie Probleme...

Und wenn er voll ist wird er gereinigt und dann weitergefahren. Verstehe das Problem nicht.

Ich würde den Partikelfilter am liebsten auch raus haben,bei 39000 km hat er sich aufgelöst (zerbrochen).Es war nur noch klappern im standgas an der Ampel.Reperatur war knapp 2700 euro.das bei bj 2015.

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