Meinungen zum Elektroauto?
Hey Leute ich weiß ja nicht wie ihr zu meinem Thema steht aber deswegen schreibe ich es ja jetzt hier her 😉
Ich bin durch Zufall auf das Thema Elektroauto gestoßen, ich wollte mich eigentlich bei http://sbww.eu/Solarthermie_sub.html über meine Bestellung erkundigen da bin ich auf deren Seite auf dieses Video gestoßen.
https://www.youtube.com/watch?v=RKs84nDtnKM
Zuerst dachte ich ja „oh mein Gott“ das mir die Karre rein Optisch rein gar nicht zusagt. Der Spot an sich ist nicht schlecht gemacht. Ich hab mir dann noch weitere Clips auf YouTube angesehen und mir den E-tron von Audi angesehen
https://www.youtube.com/watch?v=_8TdGbZ2H3k
Was für ein Auto kann ich nur sagen, was haltet ihr von Elektroautos???
Beste Antwort im Thema
Ich finde Elektroautos toll!
Da kann man die Atomkraftwerke weiter betreiben und muss nicht mit unseren Steuergeldern den teuren Abriss zahlen...
896 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Gleiterfahrer
Ideal wäre hier wohl Strom aus Solar- oder Windkraftanlagen. Allerdings wird auch hier wesentlich mehr Energie für die Erzeugung von Wasserstoff reingepumpt, als dass ich diese Energie mit dem Wasserstoff wiederbekäme.
Ja gut Verluste haste immer. An der Küste kommt der Ökostrom wegen dem veralteten Leitungsnetz doch eh nicht weg, also kann man da auch Wasserstoff herstellen. Wenn ich den Strom nicht durch Kohlekraftwerke erzeugen muß, ist der Wirkungsgrad IMHO auch nicht so wichtig.
Meiner Meinung nach auf jedenfall sinnvoller als das Elektroauto.
Gruß Metalhead
Zitat:
Original geschrieben von Slimbox89
[Wasserstoff]
Entsteht sowieso als Nebenprodukt bei der Ölproduktion.
Jein. Bei der Ölproduktion wird Wasserstoff verbraucht, die Entschwefelung braucht Massen davon. Und dieser Wasserstoff wird typisch aus Dreckfraktionen oder Erdgas erzeugt.
H2-Autos sind leider ziemlicher thermodynamischer Schwachsinn, da die Brennstoffzellen viel zu teuer sind und der Wasserstoff leider nicht auf Bäumen wächst. Zudem ist der Vorteil im Wirkungsgrad nicht so hoch um den getriebenen Aufwand rechtfertigen zu können.
Edit: Wirkungsgrad Strom-> Wasserstoff: Etwa 80%, mehr als 83% sind thermodynamisch nicht möglich. Wirkungsgrad Brennstoffzelle: ca 50-65% je nach System, lastfrei auch etwas höher, viel Last drunter. Ein effizienter Generator an einen klassischen Verbrenner angeschlossen könnte mit 35% Kraftstoff in Strom verwandeln, 40% sind auch drin. Viel einfacher/billiger.
* 1 kWh Strom zu Wasserstoff zu verarbeiten: 0.8kWh H2, diesen per Brennstoffzelle zu verstromen und in einen E-Motor einzuspeisen: ca 0.4 kWh elektrisch.
* 1 kWh Strom ins E-Auto zu pressen: Ca 80% und 0.8 kWh. Diesen verfügbaren Strom am E-Motor zu nutzen ist energetisch nahezu kostenlos. Wäre sinnig wenn gerade die Spitzen der Ökostromerzeugung in Akkus fließen statt als Gradient den Kraftwerkspark in die Knie ziehen. Und wenn dieser dem Gradienten nicht folgen kann, ein temporäres Überangebot an Strom existiert, so exportieren wir quasi kostenlos Strom ins Ausland.
Akkus sind halt auch wieder teuerer Sondermüll und der Wirkungsgrad fällt mit schlechter werdendem Akku.
Dazu noch das "Tankproblem" beim Akku.
Gruß Metalhead
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Akkus sind halt auch wieder teuerer Sondermüll
Leider, aber wenigstens nur ca. 10% davon. Tendenz ja hoffentlich fallend.
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
der Wirkungsgrad fällt mit schlechter werdendem Akku.
Was nur auf aktuelle LiIon Techniken zutrifft nicht auf zukünftige Akkutechnologien.
Und auch da ist es nicht so Wild. Weil rund 500.000km haltbarkeit für die meisten reichen dürfte, das Auto stirbt vorher.
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Dazu noch das "Tankproblem" beim Akku.
Die Ladezeit ist in der Tat das Problem Nummer eins.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von FoVITIS
Was nur auf aktuelle LiIon Techniken zutrifft nicht auf zukünftige Akkutechnologien.
Na da bin ich schon sehr gespannt.
Graben wir den Thread einfach in 10-20 Jahren noch mal aus. 😁
Gruß Metalhead
Warum 20 Jahre?
Wenn man jetzt schon Akkus im Betrieb testen will die MINDESTENS 3000x Ladezyklen a 0-100% aushalten sollen kommt das doch dem nicht mehr vorhandenem Verfall bis zum Versagen recht nahe 😉
Stell dir mal 3.000 Ladezyklen beim Tesla Modell S vor.
400km reale Reichweite x 3.000 = 1.200.000
Wenn das Auto nach 300.000km verunfallt kann man den Akku noch super als Ersatzteil vom Schrotti verkaufen xD Also sofern der Akku beim Unfall nicht mit beschädigt wurde natürlich.
Die wenigsten Autos hierzulade Leben 300.000km ... die meisten sterben ja schon bei unter 250.000 oder werden verschrottet.
Btw. Aktuelle Akkus bieten rund 1.500x Ladezyklen
Manche kommen ja nicht mal auf 1.000km bevor die Verunfallen xD
http://www.motor-talk.de/.../...fuer-einen-der-ersten-m4-t4978849.html
Wobei man beim Tesla sagen muss, der Akku ist ja im Fahrzeugboden. D.h. wird der sicher verformt wenn du einen Unfall hast der etwas schneller war. Dazu kommt das es Standart LiIonen Akkus sind wie im Notebok. Rundzellen, die kannst theoretisch auch einzeln tauschen. Man müsste halt nur wissen welche defekt sind. Vllt zeichnet der Tesla ja auf, der hat ja ein sehr starkes "Überwachungspotenzial" und kann alles per GSM übertragen.
1. Darum schrieb ich ja das es darauf ankommt wie stark der Unfall ist 😉
Wenn Dir nen Stahlträger aufs Dach fliegt oder der Wagen abebt und auf dem Dach landet oder dir vorne einer reinfährt mit 15km/h ist das ja was anders wie mit 120 gegen ne Betonwand 😁
2. Es sind keine Standard Notebookakkus
3. Ja Die Zellen werden Elektronisch einzeln überwacht.
Naja das muss aber ein heftiger Unfall sein.
Denn die Titan und Aluplatten da im Tesla Unterboden halten schon was aus.
Das Auto selbst Ja auch wie wir wissen.
Ich möchte mir das mit einem Wasserstoff Auto nicht vorstellen.
Bin gespannt wer das Rennen macht.
vielleicht eine Co-Existenz?
Zitat:
Original geschrieben von GaryK
Jein. Bei der Ölproduktion wird Wasserstoff verbraucht, die Entschwefelung braucht Massen davon. Und dieser Wasserstoff wird typisch aus Dreckfraktionen oder Erdgas erzeugt.Zitat:
Original geschrieben von Slimbox89
[Wasserstoff]
Entsteht sowieso als Nebenprodukt bei der Ölproduktion.H2-Autos sind leider ziemlicher thermodynamischer Schwachsinn, da die Brennstoffzellen viel zu teuer sind und der Wasserstoff leider nicht auf Bäumen wächst. Zudem ist der Vorteil im Wirkungsgrad nicht so hoch um den getriebenen Aufwand rechtfertigen zu können.
Edit: Wirkungsgrad Strom-> Wasserstoff: Etwa 80%, mehr als 83% sind thermodynamisch nicht möglich. Wirkungsgrad Brennstoffzelle: ca 50-65% je nach System, lastfrei auch etwas höher, viel Last drunter. Ein effizienter Generator an einen klassischen Verbrenner angeschlossen könnte mit 35% Kraftstoff in Strom verwandeln, 40% sind auch drin. Viel einfacher/billiger.
* 1 kWh Strom zu Wasserstoff zu verarbeiten: 0.8kWh H2, diesen per Brennstoffzelle zu verstromen und in einen E-Motor einzuspeisen: ca 0.4 kWh elektrisch.
* 1 kWh Strom ins E-Auto zu pressen: Ca 80% und 0.8 kWh. Diesen verfügbaren Strom am E-Motor zu nutzen ist energetisch nahezu kostenlos. Wäre sinnig wenn gerade die Spitzen der Ökostromerzeugung in Akkus fließen statt als Gradient den Kraftwerkspark in die Knie ziehen. Und wenn dieser dem Gradienten nicht folgen kann, ein temporäres Überangebot an Strom existiert, so exportieren wir quasi kostenlos Strom ins Ausland.
Ja gut stimmt aber ich meinte damit dass die OMV das selber so sagte.
Wasserstoff Überschuss wird an diesen neuen Tankstellen verkauft.
Zumindest der Roadster hat Typ 18650 Zellen verwendet, die wurden dann zu Blöcken verschaltet.
Zumindest mein IBM T42 hatte solche Zellen, mein neueres Ultrabook wohl nicht mehr. Da habe ich noch nicht nachgesehen weil der Akkudeckel verschraubt ist. Das ist zu flach für solche Zellen.
http://www.teslamotors.com/de_AT/roadster/technology/battery
Ob die nun auch im Moddel S verwendet werden kann ich dir nicht sagen. Ist auch nicht meine Preisklasse an Auto.
Hier hat einer defekte Roadster aufgemöbelt 😁
http://www.tff-forum.de/viewtopic.php?f=14&t=699
Und ja es sind 18650 Zellen.... 18650 Zellen ist die BAUFORM... für Tesla sind die Panasonic Zellen aber noch etwas angepasst worden inzwischen.. daher sind es NICHT die Zellen die 1:1 im Notebook Landen.
Davon abgesehen ist das Wichtigste bei Akkus (wenn es sich um dieselbe Technologie handelt) die Elektronische Regelung.
Zitat:
Original geschrieben von FoVITIS
Hier hat einer defekte Roadster aufgemöbelt 😁http://www.tff-forum.de/viewtopic.php?f=14&t=699
Und ja es sind 18650 Zellen.... 18650 Zellen ist die BAUFORM... für Tesla sind die Panasonic Zellen aber noch etwas angepasst worden inzwischen.. daher sind es NICHT die Zellen die 1:1 im Notebook Landen.
Davon abgesehen ist das Wichtigste bei Akkus (wenn es sich um dieselbe Technologie handelt) die Elektronische Regelung.
Genau und die Zellchemie ist eine andere.
Und natürlich die Flüssigkeitstemperierung.
Zitat:
Original geschrieben von Provaider
Wobei man beim Tesla sagen muss, der Akku ist ja im Fahrzeugboden. D.h. wird der sicher verformt wenn du einen Unfall hast der etwas schneller war.
Selbst wenn es sich nicht verformt weißt du immernoch nicht wie die Zellen die vielleicht kurzzeitigen 15g verkraftet haben.
Einige Laptops brannten schon wegen geringsten Unstimmigkeiten im Akku ab 😉
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Akkus sind halt auch wieder teuerer Sondermüll und der Wirkungsgrad fällt mit schlechter werdendem Akku.
Lithium-Eisenphosphat ist eben KEIN Sondermüll, da keine Schwermetalle enthalten sind. Im Gegenteil - das Lithium lässt sich 1a zurückgewinnen.
@Sachte: 15g ist für einen Akku gar nichts. Die Modellflieger mit ihren ungepanzerten Tütenakkus überschreiten diesen Wert alle Nase lang. In Lithium-Eisenphosphat kannste einen Nagel schlagen, da passiert quasi nichts (außer "kaputt" und "heiß"😉. Bei Lithium-Cobalt brennt der Akku mit verflixt viel giftigem und ätzendem Qualm ab.