meine erste Panne
Vor drei Wochen habe ich einen S205 220d 07/2020 mit 105.000 km von Mercedes als junger Stern gekauft.
Heute nach der Arbeit wollte er nicht mehr starten. Rote Meldung Parkbremse siehe Betriebsanleitung. 1,5 Std später kam der Abschlepper von Mercedes und der Fahrer meinte das Problem ist eigentlich nur bei der V Klasse bekannt, C Klasse weniger. Als Ersatzwagen habe ich einen E450d 4 Matic erhalten. Ich halte euch auf dem laufenden was dabei rauskommt.
37 Antworten
Zitat:
@Amazing89 schrieb am 19. Dezember 2024 um 16:40:13 Uhr:
Das Relais wurde zuerst getauscht und beim zweiten Mal nochmals Relais und angeblich ein Steuergerät. Diese Rechnung habe ich noch nicht hochgeladen, da sie mir noch nicht vorliegt weil sie den Auftrag offen gelassen hatten für eine Woche. Danach ist mir jetzt 4 Tage später das auf der Landstraße passiert.Sobald ich was höre oder Dokumente erhalte, halte ich euch auf dem laufenden.
Ich staune, dass man Dir bei Garantiearbeiten die Rechnung zugänglich macht.
Zitat:
Na es kann sein das er das Signal nicht bekommt wenn sie gelöst ist also der Motor und die Mechanik der Parkbremse funktionieren korrekt aber der Schalter der dem Steuergerät die Stellung der Bremse meldet ist defekt.
Das ist aber wahrscheinlich alles in dem Aktuator integriert.
Was für ein Schalter?? Da ist kein Schalter! Der Bremsaktuator ist lediglich ein Getriebemotor, der eine Spindel im Bremszylindergehäuse dreht. Und diese Spindel drückt die Beläge mit den Bremskolben gegen die Scheibe. Die Drehrichtung (Auf oder Zu) ergibt sich nur durch einen Polwechsel. Wenn man an den zwei Pin´s (im ausgebauten Zustand) eine Spannung anlegt (12 V) läuft der Antrieb endlos solange, bis man die Spannung wieder wegnimmt.
Und die Steuerung erfolgt durch die Auswertung der Stromkennlinie. Wenn die Bremse "fest" ist, steigt der Strom schlagartig stark an- das wird erfasst und führt zum Abschalten. Ähnlich verläuft der Vorgang beim Lösen.
Zitat:
@36/7M schrieb am 21. Dezember 2024 um 18:10:01 Uhr:
Zitat:
Na es kann sein das er das Signal nicht bekommt wenn sie gelöst ist also der Motor und die Mechanik der Parkbremse funktionieren korrekt aber der Schalter der dem Steuergerät die Stellung der Bremse meldet ist defekt.
Das ist aber wahrscheinlich alles in dem Aktuator integriert.Was für ein Schalter?? Da ist kein Schalter! Der Bremsaktuator ist lediglich ein Getriebemotor, der eine Spindel im Bremszylindergehäuse dreht. Und diese Spindel drückt die Beläge mit den Bremskolben gegen die Scheibe. Die Drehrichtung (Auf oder Zu) ergibt sich nur durch einen Polwechsel. Wenn man an den zwei Pin´s (im ausgebauten Zustand) eine Spannung anlegt (12 V) läuft der Antrieb endlos solange, bis man die Spannung wieder wegnimmt.
Und die Steuerung erfolgt durch die Auswertung der Stromkennlinie. Wenn die Bremse "fest" ist, steigt der Strom schlagartig stark an- das wird erfasst und führt zum Abschalten. Ähnlich verläuft der Vorgang beim Lösen.
Schalter im Übertragenen Sinne.
Du erklärst gut wie er durch Stromaufnahme erkennt wann die Bremse fest ist.
Nun wie erkennt er das sie gelöst ist ?
Das scheint ja in den Fällen nicht zu funktionieren.
Weißt du wie sich die Bremse löst und wie das dem Steuergerät gemeldet wird?
Zitat:
@Seppi-1604 schrieb am 23. Dez. 2024 um 08:28:13 Uhr:
Nun wie erkennt er das sie gelöst ist ?
Das scheint ja in den Fällen nicht zu funktionieren.
Wieso? Ich vermute mal, es funktioniert genau so. Die Beläge laufen doch beim öffnen auch irgendwann in einen "Anschlag".
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Konnte heute mein Auto wieder abholen. Der Werkstattleiter wird mich nächste Woche Montag anrufen und mir erklären was genau gemacht wurde.
Zitat:
Schalter im Übertragenen Sinne.
Du erklärst gut wie er durch Stromaufnahme erkennt wann die Bremse fest ist.
Nun wie erkennt er das sie gelöst ist ?
Das scheint ja in den Fällen nicht zu funktionieren.Weißt du wie sich die Bremse löst und wie das dem Steuergerät gemeldet wird?
Beim Öffnen gibt es keinen Endanschlag. In dem Fall wird der Motor nur nur kurz angesteuert - das reicht, um die Druckspindel im Inneren des Hydraulikolbens zu entlasten. Die Beläge lösen sich damit von der Scheibe und das Rad ist wieder frei. Beim Arbeitsweg zwischen fest und frei geht es nur um wenige Zentelmillimeter.
Im Übrigen kann die Druckspindel nur drücken aber nicht ziehen. Der Kolben wird also nicht zurückgezogen. Die Bremse löste sich dann wie nach jeder Normalbremsung.
Nur beim Anfordern der Montagestellung wird die Spindel bis zum inneren Endanschlag zurückgedreht - und dann über den Stromanstieg abgeschaltet. Dann - und nur dann - kann man den Kolben mit üblichen Werkzeugen zurückdrücken.